DE263131C - - Google Patents
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- DE263131C DE263131C DENDAT263131D DE263131DA DE263131C DE 263131 C DE263131 C DE 263131C DE NDAT263131 D DENDAT263131 D DE NDAT263131D DE 263131D A DE263131D A DE 263131DA DE 263131 C DE263131 C DE 263131C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
- B27F1/00—Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
- B27F1/08—Making dovetails, tongues, or tenons, of definite limited length
- B27F1/12—Corner- locking mechanisms, i.e. machines for cutting crenellated joints
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38 a. GRUPPE
Selbsttätige Zinkenfräsmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1911 ab.
Die bekannten selbsttätigen Zinkenfräsmaschinen sind durchweg so eingerichtet, daß
die Bearbeitung der mit Zinken zu versehenden Werkstücke (je zwei im Winkel aneinanderstoßende
Bretter) nur an einer bestimmten Stelle der Maschine erfolgen kann, weil die Werkzeugspindel nur an einem Ende
' mit einem Fräser ausgerüstet ist, dessen Arbeitsbereich naturgemäß nur ein Werktisch sein
ίο kann. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind an beiden Enden der Werkzeugspindel
je ein Fräser angeordnet, die beide · in den Arbeitsbereich je eines Werktisches ragen und
dadurch ermöglichen, daß mit ein und derselben Maschine gleichzeitig mit einer Frässpindel
an zwei Stellen Zinken gefräst werden können Zwar ist es nicht neu, eine Werkzeugspindel
mit mehreren Werkzeugen in Verbindung mit verschiedenen Werkstückauflagern auszustatten, und zwar zur Bearbeitung von
Holz. Für den beabsichtigten Zweck aber ist diese an sich ,bekannte Anordnung neu.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine in Fig. 1 in Seitenansicht und
Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt, wobei zur beispielsweisen Veranschaulichung des Bearbeitens
der Werkstücke auf dem oberen Tisch ein senkrecht stehendes und auf dem unteren Tisch ein wagerecht liegendes Werkstück angeordnet
ist.
Fig. 3 bis 6 veranschaulichen die Art der Schaltung des oberen Werkstückträgers beim
Fräsen der Zinkenzapfen.
In einem entsprechend hohen Gestell 1 ist in dem unteren und oberen Teil desselben je
ein Kreuzsupport 2,3 angebracht. Auf dem
unteren Support 2 wird das Werkstück 4 flach, auf dem oberen Support 3 dagegen aufrecht
stehend eingespannt. Vor den Supporten 2, 3 ist eine stehende Spindel 5 angeordnet, die
durch ein Seilgetriebe 6 von einem Vorgelege aus angetrieben wird. In die nach unten und
oben frei stehenden Enden der Spindel 5 ist je ein entsprechend gestalteter Zinkenfräser 7
eingespannt, gegenüber welchem das Werkstück 4 zeitweilig vor- und rückwärts und
nach der Seite verschoben wird. Zu diesem Zweck ist an das oben daraufliegende Schlittenstück der beiden Supporte 2, 3 eine
Schubstange 8 angelenkt, die durch eine Querstange 9 mit auf der Außenseite des Gestelles
drehbar angebrachten Armen 10 verbunden ist, an welchen Zugfedern 11 angreifen, die
bestrebt sind, die Arme 10 mitsamt den an ihnen hängenden Schlittenteilen nach rückwärts
zu ziehen und somit die auf den letzteren befestigten Werkstücke mit den Fräsern außer
Berührung zu bringen. An den mit Bezug auf Fig. 2 links liegenden Armen 10 ist je ein
nach außen vorstehender Stift 12 angebracht, an welchen mit Haken 13 versehene Zugstangen
14 angreifen, die mit einem auf der Außenseite des Maschinengestelles bei 15 drehbar
gelagerten zweiarmigen Hebel 16 gelenkig verbunden sind, welch letzterer durch eine an
seinem oberen Ende angreifende Kurbel 17 um seinen Drehpunkt 15 nach vorwärts und
rückwärts bewegt wird, wobei während der Ubergangsbewegung des Hebels aus der einen
in die andere die eine Zugstange zur Wirkung kommt, während die andere totläuft.
Infolgedessen wird der eine Schlitten entgegen
der Spannkraft der an den Armen angreifenden Zugfedern ii nach einwärts bewegt und
hierdurch das auf diesen Schlitten aufgespannte Werkstück dem Fräser entgegengeführt. Dieser
schneidet dann eine schwalbenschwanzförmige Nut in das Werkstück ein, während der andere
von der Zugstange freigelassene Schlitten durch die Zugkraft der an den Armen io angreifenden
Feder ii nach rückwärts bewegt und dadurch das Werkstück gegenüber dem Fräser zurückgezogen wird (s. Fig. ι oben).
Die vorliegende Maschine ist zur Herstellung sogenannter verdeckter Verzinkung eingerichtet.
Zu diesem Zweck sind in dem oberen Teil der Maschine zwei stehende Wellen
18, 19 angeordnet, die durch in geeignetem Übersetzungsverhältnis stehende Zahnräder 20,
21,22 mit zwei weiteren aufrecht stehenden Wellen 23, 24 in Verbindung stehen, welche
letzteren durch Kegelräder 25, 26 von der Kurbelwelle 27 aus angetrieben werden und die
ihnen erteilte Drehbewegung auf die Wellen 18,19 übertragen. In den mit einem Querschlitz
versehenen Köpfen der Wellen 18, 19 ist je ein Kurbelarm 28 verstellbar befestigt,
auf deren Zapfen 29 eine wagerecht liegende Schiene 30 aufgesteckt ist, welche mit einer
Anzahl in gleichmäßigem Abstande voneinander stehenden, nach aufwärts gerichteten
Stiften 31 versehen ist. Durch diese Stifte 31 wird sowohl die halbkreisförmige Bearbeitung
der Zinken als auch die gegenseitige Entfernung derselben voneinander bestimmt, indem
sie bei der durch die Kurbelarme 28 hervorgerufenen Bewegung der Schiene 30 einerseits
der Reihe nach gegen die Stirnseite eines vom oberen Schlittenteil herabhängenden Fingers 32
wirken und dadurch den oberen Schlitten mitsamt dem Werkstück der Spannkraft einer
zwischen den Schlitten und die die Transportarme 10 verbindende Stange 9 eingeschalteten
Spannfeder 33 entgegen zurückdrängen, dabei aber das Werkstück mit dem Fräser immer
noch in Berührung bleibt (Fig. 4), während nach Abgleiten des zur Wirkung gekommenen
Stiftes 31 von dem Finger 32 der betreffende Stift gegen einen an dem unteren Schlitten
angebrachten Vorsprung 34 stößt und dadurch bei der weiteren Vorwärtsbewegung der Schiene
30 den ganzen Kreuzsupport mitsamt dem darauf befestigten Werkstück um Zapfenbreite
weiterschiebt, wobei zufolge der Druckwirkung der Spannfeder 33 der Zapfen durch den Fräser
auf der Außenseite unterschnitten wird (Fig. 5).
Die mittlerweile durch die Zugstange 14, Zapfen 12 und Arme 10 mitgenommene Verbindungsstange
9 läuft während der erwähnten Verschiebung des Werkstückes in den mit Schlitzen 35 versehenen Schubstangen 8 tot,
kommt aber sofort nach Abgleiten des Transportstiftes der Schiene 30 vom Vorsprung 34
bei der weiteren Ausschlagbewegung des Hebels 16 zur Wirkung und schiebt dann den
oberen Schlitten mitsamt dem Werkstück so weit an den Fräser heran, daß durch den
letzteren im Werkstück die Zapfenlücke bis auf den verdeckten Teil ausgeschnitten wird
(Fig. 6). Während des Ausschneidens der Lücke geht die Schiene 30 in ihre Ausgangsstellung
zurück und schiebt dann bei ihrem Weiterlauf mittels des nächstfolgenden Stiftes
den oberen Schlitten mitsamt dem Werkstück so weit nach hinten zurück, daß bei der durch
denselben Stift der Schiene bewirkten Fortschiebung des Supports der nächstfolgende
Zinken durch den Fräser unterschnitten wird. Diese Arbeitsvorgänge wiederholen sich so
lange, bis in das Werkstück sämtliche Zinken eingefräst sind und der Schlitten am Ende
seiner Bewegung angelangt ist, wobei im letzten Augenblick eine von dem unteren
Schlittenteil bisher unter Druck gehaltene Feder 36 emporschnellt und durch ein mit derselben
verbundenes Zwischenglied 37 die Zugstange 14 ausgelöst wird. Infolgedessen bleibt
der betreffende Kreuzsupport stillstehen, und es kann das fertige Werkstück von ihm abgenommen
und an dessen Stelle ein frisches eingespannt werden. An der Grundplatte des unteren Kreuzsupports 2 sind zwei durch
Sperrkegel 38,39 mit dem darauf ruhenden Schlittenteil in Verbindung stehende Zahnstangen
40, 41 angebracht, von denen die erstere fest, die andere hingegen beweglich
ist. An der beweglichen Zahnstange 41 greift eine Zugfeder 42 an, die bestrebt ist, den
nach außen vorstehenden Kopf dieser Stange mit der inneren Flachseite der Zugstange 14
in Verbindung zu erhalten. Auf der erwähnten Flachseite der Zugstange 14 ist ein verstellbarer
keilförmiger Ansatz 43 angebracht (Fig. 2), der beim Totgange der Stange als schiefe Ebene gegen den Kopf der Zahnstange
wirkt und diese nach einwärts verschiebt. Diese Bewegung wird durch den in die Zahnstange
eingreifenden Sperrkegel auf den unteren Schlittenteil übertragen und auf diese Weise der Support bzw. das Werkstück um
Zinkenbreite weitergeschaltet, wobei der in die feste Zahnstange 40 eingreifende Sperrkegel
dafür sorgt, daß der Support nicht wieder
rückwärts gehen kann. Die Zahnweite der Zahnstangen stimmt mit dem gegenseitigen
Abstand der in der Stange 30 befindlichen Stifte 31 genau überein, und es wirken die erwähnten
Zähne und Stifte derart, daß durch die an den Enden einer gemeinsamen Arbeitsspindel
angebrachten Fräser fortwährend zwei Werkstücke gleichzeitig gezinkt werden.
In gleicher Weise wie am oberen Support ist am unteren eine am Ende der Bewegungsbahn emporschnellende Feder 44 vorgesehen,
durch die in der oben geschilderten Weise der Stillstand des Supports herbeigeführt wird.
In der zur Erfindung gegebenen Beschreibung ist bezüglich der Wirkungsweise der Maschine
die Rede davon, daß jeder Fräser nur je ein Brett bearbeiten soll. Es ist jedoch
selbstverständlich, daß bei der beschriebenen Anordnung der Werktische und Fräserspindel
zueinander sowohl unten als auch oben gleichzeitig je zwei im Winkel zueinander stehende
Bretter gefräst werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Selbsttätige Zinkenfräsmaschine, gekennzeichnet durch die Anordnung einer an ihren beiden Enden je mit einem Fräser ausgestatteten Spindel und zweier durch entsprechende Mechanismen abwechselnd selbsttätig in den Arbeitsbereich der Fräser bewegter Werktische, zum Zweck, mit ein und derselben Maschine und einer Werkzeugspindel gleichzeitig an zwei Arbeitsstellen Zinken fräsen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263131C true DE263131C (de) |
Family
ID=520551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263131D Active DE263131C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263131C (de) |
-
0
- DE DENDAT263131D patent/DE263131C/de active Active
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