DE257541C - - Google Patents
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- DE257541C DE257541C DENDAT257541D DE257541DA DE257541C DE 257541 C DE257541 C DE 257541C DE NDAT257541 D DENDAT257541 D DE NDAT257541D DE 257541D A DE257541D A DE 257541DA DE 257541 C DE257541 C DE 257541C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
Landscapes
- Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257541 KLASSE 42#. GRUPPE
THE AEOLIAN COMPANY in NEW YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf ein Verfahren zur Herstellung von kombinierten
bandförmigen Tonzeichenträgern, die getrennte Tonzeichen für zwei Musikinstrumente,
z. B. gelochte Noten für ein Klavier und eine Schallkurve für eine Sprechmaschine
enthält.
Gemäß der Erfindung wird die Schallkurve zugleich mit der Herstellung der Notenzeichen
ίο durch eine Gegenform in den Tonzeichenträger
eingepreßt.
Ehe dies näher ausgeführt wird, soll kurz auf die Herstellung des Originaltonzeichenträgers
eingegangen werden, nach dem die Gegenform des Phonogramms, die im folgenden zugleich als Notenbandpatrone gedacht
ist, erst hergestellt wird.
Auf der Zeichnung ist der ganze Arbeitsgang dargestellt.
Fig. ι stellt ein leeres Band zur Aufnahme der Notenzeichen und des Phonogramms dar.
Fig. 2 zeigt das Originalband ohne Noten,
aber mit dem auf ihm angebrachten Originalphonogramm,
Fig. 3 dasselbe Band, mit den Originalnoten versehen. Denkt man das Originalphonogramm
durch eine Gegenform dieses Phonogramms ersetzt, so wird aus diesem Band die Verbindung
von Notenbandpatrone und Gegenform des Phonogramms, die zur Herstellung des endgültigen
Tonzeichenträgers dient. Dies Band wird daher ebenfalls durch Fig. 3 veranschaulicht. Endlich
kann auch die Figur den endgültigen Tonzeichenträger veranschaulichen.
Fig. 4 ist eine schematische Ansicht des Apparates, der zur Herstellung der fertigen
Tonzeichenträger gemäß der Erfindung dient. Fig. 5 ist ein vergrößerter Schnitt durch
den endgültigen Tonzeichenträger an der Stelle, an der die Einpressung des Phonogramms
erfolgt.
Der ganze Arbeitsgang, . von dem für die Erfindung nur die fünfte Stufe in Betracht
kommt, vollzieht sich nun folgendermaßen: Es werden in der ersten Stufe zunächst die Tonzeichen
für die Sprechmaschine hergestellt, und zwar entweder in der Randfläche' des
Tonzeichenträgers, der zur Aufnahme des Klaviertonzeichen präpariert ist, oder zweckmäßig
in einer besonders zur Aufnahme der Sprechmaschinentonzeichen präparierten Randfläche.
In der Zeichnung sind die Sprechmaschinentonzeichen an der Randfläche des Tonzeichenträgers
angebracht, die aus einem Streifen 2 j von besonderem, zur Aufnahme der Sprechmaschinentonzeichen
geeigneten Material bestehen. Der leere Tonzeichenträger ist in Fig. ι dargestellt, während Fig. 2 den die
Sprechmaschinentonzeichen aufweisenden Tonzeichenträger darstellt.
Hierauf werden in der zweiten Stufe die ! formrichtigen Tonzeichen durch irgendein be-
! kanntes Verfahren fixiert, d. h. beständig gemacht. Der die Sprechmaschinentonzeichen
j tragende Teil kann während dieses Verfahrens j von dem Notenband entfernt werden oder
nicht. Es hängt dieses von der Beschaffenheit des benutzten Notenzeichenträgers und
des zur Anwendung kommenden Verfahrens ab. In der dritten Stufe wird dann der die
Sprechmaschinentonzeichen aufweisende Tonzeichenträger
in einer passenden Vorrichtung angeordnet, und zwar zweckmäßig in einem
mit einer Sprechmaschine kombinierten selbstspielenden Piano, das zur Erzeugung der kombinierten
Tonzeichen geeignet und mit einer Lochvorrichtung verbunden ist. Die Klaviertonzeichen
werden dadurch hergestellt, daß man die aufgenommenen Sprechmaschinentonzeichen
spielen läßt und gleichzeitig den Tonzeichenträger mit der Lochvorrichtung in Begleitung
mit der Wiedergabe der Sprechmaschinentonzeichen in Bewegung setzt. Natürlich sind die Teile der Lochvorrichtung oder
der anderen, zur Herstellung der Klaviertonzeichen dienenden Vorrichtung und die Wiedergabevorrichtung
der Sprechmaschinen so zueinander und zu den Sprechmaschinentonzeichen angeordnet, daß die beiden getrennten
Tonzeichenaufzeichnungen in passendem Verhältnis zur Benutzung in einem mit einer
Sprechmaschine kombinierten Piano liegen. Mit anderen Worten: es sind die beiden Tonzeichenaufzeichnungen
auf dem Tonzeichenträger so angeordnet, daß eine gleichmäßige Wiedergabe durch die Wiedergabevorrichtungen
der Instrumente gesichert ist.
In der vierten Stufe wird nun der Tonzeichenträger mit dem formrichtigen Phonogramm
weggenommen und durch einen mit einer Gegenform (Matrize) des Phonogramms
versehenen ersetzt, der vom ersteren hergestellt worden ist. Dies kann durch irgendein geeignetes
Verfahren ausgeführt werden, indem man je nach der Art des Verfahrens diesen Teil des
. Tonzeichenträgers, der die Sprechmaschinentonzeichen trägt, entfernt oder nicht. Diese
Tonzeichenaufzeichnung ist von derselben Form, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, und soll als
zu vervielfältigender Haupttonzeichenträger dienen, der also die Notenzeichen in Form
einer Musterpatrone und das Phonogramm als Gegenform enthält.
In der fünften Stufe wird nun die kombinierte
Tonzeichenaufzeichnung auf einen leeren Tonzeichenträger übertragen, indem man den
Haupttonzeichenträger und den leeren Träger in eine passende Maschine einführt, die die
Sprechmaschinentonzeichen und die Klaviertonzeichen gleichzeitig von dem Haupttonzeichenträger auf den leeren Träger übertragen.
Zweckmäßig werden beide Träger mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben und die
Zeichen von dem Hauptträger auf den leeren Träger gleichzeitig übertragen. Die Sprechmaschinentonzeichen
werden durch Druckrollen übertragen, die die erhabenen Schallkurven der Matrize in den leeren Tonzeichenträger
eindrücken, um auf diesem wieder formrichtige Tonzeichen zu bilden; die Klaviertonzeichen
werden dadurch übertragen, daß in Übereinstimmung mit der Regelung durch den Haupttonzeichenträger Lochungen hergestellt
werden.
In Fig. 4 ist solch ein Apparat schematisch dargestellt. In dieser Figur ist der Gleitblock
für den Haupttonzeichenträger 1 allgemein mit 3, 6 bezeichnet. An einer Seite der Gleitblockleiste
6, über welche der Haupt tonzeichenträger hinwegbewegt wird, um die Lochvorrichtung
zu steuern, ist eine Rolle 5 angeordnet. Von dieser Rolle wird der Haupttonzeichenträger über den Gleitblock hinweg nach
unten über eine Rolle 8 geführt, die an der gewöhnlich von der Aufnahmerolle eingenommenen
Stelle liegt. Von hier wird der Träger ι über eine lose Rolle 9 und dann nach
unten zwischen ein Paar Druckrollen 18, 19
hindurch nach einer Aufnahmerolle 10 geführt. 4 bezeichnet allgemein den Lochmechanismus
der Maschine. Der leere Tonzeichenträger ist auf einer Rolle 11 aufgebunden, die an einer
Seite der Locher 13 liegt. Von dieser Rolle führt der Tonzeichenträger über eine lose Rolle
12 nach den Lochern 13 und führt dann unter genauer Führung über eine lose Rolle 14 nach
innen über die lose Rolle 15 und alsdann zwischen den Druckrollen 18, 19 hindurch nach
einer Aufnahmerolle 16, die durch einen Riemen 17 von der Aufnahmerolle 10 mit ' derselben
Geschwindigkeit angetrieben wird. Wenn die Aufnahmerollen 10, 16 von irgendeiner
Kraftquelle aus angetrieben werden, wird der Arbeitsgang der Tonzeichenherstellungsmaschine
durch den Haupttonzeichenträger geregelt, und es werden auf den leeren Tonzeichenträger
mittels der Vorrichtungen 13 die Klaviertonzeichen angebracht. Gleichzeitig werden durch
den Druck der Rollen 18, 19 die erhabenen Schallkurven der Phonogrammatrize von 1 in
den Rand des leeren Tonzeichenträgers i1 eingepreßt.
Die Sprechmaschinen tonzeichen werden so auf den leeren Tonzeichenträger als formrichtige Tonzeichen übertragen. Die
Lage der beiden Tonzeichenträger zueinander während des Arbeitsganges ist aus Fig. 5 ersichtlich,
welche einen vergrößerten Schnitt an der Berührungsstelle der Druckrollen zeigt,
ι stellt den die erhabenen Schallkurven auf einer Fläche 2 aufweisenden Träger dar, während
ι1 den leeren Tonzeichenträger bezeichnet, der eine Fläche 21 besitzt, auf welche die Tonzeichen
formrichtig übertragen werden. Es ist so ersichtlich, daß die kombinierten Tonzeichen
von dem Haupttönzeichenträger durch gleichzeitige Übertragung der Sprechmaschinen-
und Klaviertonzeichen auf dem mit derselben Geschwindigkeit bewegten Band 1 hergestellt
werden. Die hergestellten kombinierten Tonzeichen sind daher genaue Reproduktionen
des Haupttonzeichenträgers und daher genau der besten Wiedergabe in kombinierten Musik-
instrumenten angepaßt, in welchen sie Ver-Wendung finden. Von dem Haupttonzeichenträger
können auf die beschriebene Weise eine beliebig große Anzahl kombinierter Tonzeichen
hergestellt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Verfahren zur Herstellung von bandförmigen Tonzeichenträgern, die neben den Notenzeichen für ein mechanisches Musikwerk ein Phonogramm enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß das Phonogramm bei der Herstellung der Notenzeichen durch eine Gegenform in den Tonzeichenträger eingepreßt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenform zum Einpressen des Phonogramms in den Tonzeichenträger (t1) auf dem zur Steuerung der Lochungsvorrichtung (13) für die Notenzeichen des Tonzeichenträgers (ι1) dienenden Originalnotenband (1) angebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257541C true DE257541C (de) |
Family
ID=515451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257541D Active DE257541C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257541C (de) |
-
0
- DE DENDAT257541D patent/DE257541C/de active Active
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