DE255602A - - Google Patents

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DE255602A
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Handspielklavier in Verbindung mit einem Stiftwalzenwerk, das abwechselnd mit dem Handspielwerk benutzt werden soll, und wobei die Benutzung des einen zwangsweise diejenige des anderen Werkes ausschließt. Die mechanische Einrichtung, die die Einrückung des einen Werkes zugleich mit der Ausrückung des anderen veranlaßt, ist nach vorliegender Erfindung mit dem Klavierdeckel so verbunden, daß sie durch Öffnen und Schließen des Deckels zur Wirkung gebracht wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Aufriß durch das Klavier bei eingerücktem Handspiel werk,
Fig. 2 denselben bei eingerücktem Walzenwerk.
Die Hammermechanik für das Handspiel ist an den Stühlen h angebracht, die auf einer Pfanne in den Stuhlbeinen α drehbar lagern. Durch Gelenkarme b ist die Hammermechanik an ein Exzenter c angehängt, das auf der Achse g sitzt.
Auf den Umfang dieses Exzenters stützt sich aber der Träger e für die Hammermechanik des Walzenwerkes.' Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung ist die Hammermechanik für das Handspiel in der Spielstellung, so daß die Hämmer f die Saiten treffen können. Der Hammermechanismus I für das Stiftwalzen werk ist aber angehoben und die Hämmer f1 einerseits aus dem Wege der Hämmer f, andererseits aus dem Bereich der Spielhebel m gebracht. Durch Drehung der Achse g kann das Exzenter c in die Stellung Fig. 2 gebracht werden. Dabei wird die Hammermechanik für das Handspiel ausgerückt, während die Mechanik für das Walzenwerk so weit sich senkt, daß seine Hämmer f1 von den Spielhebeln m zur Wirkung gebracht werden können.
Das Exzenter c soll nun nach vorliegender Erfindung durch Zwischenhebel i und Zug-Stangen k, k1 mit dem Deckel η der Klaviatur · so verbunden sein, daß beim Öffnen des Deckels das Exzenter in die Stellung Fig. 1 gebracht wird, bei der das Handspiel eingerückt ist. Beim Schließen des Deckels η aber wird das Walzenwerk eingerückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Klavier mit Stift walzen werk, dessen Hammermechaniken wechselweise ein- und ausgerückt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (c) zur Einrückung und Ausrückung der Hammermechaniken durch bekannte Zwischenglieder mit dem Klävierdeckel (n) so verbunden ist, daß mit Öffnen des Deckels die Hammermechanik für das Handspiel eingerückt und die für das Walzenwerk ausgerückt wird und umgekehrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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