DE25700C - Einrichtung zur Fixirung der Flechtstellen an Flechtmaschinen - Google Patents
Einrichtung zur Fixirung der Flechtstellen an FlechtmaschinenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/34—Beater, or beat-up, mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmas
Die in den beiliegenden Zeichnungen zur Darstellung gebrachte Einrichtung des Schlägerwerkes
soll hauptsächlich bei denjenigen Klöppelmaschinen Verwendung finden, welche zur
Spitzenfabrikation oder zur Herstellung gemusterter Geflechte dienen.
Die Einrichtung ist in Fig. 1 im Verticalschnitt nach 3-4 in Fig. 3, in Fig. 2 im Verticalschnitt
nach 5-6 in Fig. 3 und in Fig. 3 im Grundrifs dargestellt. Fig. 4 und 5 zeigen Details des Schlägerwerkes in gröfserem Mafsstabe.
An einem Paar U-Eisen, welche die Säulen einer Spitzenmaschine verbinden, nämlich an
einem der oberen U-Eisen, welche das Aufnahmewerk tragen, und an einem entsprechend
darunter angebrachten anderen U-Eisen sind zwei Consolen M befestigt, zwischen denen das
Schlägerwerk nebst den zugehörigen Theilen angebracht ist.
Das eigentliche Schlägerwerk besteht aus zwei Schlägerladen Q und Q1, welche, wie aus Fig. 2
ersichtlich, zwischen Körnern der an den Consolen M befestigten Lägerböckchen M1 schwingen
und ihren Antrieb durch Stirnräder (oder auch durch konisches Triebwerk) direct von der
Spitzenmaschine zweckmäfsigerweise derart erhalten, dafs die Schlägerladen mit der gleichen
Tourenzahl wie die Jacquard-Maschinen betrieben werden können.
Die die Verbindung der Jacquard-Maschinen der Spitzenmaschine vermittelnde Welle J bewirkt
den Antrieb, der Welle ilt welche ihrerseits
die Welle s treibt, die, wie aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, entsprechend zwischen Lägerböckchen
gelagert ist, welche an den Consolen M befestigt sind.
An jedem Ende der Welle .r befindet sich
eine Kurbel x, deren mit einer Gleitrolle versehene Zapfen in den entsprechend geformten
Kurbelschleifen /, die seitlich an der Schlägerlade Q angebracht sind, gleiten und durch ihre
Umdrehung die Schlägerlade Q in entsprechende Schwingungen versetzen. Fig. 5 zeigt diese
Kurbelschleife nebst der zugehörigen Kurbel in gröfserem Mafsstabe.
Von der Welle s empfängt durch ein in der Traverse N gelagertes Zwischenrad die Welle ^1
ihren Antrieb, die denselben ihrerseits mittelst ihrer Kurbeln x, welche in den Kurbelschleifen ή
arbeiten, auf die Schlägerlade Q1 überträgt und dieselbe also zu entsprechenden Schwingungen
veranlafst. Fig. 4 zeigt diese Kurbelschleife ή nebst der zugehörigen Kurbel in gröfserem
Mafsstabe.
Die vordere Schlägerlade Q trägt die eigentlichen Schlagnadeln ti, Fig. 1 und 2, welche
die Fadenkreuzungen zum Flechtpunkt treiben sollen. Diese Schlagnadeln sind durch Scharniere
mit den Zugstangen u verbunden und können durch den Vorstofs der letzteren gehoben
oder durch deren Rückzug gesenkt werden. Der Vorstofs und Rückzug der Zugstangen
u wird veranlafst durch die Schwingungen der hinteren Lade Q1 ; denn die Zugstangen
gleiten innerhalb der Führungsschlitze einer an Q1 befestigten Mitnehmerplatte z, in
welche sie sich auch, wie aus Fig. 1 ersichtlich, einzuhaken vermögen.
Da es bekanntlich wünschenswerth ist, den Vorschlag derartiger Schlagnadeln willkürlich zu
Claims (1)
- vollziehen, so ist die Vorkehrung getroffen, die Bewegungen dieser Schlagnadeln η durch die Jacquard-Maschine zu bestimmen.Zu diesem Zwecke sind die Zugstangen u durch die Platinen ν geführt und diese können durch Winkelhebel, wie aus Fig. ι ersichtlich, mit einem Rapportapparat in Verbindung gebracht werden. Die Platinen ν selbst werden in entsprechenden Führungsschlitzen der Führungsrahmen w geführt, welche zu diesem Ende zwischen den Ständern M. in geeigneter Weise angebracht sind. Oberhalb der Rahmen w sind, wie aus Fig. ι ersichtlich, Federn angeordnet, eine für jede Platine, welche dieselbe in gehobener Stellung hält, so lange sie nicht vom Rapportapparat aus niedergezogen werden.Beim Niedergang einer Platine durch die Jacqnard-Maschine wird, wie aus Fig. ι leicht ersichtlich, die betreffende Zugstange u ebenfalls niedergezogen, hakt sich in die Mitnehmerscheibe ζ ein und wird, während sie bis dahin in ihrer gehobenen Stellung in dem betreffenden Führungsschlitze bei den Schwingungen der Schlägerlade Q1 frei geglitten, nunmehr von derselben mitgenommen und dadurch ihre Schlagnadel η zu entsprechend auf- und absteigenden Bewegungen veranlassen.Die Bewegungen dieser Schlagnadel η werden aber ebenfalls durch die Schwingungen der Schlägerlade Q beeinflufst, an der sie gelagert, und sind die Kurbelschleifen / und Z1 derart geformt und angeordnet, dafs im Verlaufe je einer Kurbeldrehung der Schlagnadel die folgenden Positionen ertheilt werden können.Position I. Die Schlägerlade Q befindet sich in ihrer Endposition rechts, zunächst den Flechtfäden, und es tritt eine Ruhepause für dieselbe ein, während die Schlägerlade Q1 in ihrem Ausschlage noch um ein gewisses Stück gegen Q zurück ist, so dafs die von ihr zurückgehaltene Zugstange u die Schlagnadel η zwingt, in ihrer tiefsten Stellung aufserhalb der Flechtfäden zu verharren.Position II. Die Schlägerlade Q befindet sich fortdauernd in ihrer Endposition rechts, während die Schlägerlade Q1 den vorerwähnten Rückstand im Ausschlage eingeholt und dabei ebenfalls ihre Endposition rechts eingenommen hat, wobei nun auch für diese Schlägerlade eine kleine Ruhepause eintritt. Die Schlagnadel ist aufwärts getrieben und befindet sich gegenwärtig in ihrer höchsten Stellung zwischen den Klöppelfäden am Flechtpunkt.Position III. Die Schlägerlade Q beginnt ihren Rückgang, desgleichen die Schlägerlade Q1, und durch den gleichzeitig und gleichmäfsig stattfindenden Rückgang beider Schlägerladen wird die Schlagnadel η fast horizontal aus dem Geflecht herausgezogen. Die Fig. 4 und 5 zeigen die bezügliche Einstellung der Kurbeln χ in den Kurbelschleifen t und tx für diese Position III. Die Kurbelbewegung ist entgegengesetzt der Drehung des Uhrzeigers.Position IV. Die Schlägerlade Q befindet sich in der Endposition links und im Anfang der Vorwärtsbewegung, ebenso wie die Schlägerlade Q1 sich in der Endposition links befindet; doch beginnt für diese Lade eine Ruhepause.Position V. Die Schlägerlade Q ist um dasjenige Stück vorwärts gegangen, welches dem in Position I für die Schlägerlade Q1 angegebenen Rückstande entspricht, und hat durch den Anzug der Zugstange u die Schlagnadel η ihre tiefste Stellung erreicht. Die Schlägerlade Q1 beendet ihre Ruhepause und beginnt ihre Vorwärtsbewegung.Das Ausrücken der Zugstange u mufs in dieser Position V erfolgen und ist zu dem Zwecke noch die besondere Vorrichtung getroffen, dafs die Zugstange u sich mit einer vorspringenden Nase gegen eine zu dem Zwecke an der Schlägerlade Q angebrachte Stützplatte y lehnt und dadurch, dafs sie gleichzeitig von der Station υ gehoben bleibt, in ihrer ruhenden Stellung gesichert ist, daher ihrerseits die Schlagnädel η stets in gesenkter Stellung erhält, so dafs dieselbe trotz der Schwingungen der Schlägerlade Q nicht zwischen die Klöppelfäden zu treten und deren Flechtungen zu behindern vermag. Die event. Einrückung der Zugstange u erfolgt am besten in Position I oder kurz vorher.Patenτ-Anspruch:Eine Einrichtung zur Fixirung der Flechtstellen, bei welcher die Schlägernadeln auf einer schwingenden Lade beweglich gelagert sind und dabei von einer anderen, gleichfalls schwingenden Schlägerlade, mit der sie nach Bedarf durch einen Rapportapparat verbunden worden, die erforderliche Bewegung erhalten.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25700C true DE25700C (de) |
Family
ID=302129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25700D Active DE25700C (de) | Einrichtung zur Fixirung der Flechtstellen an Flechtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE25700C (de) |
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