DE259141C - - Google Patents
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- DE259141C DE259141C DENDAT259141D DE259141DA DE259141C DE 259141 C DE259141 C DE 259141C DE NDAT259141 D DENDAT259141 D DE NDAT259141D DE 259141D A DE259141D A DE 259141DA DE 259141 C DE259141 C DE 259141C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausbildung des Oberlichtfensterverschlusses
nach Patent 243446.
Die Neuerung gegenüber dem Patent 243446 bezieht sich im wesentlichen auf die Anordnung
einer Schließrolle an Stelle des Schließhakens und einer Schließnase am Riegel.
Es sind bereits Schließrollen und Schließnasen an Fenster- und Türverschlüssen zur
Erleichterung und Verbesserung des Ineinandergleitens der Schließteile an sich bekannt. Diesen
bekannten Vorrichtungen gegenüber unterscheidet sich die vorliegende Erfindung dadurch,
daß außer dem leichteren Ineinandergleiten der Schließteile hauptsächlich bezweckt wird, daß
beim Gleiten der Schließnase auf der Schließrolle eine seitliche Bewegung eines die Verriegelung
des Oberlichtverschlusses herbeiführenden Doppelhebels bewirkt und hierdurch verhindert wird, daß der Fensterflügel sich
früher öffnen kann, bevor die Sperrung des Verschlusses geschehen ist.
Bei dem Verschluß nach dem Hauptpatent 243446 hat beim öffnen des Fensterflügels die
Verriegelung der Schließteile noch nicht stattgefunden, wenn der Riegel 0 bereits hinter dem
Sperrhaken p hervorgetreten ist und noch keine Bewegung des Hebels s und des Schiebers t
bewirkt hat. Letzteres geschieht erst durch eine Weiterbewegung des Riegels 0, als es zur
Öffnung eigentlich nötig ist, und es kommt daher vor, daß der Fensterflügel schon aufgeht,
bevor die Verriegelung stattgefunden hat, so daß diese dann überhaupt nicht geschieht oder
doch nicht in genügender Weise. In letzterem Falle sperrt der Schieber t das Radsegment e
nicht genügend, die Nase u des ersteren erfaßt den Stift ν des letzteren nicht genügend,
und die Schließteile sind durch Anstoß leicht zu verschieben, so daß dann beim Schließen des
Fensters der Riegel 0 auf den Schließhaken p und die Riegel i und η auf die Röllchen 10
schlagen.
Diese Übelstände werden durch vorliegende Erfindung beseitigt.
Es entsprechen die Fig. 1 bis 3 der Zeichnung derjenigen 2 bis 4 des Hauptpatentes. Fig. 4
ist ein Querschnitt der Fig. 2, Fig. 5 ein Mittelverschluß ohne Seitenriegel.
Die fingerartige Verlängerung 0 des Hebels e ist mit einer gebogenen Schließnase 12 versehen,
und statt des Schließhakens p ist am Schließblech q eine Schließrolle 13 angebracht.
Der Schieber t ist am hinteren Ende mit einer Nase 14 versehen, die in einen Ausschnitt 15
des Hebels d eintritt.
Die Öffnung des Fensterflügels erfolgt wie bei der Vorrichtung des Hauptpatentes duich
Ziehen an der Handstange 11 und dadurch erfolgender Seitwärtsbewegung des Riegels 0.
Ist letzterer bis in die strichpunktierte Lage der Fig. 2 und 3 bewegt, so stößt wie bei der Vorrichtung
des Hauptpatentes der Ansatz w gegen den Doppelhebel s, die Nase 12 gleitet
dann beim Aufgehen des· Fensterflügels an der Schließrolle 13 entlang, wodurch der Riegel 0
noch weiter seitwärts bewegt und dadurch der Doppelhebel s gedreht werden muß. Durch
die Drehung des letzteren wird der Schieber t verschoben, die Nase 14 desselben tritt in den
Ausschnitt 15 des Hebels d und sperrt die Riegelteile. Die Sperrung muß also unter allen
Umständen erfolgen und kann sich nicht lösen. Sie sperrt durch den Schieber schon sicher,
wenn dessen Nase 14 nur etwas in den Ausschnitt 15 eintritt.
In Fig. 5 ist ein Verschluß gezeichnet, der nur in der Mitte des^Fensterflügels schließt und
bei welchem der Hebel d fehlt. Der Riegel 0 und der Doppelhebel s wirken wie vorbeschrieben,
der Schieber t faßt aber mit einem Einschnitt 16 über den Zapfen oder Zahn 17 des
Hebels e und sperrt diesen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Oberlichtfensterverschluß nach Patent-243446, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Ausrüstung des Riegels (0) mit einer Schließnase (12) und durch die Anordnung einer Schließrolle (13) an Stelle des Schließhakens eine öffnung des Fensterflügels so lange verhindert wird, bis durch die beim Gleiten der Schließ nase (12) auf der Schließrolle (13) herbeigeführte Bewegung des Doppelhebels (s) der Schieber (t) mittels einer Nase (14) oder mittels eines' Einschnittes (16) den an seinem oberen Ende als Riegel (0) ausgebildeten Hebel (d bzw. e) sperrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259141C true DE259141C (de) |
Family
ID=516901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259141D Active DE259141C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259141C (de) |
-
0
- DE DENDAT259141D patent/DE259141C/de active Active
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