DE256274C - - Google Patents
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- DE256274C DE256274C DENDAT256274D DE256274DA DE256274C DE 256274 C DE256274 C DE 256274C DE NDAT256274 D DENDAT256274 D DE NDAT256274D DE 256274D A DE256274D A DE 256274DA DE 256274 C DE256274 C DE 256274C
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- Germany
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- box
- chamber
- lifting table
- steam
- bottles
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/22—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by soaking alone
- B08B9/24—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by soaking alone and having conveyors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256274 KLASSE 64 #. GRUPPE
mittels Dampfes.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erwärmen und Einweichen von Flaschen, Be-
' hältern o. dgl. mittels Dampfes mit einer
unten offenen Kammer, längs deren einer Seite die Flaschen oder Behälter allmählich
nach oben geführt, dann an die andere Seite und wieder nach unten geführt werden. Die
Erfindung ist durch einen in der Mitte der Kammer angeordneten Dampferzeuger oder eine
ίο Dampfzufuhrvorrichtung und einen unter der
Kammer angebrachten, auf und ab beweglichen Hebetisch, durch welchen Flaschenkasten,
lose aufeinander ruhend, bei jeder neuen Einbringung eines Kastens um ein der
Höhe eines solchen entsprechendes Stück gehoben werden, sowie durch eine im oberen
Teil der Kammer angebrachte Vorrichtung gekennzeichnet, die während der Ruhepausen
des Hebetisches den jeweils obersten Kasten an die andere Seite der Kammer führt, wo
die Kasten, wieder lose aufeinander ruhend, schrittweise abwärts bewegt werden.
Ferner soll nach der Erfindung der unterste Flaschenkasten jedes der Kastenstapel von
Klinken unterstützt werden, die während der Aufwärtsbewegung des einen Stapels dem auf
dem Hebetisch stehenden Kasten ausweichen, dann denselben greifen und unterstützen,
während sie während der Senkbewegung des Hebetisches den untersten Kasten freigeben
und dem zweiten Stapel dem Hebetisch zu folgen erlauben, um dann kurz vor dem Aufhören
der Senkbewegung den nächstuntersten Kasten zu greifen und zu unterstützen.
Während der Aufwärtsbewegung im Apparat werden die in dem Flaschenkasten stehenden
Flaschen, welche kein Wasser enthalten und auch nicht in Wasser stehen, allmählich von
dem Dampf erwärmt, welcher sich auf der Außen- und Innenseite der Flaschen niederschlägt
und den auf denselben sitzenden Schmutz usw. auflöst.
Während der Wanderung von der einen Seite der Dampfkammer zu der anderen sind
die Flaschen unmittelbar den Dämpfen ausgesetzt, deren Temperatur nahe dem Siedepunkt
liegt. Hierbei werden die auf den Flaschen vorhandenen Keime, Bakterien usw. getötet. Während der Abwärtsbewegung werden
die Flaschen nach und nach durch die emporsteigende Luft gekühlt. Die Kühlung kann, wenn nötig, durch Wasser, welches im
unteren Teil der Dampfkammer eingespritzt wird, beschleunigt werden. Das eingespritzte
Wasser verhindert ferner, daß gelöste Etiketten usw. sich wieder festkleben. Nach dem Herausnehmen
aus dem Apparat werden die Flaschen zu den Flaschenreinigungsmaschinen
gebracht und in denselben weiterbehandelt.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar
zeigt
Fig. ι einen lotrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie B-B der Fig. 2,
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-A der Fig. ι
und
Fig. 3 einen lotrechten Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 2.
Die Vorrichtung besteht aus einer unten offenen, aber sonst völlig geschlossenen Dampfkammer
a, die unten in eine oben offene Kammer b übergeht, welche über die Kammer a
ίο hervorspringt. Durch die Kammer b werden
die Flaschenkasten c in die Dampfkammer hineingebracht und aus derselben herausgenommen.
Wenn die Flaschen aus dem letzten aus der Dampfkammer herausgenommenen Kasten herausgenommen sind (Fig. 1 rechts),
wird derselbe wieder, mit Flaschen gefüllt, hierauf auf die linke Seite der Kammer b geschoben,
bis er vor der Einbringungsseite der Dampfkammer α steht, und wieder in die
Dampfkammer zu neuem Kreislauf hineingebracht.
In der Dampfkammer ist ein oben offener Wasserkessel d angebracht, der mit einem
Dampfzuleitungsrohr e versehen ist, durch dessen Dampf das im Kessel vorhandene
Wasser zum Sieden gebracht werden kann. Unter der Dampfkammer befindet sich ein Hebetisch f, der an vier an Scheiben h befestigten
Ketten g aufgehängt ist. Die Scheiben sind je zu zweien auf den Wellen i, i befestigt.
Auf diesen sitzen ferner Schneckenräder j, j, die in Schnecken k, k einer Welle m
eingreifen. Je nachdem die Welle m in der einen oder der anderen Richtung gedreht wird,
wird der Tisch f gehoben oder gesenkt. Die Welle m wird in bekannter Weise angetrieben.
Die Kasten c mit den Flaschen werden
nacheinander von einer Erhöhung 0 in der Kammer b auf den in seiner untersten Stellung
stehenden Hebetisch f geschoben. Der Kasten wird so auf den Hebetisch gestellt,
daß er unter dem auf der einen Seite des Wasserkessels liegenden Teile der Dampfkammer
(Fig. ι links) steht. Wenn der Hebetisch danach gehoben wird, wird der Kasten
in die Dampfkammer eingeführt. Die Dampfkammer ist mit verschiebbaren Klinken φ
o. dgl. versehen, die das Einbringen des Flaschenkastens in die Dampfkammer erlauben,
welche aber, sobald der Kasten hineingebracht ist, in Ausschnitte an den Seiten des Kastens
eingreifen und den Kasten stützen. Jetzt tragen die Klinken die auf ihnen ruhenden
Kasten, und der Hebetisch kann gesenkt werden. Für jede Aufwärtsbewegung des Hebetisches
wird auf diese Weise ein neuer Kasten in die Dampfkammer eingeführt, indem der zuletzt eingeführte Kasten die über ihm
stehenden Kasten je um ein der Höhe des Kastens entsprechendes Stück emporhebt.
Sobald die Kasten die Einbringungsseite der Dampfkammer ausfüllen, wird der obere
Kasten auf die andere Seite der Kammer geführt, welche Seite vor dem Anlassen des
Apparates mit einer der Uberführungshöhe entsprechenden Anzahl leerer Kasten gefüllt
ist. Die Überführung geschieht mittels einer im oberen Teil der Dampfkammer angebrachten
Transportvorrichtung, die z. B. aus einem winkelförmigen Schlitten q bestehen kann,
dessen Enden mit Ketten r, die über Scheiben s geführt sind, verbunden sind. Die eine
der Ketten r ist mit einer (nicht gezeichneten) Vorrichtung verbunden, die dazu dient, die
Kasten von der rechten Seite der Kammer b zu der linken Seite derselben zu verschieben.
Der Schlitten q wird bei der in Fig. 1 gezeichneten
Anordnung jedesmal von links nach rechts geführt, wenn in der Kammer b ein Kasten von rechts nach links geführt
wird. Die Länge der beiden Strecken ist genau dieselbe. Die Transportvorrichtungen
werden hierauf von einem an der anderen Kette r befestigten Gegengewicht t o. dgl. zurückgeführt.
Wenn der Schlitten q nach rechts bewegt wird, nimmt er den obersten Kasten c mit
und bringt ihn auf die andere Seite der Dampfkammer a, auf welcher die Kasten
wieder stufenweise hinabgeführt werden. Der Kastenstapel dieser Seite wird ebenfalls durch
Klinken φ unterstützt, die beim Senken des Hebetisches den untersten Kasten freigeben,
so daß der Stapel dem Hebetisch folgen kann. Kurz vor Beendigung der Senkbewegung
greifen die Klinken φ den nächstuntersten Kasten auf und unterstützen ihn. Auf diese
Weise kann man allmählich die Kasten, die ihre Wanderung durch die Dampfkammer
vollendet haben, herausnehmen.
Die Klinken φ können selbsttätig wirken oder, wie in Fig. 3 gezeigt, mit Hebeln u verbunden
sein, die von einem Handgriffe oder auf andere Weise beeinflußt werden.
Die gezeichneten und beschriebenen Einzelheiten können natürlich geändert werden, ohne
vom Wesen der Erfindung abzuweichen; z. B. kann der benutzte Kochdampf außerhalb der
Dampfkammer erzeugt und in dieselbe durch passende Rohre eingeführt werden. no
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Erwärmen und Einweichen von Flaschen, Behältern o. dgl. mittels Dampfes mit einer unten offenen Kammer, längs deren einer Seite die Flaschen oder Behälter allmählich nach oben geführt, dann an die andere Seite und wieder nach unten geführt werden, gekennzeichnet durch einen in der Mitte der Kammer angeordneten Dampferzeugeroder eine Dampfzufuhrvorrichtung und einen unter der Kammer angebrachten, auf und ab beweglichen Hebetisch, durch welchen die Flaschenkasten, lose aufeinander ruhend, bei jeder neuen Einbringung eines Kastens um ein der Höhe eines solchen entsprechendes Stück gehoben werden, sowie durch eine im oberen Teil der Kammer angebrachte Vorrichtung, die während der Ruhepausen des Hebetisches den jeweils obersten Kasten auf die andere Seite der Kammer führt, wo die Kasten, wieder lose aufeinander ruhend, schrittweise abwärts bewegt werden.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untersten Flaschenkasten jedes der Kastenstapel von Klinken unterstützt werden, die während der Aufwärtsbewegung des einen Stapels dem auf dem Hebetisch stehenden Kasten ausweichen, dann denselben greifen und unterstützen, während sie während der Senkbewegung des Hebetisches den untersten Kasten freigeben und dem zweiten Stapel erlauben, dem Hebetisch zu folgen, um dann kurz vor dem Aufhören der Senkbewegung den nächstuntersten Kasten zu greifen und zu stützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256274C true DE256274C (de) |
Family
ID=514298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256274D Active DE256274C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256274C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10648056B2 (en) | 2014-03-11 | 2020-05-12 | Etxe-Tar, S.A. | Method and system for laser hardening of a surface of a workplace |
| US10864603B2 (en) | 2015-03-17 | 2020-12-15 | Ikergune A.I.E. | Method and system for heat treatment of sheet metal |
| US10961597B2 (en) | 2012-09-06 | 2021-03-30 | Exteotar, S.A. | Method and system for laser hardening of a surface of a workpiece |
| US11047019B2 (en) | 2015-05-08 | 2021-06-29 | Ikergune, A.I.E | Method and apparatus for heat treatment of a ferrous material using an energy beam |
| US11491577B2 (en) | 2016-09-21 | 2022-11-08 | Etxe-Tar, S.A. | Method of and system for welding using an energy beam scanned repeatively in two dimensions |
-
0
- DE DENDAT256274D patent/DE256274C/de active Active
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10961597B2 (en) | 2012-09-06 | 2021-03-30 | Exteotar, S.A. | Method and system for laser hardening of a surface of a workpiece |
| US11898214B2 (en) | 2012-09-06 | 2024-02-13 | Etxe-Tar, S.A. | Method and system for heat treating a workpiece |
| US10648056B2 (en) | 2014-03-11 | 2020-05-12 | Etxe-Tar, S.A. | Method and system for laser hardening of a surface of a workplace |
| US10864603B2 (en) | 2015-03-17 | 2020-12-15 | Ikergune A.I.E. | Method and system for heat treatment of sheet metal |
| US11047019B2 (en) | 2015-05-08 | 2021-06-29 | Ikergune, A.I.E | Method and apparatus for heat treatment of a ferrous material using an energy beam |
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