DE259014C - - Google Patents
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- DE259014C DE259014C DENDAT259014D DE259014DA DE259014C DE 259014 C DE259014 C DE 259014C DE NDAT259014 D DENDAT259014 D DE NDAT259014D DE 259014D A DE259014D A DE 259014DA DE 259014 C DE259014 C DE 259014C
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- Germany
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- shaft
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- winch
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63G—OFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
- B63G8/00—Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
- B63G8/40—Rescue equipment for personnel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65«. GRUPPE
ERNST TÖPPER in KIEL-WIK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. August 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Rettungsapparat für Besatzungen untergegangener Unterseeboote.
Der Apparat soll in ein Unterseeboot auf einem Kugelgelenk eingebaut werden, so daß er vom gesunkenen Boot aus, ohne Hilfe
von außen, gebraucht werden kann.
Auch soll der Apparat von einem Bergungsfahrzeug aus von oben auf das gesunkene Unterseeboot
auf ein Luksüll aufgesetzt werden
ίο und kann alsdann vom gesunkenen Unterseeboot
oder auch vom Bergungsfahrzeug aus gehandhabt werden.
Der Apparat besteht aus einem harmonikaartig zusammenklappbaren Schacht aus metallenen
Bügeln und scharnierartig aneinander befestigten Platten und Stützen, der mit einer
Dichtungshülle aus Kautschuk, gummiertem Gewebe, Leder o. dgl. überzogen ist und
durch Einlassen von Preßluft stufenweise nach oben hin ausgeschoben wird. Durch zwischen
den Scharnieren je zweier Plattenreihen angeordnete aufklappbare und feststellbare Stützen
wird der ausgeschobene Schacht in der Längsrichtung versteift.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch das Oberende
des Schachtes,
Fig. 2 eine Aufsicht auf eine zusammengelegte Klappe,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein stark geneigt liegendes Unterseeboot mit zum Teil
ausgeschobenem Rettungsapparat,
Fig. 4 eine der feststellbaren Stützen in drei verschiedenen Stellungen,
Fig. 5 eine Ansicht von unten gegen das untere Ende des Rettungsapparates,
Fig. 6' einen Längsschnitt durch einen von oben auf ein Luksüll des Unterseebootes aufzusetzenden
Rettungsapparat,
Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 6 durch den Rettungsapparat und
Fig. 8 einen Querschnitt mit Ansicht von unten gegen die Winde.
Der Schacht besteht aus den Metallplatten e
von der Form gleichschenkliger Trapeze, die mit der die kleinere Grundlinie bildenden Kante
an den vier Seiten eines quadratischen Rahmens e2 mittels Scharniere e1 angelenkt sind.
Die die größere Grundlinie bildende Kante der Platten e jeder Reihe ist mit den entsprechenden
Kanten der nächsten Reihe ebenfalls durch Scharniere verbunden, so daß die Klappen aller
Reihen harmonikaartig übereinander gelegt werden können. Zwischen den Rahmen e2 sind
Klappstützen t angebracht, die sich beim Ausschieben des Schachtes strecken und durch über
das Gelenk fallende Hülsen t1 in der gestreckten
Stellung gehalten werden (Fig. 4). An dem unteren Ende ist der Schacht durch einen Boden
mit Tür d abgeschlossen. An dem oberen Ende ist in dem Schacht ein Behälter g angeordnet,
der an seiner Unterseite mit einer nach dem Schachtinnern aufgehenden Tür c und an der
Oberseite mit einer nach außen aufschlagenden Tür α und einer nach innen aufschlagenden Tür b
versehen ist. Bei Nichtgebrauch ist der Behäl-
ter g, wie Fig. 6 zeigt, in das Innere des Schachtes versenkt, wobei sein oberes Ende mit einem
Flansch auf der abhebbaren Decke / des Gehäuses aufliegt, mit der der Behälter g im ausgeschobenen
Zustande durch Vorstrecker s verbunden werden kann. An der Unterseite des Schachtes ist eine Winde f für vier Streckseile
vorgesehen und ein Einlaßventil m für Preßluft; an der Oberseite des Behälters g ist
ίο ein Auslaßventil angebracht.
Soll der Schacht zur Rettung der Besatzung eines gesunkenen Unterseebootes vom Boote
selbst aus dienen, so wird er, wie Fig. 3 zeigt, in das ein Kugellager bildende Gehäuse A eingebaut,
das nach allen Seiten drehbar ist. Bei der Benutzung von einem Bergungsfahrzeug aus befindet sich der Schacht in einem zylindrischen
Gehäuse C mit abnehmbarer Decke D, das an seinem unteren Ende mit zwei aneinander
anschließenden Rohrkrümmern i, k versehen ist, die durch eine Tür d mit Ventil 0 miteinander
in Verbindung stehen.
Die Handhabung des an einem Unterseeboot eingebauten Apparates ist folgende:
Die Besatzung des untergegangenen Bootes dreht den Apparat, wenn das Boot auf der Seite
liegt, in vertikale Lage.
Es steigt dann ein Mann der Bootbesatzung durch die Luke d in den Schacht ein. Die Luke
wird hierauf geschlossen, und der Mann begibt sich in den Behälter g.
Vom Boot aus wird nun Preßluft durch Ventil m in den Schacht eingelassen, wobei
zunächst der Behälter g gehoben und nach Erreichung seiner höchsten Stellung (Fig. 1) mittels
der Vorstecker s an der Decke I des Behälters g festgestellt wird. Auf ein von dem im Behälter g
befindlichen Mann nach dem Boot gegebenes Zeichen wird dann so viel Preßluft durch das
Ventil m eingelassen, daß sich der Schacht nach oben hin ausdehnt. Dabei wird die Winde f
gefiert, bis der im Behälter g befindliche Mann das Zeichen gibt, daß der Behälter g an der
Wasseroberfläche angelangt ist.
Es wird dann die Winde f angezogen und festgestellt. Der Mann im Behälter g gleicht
die Luft nach außen hin durch das Ventil p aus, öffnet die im Behälter g befindlichen Luken und
gibt der im Boot befindlichen Besatzung Nachrieht, so daß diese nun die untere Luke d öffnen
und hintereinander durch den Schacht aus dem Boot aussteigen kann.
Die Handhabung des Apparates von einem Bergungsfahrzeug aus ist folgende:
Der Behälter g (Fig. 6) wird aus dem Gehäuse C herausgezogen und mit der Decke D
durch Vorstecker s festgestellt. Dann wird der Apparat mittels einer Hebevorrichtung' aufgehoben
und der Krümmer i, der Lage des untergegangenen Unterseebootes entsprechend, gedreht.
Hierauf steigt ein Mann in den Behälter g und ein Mann in Behälter k bei der Winde f
durch Luke d ein. Es werden dann die Luken a, b und d des Apparates geschlossen und so viel
Preßluft, als die beiden im Apparat befindlichen Leute zum Atmen benötigen, durch das Ventil η
in den Krümmer k eingelassen. Die verbrauchte Luft geht durch das Ventil p ab. ■
Alsdann wird der Apparat mittels der Hebevorrichtung vom Bergungsschiff abgenommen
und auf das untergegangene Unterseeboot auf eins der Luksülls gesetzt, wo er dann von
Tauchern festgeschraubt wird. . Dann wird durch das Ventil η weiter Preßluft eingelassen,
die duich das geöffnete Ventil 0 in den Krümmer i übertritt und hieraus das Wasser durch
Ventil r verdrängt (Ventil r hat innen und außen ein Ventilrad und kann daher von beiden
Seiten bedient werden). Es öffnet dann der Mann bei der Winde f die Luke β und schließt
das Ventil r, was auch von außen vom Taucher gemacht werden kann. Dann begibt sich der
Mann wieder nach der Winde f.
Es wird dann vom Bergungsfährzeug oder vom gesunkenen Unterseeboot aus so viel
Preßluft in den Krümmer k eingelassen, daß der Schacht e sich nach oben hin ausdehnt,
während die Winde f gefiert wird.
Wenn nun der Behälter g an der Wasseroberfläche angelangt ist, gibt der Mann nach der
Winde f hin ein Zeichen, daß die Winde angezogen und festgestellt wird. Dann gleicht der
Mann im Behälter g die Luft nach außen hin durch Ventil p aus und öffnet die Luken im
Behälter g.
Von dem Manne an der Winde f oder vom Bergungsfahrzeug aus wird der im Boote befindlichen
Besatzung dann Bescheid gegeben, daß sie die Luke h öffnet und hintereinander
aus dem Boot durch den Apparat aussteigt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Mittels Preßluft ausschiebbarer, mit einer wasserdichten Hülle umgebener Schacht zur Rettung der Besatzung von gesunkenen Unterseebooten, dadurch gekennzeichnet, daß der Schacht aus harmonikaartig zusammenlegbaren Metallplatten gebildet und in ausgeschobener Stellung durch zwischen no den inneren Scharnieren je zweier Plattenreihen angeordnete aufklappbare und feststellbare Stützen in der Längsrichtung versteift wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259014C true DE259014C (de) |
Family
ID=516783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259014D Active DE259014C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259014C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4440150A1 (de) * | 1994-11-10 | 1996-05-15 | Bundesrep Deutschland | Aufklärungsfahrzeug für Uboote |
-
0
- DE DENDAT259014D patent/DE259014C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4440150A1 (de) * | 1994-11-10 | 1996-05-15 | Bundesrep Deutschland | Aufklärungsfahrzeug für Uboote |
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