DE260441C - - Google Patents
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- DE260441C DE260441C DENDAT260441D DE260441DA DE260441C DE 260441 C DE260441 C DE 260441C DE NDAT260441 D DENDAT260441 D DE NDAT260441D DE 260441D A DE260441D A DE 260441DA DE 260441 C DE260441 C DE 260441C
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- DE
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- furnace
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- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 3
- 239000003779 heat-resistant material Substances 0.000 claims 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
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- 239000011819 refractory material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J17/00—Forge furnaces
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tunnel Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - JVl 260441 -KLASSE 49/. GRUPPE
ARTHUR DAOUT in UCCLE, Belgien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ofen, in welchem die Erhitzung der zu stauchenden
Kopfenden der Werkstücke zu Schraubenbolzen selbsttätig durch Vorbeiführen an einer
Feuerung bewirkt wird, so daß der bedienende Arbeiter nur die Bolzen nacheinander in den
Ofen einzuführen braucht.
Es sind öfen bekannt, bei welchen die Werkstücke vermittels eines Triebwerkes mit |demeinen
Ende an dem Feuer vorbeigeführt werden und dann unter dem Einfluß einer Kurvenbahn
einzeln an eine Ableitbahn abgegeben werden. Das Neue besteht im wesentlichen darin, daß die Bolzen im Ofen von einer
Reihe von radial angeordneten, achsial verschiebbaren, hitzebeständigen Klemmplatten erfaßt
werden, von denen sie während des Erwärmens auf einem Ring des Triebwerkes festgehalten,
beim Austritt aus dem Ofen aber freigegeben werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Mittelschnitt und Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B, wobei
die Deckplatte teilweise weggebrochen ist. Der Feuerraum b des Ofens α ist im Querschnitt
ringförmig gehalten. In der Innenwandung c befindet sich oberhalb der Feuerung
ein Schlitz d, welcher um die ganze Wandung herumläuft. Innerhalb des im
Querschnitt kreisförmigen Mittelraumes dreht sich auf einer Mittelachse e ein sternförmiges
Gestell mit einer Reihe von Tragarmen f. Die letzteren tragen gemeinsam zwei konzenirische
Ringe g, h, zwischen denen sich eine große Anzahl von radial gerichteten Klemmplatten
i befindet. Diese Platten ruhen mit einer Nase k auf dem Ring h, wobei sich die
obere Seite des letzteren in Höhe des Schlitzes d befindet. Die unteren Enden der Platte i
-stehen unter dem Einfluß einer Kurvenbahn Z, welche die Platten zu einem geeigneten Zeitpunkt
anhebt und so zwischen den Nasen k und dem Ring h einen Raum zum Zwischenführen
eines Werkstücks schafft. An dieser Stelle befindet sich in der Ofenwandung eine
Durchbrechung m mit schräger Ableitbahn n.
Der bedienende Arbeiter schiebt durch die Durchbrechung in schneller Reihenfolge die
einzelnen Werkstücke 0 unter die Nasen der Platten i, welche dann, durch die Form der
Kurvenbahn gezwungen, sofort niedergehen und das Arbeitsstück in wagerechter Lage mit
einem Ende nach außen gerichtet festhalten. Infolge der Umdrehung der Welle e kufen
die nach außen ragenden Enden, indem sie in den Schlitz d hineinragen, an der Feuerung
des Ofens vorbei und erhitzen sich dadurch bis zu dem gewünschten Grade. Vor der
Durchbrechung m erfolgt dann der Anhub der Platten i vermittels der Kurvenbahn I, so daß
die erhitzten Werkstücke dadurch frei werden und auf die Ableitbahn η fallen.
Die Achse e wird mittels eines Zahnrades p o. dgl. in Umlauf versetzt,
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Die Platten i können ganz oder in ihren oberen Teilen aus feuerfestem Material bestehen,
um gegen den Angriff des Feuers geschützt zu sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ringofen zur Erhitzung von stabförmigen Werkstücken, bei welchem die Werkstücke vermittels eines Triebwerkes mit ίο dem einen Ende an dem Feuer vorbeigeführt und dann unter dem Einfluß einer Kurvenbahn einzeln an eine Ableitbahn abgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Triebwerk (j>) eine Reihe von achsial verschiebbaren Klemmplatten (i) aus hitzebeständigem Material besitzt, von denen die Werkstücke (0) während des Erhitzens auf einem Ring (h) des Triebwerkes festgehalten, beim Austritt aus dem Ofen aber freigegeben werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260441C true DE260441C (de) |
Family
ID=518082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260441D Active DE260441C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260441C (de) |
-
0
- DE DENDAT260441D patent/DE260441C/de active Active
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