DE257103C - - Google Patents
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- DE257103C DE257103C DENDAT257103D DE257103DA DE257103C DE 257103 C DE257103 C DE 257103C DE NDAT257103 D DENDAT257103 D DE NDAT257103D DE 257103D A DE257103D A DE 257103DA DE 257103 C DE257103 C DE 257103C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D47/00—Loading or unloading devices combined with vehicles, e.g. loading platforms, doors convertible into loading and unloading ramps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257103 KLASSE 20 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine transportable Laderampe für Viehtransportwagen, welche
besonders für militärische Zwecke zum Ein- und Ausladen von Pferden u. dgl. an den
Stellen bestimmt ist, an welchen besondere Rampen nicht' vorgesehen sind.
Derartige zusammenlegbare, mit dem Wagen verbundene und auf diesem ■ mitzuführende
Rampen sind an sich bekannt.
ίο Das Wesen der Erfindung besteht demgegenüber
darin, daß die transportable Laderampe zusammenrollbar ausgebildet ist. Die
einzelnen Glieder der Rampe sind zu diesem Zweck derart gelenkig miteinander verbunden,
daß sie im Gebrauchszustande, in bekannter Weise sich gegeneinander abstützend, eine
tragfähige Brücke bilden.
Diese aufrollbaren Tragplatten werden zweck- j mäßig in kastenartigen Gehäusen unterhalb |
des Wagenbodens und unter den Schiebetüren befestigt und durch Kurbeln auf und ab gerollt.
Die erforderlichen Seitengeländer können aus Ketten oder Gelenkstangen leicht hergestellt und derart mit den eineinen Gliedem
der Tragplatten verbunden werden, daß sie beim Aufrollen der Rampe sich flach auf
die Plattenglieder auflegen lassen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine aufrollbare Rampe nach der Erfindung in
einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
Es stellen dar:
Fig. ι den Unterteil eines Eisenbahngüterwagens mit dem daran angebrachten Gehäuse
und darin aufgerolltem Rampenboden in einer Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht desselben Wagens,
Fig. 3 eine Teilstirnansicht des Wagens mit herausgezogener Rampe, ·
Fig. 4 im vergrößerten Maßstabe einen Teil des Rampenbodens im Schnitt und in einer
Unteransicht sowie
Fig. 5 ebenfalls im vergrößerten Maßstab einen Teil des Rampenbodens' in einer etwas
anderen Ausführungsform im *Schnitt und einer Unteransicht.
Der Rampenboden besteht aus einer entsprechenden Anzahl von schmäleren, vierkantigen
Eisen- oder Stahlstangen a. Bei der Ausführungsform der Fig. 4 sind 'auf der
Unterseite dieser Stangen α in passenden Abständen Lagerbacken b befestigt, in welchen
gegeneinander versetzt Gelenkstücke c so um Bolzen beweglich befestigt sind, daß die flach
abgerollte Stabplatte gegen Beanspruchung von oben durch das Gegeneinandertreffen der ■
Seitenkanten der Stäbe α unter Zugbeanspruchung der Gelenkverbindungen versteift wird.
An jeder Seite des Wagens ist unter dessen Schiebetür je ein Rampenboden in einem
unter dem Wagenboden befestigten Gehäuse d untergebracht. Das Aufrollen erfolgt durch
eine Kurbel, die auf die durchgehende, mit einem Vierkant e versehene Welle f aufgesetzt
wird. In geringem Abstande unter der Vorderkante des Wagenbodens ist vor dem Gehäuse
d eine Führungswalze g leicht drehbar gelagert, über welche das freie Ende des aufgerollten
Bodens durch einen Schlitz des Gehäuses etwas nach vorn herausgezogen ist.
Wenn eine derartige Rampe in Benutzung genommen werden soll, ist es nur erforderlich,
Claims (1)
- den aufgerollten Boden an dem freien Ende über die Walze g herauszuziehen, herabzulegen (Fig. 3) und das Seitengeländer h mit seinem oberen Ende in einer Kramme an der Wagenwand festzuhängen.Umgekehrt ist die Rampe ebenso schnell und leicht wieder abzubauen und durch Aufwickeln auf der Welle f im Innern des Gehäuses d unterzubringen.Bei der Ausführungsform der Fig. 5 sind nur an den Enden der Stäbe α bzw. in größeren Abständen unter denselben Lagerböcke i vorgesehen, an welchen, ebenfalls versetzt zueinander, die Gelenkstücke c mittels Bolzen befestigt sind. Im abgerollten Zustand erhalten die einzelnen Stäbe α hierbei ihren gegenseitigen Verband dadurch, daß an deren Längsseiten Nuten k und zugeschärfte Kanten oder Rippen I vorgesehen sind, welche ineinandergreifen und das Durchbiegen der einzelnen Stäbe verhüten.Die zusammenrollbaren Böden können, wenn sie aus ihren Gehäusen herausgenommen werden, auch noch für die verschiedenartigsten anderen Zwecke Verwendung finden, z. B. unter Aneinanderfügung einer entsprechenden Zahl solcher Platten zum Bau von Notbrücken, Pontonbrücken u. dgl. mehr.Patent-Anspruch: „oTransportable, zusammenlegbare Rampe für Eisenbahnwagen und ähnliche Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Rampe als unter dem Wagenboden aufrollbare Wand ausgebildet ist, deren Glieder sich im Gebrauchszustande in bekannter Weise zu einer Tragplatte gegeneinander abstützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257103C true DE257103C (de) |
Family
ID=515051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257103D Active DE257103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257103C (de) |
-
0
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