DE57600C - Elektricitätszäbler - Google Patents

Elektricitätszäbler

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DE57600C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57600D
Other languages
English (en)
Original Assignee
T. blein in Lyon, 74 Cours de la Liberte
Publication of DE57600C publication Critical patent/DE57600C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
TONY BLEIN in LYON. Elektricitätszähler.
Das den Gegenstand dieser Erfindung bildende Mefsgeräth bezweckt, die Stärke eines elektrischen Stromes in Amperes aufzuzeichnen und besteht:
1. aus einem Uhrwerk M, welches auf einen vierarmigen Stromschliefser B einwirkt, der in einer Stunde genau eine Umdrehung macht;
2. aus einem von dem Strome durchfiossenen Strommesser A, dessen lothrechte Achse eine Nadel F trägt, deren umgebogene Endspitze sich auf der Oberfläche des Stromschliefsers B bewegt und sich mit zunehmender Stromstärke der Strömschliefsermitte mehr und mehr nähert;
3. aus einem Zählwerk C, welches durch das Uhrwerk mittelst eines Zwischenantriebes in Bewegung gesetzt wird, wobei letzteres nur dann in Thätigkeit tritt, wenn die Nadel F mit einem der Stromschliefserarme in Berührung gekommen ist;
4. aus zwei Elektromagneten E und /7, von denen der erstere das Uhrwerk antreiben soll, sobald ein Strom durch die Vorrichtung geht, während der andere Magnet H den Zählwerkantrieb bethätigt.
Die Vorrichtung ist an einem der mit den Klemmschrauben I J verbundenen Leitungsdrähte α α eingeschaltet, und sind die Schrauben durch die Drähte al au mit dem Amperemesser A verbunden. Von dem anderen Leitungsdraht b b zweigt ein anderer e ab und geht zur Klemmschraube K, welche mit der metallischen Grundplatte L in Verbindung steht. Dieser Abzweig durchläuft den Elektromagneten E und kehrt durch die Klemmschraube I zur Leitung zurück. Sobald nun ein Strom durch die Vorrichtung geht, zieht ' der Elektromagnet E den Anker N an, welcher mit Hülfe der an ihm befestigten Gabel O den Hebel P zurückbewegt, wodurch das Uhrwerk ausgelöst wird, das nun so lange in Bewegung bleibt, als ein Strom durch die Vorrichtung läuft. Sobald letzteres nicht mehr geschieht, wird der Anker N durch eine Feder und mit ihm der Hebel P zurückgezogen und das Uhrwerk wieder in Stillstand versetzt. Auf diese Weise setzt sich der Stromschliefser B mit einer gleichmäfsigen Geschwindigkeit von einer Umdrehung in der Stunde unter dem Einflufs eines Stromes von beliebiger Stärke in Bewegung und steht wieder still, sobald der Stromdurchgang aufhört. Andererseits lenkt der Strom bei seinem Durchgang durch den Amperemesser A die Nadel F ab, welche sich je nach der Stromstärke mehr oder weniger dem Mittelpunkt des Stromschliefsers nähert, derart, dafs dessen äufserer Umfang einer kleinsten Stromstärke und dessen Mittelpunkt einer gröfsten Stromstärke entspricht.
Während der Drehung des Stromschliefsers trifft die Nadelspitze abwechselnd auf die Stromschliefserarme und die dazwischen liegenden Lücken. Im ersten Falle geht der von der Bodenplatte in den Stromschliefser eintretende Strom zur Nadel und durch die Drähte m1 m zur Klemmschraube J, wobei er den Elektromagneten H umkreist. Letzterer zieht alsdann den Anker R an, dessen Ende
auf das Getriebe T des Uhrwerkes einwirkt. Wenn die Nadelspitze über eine Lücke zwischen den Stromschliefserarmen zu stehen kommt, so wird der abgezweigte Stom unterbrochen, und der "durch eine Feder zurückgezogene Anker R hebt das Rad 5 empor und aufser Eingriff mit dem Getriebe T1 so dafs das Zählwerk stillsteht.
Auf diese Weise bewegt sich das Zählwerk mit gleicher Geschwindigkeit wie der Stromschliefser, während die Nadel über den vollen Stromschliefserfeldern schwingt, und steht still, so lange die Nadel über den Lücken des Stromschliefsers schwebt.
Der Stromschliefser ist in concentrische Ringe getheilt, und ist in jedem dieser Ringe das Verhältnifs vom vollen zum leeren Stromschliefserfeld entsprechend der Stärke des Stromes, welcher die Nadel in diese Zone hineinführt. Der innerste Ring, welcher überhaupt keine Lücke besitzt, entspricht der gröfsten zu messen möglichen Stromstärke.
Beträgt z. B. die gröfste Stromstärke io Amperes, so wird die Nadel, wenn diese Stärke erreicht ist, über den Mittelpunkt des Stromschliefsers gekommen sein und hier fortwährend mit letzterem in Verbindung bleiben, so dafs das Zählwerk ohne Unterbrechung sich bewegt und am Ende einer Stunde io Amperes aufgezeichnet hat. Bei einer Stärke des Stromes von 9 Amperes wird die Nadel sich über den Ring einstellen, welche aus Y10 Lücke und 9/I0 vollem Felde besteht, der Zähler wird also nur 9/10 Umdrehungen während einer Stunde machen und 9 Amperes anmerken und so fort.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Elektricitätszähler, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines aus einzelnen Armen bestehenden und von einem Uhrwerk in gleichmäfsige Umdrehung versetzten Stromschliefsers mit einem Galvanometer (A), dessen Nadel bei dem Durchgang eines zu messenden Stromes durch das Galvanometer abgelenkt und dabei mit ihrer Spitze über die Strotnschliefseroberfläche geführt wird, wobei während der Berührung zwischen Stromschliefserarmen und Nadel ein Stromschlufs und während der Nadelstellung über den StromschliefserlUcken eine Stromunterbrechung vorhanden ist und die Stromschlufszeiten von einem Zählwerk derart angemerkt werden, dafs, da mit zunehmender Stromstärke die Nadelspitze sich immer mehr dem Stromschliefsermittelpunkt nähert und dadurch die Zeit der leitenden Berührung zwischen Stromschliefser und Nadel stetig vergröfsert wird, diese Vergrößerung entsprechend der vermehrten Stromstärke in gleichem Mafse von dem Zählwerk aufgezeichnet wird, dessen Antrieb beim Stromschlufs durch einen vom Elektromagneten H angezogenen Anker R bethätigt wird, während bei Stromunterbrechung der durch eine Feder zurückgezogene Anker den Zählwerksantrieb auslöst, so dafs das Zählwerk still steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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