DE258652C - - Google Patents

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DE258652C
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56—Special tariff meters
    • G01R11/60—Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES /
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
^ M 258652 KLASSE 21 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1912 ab.
Bei verschiedenen Ausführungen von Zählern mit Einrichtung zur Bestimmung des Maximalverbrauchs, bei denen der Mitnehmer des Maximumzeigers durch ein von einer Uhr gesteuertes Relais periodisch in seine Nullage zurückgeführt wird, ist es möglich, daß bei Ausbleiben der Spannung im Nebenschluß des Zählers zum Schaden der Konsumenten zu hohe Maximalwerte registriert
ίο werden. Angenommen, das den Mitnehmer des Maximalanzeigers betätigende Uhrwerk wirke periodisch nach 15 Minuten, und der Netzstrom bliebe in der 14. Minute aus, so macht in diesen Fällen die Uhr zwar in der
15. Minute Kontakt, der Mitnehmer des Maximumanzeigers bleibt jedoch in der erreichten Stellung stehen, da das Relais zur Zurückführung des Mitnehmers in die Nulllage stromlos ist. Setzt nun der Strom in der 16. Minute wieder ein, so wird der weitere Verbrauch innerhalb von 14 Minuten zu dem früheren Maximum addiert.
Um diesen Fehler zu vermeiden, .wurden Einrichtungen bekannt, die entweder einen ständigen Eigenverbrauch aufwiesen oder aber, um denselben zu vermeiden, komplizierte mechanische und elektrische Einrichtungen bedingten.
Vorliegende Erfindung" erreicht den Zweck, eine fehlerhafte Maximumangabe zu vermeiden, auf die einfachste Weise dadurch, daß parallel zu dem Stromkreis der Uhr u, die nach bestimmten Zeiten den Nebenschlußmagneten m erregt, ein Ersatzkontakt k ange-, ordnet ist, der bei Spannungsunterbrechung geschlossen wird und im Moment des Wiedereintretens der Spannung die Funktion der Uhr übernimmt, d. h. die Zurückbewegung des Mitnehmers des Maximumanzeigers in seine Anfangslage ermöglicht. Der Kontakt k kann auf irgendeine Weise, z. B. durch eine Feder oder durch einen Schleifkontakt, träge gemacht werden, so daß vorübergehend der Schließungsfunke stehen bleibt und dadurch das Relais für die Zurückführung des Mitnehmers für den Höchstverbrauchsanzeiger genügend lange unter Strom bleibt.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel wieder. Es bedeutet ζ die Spannungsspule des Zählers, in deren Stromkreis das Ersatzrelais η geschaltet ist. Dieses Relais kann auch vorteilhaft als Haltepunkt zur Verhinderung des Leerlaufes des Zählers ausgebildet werden. Parallel hierzu liegt die Uhr u, die den Stromkreis des Relais m periodisch für kurze Zeit schließt, wodurch der Anker a angezogen wird und bei Unterstromsetzung oder bei Stromloswerden des Relais eine Kraft auslöst, die den Maximumzeiger in be-' liebiger Weise in seine Anfangslage zurückführt. Die Skizze zeigt eine Stellung, in der sich der Zähler unter Spannung befindet. Das Relais η zieht daher, entgegen der Federkraft f, seinen Anker an, so daß der Ersatzkontakt k geöffnet ist. Die Schaltung des Relais η in dem Nebenschluß des Zählers hat den großen Vorteil, daß ein besonderer Eigenverbrauch völlig vermieden wird, da ein Teil des im Nebenschluß an und für sich unterzubringenden. Verbrauchs zu der Erregung des Relais nutzbar gemacht wird. Wollte man den Eigenverbrauch mit in. Kauf nehmen, so
könnte man das Relais η auch direkt an die Netzspannung legen. Auch kann der elektrische Ersatzkontakt in die Uhr oder in ein besonderes Gehäuse gelegt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtuni
    zur Bestimmung
    an Elektrizitätszählern des Maximalverbrauchs zwecks Vermeidung einer zu hohen Maximumangabe bei zeitweiser Stromunterbrechung, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem Spannungsrelais überwachter elektrischer Kontakt (k) parallel zu dem Kontakt der Umschalteuhr liegt, derart, daß bei zeitweisem Ausbleiben der Spannung der Ersatzkontakt an Stelle des Uhrkontaktes tritt und bei Wiederkehr der Spannung den Stromkreis für die Zurückführung des Mitnehmers des Maximumzeigers schließt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Ersatzkontakt durch ein Relais geschlossen oder geöffnet wird, welches mit dem Nebenschluß des Zählers in Serie geschaltet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Ersatzrelais (n) gleichzeitig als elektrische Haltepunktsspule zur Verhinderung des Leerlaufes des Zählers dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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