DE255744C - - Google Patents

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DE255744C
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pliers
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DENDAT255744D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/06Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for fragile sheets, e.g. glass
    • B65G49/061Lifting, gripping, or carrying means, for one or more sheets forming independent means of transport, e.g. suction cups, transport frames

Landscapes

  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255744 ~ KLASSE 32«. GRUPPE
in STOLBERG II, Rhld.
Zange zum Fassen und Befördern von Glastafeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein Zangengestell zum Erfassen und Befördern von zerbrechlichen Gegenständen, wie Glastafeln u. dgl., in der Weise einzurichten, daß es gleichzeitig auch als Auflegevorrichtung zum Flachlegen der Glasscheiben auf eine Unterlage, beispielsweise zum Auflegen der Spiegelglasscheiben auf die Schleiftische, benutzt werden kann. Um dies zu erreichen,
ίο ist der eine Schenkel der Zange, welche rittlings über die obere Kante der stehenden einzuklemmenden Glastafeln aufgesetzt wird, über sein unteres Klemmende hinaus zu einem bis auf den Boden reichenden Fußstück verlängert und an seiner der Glastafel abgekehrten Außenseite mit Rollen versehen. Die zum Einklemmen der Glastafeln mit beliebiger Klemmvorrichtung versehene Zange kann also um den unteren Fußpunkt sammt den eingeklemmten Glastafeln gekippt und auf einer Unterlage (Tisch) flach niedergelegt werden, worauf man nach öffnen der Zangenbacken das Zangengestell auf den erwähnten Rollen zurückrollt, so daß die von Hand festzuhaltenden Glastafeln sich auf den Tisch ablegen.
Der Erfindungsgegenstand ist in Fig. 1 und 2 der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, setzt sich die neue Einrichtung aus zwei ungleich langen Schenkeln α und b zusammen. Am unteren Ende des kürzeren Schenkels α sitzt eine bewegliche Backe c, die etwa mit Hilfe von Federn geschlossen und vermöge irgendeiner mechanischen Vorrichtung geöffnet wird. Die besondere Einrichtung dieser Klemmvorrichtung kann ganz beliebig sein. Der beweglichen Backe c gegenüber ist am anderen Schenkel b eine feste Backe d angebracht. Über dieses Klemmende hinaus ist nun der Schenkel b nach unten zu dem bis auf den Boden reichenden Fußstück e verlängert.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, bestehen die Schenkel α und δ je aus zwei (oder mehreren) parallelen Teilen, deren Entfernung voneinander je nach den Größen der fortzuschaffenden Glasscheiben bemessen wird. Aus Fig. 2 sind beispielsweise die beiden Teile b1 S1 und b2 et ersichtlich, aus denen der längere Schenkel b sich zusammensetzt. Die Länge dieser Sehenkel kann entsprechend den Längen der zu befördernden Glasscheiben gewählt werden, und zwar derart, daß bei senkrechter Stellung des Gerätes die längste Scheibe nicht über den Schenkel hinausragt und die kürzeste Scheibe noch zwischen die Backen c d eingeklemmt werden kann, wenn sie senkrecht auf dem Boden steht.
Die Teile O1 ex und b2 e% des längeren Schenkels sind an der Innenseite in gewissen Abständen mit drehbaren Gummiwalzen f versehen, welche zunächst zur elastischen Stützung der eingeklemmten Glastafeln und zur gleichmäßigen Druckverteilung dienen. Ferner tragen die Schenkel b e an ihrer Rückseite die Rollen g. Endlich können zur Stützung be-
sonders breiter Glastafeln noch besondere, ebenfalls mit Gummirollen h versehene Querstangen oder Rohre i abnehmbar an den Schenkeln b e befestigt werden. Die Länge dieser Rohre kann gegebenenfalls je nach der Größe der Glasscheiben geändert werden.
Man setzt die Zange, deren Backen man vorher geöffnet hat, mittels eines Hebezeuges rittlings über die Oberkante der zu befördernden Glasscheibe und läßt die Zange so weit herunter, bis das Fußstück β des längeren Schenkels den Boden berührt. Hierauf schließt man die bewegliche Backe c, so daß die Glasscheibe (oder gegebenenfalls mehrere Glasscheiben gleichzeitig) fest eingeklemmt wird. Jetzt kann man das Ganze mittels des Hebezeuges beliebig fortbewegen. Ist man an der Stelle des Tisches angelangt, an welcher das Glas aufgelegt werden soll, so setzt man die Zange mit ihrem Fußpunkt auf den Tisch auf und läßt die Winde des Hebezeuges abrollen. Die Zange neigt sich infolgedessen um ihren Fußpunkt, bis die Rollen g sich auf den Tisch aufsetzen. Die Glasscheibe befindet sich hierbei also in schwach geneigter Stellung dicht über dem Tisch. Nunmehr werden die Klemmbacken wieder geöffnet, wobei die Glasscheibe etwa von zwei Arbeitern am oberen Rande festgehalten wird. Wenn man nunmehr das Zangengestell etwa mittels des Hebezeuges zurückzieht, so rollt der längere Schenkel b e gleichzeitig auf dem Tisch und auf der Unterseite der Glasscheibe ab. Sobald der Schenkel unter der Scheibe fortgezogen ist, fällt die letztere auf den Tisch und wird von dem vorher über den Tisch verteilten Gips aufgefangen.
Im einzelnen könnte die Einrichtung dieser vereinigten Zangen- und Auflegevorrichtung von der gezeichneten Ausführungsform auch abweichen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Zange zum Fassen und Befördern von Glastafeln, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks flachen Ablegens der Glastafel auf einer Unterlagefläche der eine Schenkel (b) der rittlings über die Kante der hochkant stehenden Glastafel aufzusetzenden Zange (a b) über sein unteres Klemmende (i) hinaus zu einem auf den Boden sich aufsetzenden Fußstück (e) verlängert und an seiner Außenseite mit Rollen (g) versehen ist, so da(3 durch Kippen um den Fußpunkt ein Umlegen der Zange samt der eingeklemmten Glastafel und alsdann nach Öffnen der Zangenbacken ein Rückwärtsrollen der Zange und Ablegen der von Hand angehaltenen Glastafel ermöglicht wird.
2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verlängerte Zangenschenkel (b e), welcher ebenso wie der kürzere Zangenschenkel aus zwei oder mehreren parallelen Teilen (bx ex und δ2 e2/) besteht, an seiner der einzuklemmenden Glastafel zugekehrten Innenseite drehbare Lagerrollen (f) z. B. aus Gummi trägt, die beim Niederlegen der Zange ein leichtes Abrollen der Glastafeln zulassen.
3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stützung breiterer Glastafeln besondere, mit Gummirollen (h) versehene verlängerbare Querträger (i) abnehmbar an dem größeren Zangenschenkel (b e) befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT255744D Active DE255744C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2654630A (en) * 1952-05-27 1953-10-06 Joseph C Renfroe Plate lifting clamp

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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