DE259795C - - Google Patents

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DE259795C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/02Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
    • G02B23/08Periscopes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Es ist bekannt, Periskope für Unterseeboote und ähnliche Zwecke mit einem ringförmigen Objektiv zu versehen; bei diesen Apparaten bleibt der das Objektiv tragende Körper des Periskops stehen, während eine das exzentrisch zur Längsachse angeordnete Okular tragende Kammer um diese Achse gedreht werden muß, um nacheinander alle Punkte des Gesichtsfeldes dem Beschauer sichtbar zu machen, falls
ίο man nicht das auf einer Projektionswand entworfene, verhältnismäßig lichtschwache Objektivbild direkt beobachten will. Das in jedem Augenblick vom Okular gelieferte wagerechte Beobachtungsfeld ist verhältnismäßig eng begrenzt.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Periskop vermeidet diese Nachteile.
Die neue Vorrichtung sieht außer dem ringförmigen Objektiv auch ein unbewegliches ringförmiges Okular vor; dieses ist senkrecht zur Rohrkörperachse des Apparates, und zwar an seinem unteren Ende angeordnet, welches keine Winkeldrehung erhält; die Lichtstrahlen gelangen hierher durch das ebenfalls unbewegliehe, ringförmige Objektiv. Auf diese Weise können einer oder mehrere Beobachter, um das wagerechte unbewegliche Okular herumgehend, nacheinander sämtliche Punkte des Horizonts beobachten, wobei in jeder Lage mit beiden Augen ein sehr ausgedehntes Gesichtsfeld umfaßt wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise auf der Zeichnung im Aufriß teilweise geschnitten dargestellt.
Der in der Figur dargestellte Gang der Hauptstrahlen ist ohne Rücksicht auf die brechenden Wirkungen der Linse i und der in der Fassung g befindlichen Linse gezeichnet.
An dem oberen Ende des Rohrkörpers a des Apparates ist das unbewegliche, ringförmige Objektiv b befestigt. Dieses Objektiv wird nach außen hin durch eine torische Fläche b1 be-· grenzt, die im Sonderfall zu einer Zylinderfläche degeneriert; nach innen hin weist sie eine unter 45 ° geneigte Kegelfläche b2 auf, deren Spitze auf der Achse des Rohres α liegt. Eine innere Hülse c und eine ringförmige, an der Innenwand des Rohres α vorspringende Randleiste d bilden eine Blendung, die das senkrechte Bildfeld cc entsprechend begrenzt. Die in Gestalt eines Ringes von der Breite h erzeugten Bilder werden durch optische Einheiten eines beliebigen bekannten Systems zwecks Sammlung der Lichtstrahlen und gegebenenfalls unter entsprechender Vergrößerung auf den unteren Teil des Apparates übertragen; dieser Teil kann zu dem oberen Teil mit Bezug auf eine zur Rohrachse α senkrechte Mittelebene symmetrisch angeordnet sein. Mit anderen Worten, ein periskopisches Bild, das wagerecht ein Feld von 360 ° und senkrecht ein Feld α umfaßt, wird durch das ringförmige Okular β sichtbar, welches dem Objektiv b ähnlich und zweckmäßig auf der gleichen Achse angeordnet ist. Dieses unbewegliche Objektiv liefert somit ein aufrechtes Bild des ganzen Horizontes und kann durch einen um den Apparat herumgehenden Beobachter schnell erfaßt werden. Das Bild kann übrigens auch von mehreren beobachtet werden.
Man kann auch auf der das ringförmige Okular tragenden Kappe f in bei Periskopen
ohne Ringokular bekannter Weise eine bewegliche Blende g anbringen, welche nötigenfalls eine Lupe zur Vergrößerung gewisser Bildteile trägt.
Die Vergrößerung der Bilder kann insbesondere dadurch erreicht werden, daß man vor dem Okular ein ringförmiges Glas von linsenförmigem, bikonvexen oder anderem geeigneten Querschnitt anordnet, wie dies bei i in der ίο Zeichnung gezeigt ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Periskop für Unterseeboote und andere Zwecke mit einem ringförmigen Objektiv von konischer Innenfläche, dadurch gekennzeichnet, daß das Okular ebenfalls aus einem ringförmigen Glas (e) besteht, welches zum Objektiv mit Bezug auf eine zur Rohrkörperachse des Instruments senkrechte Ebene symmetrisch angeordnet ist.
  2. 2. Ausführungsform des Periskops, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem ringförmigen Okular eine oder mehrere Blenden (g), die eventuell mit Lupen oder anderen Vergrößerungsorganen versehen sind, angeordnet und um das feststehende ringförmige Okular beweglich sind.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Ringokular (e) eine Ringlinse (i) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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