DE263155C - - Google Patents

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DE263155C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/015Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54//. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Oktober 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnittandeuter für Stanzmaschinen mit am Druckteil befestigtem Stanzeisen. Um bei Stanzmaschinen dieser Art das Anlegen vorgedruckter Bogen in genauer Weise vornehmen zu können, sind Schnittandeuter in Gebrauch, die indessen den Nachteil haben, daß sie mit Rücksicht auf den Überblick bei der Arbeit nicht dicht genug über dem Stanzgut angebracht werden können, weil sie sonst die freie Bewegung der ausgestanzten Bogen behindern.
Diese Mängel sollen nach der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß der Schnittandeuter unterhalb des Stanzeisens verschiebbar so gelagert ist, daß er zu Beginn des Auf- und Abwärtsganges des Druckteiles von letzterem um eine regelbare Strecke mitgenommen wird, so daß beim Leergang des Druckteiles freier Raum zum Vorschieben des Stanzgutes vorhanden ist, bei seinem Arbeitsgang aber der Schnittandeuter dicht auf das Stanzgut niedergeführt wird.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen teilweisen Schnitt und eine Seitenansicht der Stanzmaschine mit Schnittandeuter,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Einrichtung,
Fig. 3 den Halter für den Schnittandeuter in Vorderansicht.
Das Stanzeisen 1 ist an dem auf und ab bewegbar gelagerten Druckteil angesetzt, der in dem Maschinengestell 3 entsprechende Führung hat. Der Tisch dieses Maschinengestelles trägt die Stanzunterlage 4, auf welcher das Stanzgut 5 aufgelegt wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schnittandeuter 6 als offener Rahmen ausgeführt. Er ist an einem Träger 7 befestigt, der in einer Geradführung des Druckteiles 2 gleitet. Eine Paßleiste 8, welche mittels einer Feder 10 gegen den Träger 7 gepreßt wird, ist durch eine Schraube 9 in ihrer Längsverschiebung gehindert. Die Federpressung hält den Träger in der Geradführung durch Reibung so weit fest, daß er von dem Druckteil 2 auf und nieder genommen werden kann, eine selbsttätige Verschiebung dagegen nicht eintreten kann. Eine Schiene 11, die an dem Maschinenkörper 3 befestigt ist, greift zwischen zwei Ansätzen 12, 13 des Trägers 7 ein, wodurch die Bewegung des letzteren begrenzt wird.
Der Arbeitsvorgang ist der folgende:
Mit dem abwärts gehenden Druckteil 2 wird der Träger 7 mit dem an ihm befestigten Schnittandeuter 6 nach unten mitgenommen, bis Ansatz 13 auf die Schiene 11 trifft. Es bewegt sich alsdann der Druckteil allein weiter.
Bei der Umkehrung der Bewegung, d. h. sobald der Druckteil nach erfolgtem Stanzen wieder nach oben geht, wird aber der Träger 7 vom Druckteil 2 wieder nach oben mitgenommen, bis der Ansatz 12 gegen die Schiene 11 trifft, alsdann bewegt sich der Druckteil allein weiter nach oben.
Durch Einstellung der Schiene 11 oder durch Verstellen des Schnittandeuters 6 am

Claims (3)

Schlitten 7 kann die Lage des Schnittandeuters der jeweiligen Höhe des Stanzgutes 5 entsprechend eingestellt werden, so daß beim ■Hochgang des Druckteiles zwischen Stanzgut und Schnittandeuter hinreichender Raum bleibt, um die Verschiebung des Stanzgutes aus einer Lage in die andere vornehmen zu können. Beim Abwärtsgang des Druckteiles senkt sich dann der Schnittandeuter 6 so weit auf das Stanzgut herab, daß man vor Beginn des Stanzens die Feineinstellung vornehmen kann. An Stelle des Rahmens 6, auf dem in geeigneter Weise kleine Zeiger befestigt werden können, kann natürlich auch ein Schnittandeuter anderer Art, beispielsweise eine sich selbsttätig öffnende Zange bekannter Aft, angebracht werden. Die bauliche Ausbildung der Einrichtung kann sehr verschieden sein und richtet sich nach der Art der Stanzmaschine und der zu erledigenden Arbeit. Wesentlich ist nur, daß der Schnittandeuter am Druckteil bei Umkehr seiner Bewegung ein entsprechend regelbares Stück in der einen und in der anderen Richtung mitgenommen wird. So kann z. B. das Gleitstück 7 auch an dem Maschinengestell geführt sein und von dem auf und nieder gehenden Druckteil oder einem anderen bewegten Teil vorübergehend angehoben und wieder gesenkt werden. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ Rü c u ε :
1. Schnittandeuter für Stanzmaschinen mit am Druckteil befestigtem Stanzeisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittandeuter (6) gegenüber der Auflagefläche für das Stanzgut (5) so verschiebbar angeordnet ist, daß er von der Maschine aus angehoben und bis dicht über das Stanzgut gesenkt wird.
2. Schnittandeuter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben und Senken des Schnittandeuters (6) zu Beginn des Auf- bzw. Abwärtsganges des Druckteiles (2) erfolgt.
3. Schnittandeuter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (7) des Schnittandeuters (6) in einer Geradführung mit Reibung geführt und die senkrechte Bewegung des Schnittandeuters nach beiden Richtungen hin durch eine am Maschinenkörper befestigte Leiste (11) begrenzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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