DE259134C - - Google Patents

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DE259134C
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threading
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 259134-KLASSE 52 b. GRUPPE
Firma G. HILSCHER in CHEMNITZ.
Zusatz zum Patent 256483.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. November 1911 ab. Längste Dauer: 27. April 1926.
Den Erfindungsgegenstand bildet eine Verbesserung an der in dem Hauptpatent 256483 angegebenen Einfädelvorrichtung für die Nadel von Schiffchenstickmaschinen während des Ganges der Maschine, und zwar besteht die Verbesserung darin, daß der die Einfädeleinrichtung tragende Arm mit dem Handgriff derart gelenkig verbunden ist, daß er sich beim Aufsetzen der Einfädeleinrichtung auf den Schaft der betreffenden Sticknadel zur Abschwächung der Einwirkung des Handdrucks auf die Nadel in einem Winkel zum Handgriff einstellt, wobei eine entsprechend gebogene Bügelfeder am Handgriff ein elastisches Andrücken der Einfädeleinrichtung gegen die in Bewegung befindliche Sticknadel und, wenn der Einfädelhaken über das Nadelöhr zu stehen kommt, ein Hindurchtreten des Einfädelhakens durch dasselbe bewirkt.
Ferner ist an dem die Einfädeleinrichtung tragenden Arm ein Anschlag derart angeordnet, daß der Fadenzubringer während des Durchtritts des Einfädelhakens durch das Nadelöhr in die Arbeitsstellung gebracht und während des Einfädeins in dieser erhalten wird; hingegen wird nach dem Einfädeln der Fadenzubringer durch einen zweiten an dem die Einfädelvorrichtung tragenden Arm vorgesehenen Anschlag in die Ruhelage zwangläufig zurückgeführt, so daß eine stets sichere und rechtzeitige Bewegung des Fadenzubringers erzielt wird, während bei der in dem Hauptpatent angegebenen Anordnung zum Zurückbringen des Fadenzubringers unter Federwirkung unter Umständen ein Versagen desselben eintreten kann.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die auf den Nadelschaft aufgesetzte Einfädelvorrichtung und
Fig. 2 die Stellung derselben nach dem Durchtritt des Einfädelhakens durch das Nadelöhr.
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe die Einfädelvorrichtung mit den Anschlägen zur Bewegung des Fadenzubringers.
Am Handgriff α ist mittels eines Scharniers ζ der die Einfädelvorrichtung tragende Arm b derart angelenkt, daß er vor dem Aufsetzen der Einfädelvorrichtung auf die Sticknadel auf der oberen geraden Fläche des Handgriffs auf ruht, sich hingegen beim Aufsetzen der Einfädelvorrichtung auf den Schaft der Sticknadel in einem Winkel zum Handgriff einstellt, wodurch eine zu starke und schädliche Einwirkung des Handdrucks auf die Sticknadel abgeschwächt wird. Eine am Handgriff α befestigte Bügelfeder b1 ist derart ausgeführt, daß der Arm b erst, wenn er eine gewisse Winkelstellung erreicht hat, sich gegen die Bügelfeder anlegt, so daß, wenn die mit dem Einfädelhaken in der oberen Rinne der bewegten Sticknadel gleitdende Einfädelvorrichtung das Nadelöhr trifft, ein elastisches
Andrücken der Einfädeleinrichtung gegen die Sticknadel und ein Hindurchtreten des Einfädelhakens durch das Nadelöhr unter der Mitwirkung des Eigengewichts der Einfädeleinrichtung bewirkt wird. Auf diese Weise wird ohne weiteren Arbeitsdruck der Einfädelhaken durch das Nadelöhr ohne schädliche Belastung der Nadel hindurchgedrückt.
Der Arm b ist über die Befestigungsstelle der
ίο Einfädeleinrichtung hinaus zu einem Anschlag y ausgebildet und trägt überdies noch einen zweiten Anschlag m, an welchen der abgekröpfte Teil t des den Zubringerhaken s tragenden Hebels ft anliegt, wenn sich der Zubringerhebel nicht in der wirksamen Stellung befindet (siehe Pig. 3). Befindet sich die Einfädeleinrichtung mit dem Einfädelhaken e gerade über dem Nadelöhr, so wird gleichzeitig beim Herabdrücken des Armes ft der Anschlag y gegen die Abkröpfung t gedrückt und dadurch während des Durchtritts des Einfädelhakens durch das Nadelöhr der Fadenzubringer in die Arbeitsstellung gebracht und in dieser Stellung während des Einfädeins erhalten, hingegen nach dem Einfädeln durch den eiwähnten zweiten Anschlag m in die Ruhelage zwangläufig zurückgeführt, so daß unter allen Umständen eine sichere Wirkungsweise des Fadenzubringers erzielt wird. Es wird noch bemerkt, daß die längere Zinke η der gabelförmigen Führungsansätze des Schlittens an der Spitze mit einem Haken zum bequemen Erfassen und Auflegen des Fadens in seine Lagerkerben versehen ist.

Claims (2)

Patent-An sprüche:
1. Einfädelvorrichtung für die Nadeln von Schiffchenstickmaschinen nach Patent 256483, dadurch gekennzeichnet, daß der die Fädeleinrichtung tragende Arm (b) mit dem Handgriff derart gelenkig verbunden ist, daß er sich beim Aufsetzen der Fädeleinrichtung auf die Sticknadel in einem Winkel zum Handgriff einstellt und eine Bügelfeder (b1) ein elastisches Andrücken der Fädeleinrichtung gegen die in Bewegung befindliche Sticknadel und ein Hindurchtreten des Fädelhakens durch das Nadelöhr bewirkt.
2. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenzubringer (s) durch einen Anschlag (y) des Armes in die Arbeitsstellung gebracht und während des Fädeins darin erhalten wird und nach dem Einfädeln durch einen zweiten Anschlag (m) des Armes in die Ruhelage zurückgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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