DE255880C - - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/06—Leaf turners having an arm reset after each operation
- B42D9/065—Leaf turners having an arm reset after each operation magnetically or pneumatically actuated
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255880 KLASSE 51 e. GRUPPE
LEISER HIRSCH JACOBSOHN in RIGA.
Pneumatischer Blattwender. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. fflai 1912 ab.
Der vorliegende Blattwender gehört zu den mit Pedal betriebenen pneumatischen Wendern.
Fig. ι der Zeichnung stellt die Pedalvorrichtung
in Vorderansicht und teilweise im Schnitt in der Ruhelage dar.
Fig. 2 zeigt dieselbe Ansicht in der Arbeitslage.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt zu Fig. 2. ίο Fig. 4 zeigt die am Notenpult befestigte
Vorrichtung zum Umwenden der Blätter zu Anfang der Arbeitsperiode.
Fig. 5 zeigt die gleiche Einrichtung am Schluß der Arbeitsperiode und
Fig. 6 die Ansicht des Wendearms.
Fig. 6 die Ansicht des Wendearms.
Die Pedaleinrichtung (Fig. i, 2, 3) besteht
aus einem feststehenden, mit der Fußplatte ι' auf dem Fußboden auf ruhenden Rahmen 1,
einem längs der senkrechten Ständer des Rahmens 1 mit Hilfe von Rollen 4 geführten
und an seiner oberen Querleiste mit einem Vorsprung 6 versehenen Rahmen 2 und aus
einem unten an der oberen Querleiste des Rahmens 1 befestigten elastischen Ball 7.
In der Normallage wird der Rahmen 2 durch Schraubenfedern 3 oben gehalten und der Vorsprung 6 gegen den Ball 7 gedrückt. Die Federn sind oben an dem Rahmen 1 vermittels Winkel 5 und unten an dem Rahmen 2 bei den unteren Rollen 4 befestigt. Der Ball 7 ist mit einem Rohr 8 verbunden, welches auf der oberen Seite der oberen Querleiste des Rahmens 1 sich befindet und seinerseits durch das elastische Rohr 9 mit dem Ansauger 14 (Fig. 4) verbunden ist. Außerdem ist an dem Rahmen 2 der Draht 10 befestigt, welcher durch eine Öffnung in der oberen Querleiste des Rahmens 1 und durch eine bis zum Pult reichende Röhre 11 geht.
In der Normallage wird der Rahmen 2 durch Schraubenfedern 3 oben gehalten und der Vorsprung 6 gegen den Ball 7 gedrückt. Die Federn sind oben an dem Rahmen 1 vermittels Winkel 5 und unten an dem Rahmen 2 bei den unteren Rollen 4 befestigt. Der Ball 7 ist mit einem Rohr 8 verbunden, welches auf der oberen Seite der oberen Querleiste des Rahmens 1 sich befindet und seinerseits durch das elastische Rohr 9 mit dem Ansauger 14 (Fig. 4) verbunden ist. Außerdem ist an dem Rahmen 2 der Draht 10 befestigt, welcher durch eine Öffnung in der oberen Querleiste des Rahmens 1 und durch eine bis zum Pult reichende Röhre 11 geht.
Damit der Ansauger am Ende der Arbeitsperiode, welche bei der äußeren unteren Lage
des Rahmens 2 eintritt, das Notenblatt loslasse, wird das Rohr 8 mit einem durch den
Rahmen 2 vermittels einer Schnur 12 zu öffnenden Federventii 13 versehen, wobei das
öffnen durch das Herunterziehen des Ansaugers bei entsprechender Drehung des Wende arms
15 eingeleitet wird.
Die eigentliche Vorrichtung zum Umblättern mit dem Ansauger 15 wird vermittels Winkel
17 an dem Pult 22 (Fig. 4 und 5) befestigt, in dessen Mitte, seiner Ebene parallel, eine
Rolle 18 auf Körnern 19 gelagert ist. An dieser Rolle wird gelenkig der Wendearm 15
(Fig. 6) befestigt, dessen Ausbuchtung 15' sich auf die Führung 16 legt, die letztere ist mit
einer Biegung versehen; ihr linker Teil liegt tiefer, wobei der Wendepunkt derart gewählt
ist, daß der Arm 15 über ihn gerade in dem Augenblick geht, in welchem das Ventil 13
sich öffnet. Auf der Rolle 18 ist ferner eine Kette 21 angebracht, die die Verlängerung
des Drahtes 10 bildet und bei Rechtslage des Armes 15 die Rolle 18 so umschlingt, wie es
Fig. 4 zeigt. Zur Zurückführung des Armes 15 auf die rechte Seite des Pults und zum
Andrücken des Ansaugers 14 an das Notenblatt ist eine Feder 20 vorgesehen.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Auf die Fußplatte 1' stellt der Spielende seinen Fuß und drückt mit dessen Spitze auf
die untere Querleiste des Rahmens 2, die
beim Senken den Ball 7 von dem andrückenden Vorsprung 6 befreit. Der Ball dehnt
sich dann aus und saugt Luft ein, wodurch das Notenblatt an der rechten Seite des Pults
angesaugt wird. Bei weiterem Senken beginnt der Rahmen 2 den mit der Kette 21
verbundenen Draht 10 anzuziehen; dadurch wird die Rolle 18 mit dem Hebel 15 gedreht,
wobei in dem Augenblick, in dem der letztere,
ίο an dem Führungsbogen 16 entlanggleitend,
sich senkt, der weiter sinkende Rahmen 2 die Schnur 12 anzieht und das Ventil 13 öffnet.
Darauf löst sich der Ansauger von dem Blatt und gleitet von ihm nach unten ab; das
mehr als um 90 Prozent umgewandte Blatt legt sich infolge seines Beharrungsvermögens
und Eigengewichts auf das Pult. Man läßt darauf den Rahmen 2 los, und die Vorrichtung
kehrt in ihre in Fig. 1 und 4 gezeichnete Normallage zurück.
Die Vorrichtung kann nicht nur an frei stehenden Pulten, sondern auch an einem
Klavier u. dgl. Anwendung finden, wobei der Draht 10 über Rollen an der Seite des Spie-
!enden geführt werden kann, damit er beim Spielen nicht hinderlich sei.
Claims (3)
1. Pneumatischer Blattwender, dadurch gekennzeichnet, daß in einem auf einer
Fußplatte (1') ruhenden Rahmen (1) ein zweiter Rahmen (2) geführt wird, der
durch Federn (3, 3) nach oben gezogen wird und dabei mit einem Vorsprung (6) auf einen mit dem Ansauger verbundenen
Ball (7) drückt, beim Sinken aber einen mit dem Wendearm verbundenen Draht oder eine Schnur (11) anzieht und am
Ende seines Niederganges vermittels einer zweiten Schnur (12) ein Ventil (13) für
den Ansauger öffnet.
2. Eine Ausführungsform des Blattwenders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der an seinem Ende mit dem Ansauger (14) verbundene Wendearm (15) gelenkig auf einer Rolle (18) befestigt
ist und mit einer Ausbuchtung (15') sich auf eine Führung (16) legt.
.
3. Blattwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wendearm
(15) bei seiner Drehung auf der Führung
(16) sich senkt, wenn das Ventil (13) für
den Ansauger geöffnet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255880C true DE255880C (de) |
Family
ID=513950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255880D Active DE255880C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255880C (de) |
-
0
- DE DENDAT255880D patent/DE255880C/de active Active
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