DE2633111C2 - Vorrichtung zum Auftragen einer Beschichtungsmasse auf bandförmige Trägermaterialien - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen einer Beschichtungsmasse auf bandförmige TrägermaterialienInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen einer Beschichtungsmasse auf eine Materialbahn,
insbesondere von Magnetdispersionen auf eine Folienbahn, bestehend aus einer Beschichtungskammer,
welche mit ihrer offenen Seite der zu beschichtenden Materialbahn gegenüberliegt und welche an ihrer in
Laufrichtung der Materialbahn vorderen Seite mit einem starren Streichlineal versehen ist, das an einem
Träger in Richtung zur Materialbahn bewegbar gehalten und zumindest an seiner der Materialbahn
benachbarten Seite mit einem gummielastischen Belag versehen ist.
Eine Auftragsvorrichtung dieser Art ist in der US-PS 34 50 098 beschrieben. Im wesentlichen besteht sie aus
einem an einer Blattfeder befestigten gummielastischen Streichlineal, das einen zur Stützwalze für die
Materialbahn vorspringenden Teil aufweist. Dessen für den Schichtauftrag wirksame Seite ist flach ausgeführt
und durch quer zur Laufrichtung der Materialbahn verlaufende Kanten begrenzt. Zur Einstellung des
zwischen dieser Seite und der Materialbahn gebildeten Gießspaltes ist ein aufblasbares, elastisches Rohr
vorgesehen, das der Blattfeder unmittelbar benachbart angeordnet ist. Die an der Auftragsfläche vorhandenen
Kanten haben den Nachteil, daß sich Partikel in der Auftragsmasse, wie Staubteilchen oder Agglomerate, an
der Einlaufseite des Gießspaltes leicht ansammeln. Ferner können sich solche Partikel in dem flach
ausgedehnten Gießspalt festsetzen. Die Folgen solcher Störungen sind schlecht beschichtete bzw. unbeschichtete
Stellen in Form von Längsstreifen und in manchen
Fällen auch Beschädigungen der Materialbahn.
In der DE-PS 9 32 834 ist beschrieben, das Streichlineal
aus einer Walze mit einem koaxial umschließenden, aufblasbaren Druckschlauch zu bilden. Für die Herstellung
äußerst dünner Schichten ist eine derartige Vorrichtung wenig geeignet, da ein nicht völlig
gleichmäßiger Druckverlauf im Schlauch über die gesamte Walzenlänge sowie Unregelmäßigkeiten in der
Wandstärke des Schiauchs und im Material zu
ίο Schwankungen in der Gießspaltbreite und damit im
Schichtauftrag führen. Erfahrungsgemäß nehmen Druckkammern, die durch einen langen, an den beiden
Enden eingespannten Schlauch gebildet sind, leicht eine bauchige Form an, dit auch bei noch so geringem
Ausmaß für die Herstellung sehr dünner Schichten nicht zugelassen werden kann.
Es wurde auch schon versucht, die zu beschichtende Materialbahn um eine Walze mit elastischer Oberfläche
herumzuführen. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, daß die mit elastischem Material belegten Walzen
nicht die erforderliche Rundlaufgenauigkeit gewährleisten,
wie sie mit rein metallischen Walzen erreichbar ist, so daß Schwankungen des Gießspaltes und damit
Schichtdickenschwankungen auftreten können.
Es bestand daher die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu entwickeln, die es
ermöglicht, auf Matcrialbahnen eine sehr dünne und in der Dicke gleichmäßige sowie störungsfreie Schicht aus
einer fließ- bzw. streichfähigen Masse herzustellen.
Gemäß vorliegender Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Streichlineal mit dem
gummielastischen Belag eine gewölbte Form aufweist und der Träger zur Einstellung des zwischen der
Materialbahn und dem elastischen Belag gebildeten Gießspaltes mittels SteHsehrauben heb- und senkbar ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist der elastische Belag an seiner der Materialbahn gegenüberliegenden
Seite mit einer Folie bedeckt.
In weiterer Ausgestaltung der /-rfindungsgemäßen
Vorrichtung ist der Belag in Form eines gummielastischen Tuchs ausgebildet, das allein oder zusammen mit
der Folie mittels an sich bekannter Haltevorrichtungen gehalten ist, wobei über dem Tuch als Streichlineal eine
oder mehrere, an das Tuch andrückbare Leisten angeordnete sind.
Durch die in Fließrichtung der Beschichtungsmasse gewölbte Form der Auftragsfläche können Unregelmäßigkeiten
der Materialbahn wie Klebstellen oder Partikel ungehinderter in den Gießspalt einlaufen, der
jetzt mehr in Form einer Linie quer zur Laufrichtung der Materialbahn ausgebildet ist. Ferner wird durch die
kontinuierliche Verringerung des Abstandes zwischen Auftragsfläche und Materialbahn eine Beschleunigung
der Beschichtungsmasse und eventuell darin enthaltener Störteilchen bewirkt, welche dadurch leichter den
Gießspalt passieren können.
Die Stärke des Schichtauftrags auf der Materialbahn wird nicht durch direkt auf das elastische Belagsmaterial
einwirkende Druckmittel bestimmt, sondern mit Hilfe am Träger des Streichlineals angreifender mechanischer
Stellmittel, wie SteHsehrauben.
Nachfolgend ist die erfindungsgemäße Vorrichtung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 bis 4 verschiedene Ausführungsformen des
Streichlineals und des Belags.
In Fig. I ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum
Auftragen einer Beschichtungsmasse auf eine Materialbahn
schematisch wiedergegeben. Sie besteht im wesentlichen aus einer Beschichtungskammer 1, die an
eine Zu- und RQckleitung für die Beschichtungsmasse angeschlossen ist, aus einem Streichlineal 2 mit Halte-
und Einstellmitteln 4, S sowie aus einer der Beschichtungskammer 1 und dem Streichlineal 2 gegenüberliegenden
Walze 6, über die die zu beschichtende Materialbahn 7 beispielsweise eine Folienbahn, geführt
wird.
Die Beschichtungskammer 1 ist zur Materialbahn 7 hin mh einer Austrittüöffnung 8 für die Beschichtungsmasse
versehen. An der vorderen Gehäusewand 9 der Beschichtungskammer Ί - in Laufrichtung der
Materialbahn gesehen — sind senkrecht zur Materialbahn 7 Führungen 10 für einen Trägerblock 4 des
Streichlineals 2 angebracht An seiner Oberseite ist der Trägerbüock 4 mittels mindestens zweier, in Längsrichtung
des Trägerblocks nebeneinander angeordneter Stellschrauben 5 mit einer an der Beschichtungskammer
! befestigten Halterung 13 verbunden, in der die Stellschrauben 5, deren Kopf 14 als Stellrad ausgebildet
ist, in einem Gewinde geführt sind. Die Stellschrauben 5 sind mit dem Trägerblock 4 drehbar verbunden. An der
Unterseite des Trägerblocks 4, der sich über die gesamte Breite der Materialbahn 7 erstreckt, ist beispielsweise
mittels Schraubverbindungen oder Klemmleisten das Streichlineal 2 aus Me:taII oder Kunststoff befestigt Es
weist zumindest an seiner der Walze 6 benachbarten Seite vorzugsweise eiine konvexe Wölbung auf und ist
mindestens an dieser Seite, die die eigentliche Auftragsfläche 15 bildet, mit einem gummielastischen
Belag 3 überzogen. An Stelle der konvexen Wölbung können selbstverständlich auch andere Profile angewendet
werden. Der gummielastische Belag 3 kann beispielsweise aufgeklebt oder aber auch aufgegossen
sein. Die über die gesamte Breite der zu beschichtenden Materialbahn 7 gleichmäßige Dicke des Belags 3 liegt
zwischen 0,1 mm und 10 mm, vorzugsweise zwischen 0,5 mm und 2,5 mm. Als Werkstoff für den Belag 3
kommt vorzugsweise Siliconkautschuk mit einer Härte zwischen 30° und 90" Shore A in Betracht; weitere
verwendbare Materialien sind Naturkautschuk, Polybutadien, Polyurethan und Copolymere.
Durch die in Fließrichtung der Beschichtungsmasse gewölbte Form der Auftragsfläche Ib wird erreicht, daß
Verdickungen der Materialbahn 7 wie Klebestellen und eventuell auftretende Partikel ungehinderter ir den
Gießspalt, der an der engsten Stelle zwischen gummielastischem Belag und Materialbahn 7 gebildet
ist, einlaufen können. Ferner wird durch die kontinuierliche Verringerung des Abstandes zwischen Auftragsfläche
und Materialbahn eine Beschleunigung der Beschichtungsmasse und eventuell darin enthaltener
Störteilchen bewirkt, welche dadurch leichter den Gießspalt passieren können.
In einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Streichlineal 2 ein Rundstab 17
(Fig. 2), der mit schlauchförmigen, gummielastischem Material 18 überzogen ist. Der Radius des Rundstabs 17
beträgt 2 mm bis 20 mm, vorzugsweise 3 mm bis 10 mm.
An seiner Unterseite ist der Trägerblock 4 der äußeren Form des Streichlineals 2 angepaßt. Dieses ist am
Trägerblock 4 mittels Schrauben befestigt, die in entsprechende Bohiungen seitlich oder von oben in den
Trägerblock eingebracht sind.
Eine weitere Ausführu^gsform des Streichlineals 2 ist
in Fig. 3 dargestellt. Der untere Teil einer an der Unterseite abgerundeten Leiste 16 ist vom gummielastischen
Belag 3 umgeben, der auf die Oberfläche der Leiste 16 aufgeklebt oder aufvulkanisiert ist. Die Leiste
selbst ist auf die bereits beschriebene Art und Weise am Trägerblock 4 befestigt
Zur Erhöhung der Glättwirkung der Auftragsfläche 15 des Belags 3 kann diese mit einer Folie 20 einer
Stärke zwischen ΙΟμπι und 200μΐτι versehen werden.
Dazu ist die Folie 20 an der der Beschichtungskammer 1 zugewandten Seite des Trägerblocks 4 mittels einer
Klemmleiste, befestigt Es ist jedoch auch möglich, die Folie 20 seitlich auf den Belag 3 des Streichlineals 2
aufzukleben oder aufzuvulkanisieren. Durch die Reibung mit der aufgetragenen Schicht wird die Folie 20
gespannt
Die Folie 20 schützt gleichzeitig den Belag 3 des Streichlineals 2 vor Beschädigungen durch Schmutzteilchen
und durch Lösungsmitteleinwirkung.
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht als Belag df- Streichlineals ein
gummielastisches Tuch 21 (F i g. 4) v.:r, das allein oder zusammen mit der Folie 20 in einer Halterung 22,
beispielsweise in einer an sich bekannten Klemmleiste, eingespannt ist. Über diesem Tuch 21 sind als
Streich'ineal eine oder mehrere Leisten 23 aus Metall oder Kunststoff angeordnet, die mittels einer Einstellvorrichtung,
die beispielsweise wie die für den Trägerblock 4 beschriebene ausgeführt sein kann, gegen
das Tuch 21 drückbar sind. Bei Verwendung mehrerer Leisten 23 kann in Laufrichtung der Materialbahn der
Druck auf das Tuch 21 von Leiste zu Leiste variiert und damit der Gießspalt stufenweise unterschiedlich eingestellt
werden, urn dadurch neben einem besseren Einlaufen der Materialbahn und der Beschichtungsmasse
in den Gießspalt zu erreichen, daß grobe Partikel in der Beschichtungsmasse bereits in der ersten Stufe des
Gießspalts abgehalten werden. Die an diesen Partikeln verdrängte Beschichtungsmasse kann hinter diesen bis
zum Erreichen des engsten, endgültigen Gießspalts wieder in die schichtfreien Stellen zurückfließen.
Pie bisher beschriebene Vorrichtung gemäß der Erfindung ist schließlich wie die bereits bekannten
Schichtauftragsvorrichtungen an der in dei Fachpraxis als Gießerwagen bezeichneten Halteeinrichtung, die in
den Zeichnungen nicht dargestellt ist, befestigt.
Der Beschichtungsvorgang beginnt mit dem Einstellen der Schichtdicke auf der Materialbahn 7. Der
Abstand zwischen Materialbahn 7 und Auftragsfläche 15 des gummielastischen Belags 3 - der Gießspalt stellt
sich zunächst dadurch ein, daß der hydrodynamische Druck der Beschichtungsmasse das gummielastische
Material des Belags auf dem Streichlineal zusammendrückt. Durch Erhöhen des Andrucks des
Belags 3 an die Beschichtungsmasse durch Abwärtsbewegen des Trägerblocks 4 mittels der Stellt ader 14 wird
der Gießspalt so weit verringert, bis die auf der Materialbahn 7 aufgetragene Schicht lichtdurchlässig
wird. Durch Einstellen einer über die gesamte Breite der Materialbahn gleichmäßigen Lichtdurchlässigkeit der
Schicht mitlels der Stellräder 14 kann dann die exakte Parallelität zwischen Auftragsfläche 15 des Belass 3 und
Materialbahrioberfläche und damit ein gleichmäßiger Schichtauftrag hergestellt werden. Dabei reicht es aus,
die Gleichmäßigkeit der Lichtdurchlässigkeit visuell festzustellen. Es ist jedoch auch möglich diesen
Einstellvorgang zu automatisieren, indem über der Materialbahn 7 entlang des Streichlineals mehrere
Fotozellen angeordnet werden, deren Signalströme in
einer an sich bekannten elektronischen Vergleichsschaltung zur Regelung eines Stellantriebs der Stellräder 14
ausgewertet werden. Eine derartige Steuerung ist nicht Gegenstand der Erfindung und daher nicht näher
beschrieben,
Nach dem Herstellen einer über die Breite der Materialbahn konstanten Schichtdicke wird der endgültige Gießspalt mit Hilfe des in Richtung zur Materialbahn 7 bewegbar gelagerten Gießerwagens eingestellt. Der Beschichtungsvorgang als solcher läuft dann in bekannter Weise ab.
Nach dem Herstellen einer über die Breite der Materialbahn konstanten Schichtdicke wird der endgültige Gießspalt mit Hilfe des in Richtung zur Materialbahn 7 bewegbar gelagerten Gießerwagens eingestellt. Der Beschichtungsvorgang als solcher läuft dann in bekannter Weise ab.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Auftragen einer Beschichtungsmasse
auf eine Materialbahn, insbesondere von Magnetdispersionen auf eine Folienbahn, bestehend
aus einer Beschichtungskammer, welche mit ihrer offenen Seite einer Walze und der daraübergeführten
und zu beschichtenden Materialbahn gegenüberliegt und welche an ihrer in Laufrichtung der
Materialbahn vorderen Seite mit einem starren Streichlineal versehen ist, das an einem Träger in
Richtung zur Materialbahn bewegbar gehalten und zumindest an seiner der Materialbahn benachbarten
Seite mit einem gummielastischen Belag versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Streichlineal (2) mit dem gummielastischen Belag (3) eine gewölbte Form aufweist und der Träger (4) zur
Einstellung des zwischen der Materialbahn (7) und dem elastischen Belag (3) gebildeten Gießspaltes
mittels SteHsehrauben (5) heb- und senkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag (3) an seiner der Materialbahn
(7) gegenüberliegenden Seite mit einer Folie (20) bedeckt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag (3) in Form eines
gummielastischen Tuchs (21) ausgebildet ist, das allein oder zusammen mit der Folie (20) mittels an
sich bekannter Haltevorrichtungen (22) gehalten ist, wobei über dem Tuch (21) als Streichlineal eine oder
mehrere, an das Tuch (21) andrückbare Leisten (23) angeordnet rind.
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Publications (2)
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