DE26371C - Krahn für Nähmaschinen - Google Patents

Krahn für Nähmaschinen

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Publication number
DE26371C
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DE
Germany
Prior art keywords
crane
krahn
sewing machines
sewing
work piece
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Active
Application number
DENDAT26371D
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English (en)
Original Assignee
G. FrAENkel, i. F. rosenberg & fraenkel in Berlin N., Elsasserstr. 22
Publication of DE26371C publication Critical patent/DE26371C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B81/00Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Krahn für Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1883 ab.
Der vorliegende Krahn dient zur Hin- und Herbewegung grofser und schwerer Stücke während des Nähens unter der Nähmaschine, wodurch die Arbeit insofern erleichtert und beschleunigt wird, als man zur Führung der Nähstücke nicht mehr auf die Anstellung mehrerer Leute angewiesen ist, von deren Geschicklichkeit es abhängt, den Transport des Nähstückes zu bewerkstelligen. Mit Hülfe dieses Krahnes vermag ein Arbeiter allein das Nähen eines Stückes zu besorgen, weil ihm nur die Führung desselben unter die Maschine obliegt.
Von den in der Praxis vorkommenden Beispielen sind zur Anschauung hier nur zwei gewählt, und zwar: .
Fig. ι die Anwendung des Krahnes zum Nähen von Kothfiügeln und
Fig. 2 die Anwendung des Krahnes beim Benähen von Kofferrändern.
Die Krahnvorrichtung besteht aus einem an der Decke befestigten und um seinen Aufhängepunkt α drehbaren Gestell b, welches ein Paar Laufschienen c trägt; auf diesen rollen zwei Laufkatzen d, welche beiderseits eine Kettenrolle e tragen, auf gemeinschaftlicher Achse sitzend. Ueber die Rollen e sind Ketten gelegt, welche einerseits die Zange f an ihren Enden tragen, andererseits aber die Gegengewichte^·. Letztere können durch Auflegen von Gewichtsscheiben noch vergröfsert werden. Damit in unbenutzten Augenblicken das Gewicht nicht die Ketten über die Rollen hinabzieht und auch die Ketten nicht von den Rollen herabfallen, sind die Kettenführungen e angebracht, gegen welche die Zangen / anlegen und ein weiteres Herabfallen verhindern. Man begegnet dem auch, wenn man, wie rechts in Fig. 1, die Zange f über das andere Ende der Kette spannt.
Die Laufkatze selbst besteht aus einem doppelten Rollenpaar, wodurch dieselben eine stets parallele Führung der Kettenenden sichert.
Durch Auflegen von mehr oder weniger Gewichtsscheiben kann nun der in der Schwebe hängende Gegenstand sehr leicht ausbalancirt werden, und durch die Aufhängung an zwei Ketten, wie solches in Fig. 1 beim Kothflügel dargestellt, wird auch die stets horizontale Lage desselben gesichert.
Einen besonderen Gegenstand bildet noch die Zange, mittelst welcher die Kette das Arbeitsstück angreift. Diese ist in Fig. 3 in gröfserem Mafsstabe dargestellt und besitzt die Eigenschaft, vermittelst eines einzigen Griffes das bisher nothwendige Aufheften des Lackleders über die Eisentheile zu ersetzen; demzufolge werden dem Kothflügelapparat eine Anzahl Zangen beigegeben. Die Festklemmung, bei welcher eine Berührung des Lackleders stets vorausgesetzt ist, geschieht hier nur in der Richtung der Nähte, und zwar genau in der Spur der zu bildenden Naht; die Schenkel i der Zange sind zu diesem Zweck mit abgerundeten glatten Backen k an den Enden versehen, welche ohne Schaden auf das Lackleder aufsetzen, . und dahinter befinden sich die eigentlichen Zangenbacken /, welche schneidenförmig und gezahnt sind. Der in den unteren Schenkel
eingesetzte Stift m dient als Drehpunkt und gleichzeitig zur Aufhängung, während eine kräftige Spiralfeder η beide Backen zusammenhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung eines um seinen Aufhängepunkt α drehbaren, Waagebalken ähnlichen Krahnes, auf welchem zwei Laufkatzen d gleiten, von denen eine oder beide zugleich das Arbeitsstück, im besonderen Kothflügel, mit ihren beiden Ketten vermittelst eigenthümlich construirter Lederzangen, Fig. 3, welche den Stoff nur in der Nahtspur zusammenhalten, tragen, während durch Auflegen von Gewichtsstücken auf die Gegengewichte das Arbeitsstück mehr oder weniger gehoben werden kann, während durch Drehung des Krahnes der Gegenstand um die Nadel in geeigneter Weise herumgeführt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT26371D Krahn für Nähmaschinen Active DE26371C (de)

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