DE259003C - - Google Patents

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DE259003C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/34Obtaining zinc oxide
    • C22B19/36Obtaining zinc oxide in blast or reverberatory furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Ofen zur Ausführung des Verfahrens nach der deutschen Patentschrift 226257.
Beim Betriebe des in dieser Patentschrift beschriebenen Ofens hat es sich herausgestellt, daß die Abzugskanäle für die Metalldämpfe, welche die Verbindung des Ofenschachtes mit den Vorlagen herstellen, leicht und häufig verstopft werden. Diese Verstopfung tritt insbesondere dann auf, wenn die Chargierung des Ofens beschleunigt wird, weil bei dem dann im Schacht auftretenden Überdruck Teile der Beschickung in die Verbindungskanäle des Schachtes mit den Vorlagen gepreßt werden.
Die Erfindung dient dazu, diesen Mangel zu beseitigen. Zu diesem Zwecke ist im Innern des stehenden Ofens, und .zwar an der kurzen, die Ofenbrust darstellenden Seite, zum größten Teile der Ofenlänge, ein Zinkdampfs ammler durch eine Trennungswand abgekleidet, welche entweder bei der Herstellung des Ofens eingebaut oder aber mit demselben aus einem Stück gestampft werden kann.
Oberhalb der Trennungswand ist eine Öffnung gelassen, durch welche die Metalldämpfe in den Met alldampf s ammler und von dort in die Vorlagen treten. Auf diese Weise wird verhindert, daß Teile der Beschickung in die Verbindungsöffnung der Vorlagen mit dem Schachte ge- bracht werden und dieselben verstopfen.
Die Trennungswand ist nicht ganz bis zum Boden des Ofens heruntergeführt, so daß die Rückstände des Betriebes von der Ofenbrust her ausgeräumt und, falls auf flüssige Schlacke gearbeitet wird, dieselbe von hier abgestochen werden kann.
Der neue Ofen ist in der Zeichnung im Schnitt dargestellt.
Durch die Trennungswand α ist der Metalldampfsammler b von dem Schacht c des stehenden Ofens abgeschlossen. Die entwickelten Metalldämpfe gelangen durch den Kanal d in den Metalldampfsammler b, aus dem sie durch die Abzugskanäle e in die Vorlagen f treten.
Durch die Vorlagerung der Vorlagen vor den Metalldampfsammler gelingt es, in demselben die für einen rationellen Metall- bzw. Zinkerzeugungsbetrieb erforderliche gleichmäßige Temperatur ständig zu erhalten. Es wird auf diese Weise eine Abkühlung der Ofenbrust verhindert, welche zu Spannungen und Sprüngen in der Ofenwandung Anlaß gibt.
Die den Metalldampfsammler vom Ofenschacht trennende Wand α ist nicht ganz bis auf die Ofensohle her abgeführt, so daß ein freier Raum i gebildet wird, welcher zur Ausräumung der Beschickungsreste bzw. Anlegung eines Schlackenabstichloches dient.
Der Ofen ist durch einen Fülltrichter mit Kegelverschluß abgeschlossen.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Aufrechtstehender Ofen zur Gewinnung von leicht oxydablen Metallen nach Patent 226257, dadurch gekennzeichnet, daß in demselben ein Raum zur Sammlung der Me-
    talldämpfe an der einen kurzen Vorderseite parallel zur Längsachse abgekleidet ist, welcher mit dem übrig bleibenden, zur Aufnahme der Erzmischung bestimmten Raum durch einen Kanal in Verbindung steht, wodurch die Abzugskanäle der Metalldämpfe nach den Vorlagen vor Verstopfung geschützt werden.
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlagen dem Metalldampfsammler vorgelagert sind, wodurch die Temperatur des letzteren ständig gleichmäßig erhalten und dem .Rissigwerden der Ofenwandung vorgebeugt wird.
  3. 3. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennungswand nicht bis zum Boden des Ofens heruntergeführt ist, so daß die so geschaffene seitliche Öffnung zum Räumen des Ofens oder zum Abstich von Schlacke dienen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11117196B2 (en) * 2018-03-19 2021-09-14 Sumitomo Electric Industries, Ltd. Surface-coated cutting tool

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11117196B2 (en) * 2018-03-19 2021-09-14 Sumitomo Electric Industries, Ltd. Surface-coated cutting tool

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