DE258498C - - Google Patents

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DE258498C
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cylinder
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fresh air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/28Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of coaxial valves; characterised by the provision of valves co-operating with both intake and exhaust ports
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/002Integrally formed cylinders and cylinder heads
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • F02B3/06Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Exhaust-Gas Circulating Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 δ. GRUPPE
an Verbrennungsmotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. August 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Zuführung der Luft und zur Ableitung der Abgase bei Verbrennungsmotoren, in die der Brennstoff am Ende des Kompressionshubes getrennt von der Luft eingeführt wird. Infolge der neuen Erfindung sind die betreffenden Steuerorgane wesentlich vereinfacht, es erfolgt ein reichlicher Eintritt von Frischluft unter Druck in den Zylinder,
ίο so daß dieser gespült sowie eine bessere Verbrennung und eine Kühlung der Steuerorgane erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in Ansicht (Fig. i) und in einem Querschnitt (Fig. 2) dargestellt.
Wie zu erkennen ist, dient dasselbe Ventil zum Einlassen der Verbrennungsluft und zum Auslassen der Abgase. Dies wird dadurch erreicht, daß die Luft unter Druck zugeführt wird. Zu dem Zwecke ist ein Ventilator δ oder eine sonstige Vorrichtung zur Drucklufterzeugung in dem Zuführungskanal ζ angeordnet oder mit diesem verbunden.
Kurz vor Ende des Arbeitshubes öffnet die Steuerung das Ventil s, jedoch nur so wenig, daß allein der Auspuffkanal α mit dem Zylinderinnern in Verbindung tritt. Dieses wird dadurch erreicht, wie die Fig. 2 zeigt, daß die Öffnung des Auspuffkanals größer ist als der mit dem Ventilteller verbundene Schieber v, während im Lufteinlaßkanal ζ die steuernden Kanten des Schiebers schmälere Schlitze frei lassen, so daß bei einer geringen Senkung des 40
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Ventils und somit kleinem Öffnungsquerschnitt desselben der Schieber υ den Lufteinlaßkanal noch geschlossen hält. Durch die Verbindung des Zylinderinnern mit dem Auspuffkanal gleicht sich der im Zylinder noch bestehende Überdruck von etwa 1,5 bis 3 Atmosphären mit dem atmosphärischen Druck aus. Nach dieser Druckausgleichung senkt sich das Ventil weiter, so daß nunmehr auch der Einlaßkanal ζ mit dem Innern des Zylinders in Verbindung treten kann. Da jedoch der Druck im Zylinder geringer ist als der im Kanal z, so kann kein Überströmen von verbrannten Gasen aus dem Zylinder in diesen Kanal stattfinden. Durch den jetzt stattfindenden Rücklauf des Arbeitskolbens werden die Verbrennungsgase aus dem Zylinder geschoben. Sie entweichen durch den Auspuffkanal α, weil der höhere Druck der Frischluft einen Eintritt in den Kanal ζ verhindert. Gegen Ende des Auspuffhubes, wenn die Bewegung des Kolbens sich verlangsamt, wird infolge des jetzt überwiegenden Druckes der Frischluft ein geringes Überströmen von Frischluft in den Auspuffkanal und in den Zylinder stattfinden. Dieses ist wesentlich, weil dadurch die Räume mit reiner Luft gespült werden. Während des nun beginnenden Saughubes bleibt das Ventil ganz geöffnet. Es füllt sich also der Zylinder mit reiner Luft, Abgase werden nicht in den Zylinder zurückgelangen, denn der Druck der Frischluft hält sie zurück. Auch findet das Abströmen der Abgase in den Kanal α vom
Zylinder weg statt, so daß demnach zu ihrem Rückfluß in den Zylinder eine Bewegungsumkehr stattfinden müßte, die nur unter Kraftaufwand möglich ist. Gegen Ende des Saughubes wird die Kolbengeschwindigkeit und somit auch die Geschwindigkeit der den Zylinder füllenden Luft geringer. Es wird also ein größerer Teil der in die Leitung ζ eingepreßten Frischluft nicht in den Zylinder
ίο gelangen, sondern durch den Schieber gleich in den Auspuffkanal α treten. Kurz vor Hubende schließt sich das Ventil so weit, daß der Schieber ν den Einlaßkanal ζ absperrt. Der Kolben saugt also nun für den Rest seines Weges aus dem Auspuffkanal einen Teil der in diesen zuvor gedrückten Frischluft zurück. Während des nun beginnenden Kompressionshubes, an dessen Ende die Einführung des Brennstoffes stattfindet, und bis nahe am Ende des Arbeitshubes ist das Ventil ganz geschlossen. Das Spiel des Ventils beginnt dann von neuem.
Zur besonderen Sicherung, daß keine Abgase in die Frischluftleitung treten können, kann noch in die Leitung ζ ein Rückschlagventil r eingebaut werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vereinigte Ein- und Auslaßvorrichtung der Verbrennungsluft und Abgase an Verbrennungsmotoren mit Auspuffleitung, bei denen der Brennstoff für sich getrennt eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Abschluß ventilteller fest verbundener Schieber den Einlaß steuert und der Überdruck der Frischluft die Abgase in das Auspuffrohr drängt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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