DE2601152C2 - Elektrisches Trockenrasiergerät - Google Patents

Elektrisches Trockenrasiergerät

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DE2601152C2
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drive arm
knife block
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knife
drive
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DE2601152A
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Tsutomu Adachi
Shiga Hikone
Hirozo Hirakata Osaka Imai
Masao Hikone Shiga Kubo
Masao Matsumoto
Norio Yamada
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Panasonic Electric Works Co Ltd
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Matsushita Electric Works Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/02Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the reciprocating-cutter type
    • B26B19/04Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof

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Description

20
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Trockenrasiergerät der durch den Oberbegriff des Patentanspruches angegebenen Gattung.
Bei einem aus der DE-OS 2102 968 bekannten Trockenrasiergerät dieser Art ist das Verbindungsstück als Kugel ausgebildet, die über einen in der Schwenkachse des inneren Messerblocks ausgerichteten Mitnehmerstift mit diesem verbunden ist. Der Mitnehmerstift ist in achsparallelen Führungsschlitzen des Antriebsarmes, die an ihren dem inneren Messerblock zugekehrten Enden durch ein Einsetzen des Stiftes erlaubende Rastvorsprünge eingeengt sind, geführt, wobei diese Führungsschlitze die endseitige Bohrung des Antriebsarmes diametral durchsetzen und dabei die Kugel durch die den inneren Messerblock gegen die äußere Scherfolie belastende Feder in eine Anordnung außerhalb der endseitigen Bohrung des Antriebsarmes gebracht wird. Durch diese ständige Anordnung der Kugel außerhalb der endseitigen Bohrung des Antriebsarmes wird für den inneren Messerblock eine Art schwimmende Lagerung erhalten, die eine Schwenkbarkeit nach allen Seiten des räumlichen Koordinatensystems ergibt und damit für die Rasur sicherstellen soll, daß sich im Zusammenwirken des inneren Messerblocks mit der äußeren Scherfolie ständig optimale Abscherverhältnisse ergeben.
Für die Rasur mit einem Trockenrasiergerät der angegebenen Gattung muß davon ausgegangen werden, daß die äußerst flexible äußere Scherfolie durch den auf das Gerät ausgeübten Druck Verformungen erfahren kann, die sich dabei für eine nachteilige Beeinflussung der Abscherverhältnisse hauptsächlich in den drei Achsen des räumlichen Koordinatensystems auswirken. Diese drei Achsen sind bei einem Trockenrasiergerät unter Hinweis auf die F i g. 1 durch die Vertikalachse a des Antriebsarmes B für den Messerblock A sowie dessen mit der Antriebsrichtung übereinstimmende Längsachse b und seine Schwenkachse c festgelegt. Wenn nun der Messerblock wie bei dem vorgenannten bekannten Trockenrasiergerät durch die für seine Verbindung mit dem Antriebsarm vorgesehene Kugel eine schwimmende Lagerung für eine Schwenkbarkeit nach allen Seiten aufweist, dann ergibt sich dabei zunächst durch die Schwenkbarkeit des Messerblockes A um die Vertikalachse a des Antriebsarmes S der Nachteil, daß bei einer übermäßigen Druckausübung auf die Scherfolie am einen Ende des Messerblockes die Messer an dessen anderem Ende die zugeordneten oberen und seitlichen Bereiche der Scherfolie übermäßig ausbeulen und bei einer häufigen Wiederholung einer solchen einseitigen Beanspruchung auch frühzeitig beschädigen können. Auch ergibt Hie Schwenkbarkeit um diese Vertikalachse a den Nachteil, daß die Scherfolie beim Aufsetzen des Rahmens, an welcher sie befestigt ist, verstärkt beschädigt werden kann, wenn dabei nicht sorgfältig darauf geachtet wird, daß die Längsachse b des Messerblocks A zuvor genau parallel zu der entsprechenden Längsachse des Rahmens ausgerichtet wurde. Die Schwenkbarkeit des Messerblockes A um seine Längsachse b ergibt andererseits den Nachteil, daß bei einer übermäßigen Druckausübung auf die seitlichen Bereiche der Scherfolie eine Hohlraumbildung bezüglich der inneren Messer auftreten kann, womu die Abscherverhältnisse ungünstig beeinflußt werden.
Bei einem gattungsähnlichen Trockenrasiergerät gemäß der DE-PS 8 21 010 ist der innere Messerblock für eine Schwenkbarkeit nur um die Schwenkachse c angeordnet. Bei diesem bekannten Trockenrasiergerät ergeben sich aus dem größeren Abstand zwischen dem Stift und dem Antriebsarm sowie daraus, daß zur Verhinderung einer Schwenkbarkeit des Messerblocks um die Vertikalachse a nur eine Feder vorgesehen ist ungünstige Antriebsverhältnisse für den Messerblock in Richtung der Längsachse b, so daß ständig wechselnde Berührungsverhältnisse zwischen den Innenmessern und der äußeren Scherfolie auftreten und damit keine optimalen Abscherverhältnisse erhalten werden.
Die Erfindung, wie sie im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, ein elektrisches Trockenrasiergerät der angegebenen Gattung so auszubilden, daß mit einer Einschränkung der Schwenkbarkeit des Messerblockes im wesentlichen nur auf die eine Schwenkachse günstigere Berührungsverhältnisse der Innenmesser mit der äußeren Scherfolie für eine Verbesserung der Abscherverhältnisse erhalten werden.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile liegen im wesentlichen darin, daß durch die Ausbildung des Verbindungsstückes als hohle Führungsbüchse und deren Ankoppelung an den Antriebsarm über den parallel zu der Schwenkachse des Messerblockes angeordneten Haltestift eine verbesserte Antriebsverbindung zwischen dem Antriebsarm und dem Messerblock erhalten wird, die einen gleichmäßigeren Antrieb des Messerblocks sicherstellt. Weil bei dieser Antriebsverbindung darüber hinaus die Kraft der den Messerblock gegen die äußere Scherfolie belastenden Feder präziser auf den Schwerpunkt des Messerblocks konzentriert und von dort als Folge des gleichmäßigeren Antriebs entsprechend gleichmäßiger an die Scherkanten der einzelnen Innenmesser verteilt werden kann, ergeben sich daraus im Zusammenwirken mit der äußeren Scherfolie günstigere Abscherverhältnisse. Diese günstigeren Abscherverhältnisse werden daneben auch dadurch vorteilhaft beeinflußt, daß der Haltestift für die Führungsbuchse eine raumstabilere Anordnung für den Messerblock ergibt und dessen Schwenkbarkeit um die Längsachse des Antriebsarmes erheblich einschränkt, wobei aber für einen Ausgleich von möglichen Verformungen der äußeren Scherfolie unter einer Druckeinwirkung gleichzeitig eine Schwenkbarkeit des Messerblocks um diese Vertikalachse des Antriebsarmes in der Größenordnung eines Schwenk-
winkeis von etwa 6° bis 10° zugestanden werden kann. Eine Schwenkbarkeit des Messerblockes auch um seine ,nit der Antriebsrichtung übereinstimmende Längsachse wird andererseits durch die an den Rastvorsprüngen der Führungsschlitze der Führungsbüchse angreifende Feder verhindert.
Ein Austuhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Veranschaulichung der Schwenkbarkeit eines Messerblocks um die Achsen eines räumlichen Koordinatensystems,
Fig.2 einen Querschnitt des Scherkopfes eines erfindungsgemäßen Trockenrasiergerätes,
F i g. 3 einen Längsschnitt eines Teils des Scherkopfes gemäß F i g. 2,
F i g. 4 in einer auseinandergezogenen Perspektivdarstellung die einzelnen Verbindungsteile für die Befestigung des Messerblocks an dem Antriebsarm des Trockenrasiergerätes, F i g. 5 eine Perspektivansicht des Messerbiocks,
F i g. 6 eine Perspektivansicht des Antriebsarmes und der unmittelbar dazugehörigen Verbindungsteile und
F i g. 7 eine Vorderansicht der Führungsbüchse.
Das Trockenrasiergerät umfaßt an seinem Gerätekopf eine flexible äußere Scherfolie 101, die an einem auf das Gerätegehäuse 103 aufsteckbaren Rahmen 102 befestigt ist. An einem elektrisch angetriebenen Schwingankerhebel 104 ist ein Antriebsarm 105 starr befestigt, der eine endseitige Bohrung aufweist und an diametral gegenüberliegenden Stellen mit zwei Nuten 106 versehen ist, die quer zu der Antriebsrichtung des Antriebsarmes 105 ausgerichet sind. Die beiden Nuten 106 weisen eine solche Breite auf, daß ein darin zur Anordnung kommender Stift 122 eine auf die Vertikalachse a des Antriebsarmes 105 bezogene Schwenkbarkeit in der Größenordnung eines Schwenkwinkels zwischen etwa 6° und 10° erhält. Axial innerhalb der Nuten 106 ist an dem Antriebsarm 105 noch eine der Aufnahme eines Haltestiftes 107 dienende Querbohrung 108 vorgesehen. In die endseitige Bohrung des Antriebsarmes 105 ist eine Spiralfeder 109 eingesetzt, die durch den Haltestift 107 gehalten wird.
Ein innerer Messerblock 125 besteht aus einem Grundrahmen 111, der mit parallel zueinander angeord- -45 neten, halbkreisförmigen Messern 110 bestückt ist. In den Grundrahmen 111 ist ein massives Rahmenstück 112 eingefügt, das in einem Mittelbereich 116 eine Vierkantöffnung 113 aufweist und an seinen beiden Enden mit Flanschen 114 versehen ist, über welche das in Rahmenstück 112 mittels Rastvorsprüngen 115 in Nuten des Grundrahmens 111 verrastet werden kann. Der Mittelbereich 116 des Rahmenstückes 112 ist außerdem mit einer Querbohrung 117 versehen, durch welche der in den Nuten 106 zur Anordnung kommende Stift 122 y> zur Halterung einer in der Vierkantöffnung 113 zur Anordnung kommenden hohlen Führungsbüchse 118 hindurchgesteckt wird, die aus einem verschleißfesten Kunststoff besteht. Die Führungsbüchse 118, die als Verbindungsstück des Antriebsajmes 105 mit dem Messerblock 125 dient, weist zwei Abschnitte 119 und 120 unterschiedlich großen Außendurchmessers auf, wobei der größere Außendurchmesser des Abschnittes 119 so bemessen ist, daß er in die endse-liige Bohrung des Anlriebsarmes 105 mit einem Durchmesserunterschied zwischen etwa 3 und 35 μΐπ einpaßt und damit die Führungsbüchse 118 in der endseitigen Bohrung des Antriebsarmes 105 axial verschieblich geführt werden kann. In diesem Abschnitt 119 ist auch eine Querbohrung 121 ausgebildet, die einen gegenüber dem durch diese Querbohrung hindurchgesteckten Stift 122 etwas größeren Durchmesser aufweisen kann. In dem anderen Abschnitt 120 der Führungsbüchse 118 sind andererseits zwei achsparallele Führungsschlitze 123 ausgebildet, an deren Enden Rastvorsprünge 124 vorgesehen sind, die ein Verrasten des Haltestifts 107 in den Führungsschlitzen 123 erlauben.
Zum Zusammenbau der verschiedenen Teile wird zunächst die Spiralfeder 109 in die endseitige Bohrung des Antriebsarmes 105 eingesetzt und mittels des durch die Querbohrung 108 hindurchgesteckten Haltestiftes 107 gesichert. Es wird dann die Führungsbüchse 118 des entsprechend der Darstellung in F i g. 5 vormontierten Messerblockes 125 in axialer Richtung in die endseitige Bohrung des Antriebsarmes 105 so eingefügt, daß die Führungsschlitze 123 mit den Rastvorsprüngen 124 über den Haltestift 107 übergeschoben werden, wodurch die Führungsbüchse mit der Spiralfeder 109 direkt in Berührung kommt. Die beiden Enden des Stiftes 122 fassen dann in die Nuten 106 des Antriebsarmes 105 ein, wodurch der Messerkopf 125 mit dem Antriebsarm 105 bis auf den vorerwähnten Schwenkwinkel drehfest verbunden ist. Dadurch ist sichergestellt, daß beim anschließenden Aufstecken des Rahmens 102 die Scherfolie 101 nicht durch die Messer 110 beschädigt wird, weil damit die Längsachse b des Messerblocks in dessen Antriebsrichtung ausgerichtet ist. Wenn der Rahmen 102 auf das Gerätegehäuse 103 aufgesteckt ist, dann wird der Messerblock 125 durch die Spiralfeder 109 in der Vertikalachse a gegen die äußere Scherfolie 101 vorgespannt, wobei wegen der Verbindung des Antriebsarmes 105 über die Führungsbüchse 118 mit dem Rahmenstück 112 über den parallel zu dem Haltestift 107 praktisch in dem Schwerebereich des Messerblocks 125 angeordneten Stift 122, durch den die quer zu der Längsachse b des Messerblocks ausgerichtete Schwenkachse c gebildet ist, erreicht wird, daß beim Antrieb des Messerblocks 125 dessen Messer 110 optimale Berührungsverhältnisse mit der äußeren Scherfolie 101 einhalten können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1
Patentanspruch:
Elektrisches Trockenrasiergerät mit einem gegen eine äußere Scherfolie in Achsrichtung seines Antriebsarmes federbelasteten inneren Messerblock, der mit dem Antriebsarm über ein in dessen endseitiger Bohrung axial verschieblich geführtes Verbindungsstück für eine Verschwenkung um eine Schwenkachse verbunden ist, die quer zu der mit der Antriebsrichtuni; übereinstimmenden Längsachse des Messerblodcs ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück als hohle Führungsbüchse (il8) ausgebildet ist, welche achsparallele Führungsschlitze (123) aufweist, die mittels an ihren Enden vorgesehenen Rastvorsprüngen (124) einen an dem Antriebsarm (105) parallel zu der Schwenkachse fo) angeordneten Haltestift (107) übergreift
DE2601152A 1975-01-27 1976-01-14 Elektrisches Trockenrasiergerät Expired DE2601152C2 (de)

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DE2601152A1 DE2601152A1 (de) 1976-07-29
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AT (1) AT352582B (de)
AU (1) AU506119B2 (de)
DE (1) DE2601152C2 (de)
FR (1) FR2298417A1 (de)
GB (1) GB1536751A (de)
IT (1) IT1052920B (de)
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