DE263545C - - Google Patents

Info

Publication number
DE263545C
DE263545C DENDAT263545D DE263545DA DE263545C DE 263545 C DE263545 C DE 263545C DE NDAT263545 D DENDAT263545 D DE NDAT263545D DE 263545D A DE263545D A DE 263545DA DE 263545 C DE263545 C DE 263545C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
dust collector
housing
cleaning
collector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT263545D
Other languages
English (en)
Publication of DE263545C publication Critical patent/DE263545C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B14/00Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
    • B05B14/40Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
    • B05B14/43Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths by filtering the air charged with excess material

Landscapes

  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 263545-KLASSE 75 c. GRUPPE
Verfahren zum Reinigen der Staubsammler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen der Staubsammler, wie solche bei der Spritzlackiererei gebraucht werden sowie einen diesem Verfahren angepaßten Staubsammler. Die Verbesserungen bezwecken erstens, daß der Sammler in allen Teilen leicht zerlegbar wurde, zweitens, daß der Sammler sich selbst reinigt und Verschmutzung des Exhaustors und der Exhaustorrohrleitung vermieden wird, drittens, daß das verspritzte Material getrennt von der Reinigungsflüssigkeit gewonnen wird und viertens, daß der Sammler keine Stelle enthält, wo unfiltrierte Luft hindurchgehen kann. Zweckdienlich wird der Sammler wie folgt gebaut.
Fig. ι ■ und 2 zeigen einen senkrechten Schnitt und einen Grundriß. Hierbei ist 14 der Raum, in dem gearbeitet wird; an diesen schließt sich ein besonders geformtes Gehäuse i. 2 ist eine mit Filtern ausgesetzte Blechtrommel, welche von einer Trommelwelle 3 getragen wird. Zwischen den gelochten Blechen befinden sich Stellringe 6 und Eisenringe 5. Hinter der Siebtrommel befindet sich ein Exhaustor oder Ventilator. Die Trommel wird verschlossen von einem gelochten Blech, welches bedeutend größer ist als die Trommel selbst. Der über den Durchmesser der Trommel hinausragende Rand dieses gelochten Bleches besitzt keine Löcher und hat den Zweck, den Abstand zwischen 1 und 2 zu verdecken, ig ist ein Ablaßhahn,, durch welchen Lack und Reinigungsflüssigkeit abgelassen werden kann. 21 sind Schaufeln an den gelochten Blechen. 24 ist ein Ansatz, welcher es ermöglicht, daß der Tisch 15 wegnehmbar und doch staubdicht an 1 angestoßen werden kann. 26 ist eine Heizschlange.
Der Apparat ist abgebildet, wie er zu Arbeitsbeginn aussieht. Der Exhaustor wird in Tätigkeit gesetzt; die Trommel mit den Filtern steht jedoch still. Der ungelochte Rand am ersten Filter verschließt den Abstand zwischen 1 und 2. Die Ausbuchtung . im Gehäuse 1 bei 23 wird zum Teil mit Terpentin angefüllt, so daß auch an dieser Stelle unfiltrierte Luft vom Exhaustor nicht angesaugt werden kann. Der verspritzte ölhaltige Staub trifft die Filter. Deren Schaufelansätze 5" sind hierbei nach unten gerichtet, so daß der Lack allmählich zur Stelle 23 zusammenläuft.
Nach Arbeitsschluß wird der Lack bei ig abgezogen. Nun wird Reinigungsflüssigkeit auf Tischplatte 22 gegossen, und zwar so viel, daß im Gehäuse 1 die Flüssigkeit so hoch steht, daß der Exhaustorflügel in dieselbe eintaucht. Die Trommel 2 wird jetzt um etwa 5 cm nach vorn gerückt; es entsteht ein entsprechend großer Abstand von 1 und 2; der ungelochte Rand vom ersten Blech liegt nicht mehr an 1 an und die Kupplung 7 und 18 wird eingerückt. Der Antriebsriemen wird auf die große Antriebsscheibe 10 gebracht, und Exhaustor und Trommel werden mit annähernd 100 Touren gedreht; die Trommel schleudert mit ihren schaufeiförmigen Blechen die Flüssigkeit nach dem Kasten 14, in ihr Inneres, und gegen den Ventilator 8. Der Exhaustor reinigt sich selbst und den rückwärtigen Teil des Gehäuses von 1, der am
obersten Rand mit 9 bezeichnet ist. Nach einer gewissen Laufzeit werden Exhaustor und Trommel abgestellt; die Reinigungsflüssigkeit fließt infolge der eigenartigen Form des Sammlergehäuses 1 und des Tisches 22 nach 19, um dort abgelassen zu werden. Hierauf wird die Trommel wieder um etwa 5 cm nach hinten geschoben, und die Anlage ist wieder betriebsfertig. Bei besonderen Reinigungsanlassen wird der Tisch 15 nach vorn gezogen, um gewünschtenfalls die in der Trommel sitzenden Bleche auszuwechseln. Soll die Ausblasleitung mehrerer Sammler zu einem gemeinsamen Ventilator geführt werden, so bleibt die Anordnung der Filtertrommel die gleiche; dann besorgt die Trommel das Wa-
. sehen des inneren Sammlers allein. In besonderen Fällen wird man Heizschlangen 23 einbauen, um die Temperatur des Reinigungsmittels zu erhöhen.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Reinigen der Staubsammler, dadurch gekennzeichnet, daß in ein trommeiförmiges Gehäuse eingebaute, für gewöhnlich stillstehende Filterplatten zwecks Reinigung in drehende Bewegung gesetzt werden, wobei sie aus dem Sammlergehäuse (1) Flüssigkeit schöpfen und verspritzen können.
  2. 2. Staubsammler zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel von einem gelochten Blech verschlossen wird, welches einen ungelochten Rand hat, welcher in der Ruhelage das Sammlergehäuse abdeckt.
  3. 3. Staubsammler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Filter und Trommelgehäuse auf derselben Welle sitzen und als Ganzes verschoben werden können.
  4. 4. Staubsammler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Exhaustor, welcher zum Hindurchbewegen der Luft durch den Apparat dient, mit der Trommelwelle gekuppelt werden kann.
  5. 5. Staubsammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter Ansätze (21) tragen, welche die Schleuderkraft erhöhen.
  6. 6. Staubsammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und Tisch (22) geneigt gegen die Mulde (23) verlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT263545D Active DE263545C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE263545C true DE263545C (de)

Family

ID=520930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT263545D Active DE263545C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE263545C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0395982A3 (de) * 1989-04-29 1991-08-14 BASF Aktiengesellschaft Beta,gamma-Ungesättigte Nitrile, deren Herstellung und Verwendung als Riechstoffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0395982A3 (de) * 1989-04-29 1991-08-14 BASF Aktiengesellschaft Beta,gamma-Ungesättigte Nitrile, deren Herstellung und Verwendung als Riechstoffe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1757370A1 (de) Gasfilter
EP0459307B1 (de) Filteranordnung mit mehreren Trommelfiltern
DE2640219A1 (de) Kabine fuer eine elektrostatische pulver-beschichtungsanlage
DE102016116837A1 (de) Luftreiniger mit automatischer Abreinigung
DE202017103579U1 (de) Filterpatrone eines Staubabscheiders mit Entstaubungsvorrichtung
CH663715A5 (de) Grill- und brateinrichtung.
DE1939359A1 (de) Vorrichtung zum Filtrieren von Luft
DE605239C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen der aus losem Filtermaterial bestehenden Trommelmantelfuellung
DE263545C (de)
DE3915549C2 (de)
DE650379C (de) Verfahren zum Reinigen des Staubfilters einer schnell umlaufenden, nur zum Teil mit staubhaltigem Gas beaufschlagten Filtertrommel
DE265953C (de) Abscheider für farbzersträubungsanlagen mit um eine wagerechte achse drehbaren gelochten prallpatten
DE595002C (de) Spritzanlage mit offener Arbeitsseite
DE659512C (de) Staubabscheider fuer Staubsauger
AT63289B (de) Staubsammier für Spritzmalerei und dgl. Zwecke.
DE869710C (de) OElbadluftfilter
DE3439146A1 (de) Verkuerzungs- und reinigungsgeraet fuer porree
CH641663A5 (en) Device for processing workpieces, especially dental laboratory products
DE2620712C2 (de) Filtervorrichtung
DE595707C (de)
DE3734200A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entfernen anhaftenden schmiermittels von werkstuecken
DE2402805B2 (de) Verfahren zur selbsttätigen Reinigung einer der Schmutzabscheidung dienenden Filteranordnung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
AT66470B (de) Staubsammler für Spritzmalerei und dgl. Zwecke.
DE102007055584B4 (de) Reinigungseinrichtung und Verfahren zum Reinigen von Filtern
AT160118B (de) Luftfilter.