DE256018C - - Google Patents

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DE256018C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B61/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
    • B65B61/20Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for adding cards, coupons or other inserts to package contents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einlegen von Kartonblättern o. dgl. in Pakete, Tüten, Schachteln u. dgl. oder zum Auflegen derselben auf zu verpackende Gegenstände, mit Einrichtung zum Abziehen der Blätter von Stapeln solcher. Die Einrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht es, eine beliebige Anzahl von Kartonblättern, die mit verschiedenen Aufdrucken versehen sein können,
ίο von denen dann also jedes einem besonderen Stapel entnommen werden muß, gleichzeitig in Verpackungen oder auf zu verpackende Gegenstände, z. B. Seifenstücke o. dgl., zu bringen. Dadurch wird die Zeit des Einlegens der Blätter von deren Anzahl unabhängig gemacht, und es ist in jedem Falle zum Einlegen einer Mehrzahl von Blättern nur die Zeit nötig, die das Einlegen eines einzigen Blattes erfordert.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Endsicht derselben, Fig. 3 zeigt einen Grundriß des unteren Teiles der Vorrichtung. Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform mit zwei Stapeln von Kartonblättern dar, d. h. mit dieser Vorrichtung können zwei verschiedene Kartonblätter in die Schachteln o. dgl. gelegt werden.
Die Blätter sind in den Schächten 1 aufgestapelt, die unten einen halben Boden 2 besitzen, der die Blätter am Herausfallen hindert. Von diesen Stapeln wird je ein Blatt mittels des drehbaren Saugers 3 nach unten hin abgezogen, indem der Saugerarm um die Achse 4 gedreht wird. Die abgezogenen Blätter werden alsdann von einer Zange erfaßt, die sie bei ihrer Rückwärtsbewegung vollends aus dem Stapel herauszieht. Die Zangen bestehen aus je einem festen Schenkel 5 und einem drehbaren Schenkel 7, die beide an einem Schlitten 6 angeordnet sind. Das freie Ende des drehbaren Schenkels 7 trägt eine Rolle 11, die an einem drehbaren Arm 8 gleitet. Die Schlitten 6 mit den Zangen werden durch die Gelenklaschen 9 und die Hebel 10 mittels Kurvenscheiben hin und her bewegt. Dabei gleiten die Rollen 11 auf den Armen 8. Befinden sich diese Arme 8 in ihrer gesenkten Stellung, so halten sie die Zangen geöffnet, wie die Fig. ι zeigt. Werden die Arme 8 jedoch um die Zapfen 12 nach oben gedreht, was mittels der Hebel 13 und der Stange 14 durch eine Kurvenscheibe bewirkt wird, so werden die Zangenschenkel 7 durch Spiralfedern 15 geschlossen, da die Rollen 11 nach oben gehen können.
Gegen jeden Stapel bewegt sich nun eine von den Zangen, und zwar derart, daß sie das durch den Sauger 3 abgezogene Blatt ergreifen kann. Bei ihrer Rückwärtsbewegung nehmen dann die Zangen die Blätter mit und befördern sie über die Halter 16, in die sie sodann die Blätter fallen lassen, indem die Arme 8 die Zangen öffnen.
Die Halter 16 bestehen aus rechteckigen, rohrartigen Rahmen, die eine lichte Öffnung von der Größe der Kartonblätter besitzen. Im lichten Raum sind an zwei gegenüber-
liegenden Seiten die Leisten 17 am unteren Ende angebracht, so daß die flach hineinfallenden Blätter in den Haltern 16 liegen bleiben.
Die Halter 16 sind an Armen 18 befestigt, die um eine senkrechte Drehachse schwenkbar sind. Der eine Arm 18 ist mit der Welle 19 durch die Schelle 20 fest verbunden, während der andere Arm 18 mittels seiner Schelle 21 auf der Büchse 22, die über der Welie 19 steckt, festgeklemmt ist. Am unteren Ende sitzt auf der Welle 19 ein Zahnrad 23 und auf der Büchse 22 das gleich große Zahnrad 24. Beide Zahnräder greifen an gegenüberliegenden Stellen in Zahnstangen 25 ein, die in Führungen 26 beweglich sind. Wenn also die Zahnstangen 25 beide in einer Richtung bewegt werden, so bewegen sich die Halter 16 entweder gegeneinander, wie die Pfeile in Fig. 3 andeuten, oder voneinander. In der in Fig 3 in strichpunktierten Linien angedeuteten Stellung stehen die Halter 16, von denen der eine Halter tiefer angeordnet ist als der andere (Fig. 1 und 2), übereinander.
Unter diese Stelle nun, an der die beiden Halter genau übereinander sich befinden, wird von der Maschine selbsttätig die gefüllte Schachtel oder Tüte 27 gebracht, während über dieser Stelle an der Vorrichtung ein senkrecht verschiebbarer Stempel 28 angeordnet ist (Fig. 1). Dieser Stempel 28 wird in der Führung 29 mittels des Hebels 30 und der Stange 31 durch eine Nockenscheibe auf und ab bewegt. Befinden sich nun die Tüte 27, die beiden Halter 16 mit den Kartonblättern und der Stempel 28 in einer Senkrechten, so geht der Stempel 28 nach unten und drückt die Kartonblätter aus den Haltern 16 heraus in die Tüte, wobei die Blätter sich so viel biegen, daß die zwischen den Leisten 17 hindurchtreten können.
Alsdann geht der Stempel 28 wieder hoch, die Halter 16 schwenken zurück, die Zangen 5, 7 bewegen sich gegen die Stapel 1 und neue Blätter werden für eine andere Tüte abgezogen, die inzwischen selbttätig an Stelle der mit Blättern versehenen Tüte unter den Stempel 28 gebracht wird.
Anstatt zwei Halter können auch nur ein Halter oder auch drei oder mehrere zur Anwendung kommen.
Zur sicheren Überführung der Kartonblätter in die Verpackung kann noch unter dem Stempel 28 dicht über der Verpackung eine rohrartige Führung fest am Maschinengestell angebracht werden. Über diese Führung schwenken dann die Halter 16 ein, so daß beim Durchstoßen des Stempels 28 die Kartonblätter durch die rohrartige Führung sicher in die Verpackung geleitet werden. Werden verschieden hohe Verpackungen verarbeitet, so kann die rohrartige Führung teleskopartig verstellbar eingerichtet sein, so daß sie leicht dicht über die obere Kante der Verpackung eingestellt werden kann.
Beim Auflegen der Kartonblätter auf erst noch zu verpackende Gegenstände befinden sich diese in Zubringern, die sie rohrartig umschließen, so daß die Blätter nicht herabfallen können.

Claims (4)

Pa tent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einlegen von Kartonblättern o. dgl. in Pakete, Schachteln, Tüten u. dgl. oder zum Auflegen derselben auf zu verpackende Gegenstände, mit Einrichtung zum Abziehen der Blätter von Stapeln, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Stapeln abgezogenen Blätter in rahmenartige Halter (16) gelegt werden, worauf sämtliche Halter übereinander über die Packung bzw. den Gegenstand gebracht und alle Blätter durch einen gemeinsamen Stempel (28) gleichzeitig aus den Haltern heraus und in die Packung bzw. auf den Gegenstand gedrückt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da-. durch gekennzeichnet, daß die Halter an um eine senkrechte Drehachse schwenkbaren Armen (18) befestigt sind, wobei der eine Halter an einer Welle (19) und die andern an über die Welle geschobenen Büchsen (22) derart befestigt sind, daß durch Drehen der Welle und der Büchsen die Halter übereinander gebracht werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,, daß die unteren Enden der Welle (19) und der Büchsen (22) mit Zahnrädern (23, 24) versehen sind, in die gleichzeitig zu bewegende Zahnstangen (25) eingreifen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter aus rechteckigen Rohren bestehen, die unten an zwei einander gegenüberliegenden Innenseiten schmale, den Blättern als Auflager dienende Leisten (17) besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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