DE25795C - Verfahren zur Befestigung künstlicher Steine oder kleiner Glaskörper auf Metall - Google Patents

Verfahren zur Befestigung künstlicher Steine oder kleiner Glaskörper auf Metall

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DE25795C
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A. MONDOR in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/44Making other particular articles fancy goods, e.g. jewellery products

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die Befestigung von Steinen, kleinen Glaskörpern etc. auf Metall für die Herstellung von Ornamenten aller Art und von Schmuckgegenständen, wobei die metallischen Oberflächen vollkommen polirfähig bleiben. Die zu befestigenden Steine etc. werden zuvor mit einer doppelten Klammer versehen , welche nach dem Einstecken in die bezw. Löcher der Metallfassung auf der hinteren Seite der letzteren auseinandergebogen werden und somit eine sichere Vereinigung erzielen lassen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt einen zur Befestigung vorgerichteten Stein bezw. Glaskörper α mit der Doppelklammer b b; Fig. 2 und 3 zeigen im Schnitt und Grundrifs die metallene Grundplatte, auf welcher eine bestimmte Zahl der Steine (ähnlich wie Fig. 1) befestigt werden sollen. Die beiden Klammern b b jedes Steines können beliebig geformt sein (rund, vierkantig, oval etc.); dieselben legen sich genau in den Löchern dd der Platte c oder anderer Gegenstände, an welchen sie befestigt werden sollen, an und verhindern aufserdem, dafs sich der zu befestigende Stein lösen oder um sich, selbst drehen kann. Nachdem die Klammern der Steine durch die Löcher^ gesteckt sind, werden sie provisorisch dadurch festgehalten, dafs man sie, wie in Fig. 4 dargestellt, umbiegt; hierauf wird das Ganze in ein Bad flüssigen Harzes gebracht, dessen Temperatur nach und nach erhöht wird, um eine zu schnelle Ausdehnung zu vermeiden.
Nunmehr wird das Ganze in ein Metallbad aus Zinn, Blei und Wismuth gebracht, dessen Zusammensetzung von dem Schmelzpunkt des zu befestigenden Steines etc. abhängig ist; handelt es sich z. B. darum, ein Armband mit Verzierungen aus gefärbtem oder ungefärbtem Glasfiufs (Strafs) zu versehen, dessen Base (Bleioxyd) den Stein ausnehmend weich erhält, so stellt sich die Legirung folgendermafsen zusammen:
5 Theile Blei,
3 Theile Zinn und
8 Theile Wismuth.
Diese Legirung schmilzt bei 900, greift somit den Stein selbst nicht an und verbindet die metallene Klammer mit dem metallenen Grunde durch eine innige Löthung innerhalb der Füllschicht/, Fig. 5. Um das Loth zu verstärken, müssen die Verhältnisse des Bleies und Zinnes entsprechend variirt werden, auch kann man für bestimmte Fälle reines Kupfer verwenden. Diejenigen Stellen, welche man vor der Berührung mit dem Metallbad schützen will, müssen vorher mit einem entsprechenden Ueberzug (Mastix etc.) versehen werden; nach dem Erkalten stöfst oder hobelt man, wie in Fig. 6 gezeigt ist, die untere Metallschicht mit den herausstehenden Enden der Klammer b ab und macht die Fläche durch Feilen und Poliren fertig.
Es erübrigt nur noch hinzuzufügen, dafs die solcher Art hergestellten Gegenstände nach Be-
lieben durch Vergolden, Versilbern, Vernickeln u. s. w. weiter verarbeitet werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Für das Verfahren zur Befestigung von Steinen aus Glas etc. auf Metall, für die Herstellung von Schmucksachen oder Ornamenten, die Anwendung der doppelten Klammer b, welche durch die Löcher d des metallenen Grundes c gesteckt und umgebogen werden, hierauf in ein Harzbad und sodann in ein Metallbad getaucht werden, welches letztere eine feste Verbindung der einzelnen Theile durch Verlöthen herstellt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT25795D Verfahren zur Befestigung künstlicher Steine oder kleiner Glaskörper auf Metall Active DE25795C (de)

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