DE257940C - - Google Patents
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- DE257940C DE257940C DENDAT257940D DE257940DA DE257940C DE 257940 C DE257940 C DE 257940C DE NDAT257940 D DENDAT257940 D DE NDAT257940D DE 257940D A DE257940D A DE 257940DA DE 257940 C DE257940 C DE 257940C
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- wall
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/36—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
- F16F1/364—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers made of cork, wood or like material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257940 -■
KLASSE 47«. GRUPPE
GENEST & STÖSSEL in BERLIN-LANKWITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1911 ab.
Bei Vorrichtungen zum Isolieren von Maschinen o. dgl. gegen Erschütterungen und Geräusche
dadurch, daß zwischen die Maschine und das Fundament oder die Wand, an der sie befestigt ist, eine Zwischenlage aus isolierendem
Material gelegt wird, haben sich 'Übelstände gezeigt, wenn es sich darum, handelte,
die Maschine usw. derart; zu befestigen, daß
die Befestigung auch einer Beanspruchung auf
ίο Zug widersteht. Man. mußte alsdann beispielsweise
einen Bolzen durch die Grundplatte der Maschine und die isolierende Schicht hindurchziehen und ihn mit dem Fundament
verbinden. Es war alsdann nötig, noch weitere Isolierungen ;an den Befestigungsstellen
vorzunehmen, und trotzdem gelang es nicht, jede Übertragung von Geräuschen und Erschütterungen
durch diese Befestigungsvorrichtungen zu vermeiden.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung, bei welcher diese Ubelstände beseitigt
sind. Die Vorrichtung besteht in einem isolierenden Körper, dessen Wandungen in der
Richtung der Beanspruchung auf Zug konvergieren. Dieser Körper ist in einen entsprechend
gestalteten Hohlraum eingesetzt, der in geeigneter Weise mit dem Fundament oder der Wand, an der die Maschine usw. befestigt
werden soll, verbunden ist. Der Hohlraum kann in verschiedener Weise gestaltet werden.
Entweder kann ein entsprechend gestalteter Hohlkörper, beispielsweise aus Metall, angewendet
werden, der entweder auf das Fundament oder die Wand aufgesetzt und in geeig- ' : neter Weise daran befestigt wird oder in das
j Fundament oder die Wand eingebettet ist. Man kann aber auch, besonders wenn es sich
um kleine Abmessungen handelt, von einem solchen Hohlkörper absehen und den isolierenden
Körper unmittelbar in eine in dem Fundament oder der Wand vorgesehene, der
Form des isolierenden Körpers entsprechend gestaltete Vertiefung einsetzen.
, Mit dem isolierenden Körper wird dann die Maschine o. dgl. verbunden. Die verbindenden
Teile können entweder in den isolierenden Körper unmittelbar eingesetzt werden, oder es
kann in letzteren ein Verbindungsteil eingesetzt sein, dessen Wandungen ebenfalls zweckmäßig
in der Richtung der Beanspruchung auf Zug konvergieren und der in eine entsprechende
Vertiefung des isolierenden Körpers eingesetzt ist. Mit diesem Teil wird dann die
Maschine o. dgl. verbunden.
Es wird hierdurch jede unmittelbare. Verbindung zwischen der Maschine o. dgl. und
dem Fundament oder der Wand vermieden. Es sind keine besonderen isolierenden Körper
außer dem unmittelbar zur Isolierung dienenden notwendig, und es wird trotzdem eine
Verbindung geschaffen, welche einer Beanspruchung auf Zug vollkommen widersteht.
Es ist zwar bekannt, nach vorn verjüngte Körper, wie Dübel o. dgl., in Mauern usw. einzusetzen
oder Bolzen o. dgl. in verjüngten I, Hohlräumen, ζ. B. durch Eingipsen, zu befesti-
gen. Hierbei handelt es sich aber in erster Linie um eine Sicherung gegen Herausfallen,
und Zugbeanspruchungen, welche geeignet wären, das Befestigungsmittel zu beschädigen,
kommen nicht in Frage.
Bei der Erfindung dagegen handelt es sich darum, Stoffe, welche wie die zu den beabsichtigten
Isolierungen geeigneten, also Kork, Filz u. dgl., gegen Zugbeanspruchungen sehr
ίο wenig widerstandsfähig sind, zur Aufnahme
von regelmäßigen und erheblichen Zugbeanspruchungen durch die Maschinen usw. dadurch
geeignet zu machen, daß durch die besondere gewählte Anordnung diese Zugbeanspruchungen
in Druckbeanspruchungen umgewandelt werden, denen die genannten Stoffe zuwiderstehen
vermögen.
Der Erfindungsgegenstand ist in zwei Ausführungsformen im Schnitt in der Zeichnung
dargestellt.
Nach Fig. 1 ist der isolierende Körper a,
z. B. Kork o. dgl., in einen entsprechend gestalteten Hohlkörper b, beispielsweise aus Metall,
eingesetzt, und dieser ist entweder mittels eines mit Schraubengewinde versehenen Ansatzes
c und einer Schraube d mit dem Fundament oder der Wand verbunden oder mehr
oder weniger tief in das Fundament oder die Wand eingebettet, wie bei e angedeutet. In
den isolierenden Körper ist ein Körper f eingesetzt, der beispielsweise aus Metall bestehen
kann und mit dem die Maschine o. dgl. verbunden wird. Dies kann z. B. dadurch geschehen,
daß die Grundplatte g der Maschine mittels einer in die Bohrung h des Körpers f
eingeschraubten Schraube i befestigt wird. Natürlich könnte die Befestigung auch mittels
eines durch die Bohrung h hindurchgezogenen Bolzens oder in anderer geeigneter Weise erfolgen.
Zweckmäßig wird unter dem Körper f eine Platte k angeordnet, um den Druck
der Maschine auf den Isolierkörper zu verteilen. Der Körper f ragt etwas aus dem
Isolierkörper α heraus, so daß eine unmittelbare Berührung zwischen der Maschine o. dgl.
und dem Hohlkörper b vermieden wird.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird durch diese Anordnung eine vollständige Isolierung
der Maschine o. dgl. von dem Fundament oder der Wand gesichert, und es wird eine Verbindung geschaffen, welche einer in
der Richtung des Pfeiles wirkenden Zugkraft zu widerstehen vermag. Der Grundriß der
Vorrichtung kann je nach dem Verwendungszweck wechseln. Er kann kreisförmig sein,
wenn es sich etwa darum handelt, nur die Füße von Maschinengestellen zu befestigen,
er kann aber auch rechteckig sein, wenn es sich z. B. darum handelt, größere Rahmen von
Maschinen zu befestigen. Wesentlich ist, daß die Wandungen in der Richtung der Beanspruchung
auf Zug konvergieren.
Die Fig. 2 und 3 zeigen abgeänderte Ausführungsformen,
welche besonders für kleine Abmessungen geeignet sind. Bei diesen Ausführungsformen
ist der isolierende Körper a unmittelbar in eine entsprechend gestaltete
Vertiefung des Fundaments oder der Wand I eingesetzt. In den isolierenden Körper kann
dann der zur Befestigung der Maschine o. dgl. dienende Teil m nach Fig. 2 unmittelbar eingeschraubt
werden. Eine solche Vorrichtung ist z. B. als Wanddübel zur Befestigung von Rohrleitungen geeignet.
Der Teil m kann aber auch in anderer Weise befestigt werden, z. B. derart, daß er zusammen
mit einer mit ihm verbundenen Platte η in den isolierenden Körper α eingebettet ist.
Natürlich könnte die Befestigung auch in ähnlicher Weise wie nach Fig. 1 erfolgen.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Vorrichtung zum Isolieren von Maschinen o. dgl. gegen Erschütterungen und Gerausche mit Hilfe von Isolierkörpern aus nachgiebigem, gegen Zugbeanspruchung nicht widerstandsfähigem Material, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper mit in der Richtung der Beanspruchung auf Zug konvergierenden Wandungen in einen mit dem Fundament oder der Wand verbundenen, entsprechend gestalteten Hohlraum eingesetzt und die Maschine o. dgl. in dem Isolierkörper derart verankert ist, daß die Zugbeanspruchungen bei der Übertragung auf den Isolierkörper und damit auf das Fundament oder die Wand in Druckbeanspruchungen umgewandelt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257940C true DE257940C (de) |
Family
ID=515807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257940D Active DE257940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257940C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934618C (de) * | 1953-03-19 | 1955-12-07 | Hans Bertuch | Vorrichtung zum Aufstellen von Maschinen |
| US4717130A (en) * | 1985-06-26 | 1988-01-05 | Ab Volvo Penta | Power unit suspension system |
| US4909473A (en) * | 1988-12-20 | 1990-03-20 | Kohler Co. | Shock absorber assembly for a table or the like |
-
0
- DE DENDAT257940D patent/DE257940C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934618C (de) * | 1953-03-19 | 1955-12-07 | Hans Bertuch | Vorrichtung zum Aufstellen von Maschinen |
| US4717130A (en) * | 1985-06-26 | 1988-01-05 | Ab Volvo Penta | Power unit suspension system |
| US4909473A (en) * | 1988-12-20 | 1990-03-20 | Kohler Co. | Shock absorber assembly for a table or the like |
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