DE26172C - Verfahren und Apparat zum Autographiren und Copiren - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Autographiren und Copiren

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DE26172C
DE26172C DENDAT26172D DE26172DA DE26172C DE 26172 C DE26172 C DE 26172C DE NDAT26172 D DENDAT26172 D DE NDAT26172D DE 26172D A DE26172D A DE 26172DA DE 26172 C DE26172 C DE 26172C
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Germany
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rollers
zinc plate
ink
powdered
autograph
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DENDAT26172D
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O. STEUER in Zittau i. S
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Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/10Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme
    • B41C1/1083Mechanical aspects of off-press plate preparation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

Pa ten τ-An s ρ rüche:
1. Das Verfahren, Autographien herzustellen, indem die zu autographirenden Schriftstücke 'mit trockener, pulverisirter autographischer Tusche eingestäubt werden und die eingestäubten, mit beliebiger Tusche oder Schwärze gezeichneten Originale durch Pressung auf die präparirte Zinkplatte übertragen werden.
2. Die Presse zum Copiren bezw. Autographiren von Schriftstücken etc., bestehend aus zwei gegen einander verstellbaren Walzen, welche, durch Drehung der Presse um einen festen Fufs F oder einen Befestigungspunkt in Umdrehung versetzt, die eingelegte Platte bezw. das Copirbuch unter Ausübung eines Druckes zwischen sich hindurchführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    •PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE IS: Druckerei.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1883 ab.
    Gegenüber den bekannten Copirpressen zeigt der auf beiliegender Zeichnimg dargestellte Apparat wesentliche Eigenthümlichkeiten, die hauptsächlich darin bestehen, dafs der zum Copiren oder auch Autographiren erforderliche Druck mittelst Walzen erzeugt und diese Walzen durch Bewegung der ganzen Maschine in Umdrehung versetzt werden.
    Das Gestell A dient zur. Lagerung der mittelst Schrauben von oben oder unten verstellbaren Walzen W W1 und ruht entweder auf einem in der Mitte oder seitlich angebrachten Fufs FF1.
    Die beiden freien Enden bezw. das eine freie Ende des Gestelles trägt Laufrollen r, wodurch die Handhabung wesentlich erleichtert wird. Zur Auflage des einzuschiebenden Buches oder der für Autographic erforderlichen Zinkplatte ist vor den Walzen die Schiene £ angeordnet. Auf einer der Walzenachsen sitzt ein konisches Kad C, welches in das im Fufs F bezw. F1 gelagerte greift.
    Sobald nun der ganze Apparat um den feststehenden Fufs gedreht wird, gelangt eine der Walzen in Umdrehung, die eingelegte Platte bezw. das Copirbuch wird von den Walzen gefafst und durch Weiterbewegung durch die Walzen hindurchgeführt.
    An Stelle der Füfse FF' kann die ganze Einrichtung an einer Tischecke befestigt werden (s. Fig. 5 die punktirt gezeichnete Anordnung).
    Unter Anwendung der beschriebenen Einrichtung kann man auf schnelle und bequeme Weise Copien aller Art, ebenso autographische Abzüge herstellen.
    Für letzteren Zweck wird die Zinkplatte durch folgendes Verfahren zur Aufnahme der Schwärze vorbereitet.
    Zeichnungen, Schriftstücke oder Drucksachen können direct auf die Zinkplatte übertragen werden, indem dieselben vor dem Auflegen auf die Zinkplatte mit trockener, pulverisirter autographischer Tusche eingestäubt werden. Beim Einstäuben bleiben die Tuschpartikelchen nur auf den Schriftzügen bezw. der Zeichnung oder den bedruckten Stellen haften, um sich dann auf die präparirte Zinkplatte zu übertragen und letzterer die Eigenschaft zu verleihen, an den von der pulverisirten Tusche bedeckten Stellen Druckerschwärze anzunehmen.
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