DE263146C - - Google Patents

Info

Publication number
DE263146C
DE263146C DENDAT263146D DE263146DA DE263146C DE 263146 C DE263146 C DE 263146C DE NDAT263146 D DENDAT263146 D DE NDAT263146D DE 263146D A DE263146D A DE 263146DA DE 263146 C DE263146 C DE 263146C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
magnet
disk
arms
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT263146D
Other languages
English (en)
Publication of DE263146C publication Critical patent/DE263146C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 263146 KLASSE 57a. GRUPPE
Zusatz zum Patent 262387.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1912 ab. Längste Dauer: 23. Februar 1927.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung und Verbesserung der Vorrichtung zum ruckweisen Vorwärtsbewegen der Filmstreifen von Kinematographen nach dem Patent 262387, bei welcher die Drehung der Förderwalze für das Bildband durch ein Hemmwerk nur in Pausen und nur um Bruchteile eines Umlaufes freigegeben wird, und die gekennzeichnet ist durch im Kreise um die Achse der Förderwalze für den Filmstreifen angeordnete Klinken, die durch eine Kurvenscheibe derart gesteuert werden, daß die einen Sperrarm der Förderwalze jeweils haltende Klinke zum Bildwechsel ausgehoben wird und der Sperrarm somit um einen von der Anzahl der vorhandenen Klinken abhängigen Drehwinkel vorwärtsbewegt und alsdann von der nächsten Klinke bis zu deren Auslösung festgehalten wird.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die zeitweilige Übertragung der Bewegung einer angetriebenen Scheibe auf die Förder walzen für das Bildband mit Hilfe einer elektrischen Reibungskupplung erfolgt, die durch das Auftreffen des Sperrarmes der Förderwalze auf eine der Hemmklinken ausgeschaltet wird. Durch diese Einrichtung wird es ermöglicht, den Bildwechsel ohne Anwendung einer Fortschnellfeder mit außerordentlicher Schnelligkeit zu bewirken. Die Scheibe, deren Bewegung zeitweilig auf die Förderwalze übertragen wird, kann eine sehr hohe Umdrehungsgeschwindigkeit erhalten, die in den entsprechenden Zeitpunkten blitzschnell durch die elektrische Kupplung auf die Förder walzen für das Bildband übertragen wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. 1. zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht.
Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 dar.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Kupplungsscheibe in der Pfeilrichtung I.
Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht des Kupplungsmagneten in der Pfeilrichtung II.
Fig. 5 zeigt das Schaltungsschema.
Die auf der Welle e lose drehbare Transportwalze c ist, wie bei dem Gegenstand des Hauptpatentes 262387, mit einer Verlangerungshülse f verbunden, an welcher der Arm g befestigt ist. Dieser Arm g ist hier durch eine entsprechende Isolierbuchse g1 gegen die Hülse f und damit gegen das Gestell der Vorrichtung elektrisch isoliert. In der gleichen Ebene, in welcher der Arm g liegt, ist wieder wie bei dem Gegenstand des Hauptpatentes an einem trommelartigen Gehäuse i auf Wellen k eine Anzahl Klinken I im Kreise gelagert, welche Klinken / die Drehung der Transportwalze c dadurch hindern, daß sich jeweils eine von ihnen gegen das freie Ende des Armes g stützt. Jede der Wellen k, welche die Klinken I tragen, trägt im Innern des Gehäuses i

Claims (2)

einen Arm m, welcher mit einer Rolle η in die Nut ο einer auf der Welle e befestigten Kurvenscheibe fi greift. Die Nut ο bildet wie früher eine Steuerkurve für die Klinken I1 so daß durch die Umdrehung der Kurvenscheibe p die Klinken I nacheinander ausgehoben werden und die Walze c damit jeweils zu einer Teildrehung freigegeben wird. Mit der Walze c ist nun fernerhin die glockenförmige Kupplungsscheibe ι fest verbunden, vor deren Höhlung auf der Welle β lose drehbar der mit der Schnurscheibe 2 verbundene Elektromagnet 3 liegt, welcher aus den beiden konzentrisch zur Welle e liegenden eisernen Scheiben 4, 5 besteht, die durch eine als Magnetjoch, dienende eiserne Hülse 6 verbunden sind. Die Hülse 6 ist von der zwischen den Scheiben 4 und 5 liegenden Magnetwicklung 7 umgeben. Die Scheibe 4 des Elektromagneten trägt mehrere an ihr bei 8 angelenkte Hebel 9. Das eine Ende ga jedes dieser Hebel ist bis über die Polscheibe 5 des Magneten geführt und dient als Anker, während das nach der anderen Seite über den Drehpunkt 8 hinaus verlängerte Ende gb in die Kupplungsscheibe 1 hineingreift und sich gegen die mantelförmige Innenfläche der Scheibe 1 legt, wenn das Ende ga des Hebels von dem Elektromagneten angezogen wird, wodurch die Kupplung zwischen der angetriebenen Schnurscheibe 2 und der Förderwalze c bewirkt wird. Die Schnurscheibe 2 wirkt durch ein die Umdrehungszahl herabsetzendes Zahnradvorgelege 10, 11, 12, 13 auf die Welle e ein, durch deren Drehung die Steuerscheibe φ bewegt wird. Das eine Ende der Wicklung 7 des Kupplungsmagneten ist direkt mit dem Metallkörper der Vorrichtung verbunden, während das andere Ende zu einem an der vorderen Stirnseite der Polscheibe 4 isoliert befestigten Schleifring 14 geführt ist. Auf diesem Schleifring 14 schleift die Kontaktfeder 15, welche an der Scheibe 1 isoliert befestigt ist. Von dieser Feder 15 führt eine Leitungsverbindung 16 zu dem gegen den Körper der Vorrichtung isolierten Arm g, welcher seinerseits durch die ebenfalls gegen den Körper der Vorrichtung isolierte Schleiffeder 17 über einen geeigneten Widerstand R mit dem einen Pol der Stromzuführung verbunden ist. Der andere Pol der zur Verfügung stehenden Stromquelle ist mit dem Körper der Vorrichtung direkt verbunden. Wird nun die Scheibe 2 in rasche Umdrehung versetzt, so bleibt der Kupplungsmagnet so lange stromlos, wie eine der Hemm klinken / den Arm g berührt, da durch diese Berührung der elektrische Stromkreis vor dem Kupplungsmagneten kurz geschlossen ist. Wird nun die vor dem Arm g liegende Sperrklinke I ausgehoben, so wird auch sofort der Kupplungsmagnet erregt. Er zieht die Arme ga der Hebel 9 an, womit dann die Arme 9* gegen die zylindrische Innenfläche der Kupplungsscheibe ι gepreßt werden. Die Kupplungsscheibe 1 und damit die Transportwalze c wird somit vorwärts bewegt, und zwar bis der Arm g gegen die nächste der Klinken I stößt, wodurch, wie vorher, ein den Kupplungsmagheten stromlos machender Kurzschluß hergestellt ist und der Antrieb der Förderwalze c so lange unterbleibt, bis wieder die betreffende Klinke I ausgehoben wird. Da die als Anker dienenden Arme ga der Hebel 9 wesentlich länger ausgeführt sind als die die Kupplung bewirkenden Arme 9* dieser Hebel, so erfolgt das Abheben der Hebelarme 9* von der Angriffsfläche der Kupplungsscheibe ι unter der Wirkung der Zentrifugalkraft, welche die Hebelarme ga nach außen zu schwingen bestrebt ist und welche den Magnetismus des Kupplungsmagneten überwindet. Paten τ-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum ruckweisen Vorwärtsbewegen der Filmstreifen von Kinematographen nach Patent 262387, gekennzeichnet durch eine die Bewegung einer angetriebenen Scheibe (2) auf die Förderwalzen (c) für das Bildband zeitweilig übertragende elektrische Reibungskupplung, die durch das Auftreffen des Sperrarmes (g) der Förderwalze (c) auf eine der Klinken (I) ausgeschaltet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kreisende Magnet der elektromagnetischen Reibungskupplung aus zwei die zentrisch zur Achse liegende Spule (7) zwischen sich aufnehmenden, ion durch einen von der Achse (e) durchgriffenen Kern miteinander verbundenen, die Pole des Magneten bildenden Scheiben (4, 5) besteht, an deren eine (4) Kupplungshebel
(9) angelenkt sind, deren kürzere Arme (9*) in die kapselartige Kupplungsscheibe (1) greifen, während ihre längeren Arme (ga) die Anker des Magneten bilden, durch deren entgegen der auf sie wirkenden Zentrifugalkraft erfolgende Anziehung die kür- no zeren Hebelarme (9*) gegen die Kupplungsscheibe gepreßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT263146D Active DE263146C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE263146C true DE263146C (de)

Family

ID=520564

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT263146D Active DE263146C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE263146C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE263146C (de)
DE2628247A1 (de) Elektromagnetkupplung
DE927636C (de) Streifenabtastvorrichtung fuer Telegraphensender
DE917259C (de) Drucktelegrafenempfaenger mit einem Typenrad, das eine Anzahl von im Ruhezustand ausserhalb der Druckstellung liegenden Typenreihen besitzt
DE43632C (de) Elektrische Contact-Vorrichtung
DE500580C (de) Elektromagnetischer Unruhantrieb
DE597742C (de) Schwingankermotor
DE533150C (de) Drahtzufuehrungsvorrichtung fuer elektrische Lichtbogenschweissmaschinen, bei der der Antrieb der Vorschubrollen ueber eine mit dem Drahtvorschubgetriebe gekuppelte, zwischen zwei umlaufenden Magneten angeordnete Scheibe erfolgt
DE549849C (de) Vorrichtung zur elektrischen UEbertragung von Aufzeichnungen mittels Zylinder und Kontaktorgan
DE199018C (de)
DE868365C (de) Hilfsantriebsanordnung fuer die Schwungmasse einer Tonrolle
DE606886C (de) Photographischer Zentralverschluss mit in das Gehaeuse eingebautem elektrischem Ausloeser
DE352808C (de) Automatische Ausschaltvorrichtung fuer Diktiermaschinen, Telegraphone und aehnliche, z. B. registrierende Apparate
AT135224B (de) Auswählmechanismus für Telegraphen-Empfänger.
DE469265C (de) Elektrisch bewegbare Vorrichtung von mit Schriftzeichen versehenen Raedern
DE216803C (de)
DE423804C (de) Greifervorrichtung fuer Druckpressen mit dauernd umlaufendem Druckzylinder
DE283798C (de)
DE369110C (de) Betaetigungs- und UEberwachungseinrichtung fuer Eisenbahnsignale
DE575191C (de) Anlassmotor mit Serienerregerwicklung und Ankerverschiebung
DE25294C (de) Neuerungen an Typendruck-Telegraphen-Apparaten
DE938053C (de) Drehbare Vorrichtung zur Fernverdrehung einer Empfaengerwelle mittels eines Hilfsmotors entsprechend der Verdrehung einer Geberwelle
DE17270C (de) Elektrischer Wächterkontrolapparat
DE248752C (de)
DE555831C (de) Zeitrelais mit einem Kontaktpaar, dessen einer Kontakt von einem Zeitwerk auf den andern zu bewegt wird