DE259718C - - Google Patents

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DE259718C
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door
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/14Deposit receptacles for food, e.g. breakfast, milk, or large parcels; Similar receptacles for food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles, i.e. food or large parcels
    • A47G29/20Deposit receptacles for food, e.g. breakfast, milk, or large parcels; Similar receptacles for food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles, i.e. food or large parcels with appliances for preventing unauthorised removal of the deposited articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 259718 KLASSE 34/. GRUPPE
HERMANN MERTZ in HAMBURG.
entriegelt werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen Flaschenhalter mit einer gegen widerrechtliche Entnahme der Milchflaschen sichernden Sperrvorrichtung, die nur nach dem öffnen der Wohnungstür entriegelt werden kann. Die mit der neuen Sperrvorrichtung versehene Haltevorrichtung kann auch bei Milchkannen sinngemäße Anwendung finden. ·
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform ίο des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigt:
Fig. ι die Haltevorrichtung mit der Sperrvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 in Draufsicht;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Sperr- und Haltevorrichtung von links der Fig. 1 gesehen; Fig. 4 und 5 stellen Einzelheiten dar.
Die Haltevorrichtung besteht aus einem den Fuß der Flasche oder der Kanne umgreifenden Teller α aus festem Metall, der an dem wagerecht abgebogenen Arm b einer an der Wohnungstür zu befestigenden Schiene c unlösbar angeordnet ist: Mit der Schiene c ist durch Führung d eine Schiene e geradlinig verschiebbar verbunden, die an dem rechtwinklig abgebogenen oberen Ende f gleichachsig zu dem Teller α eine aus festem Metall verfertigte Kappe g trägt, die den Kopf der Flasche oder Kanne umfaßt.
Die an der Schiene c geradlinig geführte Schiene e ist mit der Sperrvorrichtung versehen. Die Schiene e ist an der einen Kante mit Zähnen h besetzt, die in einem die Schiene c umgreifenden Gehäuse i mit einem Schnappriegel k zusammenwirkt, der am äußeren Ende den eine Handhabe zur Entriegelung bietenden Knöpft begrenzt verschiebbar trägt. Das Zahngesperre ist dabei so ausgebildet, daß die Schiene e mit der Kappe g herabbewegt werden kann, bis die Kappe g auf den Kopf der Flasche oder der Kanne aufliegt, daß dagegen die Aufwärtsbewegung der Schiene mit der Kappe g durch den Schnappriegel k verhindert wird.
Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, ist die Haltevorrichtung an der Wohnungstür m, und zwar an der Gelenkseite derselben in solchem Abstande von dem Türrahmen η angeordnet, daß bei verschlossener Tür m der Knopf I des Schnappriegels k dicht an dem Türrahmen liegt, so daß die Entriegelung der Sperrvorrichtung so lange verhindert ist, bis die Tür m eine ausreichende Drehbewegung in Richtung des Pfeiles 0 vollführt hat. Die beschriebene Anordnung kann auch umgekehrt getroffen werden, indem der Flaschen- oder Kannenhalter am Türrahmen η angeschlagen wird und der Knopf I des Schnappriegels k vor der Tür m zu liegen kommt, so daß seine Benutzung verhindert ist, solange die Tür m geschlossen ist.
Um den Schnappriegel k selbst für die Entriegelung der Sperrvorrichtung unzugänglich zu machen, ist der in den Knopf I eingreifende und darin begrenzt verschiebbare Schaft k1 desselben von einem gleichzeitig seine Führung bewirkenden Rohrstutzen i1 umgeben, der an dem Gehäuse i so weit vorragt, daß der Knopf I
bei verschlossener Tür m dicht dagegen zu liegen kommt, der Riegel k sich aber innerhalb des Knopfes bei der Abwärtsbewegung der die Kappe g tragenden Sperrschiene e verschieben kann, wie aus der Fig. 5 hervorgeht.
Zur Befestigung des Flaschen- oder Kannenhalters an der Wohnungstür werden an der den Teller α tragenden Schiene c zwei Zapfen q, ft angeordnet, von welchen in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung der Zapfen q die Tür m völlig durchdringt und an der Innenseite derselben gesichert wird, während der Zapfen ft in einem zweckmäßig mit Metallbuchse versehenen Loch der Tür zu liegen kommt, ohne die Tür zu durchdringen. Die Sicherung des Zapfens q an der Innenseite der Tür m erfolgt durch ein Zahngesperre. Das die Tür m durchdringende Ende des Zapfens q ist zu diesem Zweck mit Zähnen r versehen, in die ein an der Innenseite der Tür angeschlagener Schnappriegel s eingreift. Der Schnappriegel sitzt an einer Blattfeder t, die an der ein Durchtrittsloch u für den Zapfen q aufweisenden, an der Innenseite der Tür durch Schrauben zu befestigenden Platte 0 angeordnet ist.
Zur bequemen Entriegelung des Zapfens q kann ein Druckknopf w vorgesehen sein, der an einer die Feder t angreifenden, in einem quergerichteten Loch der Platte ν geführten Spindel χ sitzt.
In größeren Haushaltungen und in Kontoren, Fabriken u. dgl. kann die Haltevorrichtung und die zugehörige Sperrvorrichtung für mehrere gleich große oder verschieden große Flaschen oder Kannen eingerichtet sein.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Flaschenhalter, insbesondere für Milchflaschen, mit die Flaschen gegen widerrechtliche Entnahme sichernder Sperrvorrichtung, die lediglich durch öffnen der Wohnungstür entriegelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der die Sperrung der den Flaschenhals umgreifenden Kappe (g) vermittelnde Schnappriegel (k) in einem die Handhabe für seine Entriegelung abgebenden Knopf (I) begrenzt verschiebbar ist und mit seinem Schaft (k1) von einem gleichzeitig zur Führung dienenden Rohrstutzen (i1) umgeben ist, der an dem Gehäuse (i)so weit vorragt, daß der Knopf (I) bei verschlossener Tür (m) dicht dagegen zu liegen kommt, der Riegel (k) aber innerhalb des Knopfes eine die Abwärtsbewegung der die Kappe (g) tragenden Sperrschiene (i) zulassende Ver-Schiebung erfahren kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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