DE25760C - Selbstthätiger Cigarrenabschneider - Google Patents

Selbstthätiger Cigarrenabschneider

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DE25760C
DE25760C DENDAT25760D DE25760DA DE25760C DE 25760 C DE25760 C DE 25760C DE NDAT25760 D DENDAT25760 D DE NDAT25760D DE 25760D A DE25760D A DE 25760DA DE 25760 C DE25760 C DE 25760C
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Germany
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automatic cigar
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DENDAT25760D
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English (en)
Original Assignee
R. SCHUBERT in Berlin, Prinzenstrafse 21
Publication of DE25760C publication Critical patent/DE25760C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F13/00Appliances for smoking cigars or cigarettes
    • A24F13/24Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters

Landscapes

  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Meine Erfindung bezieht sich auf einen Mechanismus, -welcher den Zweck hat, die Spitzen der Cigarren scharf abzuschneiden und selbst bei den sprödesten Deckblättern das Brechen, oder Aufplatzen derselben zu verhindern.
Die Combination der Theile ist uhrwerkartig angeordnet und in der beiliegenden Zeichnung in seiner nackten Form, von der äufseren Ausstattung abgesehen, dargestellt.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι die Seitenansicht der ganzen Einrichtung mit vertical geschnittenem Federgehäuse,
Fig. 2 die Vorderansicht mit abgehobener Platte a,
Fig. 3 die obere Ansicht.
In seiner Zusammenstellung besteht der Apparat aus den beiden Platten α und b, welche durch Schrauben c mit übergeschobenen Hülsen d gleichlaufend verbunden sind. Die Welle e ist drehbar; das eine Ende derselben, der Zapfen/, ist in der Platte α gelagert, während am an deren Ende ein Handrädchen g festgekeilt ist, welches dazu dient, den Mechanismus aufzuziehen. An der Platte b ist mittelst der Schrauben h und c und der Eckwinkel i, Fig. 1 und 2, das Federgehäuse k festgeschraubt, Fig. 1, 2 und 3.
Diese Anordnung bildet den Grundkörper, um welchen die nachbeschriebenen Theile functioniren.
Innerhalb des Gehäuses k ist eine Uhrfeder / angeordnet, deren Anfangsende um das Vierkant m der Welle e befestigt ist, während das andere Ende mittelst der Schraube und Mutter n auf dem Boden des Gehäuses k festsitzt, Fig. 1.
Hierbei ist die Feder / im aufgezogenen Zustande dargestellt. Dicht hinter der Platte a sitzen fest auf der Welle e die Messerscheibe/ und vor dem Gehäuse die Daumenscheibe 0) beide sind durch die Stifte q mit einander verbunden, Fig. i, 2 und 3. Die Stellung beider ist derartig, dafs nach einem Abschnitt das Messer der Scheibe p dicht hinter der Oeffnung r zu stehen kommt, während der Daumen von ο gegen die lose Rolle s schlägt. Ferner ist das- Sperrrädchen t, Fig. 2 und 3, auf der Welle e festsitzend, angebracht, in welches der Haken u des Kniestückes ν eingreift, dessen eines Ende sich um den Stift q dreht, während das andere mit einer Spiralfeder w in Verbindung steht, die sich mit dem Hakens um den Stift q legt, Fig. 1 und 2. Das Sperrrad t, Kniestück ν und Spiralfeder w haben den Zweck, wenn die Feder / aufgezogen wird, dieselbe am Zurückschnellen zu verhindern.
Für das allmälige Abwickeln der Feder / dient nachstehende Anordnung.
An Platte α sind die Ohren y fest angenietet, Fig. ι und 3, in welchen sich der Winkelhebel ζ mittelst des Stiftes
drehen
kann, Fig. 1, 2 und 3. Die Form des Hebels ζ ist in den vorbenannten Figuren veranschaulicht. Im Punkt b1, Fig. 1 und 2, ist die Druckscheibe c1 durch Stift d1 dicht vor der Oeffhung r angeordnet, Fig. 1, 2 und 3. Im Punkt e1 steht der Hebel ζ mit dem geschränkten Arm /' gelenkartig in Verbindung. Der letztere hat seinen Drehpunkt um den Bolzen^-1 des Balanciere h\ dessen feiter Drehpunkt um i1 ist, Fig. 2 und 3. Am entgegengesetzten Ende befindet sich die bewegliche
Rolle s, Fig. ι und 3, gegen welche die Daumenscheibe ο schlägt.
Dieser Mechanismus functionirt in folgender Weise:
Nachdem die Feder / vermittelst des Handrädchens g aufgezogen, wie in Fig. 1 dargestellt, bringt man eine Cigarre vor die Scheibe cl. Die leiseste Berührung bewirkt, dafs sich der Hebel ζ um den Bolzen αΛ dreht und dabei im Punkt e1 den Arm / hoch zieht. Dies hat zur Folge, dafs Rolle ί vom Daumen der Scheibe 0 abrollt, wobei die Feder frei wird und die Daumenscheibe vorwärts schnellt, zu gleicher Zeit aber die Messerscheibe mitnimmt; diese hat die Spitze der Cigarre aber schon gefafst und abgeschnitten, noch ehe der in Contact stehende Daumen seinen Weg bis zur Rolle s zurückgelegt hat. In dieser Zwischenzeit ist der Balancier /z1 nach unten gefallen und der Daumen schlägt gegen die Rolle i. Bei jedem Abschnitt erfolgt dieselbe Arbeit.
Durch die Länge der Feder kann man den Apparat so einrichten, dafs, wenn die Feder ganz abgelaufen ist, immer eine bestimmte Anzahl Spitzen abgeschnitten worden sind; ebenso kann diese Anordnung in kleinem wie auch in gröfserem Mafsstabe ausgeführt werden , je nachdem es der Behälter bezw. die äufsere Form bedingt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein selbstthätiger Cigarrenabschneider in seiner Gesammtanordnung, bestehend aus der zwischen zwei Platten α und b, rotirenden Welle e, auf welcher eine Uhrfeder /, Daumenscheibe 0, Messerscheibe / und Sperrrad / befestigt sind, zu dem Zweck, um bei Berührung der Scheibe cl in Verbindung mit den Hebeln ζ und /l die Ausklinkvorrichtung h* s 0 in Bewegung zu setzen, und zu bewirken, dafs ein Messer der Scheibe p sich vorwärts bewegt und die Spitze der Cigarre abschneidet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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