DE26147C - Neuerungen an Operationstischen - Google Patents
Neuerungen an OperationstischenInfo
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- DE26147C DE26147C DENDAT26147D DE26147DA DE26147C DE 26147 C DE26147 C DE 26147C DE NDAT26147 D DENDAT26147 D DE NDAT26147D DE 26147D A DE26147D A DE 26147DA DE 26147 C DE26147 C DE 26147C
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Classifications
-
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- A61G13/00—Operating tables; Auxiliary appliances therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3O: Gesundheitspflege.
Neuerungen an Operationstischen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1883 ab.
Bis jetzt wurden als Lagerstelle, Kopfkissen u. s. w. bei Operationstischen ausschliefslich
Matratzen angewendet, deren Reinhaltung selbst bei gröfster Gewissenhaftigkeit nicht derart bewirkt
werden konnte, wie es im Interesse des günstigen Ausganges der Operation und des
Krankheitsverlaufes nothwendig ist, da eine solche Matratzenunterlage wohl niemals vollkommen
antiseptisch gemacht werden kann.
Durch die nachstehend beschriebenen Neuerungen werden Matratzen oder Polsterungen bei
Operationstischen überhaupt vermieden und solche durch ein Tuch oder Gewebe ersetzt,
welches auf einem Gestell straff aufgespannt und ebenso leicht davon entfernt werden kann.
Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, bei jeder Operation dem Tisch einen reinen und
vorher mit antiseptischen Mitteln präparirten Ueberzug zu geben, was z. B. für Feldlazarethe
im Kriege von grofser Wichtigkeit ist, da der Leinwandbezug des Gestelles, welcher die Tischfläche
bildet, nach Benutzung in kürzester Zeit entfernt, gewaschen und antiseptisch behandelt
werden kann.
Ein nach diesem Princip construirter Operationstisch ist in der beiliegenden Zeichnung
dargestellt:
Fig. ι ist ein Längenschnitt mit Leinwandbezug versehen,
Fig. 2 die dazu gehörige Oberansicht,
Fig. 3 die Oberansicht des Gestelles ohne Leinwandbezug,
Fig. 3 die Oberansicht des Gestelles ohne Leinwandbezug,
Fig. 4 die hintere Ansicht desselben,
Fig. 5 ein Querschnitt mit Leinwandbezug:
Fig. 6, 7 und 8 sind Details.
Im wesentlichen besteht das Gestell des Operationstisches aus verzinntem, verzinktem
oder sonstwie unoxydirbar gemachtem Eisen, und es sind AAAA. die Füfse desselben.
Dieselben bestehen aus Winkeleisen, sind durch die Querstreben α α α' al verbunden und
haben an ihrem oberen, massiven Ende je eine Durchbohrung, welche, wie nachher beschrieben,
die winklig gebogenen Seitenstäbe B B des eigentlichen Tragrahmens aufnehmen, Fig. 8.
Die winklig umgebogenen Enden dieser beiden Seitenstäbe B B sind so lang, dafs sie ungefähr
bis zur Mitte (s. Fig. 3) des ganzen Gestelles reichen, und es hat je ein Paar von
gegenüberstehenden Winkeln in einem Rohr CC Führung. Diese Rohre CC sind an den Enden
mit Schlitzen c versehen, in welchen die Seitenstangen B B geführt, Fig. 3, 4 und 7, und
mittelst Schrauben d so gehalten werden, dafs sie nicht aus den Röhren herausgleiten können.
Die Seitenstangen B B erhalten ihre Querbewegung vermittelst der Kniehebelpaare D
und E, welche einerseits an einem Knaggen i der Stangen B B angreifen.., andererseits durch
eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraube F, die durch einen Knebel gedreht
werden kann, einander genähert oder von einander entfernt werden können, um so die an
diesen Stangen BB, an den Knöpfen m angeknöpfte,
als Tischfläche dienende Leinwand gehörig straffziehen zu können.
Die Streben x, welche die Füfse A mit den Seitenstangen B B verbinden und an einen
runden Vorsprung oder Zapfen der an letzteren befestigten Knaggen i anfassen, dienen zur Versteifung
des ganzen Gestelles.
Die Kopfunterstätzung des Tisches wird von dem Rahmen J gebildet, welcher mit einem
sackartig zusammengenähten Leinwandüberzug versehen ist, wie aus Fig. ι ersichtlich.
Dieser Rahmen J ist in Kloben ο in Scharnieren gelagert, welche letzteren verschiebbar auf
den an den Seitenstangen B B befestigten Laufschienen η angeordnet sind.
Die Schrägstellung dieses Kopfhalters wird durch die Zahnstange Z, regulirt, welche in
einen kleinen Bügel p eingreifen kann.
Die Fufsunterstützungen für den Patienten bestehen aus zwei unabhängig von einander um
die Querstrebe a1 drehbaren Bügeln MM,
welche in ähnlicher Weise wie die Kopfunterstützung mit sackartig zusammengenähten Leinwandüberzügen
versehen sind. Um diese Fufsunterstützungen in verschiedenen Winkeln zur
Tischfläche einstellen zu können, kann die Querstrebe a\ Fig. 6, vier-, sechs-, acht- oder
mehrkantig profilirt sein, und es umfafst jeder der Bügel M dieselbe mit zwei Augen, Fig. i.
Die Strebe a1 hat an den Enden und in der
Mitte bei y rund abgedrehte Stellen, so dafs man, um diese Rahmen MM zu verstellen,
letztere einfach seitwärts verschiebt, bis die Augen auf die rundgedrehten Stellen kommen,
dann dieselbe in die gewünschte Lage bringt und wieder auf den vier- oder mehrkantigen
Theil der Strebe «' rückt, wodurch zugleich
die Feststellung bewirkt wird.
Dies ist natürlich bei beiden Bügeln MM möglich. Ebenso kann man, wie leicht einzusehen,
nach Entfernen der Seitenstreben χ von den Stangen B B den ganzen Operationstisch
zusammenlegen.
Claims (3)
1. Ein Operationstisch, bei welchem die jetzt üblichen Matratzen oder Polsterungen durch
einen straff gespannten Bezug aus Leinwand oder einem sonstigen passenden Gewebe ersetzt sind, derart, dafs die Tischfläche
durch ein straffgespanntes Gewebe gebildet wird, die Kopf- und Fufsunterstützungen
jedoch aus Rahmen bestehen, welche mit einem sackartig zusammengenähten Leinwandtheil bezogen sind, zum
Zweck, das Reinigen und Desinficiren der ganzen, mit dem Patienten in Berührung
kommenden Tischfläche schnell und sicher zu bewirken.
2. Ein Operatioristischgestell, welches ausdehnbar ist, wesentlich charakterisirt durch die
Anwendung zweier Seitenstangen B B, welche sich in Röhren C C führen und durch Kniehebel
D E und Schraube F aus einander gespannt werden können, wobei die Füfse A
an den Seitenstangen befestigt sind, zum Zweck, den an den Knöpfen m angeknöpften
Leinwandbezug straff zu ziehen.
3. Die Stellvorrichtung für die Fufsunterstützungen MM, welche um eine drei- oder mehreckige
Stange oder Querstrebe β1 schwingen und diese mit analog profilirten Augen umfassen,
wobei die Strebe β' bei y rund gedrehte Stellen hat, um durch geeignete
Seitenverschiebung die Fufsunterstützungen unabhängig von einander in die gewünschte
Lage zu bringen und bei nochmaliger Seitenverschiebung in dieser Lage fixiren zu
können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26147C true DE26147C (de) |
Family
ID=302546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26147D Active DE26147C (de) | Neuerungen an Operationstischen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26147C (de) |
-
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