DE256287C - - Google Patents
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- DE256287C DE256287C DENDAT256287D DE256287DA DE256287C DE 256287 C DE256287 C DE 256287C DE NDAT256287 D DENDAT256287 D DE NDAT256287D DE 256287D A DE256287D A DE 256287DA DE 256287 C DE256287 C DE 256287C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/28—Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind mechanische Vorrichtungen bekannt, um das bedruckte Werkstück von der Tischoder
Tiegelplatte der Tiegeldruckpressen zu entfernen und der Ablegestelle zuzuführen.
Hierbei wird eine gespannte Feder benutzt, durch deren Entspannung das Werkstück von
der Tiegelplatte fortgeschleudert wird. Derartige Einrichtungen wirken indessen unzuverlässig
und sind für dünne Papiere gar nicht ίο verwendbar.
Nach vorliegender Erfindung soll nun das Mundstück einer beweglichen Luftleitung an
der Tisch- oder Tiegeldruckplatte so angebracht sein, daß es dessen Bewegung mitmachen
muß und zugleich als Anlegemarke für das Werkstück dient.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens in der Vorderansicht,
Fig. 2 in der Seitenansicht,
Fig. 3 einen teilweisen Grundriß,
Fig. 4 eine Seitenansicht,
Fig. 5 eine Oberansicht eines Auswerfmundstückes in größerem Maßstabe.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Tiegeldruckpresse, bei welcher der Tiegeltisch
α mittels eines Kniehebels b gegen den Druckkopf c bewegt wird. Zur Erzeugung
des Luftstromes, der das Werkstück von der Tiegelplatte entführen soll, ist an dem Maschinengestell
eine Luftpumpe d beliebiger Konstruktion angeordnet, deren Kolbenstange e
von einem Mitnehmerstift f einer Kurbel 0 angehoben wird, die von der Hauptwelle aus
dauernd in Umdrehung gesetzt ist. Dieser
Stift greift unter einen Ansatz h der Kolbenstange, so daß diese angehoben und nach einer
Zeit wieder freigegeben wird, worauf der Kolben unter Wirkung einer Feder niedergeht
und den Luftstrom erzeugt.
Es kann natürlich anstatt einer Pumpe auch ein Blasebalg Verwendung finden. Auch kann
der Luftstrom einem Kompressor entnommen werden, der durch einen bewegten Teil der
Presse vorübergehend geöffnet wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird nun der Luftstrom durch einen Schlauch *
einem Mundstück k zugeführt, das an der Tiegelplatte α angebracht ist. Die gelenkige
Leitungsverbindung gestattet es, daß das Mundstück die Bewegung des Tiegels mitmachen
kann.
Wird nun ein Werkstück I gegen die Anlegemarken
m, η und gegen das Ende des Mundstückes k, das als dritte Anlegemarke
Verwendung finden kann, auf den Tiegel aufgelegt und bedruckt, so soll mit der Rückkehrbewegung
des Tiegels in seine offene Stellung der Luftstrom zur Wirkung gebracht werden. Der Mitnehmerstift f wird also in
diesem Augenblick den Ansatz h der Kolbenstange e verlassen müssen, der Kolben nunmehr
unter Federwirkung niedergehen und den Luftstrom erzeugen. Das bedruckte Werkstück
wird dabei von dem Luftstrom mitgenommen und in der Pfeilrichtung der Ablegestelle
zugeführt.
Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß die Ausströmungsöffnung für die
Luftleitung von einer festen Stelle aus gegen die Tisch- oder Tiegelplatte gerichtet ist. So
Lagere Y^m rJ « ^
kann ζ. B. ein Blasebalg, der neben der Tischplatte angeordnet ist, von einem sich bewegenden
Teil der Maschine aus zur Wirkung gebracht werden, wenn das gedruckte Werkstück an dem Mundstück des Blasebalges vorbeikommt.
Bei steifen und verbogenen Karten, die zu bedrucken sind, kann man den Luftstrom
auch mittelbar zum Abwerfen benutzen, indem
ίο man vor der Mündung der Düse k eine leichte
Verschlußklappe p anordnet, die unter Federwirkung gegen die Mündung der Düse gehalten
wird. Mit Einrückung der Luftpumpe wird bei dieser Einrichtung die Luft in der Düse erst eine gewisse Pressung erreicht haben
müssen, groß genug, um die Federwirkung der Verschlußklappe p aufzuheben. Der verstärkte
Luftstrom öffnet alsdann die Klappe p plötzlich und schnellt das an ihr anliegende Werkstück
der Ablegestelle zu.
Claims (2)
1. Vorrichtung für Tiegeldruckpressen zum Entfernen der bedruckten Werkstücke,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (k) einer beweglichen Luftleitung (i)
an der Tisch- oder Tiegelplatte (a) so angebracht ist, daß es als Anlegemarke für
das Werkstück dient und die Tischbewegung mitmachen muß.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Mundstück
(k) eine seine öffnung selbsttätig abschließende
Klappe (p) so angeordnet ist, daß diese durch den Luftstrom geöffnet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256287C true DE256287C (de) |
Family
ID=514310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256287D Active DE256287C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256287C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1611200B1 (de) * | 1966-12-27 | 1971-06-09 | Bobst Fils Sa J | Tiegeldruckpresse |
-
0
- DE DENDAT256287D patent/DE256287C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1611200B1 (de) * | 1966-12-27 | 1971-06-09 | Bobst Fils Sa J | Tiegeldruckpresse |
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