DE25972C - Abdichtung und Sicherheitsverschlufs für Geldschränke - Google Patents

Abdichtung und Sicherheitsverschlufs für Geldschränke

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DE25972C
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Germany
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bolt
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sealing
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DENDAT25972D
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O. p. gabriel in Dreden, Neuegasse 19
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/02Details
    • E05G1/04Closure fasteners
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G2700/00Safes or accessories thereof

Landscapes

  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1883 ab.
Um den Inhalt eines Geldschrankes in möglichst vollkommener Weise gegen die Einwirkung eines anhaltenden Feuers zu schützen, ist aufse-r der sonstigen feuersicheren Beschaffenheit desselben ein möglichst luftdichter Abschlufs zwischen Thür und Kasten von besonderem Werth. Einen solchen herzustellen, ist der Zweck der Erfindung.
An der zur Anlage kommenden Rahmenfläche der Thür ist durch die Leisten α α eine Nuth gebildet. Diese Nuth hat, wie in Fig. 3 ersichtlich, im Grunde eine schwalbenschwanzförmige Erweiterung, in welche ein feuerbeständiges Dichtungsmittel b, z. B. Asbest, eingelegt ist. Durch das Einfügen des Dichtungsmittels in eine Nuth wird der Verflachung desselben vorgebeugt.
Der Nuth entsprechend, ist auf der Anlagefläche des Kastens eine Feder c aufgesetzt, die sich beim Schliefsen der Thür in die Nuth einfügt und auf das Dichtungsmittel auflegt, Fig. 3.
Zur Erzielung eines vollkommen luftdichten Verschlusses mufs die Feder c gegen das Dichtungsmittel angedrückt werden. Wollte man diesen Druck durch Andrücken der Thür mit der Hand erzeugen, so würde der oder die Riegel eine Reibung zu überwinden haben, die mittelst des Schlüssels ohne Nachtheil für denselben nicht zu bewältigen wäre.
In Rücksicht hierauf ist das Schlofs in folgender Weise construirt: Dasselbe hat zwei gesonderte Riegel d und e, von denen der erste zur Herstellung des Sicherheitsverschlusses dient und nur mittelst des Schlüssels zu bewegen ist. Der zweite Riegel e dient dagegen ausschliefslich zum Anziehen der Thür bezw. Andrücken des an derselben haftenden Dichtungsmittels b gegen die am Kasten sitzende Feder c. Um dieses Andrücken der Thür an allen vier Seiten gleichmäfsig zu bewirken, sind je nach der Gröfse des Geldschrankes an jeder Seite' der Thür noch ein oder mehrere Riegel angebracht, welche in der bei Geldschränken üblichen Weise so mit dem Riegel e verbunden sind, dafs dessen Bewegung auf sie übertragen wird.
Zur Vorwärtsbewegung von e und der mit ihm gekuppelten Riegel dient ausschliefslich der Griff/, bei dessen Drehung nach links der auf seiner Achse sitzende Hebel g den Riegel e vorwärts treibt. Die Kante der Schliefsplatte 0 in der Thür, an welcher der Riegel e zum Anliegen kommt, bildet eine schiefe Ebene, Fig. 7, auf welcher aufsteigend der Riegel e die Thür gegen den Kasten andrückt. Da die Schliefsplatten aller mit e gekuppelten Riegel die gleiche schiefe Ebene haben, so wird die Thür auf allen vier Seiten gleichmäfsig gegen den Kasten und somit auch die Dichtung b gegen die Feder c angezogen und dadurch der luftdichte Verschlufs hergestellt.
Damit durch vorzeitiges Zurückbewegen des Riegels e beim Oeffhen der Thür der von demselben erzeugte Druck nicht auf den Riegel d übertragen werde, hat der letztere einen Vorsprung h, der sich gegen einen Vorsprung des Riegels e legt und dessen vollständige Rückbewegung so lange hindert, bis h selbst vollständig zurückbewegt ist.
Sobald der Riegel e das Ende seines durch die Führung i bestimmten Weges erreicht hat, fällt die vorher von der Oberkante des Riegels e,
Fig. 4, getragene Zuhaltung k in die zu diesem Zweck am Ende des Riegels gebildete Vertiefung, Fig. 5, weil die Zuhaltung k auf der senkrecht beweglichen Platte / sitzt, diese aber durch die Feder m abwärts getrieben wird. Hat die Zuhaltung k sich in den Riegel e eingelegt, so sitzt die Unterkante der Platte / auf der Oberkante der Platte n, welche die Zuhaltung des Riegels d trägt.
Da die Platte / mit der Zuhaltung k ihre Aufwärtsbewegung aber nur durch die Platte n erhalten, diese aber nur mittelst des Schlüssels gehoben werden kann, so läfst sich auch der Riegel e nur unter gleichzeitiger Anwendung des Griffes f und des Schlüssels zurückbewegen und ist daher gleichzeitig als zeitweiliger Sicherheitsverschlufs verwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An feuersicheren Geldschränken:
    Zur Erzielung eines luftdichten Verschlusses die zwischen Leisten α α eingefügte feuerbeständige Dichtung b in Verbindung mit dem oder den zur Erzeugung eines Druckes der Feder c auf die Dichtung b dienenden Riegeln e, welche mittelst Griffes / und Hebels g auf einer schiefen Ebene der Schliefsplatte ο vor- bezw. aufwärts getrieben werden.
    Die gleichzeitige Verwendung des Riegels e als zeitweiliger Sicherheitsverschlufs durch die selbstthätig einfallende Zuhaltung k, welche mit der Platte / nur durch den Schlüssel mittelst der Platte η ausgelöst werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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