DE51203C - Neuerung an Elektricitätszählern - Google Patents

Neuerung an Elektricitätszählern

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DE51203C
DE51203C DENDAT51203D DE51203DA DE51203C DE 51203 C DE51203 C DE 51203C DE NDAT51203 D DENDAT51203 D DE NDAT51203D DE 51203D A DE51203D A DE 51203DA DE 51203 C DE51203 C DE 51203C
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DE
Germany
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needle
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lever
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Application number
DENDAT51203D
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English (en)
Original Assignee
J. CAUDERAY in Lausanne, Schweiz
Publication of DE51203C publication Critical patent/DE51203C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Zählapparat besteht in der Hauptsache aus einem Ampere- oder Wattmeter, einem durch ' Elektricität bethätigten Uhrwerk, einer das Integriren der Stromstärke nach der Zeit bewirkenden Vorrichtung und endlich einem gewöhnlichen Anzeigeapparat.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ,die Vorderansicht, in Fig. 2 die Seitenansicht und in Fig. 3 der Grundrifs des Zählapparates dargestellt. Fig. 4 zeigt in Ansicht die Vorrichtung zum Integriren, die in Fig. 5 im Grundrifs ersichtlich ist. Fig. 6 zeigt die Ansicht des die Amperemeternadel bethätigenden Dreiecks, Fig. 7 im Grundrifs den mit Scala versehenen beweglichen Rahmen. In Fig. 8 ist in Vorderansicht, in Fig. 9 in Seitenansicht der Anzeigeapparat mit dem Antrieb des Sperrrades ersichtlich. Fig. 10 bis 13 zeigen den selbstthätig den Strom unterbrechenden Regeler für den Gang des Uhrwerkes; Fig. 14 bis 17 zeigen Abänderungen für einzelne Theile des Apparates. In Fig. 18 endlich ist schematisch der Lauf des Stromes durch den Apparat ersichtlich.
A ist die den Apparat tragende Holzplatte, B das Gestell für das Uhrwerk, B1 dasjenige für das Amperemeter und B 2 der an B und B l sich anschliefsende Querrahmen, auf welchem die das Uhrwerk mit dem Integrirapparat verbindenden Theile sitzen. C C sind die festliegenden Spulen des Ampere- oder Wattmeters, welche aus dickem, aufgewickeltem Draht gebildet sind, durch welchen die Gesammtheit des zu messenden Stromes hindurchgeht. Im Innern dieser Spulen C C liegt eine aus sehr feinem Draht gebildete Spule Cx (Fig. 18), die auf der drehbaren Verticalachse Cl mit der Zeigernadel C2 sitzt. Diese Achse C1 ist durch Schraubenfeder C9 am Rahmen C3 aufgehängt.
D1D1 und D2D2 sind die Spulen der Elektromagnete, deren Anker d d die Achse D 3 des Uhrwerks in Drehung versetzen; am unteren Ende dieser Achse sitzt die Unruhe D4 und unter dieser die regulirende Spirale D 5. E ist der in Fig. 10 bis 13 im Detail angegebene selbsttätige Stromunterbrecher.
Der Apparat functionirt in folgender Weise: Unter dem Einflufs des Stromes, dessen Lauf nachstehend angegeben ist, wird die Achse D3 hin- und hergedreht, an deren oberem Ende ein Stellring F mit Nuth sitzt. Dieser Ring überträgt seine Hin- und Herbewegung auf eine Zunge F1 aus weichem Stahl, Fig. 2, welche am Ende des frei um die Achse F3 schwingenden Hebels F2 sitzt. Achse F3 ist auf dem Querrahmen B 2 gelagert. Am Hebel F2 sitzt ein Sperrzahn F4 im Eingriff mit dem auf Achse F3 sitzenden Sperrrade F5. Sperrzahn F* dreht das Rad F5 immer in demselben Sinne, da ein Rückwärtsdrehen desselben durch Zahn F6 verhindert wird. Hebel F2 sucht unter Einwirkung zweier gegenüberliegender Federn ff immer seine normale, senkrecht zur Achse D3 gerichtete Lage einzunehmen. Am oberen Ende der Achse F3 sitzt ein mit Nuth versehener Cylinder G; die eine Hälfte dieser Nuth ist rechtsgängig, die andere linksgängig. In dieser Nuth läuft ein Röllchen G1, Fig. 5, welches die Drehbewegung in eine Hin- und Herbewegung umwandelt und am Ende eines kleinen Armes G2 sitzt. Letzterer schliefst sich rechtwinklig an den Hebel G3 an, durch welchen die Achse G*
eine schwingende Drehbewegung erhält. Auf letzterer sitzt ein durch Gegengewichte g g ausgeglichener beweglicher Rahmen G5 fest, der an der Drehbewegung der Achse theilnimmt und an dessen vorderem Ende ein einstellbares rechtwinkliges Dreieck G6 (Fig. 5 und 6) sitzt; die Hypothenuse dieses Dreiecks bestimmt die senkrechte Bewegung der biegsamen Nadel C2 und demzufolge des mit Scala besetzten beweglichen Rahmens H (Fig. 7).
Dieser Rahmen schwingt um eine Achse H1 und ist durch Gegengewichte h h h1 h1 ausgeglichen, Fig. 2 und 3; seine Seitenwangen sind vorn durch eine die verstellbare Gabel H3 tragende Stange//2 verbunden. Der Anzeigeapparat wird durch den Zahnsector /, Fig. 7 und 8, bethätigt, der mit einer durch Gabel H3 bewegten Speiche /2 versehen (Fig. 8) und durch Gegengewicht i ausgeglichen ist. Zahnsector / bethätigt das Zahnrad I3 mit Arm I4, an dessen Ende ein Sperrzahn P sitzt, um das Sperrrad K in der aus Fig. 8 ersichtlichen Pfeilrichtung in Umdrehung zu versetzen. Statt dieser Räderanordnung kann ■ man auch eine Scheibe K mit Reibungsrolle anordnen. Im übrigen ist der Anzeigeapparat derselbe, wie der in den früheren Patenten des Erfinders beschriebene.
Der in der Fig. 18 schematisch angegebene Lauf des Stromes ist folgender:
In dieser Figur ist an Stelle des Amperemeters ein Wattmeter in den Apparat eingesetzt. C C sind die äufseren, festliegenden Spulen des Wattmeters mit Draht von grofsem Querschnitt, durch welchen der gesammte zu messende Strom hindurchgeht; Cx ist die innere bewegliche Spule mit feinem Draht, durch welchen ein zur elektromotorischen Kraft des zu messenden Stromes proportionaler Zweigstrom hindurchgeht.
Der Strom tritt durch Klemme 1 ,in den Apparat ein, läuft im Leiter W1 durch die Spulen C C und tritt aus denselben in den Leiter W2 über, welcher in die Klemme 2 endigt, worauf der Strom zu den Verwendungsstellen (Lampen u. s. w.) weitergeleitet wird. Beim Zurückleiten tritt der Strom durch Klemme 3 wieder in den Apparat ein, passirt Leiter W3 und verläfst den Apparat an Klemme 4. Aus Fig. 18 ist auch ersichtlich, wie man je nach Bedarf den Anschlufs der Leitungsdrähte vertauschen kann. Die Spule Cx aus feinem Draht wird durch einen vom Leiter W1 abgeleiteten Nebenstrom Y durchflossen, der durch den an Leiter W3 angeschlossenen Draht F1 abgeleitet wird.
Ein anderer Nebenstrom setzt das Uhrwerk in Bewegung und wird bei Z dem Leiter W2 entnommen, durchfliefst die Spulen D1 jD1, den Stromunterbrecher E, die Spulen D2 D2 und schliefst sich durch Draht-Z1 an den Leiter W3 an.
Der selbsttätige Stromunterbrecher ist in Fig. ι ο bis 13 dargestellt und besteht aus folgenden Theilen: Auf Achse D3 sitzen zwei Ringe E1 E2\_ unter dem Ring Ex befindet sich ein Stift e, der bei jeder Schwingung in der einen und anderen Richtung den um die Achse E4 schwingenden Hebel E3 zurückschiebt (Fig. 11); an das hintere Ende des letzteren schliefst sich ein Rundstift E5 an, der zwischen den Federn E6 liegt, welche bei jeder Ausschwingung den Hebel in seine Normalstellung zurückdrücken.
im Ringe E2 sind zwei Einschnitte e1 el so angebracht, dafs sie je nach der Schwingungsweite der Achse/)3 den Hebel E1 verschieben oder nicht. Beide Hebel E3 und E1 tragen isolirte Stahlzungen Es Ea, die durch biegsame Drähte mit den Elektromagneten verbunden und mit Contacten versehen sind.
Je nach der Anordnung der Theile und deren Schwingungsweite werden die Contacte hergestellt oder unterbrochen, um eine regelmäfsige Bewegung der Unruhe aufrecht zu erhalten. Die beiden- Hebel E3 und ΕΊ sind ähnlich construirt; die Federn E10 ermöglichen eine Verschiebung der Hebel E3 und E1 in ihren Trägern nach hinten, wenn durch Zufall der Hebel und Stift e in eine Linie zusammenfallen. Zunge Es ist gabelförmig; die Enden derselben sind je mit einer Erhöhung versehen, deren zugehörige Erhöhungen auf der Zunge E9 sitzen. Diese Anordnung hat den Zweck, dafs immer eine der Erhöhungen auf der anderen Seite liegt, damit sich der Funken immer an derselben Stelle bildet.
Wenn der Apparat infolge Aufhörens von Strom -nicht mehr arbeitet, so berühren sich die Contacte, damit bei erneutem Durchfliefsen von Strom durch den Apparat letzterer in Gang gesetzt wird.
Das Anzeigen des Stromes. Die Unruhe D4, welche unter dem Einflufs der Elektromagnete D1D1 und D2 D2, sowie der Spirale!)5 steht, macht jede Secunde genau eine Doppelschwingung, so dafs durch Hebel F2 und Sperrzahn i74 das Rad Fs um einen Zahn weitergerückt wird. Dieses Rad mit 60 Zähnen macht also wie der Cylinder G pro Minute eine Umdrehung, durch dessen Nuthenanordnung der bewegliche Rahmen G5 und das Dreieck G6 pro Minute eine Doppelschwingung macht. Nadel C2 bewegt sich unter dem Einflufs des zu messenden Stromes entlang der Scala H1 mit Eintheilung von ο bis 100. Bei Hin- und Herbewegung des Dreiecks G6 trifft die Hypothenuse desselben an die Nadel C2, die um eine ihrer Abweichung proportionale Gröfse emporgehoben wird; 'hierdurch wird der bewegliche Rahmen H und demzufolge mittelst der Gabel H3 der Zahnsector / emporgehoben. Dieser mit' dem Zahnrädchen Is in
Eingriff stehende Sector schiebt das Rad K um eine zur Abweichung der "Nadel C2 proportionale Gröfse nach vorwärts, d. h. proportional zur Stärke oder Menge des Stromes, je nachdem man ein Amperemeter oder ein Wattmeter verwendet.
Fig. 14 bis 17 zeigen einige Abänderungen an gewissen Theilen des Apparates.
Dreieck G6, Fig. 4, 5 und 6, bewegt sich infolge seiner Befestigung an den Enden der Arme G5 parallel zu sich selbst. Es kann auch die in Fig. 14 und 15 ersichtliche Anordnung verwendet werden, nach welcher an das Ende des mit Rahmen B fest verbundenen Armes b bei G7 die Schiene G6 drehbar gelagert ist, während das andere Ende durch den Schwingarm G5 bewegt wird. Die Einwirkung auf die Nadel C2 ist die gleiche, gleichviel, ob man die eine oder andere Anordnung verwendet; bei der letzteren Anordnung ist die Einwirkung auf die Nadel eine beständige, während bei der Anordnung nach Fig. 4, 5 und 6 die Zeitdauer der Stöfse auf die Nadel C2 je nach der Stellung der letzteren eine unveränderliche ist, was im Anzeigeapparat plötzliche Bewegung verursacht.
Bei der vereinfachten Anordnung des Anzeigeapparates nach Fig. 16 und 17 ist der Zabnsector /, Fig. 7 und 8, sowie die Gabel H3 in Wegfall gebracht und durch eine auf dem Arm H des beweglichen Rahmens sitzende gezahnte Zugstange L ersetzt, welche unmittelbar in das Zahnrad /3 eingreift.
Fig. 2 und 3 zeigen eine Abänderung am Wattmeter, durch welche die Abweichung der Nadel genau proportional zur elektrischen, durch den Apparat gehenden Strommenge wird. Auf der Nadelachse sitzen zwei radial gestellte Arme C* C5, die man beliebig einstellen kann. An diese Arme sind zwei einstellbare Schraubenfedern C8 C angehängt, deren anderes Ende am Apparatgestell befestigt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einem Elektricitätsmesser die Anordnung einer bei" G7 mit dem Apparatgestell, bei G8 mit dem vom elektrischen Uhrwerk D1 bis D5 bethätigten Schwingarme G5 drehbar verbundenen Schiene G6, welche bei ihrer von genanntem Uhrwerk hervorgerufenen lothrechten Schwingbewegung die vom Wattmeter C Cx nach Mafsgabe der Stromstärke beeinflufste Zeigernadel C2 während ihrer waagrechten Ausschwingung dergestalt hebt, dafs die Integrirung der Stromstärke nach der Zeit im Anzeigeapparat erfolgt.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51203D Neuerung an Elektricitätszählern Expired - Lifetime DE51203C (de)

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DE (1) DE51203C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4069892A (en) * 1975-08-20 1978-01-24 Tor Lynne Ladder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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