DE26209C - Elektrischer Zählapparat und Strommesser - Google Patents
Elektrischer Zählapparat und StrommesserInfo
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- DE26209C DE26209C DENDAT26209D DE26209DA DE26209C DE 26209 C DE26209 C DE 26209C DE NDAT26209 D DENDAT26209 D DE NDAT26209D DE 26209D A DE26209D A DE 26209DA DE 26209 C DE26209 C DE 26209C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
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- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Zusatz-Patent zu No. 25542 vom 6. April 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli' 1883 ab.
Längste Dauer: 5. April 1898.
Vorliegende Erfindung hat eine Anzahl von Verbesserungen und Modificationen an dem
durch das Patent No. 25542 geschützten elektrischen Zählapparat und Strommesser zum
Zweck, welche sich in folgende Gesichtspunkte zusammenfassen lassen:
1. die Anbringung einer zweiten Zeigernadel auf der Hinterseite des Galvanometers;
2. die Anwendung eines Cylinders oder Balanciers an Stelle des das Uhrwerk bewegenden
Pendels in Verbindung mit den hierzu erforderlichen Vorrichtungen;
3. als Ersatz für die den Cylinder und die Getriebe des Zählapparates bewegenden elektrischen
Uebertragungsvorrichtungen die Anbringung mechanischer Apparate mit Zubehör;
4. an Stelle der im Haupt-Patent verwendeten galvanischen Batterie zur Ingangsetzung des Uhrwerkes
die Anordnung einer Zweigleitung vom Hauptstrom ab, und
5. die Anordnung einer Ausrückevorrichtung oder eines Mechanismus zur Arretirung des
Uhrwerkes, wenn dessen Gang bei nicht mehr vorhandener, zu messender Elektricität im Hauptstromkreise
überflüssig wird.
Fig. ι ist die Hauptansicht, Fig. 2 der Grundplan, Fig. 3 die Seitenansicht und Fig. 4 die
Hinteransicht des elektrischen Zählapparates.
A ist der Stahlmagnet, α die grofse Nadel,
die an ihrem freien Ende ein kleines, dreieckiges Bronzestück trägt, gegen welches sich
die Zähne des Cylinders R anpressen, b ist die
kleine Zeigernadel und B sind die Weicheisenpole. C C sind die verstellbaren Pole des Galvanometers,
durch welche das magnetische Feld nach Bedarf verändert werden kann. D sind
die Spulen für das Galvanometer, c c sind die Gegengewichte für die Nadel b.
Zur Bewegung des Uhrwerkes dienen folgende Vorrichtungen:
H ist ein runder Balancier von ungefähr 700 g Gewicht, der mittelst einer Spiralfeder /
dergestalt regulirt wird, dafs er pro Secunde einmal hin- und herschwingt. Dieser Balancier
erhält seine Bewegung durch die vier Elektromagnete K, die abwechselnd die auf der Balancierwelle
M sitzenden Weicheisenarmaturen L anziehen. Die Elektromagnet^ K sind mit
feinem Draht von ungefähr 1 000 W. umwickelt und werden durch eine vom Hauptstrom abgehende
Zweigleitung erregt, wobei der Durch-· -gang des Hauptstromes durch die von Hipp
für seine Regulatoren verwendete Anordnung regulirt wird; diese Anordnung ist aber, um für
das Kreissystem verwendet werden zu können, etwas abgeändert.
Die Regulirvorrichtung selbst ist in den Zeichnungen
nicht ersichtlich.
M ist eine Achse aus Stahl, auf welcher der Balancier H, die Spirale I, die Armaturen L L,
das Excenter N und der auf die Contactfeder O wirkende Stromregulator sitzen. Durch das Excenter
N wird mittelst der Zwischenhebel P der Cylinder R während 100 Secunden einmal
herumgedreht. Die Feder O wird durch einen
kleinen, in der Zeichnung nicht ersichtlichen Hip ρ'sehen Regulator bewegt, und wird durch
diese Bewegung der Strom nach den Elektromagneten K geleitet. Die genannten Hebel P
dienen zur Uebertragung der Bewegung vom Balancier H auf den Cylinder R, der von
ersterem während je ioo Secunden einmal herumgedreht wird.
Auf der Fläche dieses Cylinders sitzen die Zähne dergestalt angeordnet, dafs, wenn sich
die ' Galvanometernadel in Ruhe befindet, sich kein Zahn gegen dieselbe anpreist; weicht jedoch
die Nadel um eine Theilung nach links oder rechts ab, so preist sich bei einer jeden
Umdrehung des Cylinders R ein Zahn gegen die Galvanometernadel, die durch die Uebersetzung
den die Anzeige bewirkenden Cylinder des Zählapparates um einen Theüstrich weiter
bewegt.
Weicht dagegen die Nadel um zwei Theilungen
ab, so pressen sich bei einer jeden Drehung des Cylinders R zwei Zähne gegen die
Nadel, und wird der Cylinder des Zählapparates um zwei Theilstriche weiter bewegt u. s. f. .S1 ist
ein auf der Cylinderachse R sitzendes Sperrrad mit ioo Zähnen, das zur Umsetzung der Hin-
und Herbewegung des Uebertragungshebels P in die Rotationsbewegung des Cylinders R
dient.
T T ist der Uebertragungshebel zwischen
Galvanometernadel und Zählapparat. UUUU sind die Zifferblätter des Zählapparates.
. Das rechts liegende Zifferblatt zeigt die Einheiten, das folgende die Zehner u. s. w., so dafs insgesammt io ooo Coulombs abgelesen werden können. V ist ein Elektromagnet, der je nach der von der Ausrückevorrichtung geforderten Kraft mit dickem oder schwachem Draht umwickelt ist. Durch diese Ausrückevorrichtung setzt sich das Uhrwerk in Bewegung, sowie der Zählapparat von einem durch ihn zu messenden Strom durchflossen wird. X ist eine den Daumen d der Ausrückevornchtung tragende Armatur. Bei unterbrochenem Strom wird der Balancier H mit den auf seiner Peripherie sitzenden Sperrzähnen e e zum Stillstand gebracht. Y ist eine Spindel zur Verbindung der Armatur X mit dem Daumen d, und Z sind die Klemmschrauben für die Zu- und Ableitungsdrähte.
. Das rechts liegende Zifferblatt zeigt die Einheiten, das folgende die Zehner u. s. w., so dafs insgesammt io ooo Coulombs abgelesen werden können. V ist ein Elektromagnet, der je nach der von der Ausrückevorrichtung geforderten Kraft mit dickem oder schwachem Draht umwickelt ist. Durch diese Ausrückevorrichtung setzt sich das Uhrwerk in Bewegung, sowie der Zählapparat von einem durch ihn zu messenden Strom durchflossen wird. X ist eine den Daumen d der Ausrückevornchtung tragende Armatur. Bei unterbrochenem Strom wird der Balancier H mit den auf seiner Peripherie sitzenden Sperrzähnen e e zum Stillstand gebracht. Y ist eine Spindel zur Verbindung der Armatur X mit dem Daumen d, und Z sind die Klemmschrauben für die Zu- und Ableitungsdrähte.
Der zu messende Strom geht von Schraube Z2 nach Z5, nach den Galvanometerspulen, über
Z& Z7 zu der Spule V für die Ausrückevorrichtung,
über Z8 Z4 nach den Lampenstromkreisen, nach Z3 und zurück nach Z1 durch den Zählapparat,
während die zur Bewegung des Uhrwerkes dienende Zweigleitung von Schraube Z2
nach Z5 Z6 Z7 Z8 Z4 durch gg, die Spiralen ^1
von feinem Draht nach Z3 und zurück nach Z1
geht.
Claims (2)
1. durch die Anbringung einer zweiten Zeigernadel b, die Anordnung eines von den
Elektromagneten KK und den Armaturen L bewegten Balanciers H mit Spirale /, dem
Mechanismus NOPS zur Bewegung des Cylinders R sowie der Anordnung einer von
dem zu messenden Hauptstrom abzweigenden Nebenleitung zur Bewegung des Uhrwerkes
;
2. durch die Anordnung einer Ausrückevorrichtung VX Yd, um das Uhrwerk bei unterbrochenem
Strom automatisch zum Stillstand zu bringen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26209C true DE26209C (de) |
Family
ID=302603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26209D Active DE26209C (de) | Elektrischer Zählapparat und Strommesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26209C (de) |
-
0
- DE DENDAT26209D patent/DE26209C/de active Active
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