DE25859C - Neuerung an Maschinen zum Zuschärfen von Leder - Google Patents

Neuerung an Maschinen zum Zuschärfen von Leder

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DE25859C
DE25859C DENDAT25859D DE25859DA DE25859C DE 25859 C DE25859 C DE 25859C DE NDAT25859 D DENDAT25859 D DE NDAT25859D DE 25859D A DE25859D A DE 25859DA DE 25859 C DE25859 C DE 25859C
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DE
Germany
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leather
disk
roller
sharpening
innovation
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Active
Application number
DENDAT25859D
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English (en)
Original Assignee
H. G. DORR in Boston, Massach., V. St. A
Publication of DE25859C publication Critical patent/DE25859C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der neuen Maschine; Fig. 2 eine Detailansicht in vergröfsertem Mafsstabe mit den Vorrichtungen zum Verstellen der Messerscheibe in verticaler Richtung; Fig. 3 ist ein Grundrifs und Schnitt und zeigt die Construction, -durch welche die Neigung der Messerscheibe und ihre Lage mit Rücksicht auf die Zuführungsrolle geändert werden kann. Fig. 4 bis 7 zeigen verschiedene Positionen der Messerscheiben mit Bezug auf die Zuführungsmechanismen. Fig. 8 ist eine Ansicht der Zuführungsscheibe.
Die Erfindung hat den Zweck, das Leder, welches auf der unteren Zuführungsrolle eingeführt wird, an seinem Rande anzuschärfen oder anzuschneiden, wobei die Breite des anzuschärfenden Theiles von der Neigung und dem Durchmesser der rotirenden Messerscheibe abhängig ist.
Der Zuführungsmechanismus besteht aus der Zuführungsrolle A, die einen glatten Theil a und einen rauhen Theil «' hat, welch letzterer einen von α verschiedenen Durchmesser hat.
A sitzt am Ende der im Rahmen A1 entsprechend gelagerten und rotirten Welle «'. Der Zuführungsmechanismus besteht aufserdem noch aus der Zuführungsscheibe B, die aus einer dünnen Metallplatte mit rauher unterer Fläche b gebildet und am unteren Ende der federnden Welle bl befestigt ist. Diese Welle b1 ist derart schräg angeordnet, dafs der Aufsenrand der Scheibe B näher an der Oberfläche der Rolle A liegt, als ein anderer Theil von B. Dieser Rand liegt über dem Theile α der Zuführungsrolle, nicht aber über deren Theile a1. Die Welle bl der Scheibe B ist im Lagerraum a3 gelagert und von der Druckfeder b3 umgeben, welche die Scheibe auf das Arbeitsstück prefst, während gleichzeitig genügend Spielraum vorhanden ist, um ein Emporgehen von Welle und Scheibe bei Einbringung dickerer Stücke zu gestatten.
Ueber und hinter dem .Zuführungsmechanismus liegt das Messer C, welches aus einer Scheibe besteht, die eine lange, dünne Schneidekante hat, sich mit ihrer Achse dreht und mit Rücksicht auf Zuführungsrolle A und Scheibe B so angeordnet ist, dafs ihre Schneidkante über der verticalen Mittellinie der Rolle A und der Scheibe B liegt. Die Welle c dieser Messerscheibe Cist in dem drehbar befestigten Blocke1 gelagert und ebenfalls schräg gestellt, so dafs die Ebene der Messerscheibe die Ebene des Theiles α der Rolle A schneidet.
Die Geradführung besteht aus dem gebogenen Führer D, Fig. 3, der bis zur Rolle A reicht und dessen Form der Oberfläche von A entspricht. Er wird von der Platte oder dem Arm d getragen, der einen Schlitz d1 mit Schraube d2 hat, wodurch er auf seinem Lagerarm dz bewegt und mit dem Führer D auf die Rolle A zu und von derselben abgeschoben werden kann. Direct über der Rolle A liegt der an der Feder e sitzende Drücker E, der an seinem Ende gebogen ist und ebenfalls mit der Platte d verschoben werden kann.
Um die erforderlichen Justirungen vornehmen zu können, ist es nothwendig, dafs die Messerscheibe so gelagert wird, dafs ihre Neigung mit Rücksicht auf die Zuführungsrolle A geändert werden kann, um die Breite des Schnittes zu reguliren, dafs die Lage ihres Mittelpunktes mit
Rücksicht auf dieselbe Rolle A beliebig veränderlich gemacht werden kann, um ihn auf die Rolle A schieben zu können, wenn die Scheibe durch wiederholtes Schleifen theilweise abgenutzt worden ist, und dafs sie bezüglich ihrer Höhenlage mit Rücksicht auf die Rolle A justirt werden kann, um die Dicke der zugeschärften Theile zu bestimmen.
Die erstgenannte Justirung bewirkt man dadurch, dafs man den Block i1 in seiner Mitte
beweglich macht.
i3
Nach erfolgtem Lösen
der Schrauben i3 und i4 dreht man den Block um i2 so weit, dafs die Scheibe C die gewünschte Neigung erhält, und schraubt dann c3 cl wieder fest.
Die zweite Justirung erhält man, indem man den einen Theil des Blockes mit dem anderen scharnierartig verbindet, so dafs nach Lösen der Schrauben c2 cz und Verschiebung der die Scheibe tragenden Theile des Blockes auf die Führung D zu und darauf erfolgendes Anziehen der Schraube cz die Messerscheibe voranbewegt und wieder festgestellt werden kann.
Die dritte Justirung erfolgt mittelst des Gabelstückes c5, welches in den Verstärkungsring c6 auf der Messerscheibenwelle eingreift, und mittelst der im Arm c" gelagerten Stellschraube c7, die in die Mutter <r9 des Stückes c5 eingeschraubt ist. Durch entsprechende Drehung der Schraube c7 wird die Scheibe C gesenkt oder gehoben.
Bei Anwendung der Maschine bringt der Arbeiter das Ende des anzuschärfenden Leders in den Zuführungsmechanismus, wobei der Rand mit der Führung D in Berührung ist; die Rolle A und Scheibe B ziehen das Arbeitsstück rasch unter das rotirende Messer, welches eine dünne Lederschicht abschneidet, deren Weite beliebig geändert werden kann. Der Drücker £ hält das Arbeitsstück auf die untere Zuführungsrolle. Der Arbeiter kann dasselbe so leiten, dafs er seine Kante in beliebige Curven oder andere Fagon schneiden kann; vermöge der beschriebenen Justirungsarten kann er den Rand mehr oder minder breit und dick zuschneiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einer Maschine zum Zuschärfen von Leder die Anwendung eines in verticaler, horizontaler und in der seinen Neigungswinkel ändernden Richtung verstellbaren rotirenden Messers C, sowie einer aus der Rolle A und Scheibe B bestehenden rotirenden Zuführungsvorrichtung, die das anzuschärfende Leder unter das quer zur Zuführungsebene sich drehende Messer führt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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