DE2554587C2 - Desinfektionsmittel - Google Patents

Desinfektionsmittel

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DE2554587C2 DE2554587A DE2554587A DE2554587C2 DE 2554587 C2 DE2554587 C2 DE 2554587C2 DE 2554587 A DE2554587 A DE 2554587A DE 2554587 A DE2554587 A DE 2554587A DE 2554587 C2 DE2554587 C2 DE 2554587C2
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    • A01N35/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having two bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. aldehyde radical
    • A01N35/02Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having two bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. aldehyde radical containing aliphatically bound aldehyde or keto groups, or thio analogues thereof; Derivatives thereof, e.g. acetals

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Description

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Die Erfindung betrifft ein Desinfektionsmittel, das Oxydlacetaldehyd als aktives antimlkrobielles Mittel enthält.
Die chemische Desinfektion von medizinischen und chirurgischen Materialien wird In zunehmendem Maße . wichtig. Glutaraldehyd hat sich als eines der wichtigeren Germizide in Form einer 2*igen alkoholischen Lösung oder insbesondere einer 2*lgen wäßrigen Lösung, die auf einen pH-Wert von 7,4 oder darüber alkalisch eingestellt worden Ist, für Instrumente und Apparate erwiesen. Folgende Patente befassen sich mit der Verwendung von Glutaraldehyd für derartige Zwecke:
a) Die US-PS 30 16 328, in welcher eine Desinfektion mit einer sporenabtötenden Zubereitung beschrieben wird, die einen C2-6-gesättIgten Dlaldehyd, wie Glutaraldehyd, und ein alkalisch machendes Mittel entweder In einer alkoholischen Lösung oder In einer wäßrigen Lösung bei einem pH-Wert oberhalb 7,4 enthält.
b) Die US-PS 32 82 775, welcirj eine Desinfektion mit sporenabtötenden Zi\bereltungen beschreibt, die einen gesättigten Cj^-Dij-fehyd, vorzugsweise Glutaraldehyd, sowie ein kationlscnes grenzflächenaktives Mittel enthalten.
c) Die US-PS 36 97 222, welche sowohl eine Sterilisation durch Kontaktleren des zu behandelnden Materials mit einer wäßrigen Glutaraldehydlösung bei Temperaturen oberhalb 45° C als auch durch gleichzeitiges Einwirkenlassen einer Schallenergie auf die vorstehend beschriebene Lösung beschreibt.
d) Die US-PS 37 08 263, welche die Sterilisation bei tiefen Temperaturen durch Kontaktleren des zu behandelnden Materials mit einer chemischen Lösung beschreibt, die aus einem wäßrigen Glutaraldehyd (bei einem pH-Wert von 2 bis 8,5) und Dlmethylsülfoxld besteht, wobei Ultraschallwellen gleichzeitig bei Temperaturen unterhalb 75° C einwirken.
e) Die ZA-OS 72/4044, in welcher sporenabtötende Zubereitungen beschrieben werden, die Glutaraldehyd bei einem pH-Wert von 6,5 bis 7,4 enthalten und außerdem ein Detergens sowie einen Monoaldehyd enthalten können.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß verbesserte oder ähnliche Ergebnisse dann erhalten werden, wenn der Glutaraldehyd, der In den Zubereitungen und Verfahren gemäß den vorstehenden Patenten verwendet wird, durch Oxydlacetaldehyd ersetzt wird. Diese neuen Desinfektionsmittel werden In der gleichen Welse wie die bekannten Glutaraldehyd-Zubereltungen verwendet.
Bei gleichen Konzentrationen Ist Oxydlacetaldehyd etwas weniger aktiv als Glutaraldehyd. Dies Ist aber Insgesamt kein Nachteil, da der Oxydlacetaldehyd gegenüber dem Glutaraldehyd die folgenden entscheidenden Vorzüge bietet:
50
a. Der Oxydiacetaldehyd weist einen geringeren Dampfdruck als der Glutaraldehyd auf und führt daher Im Gegensatz zu letzterem nicht zu Reizungen der Augen und Schleimhäute. Deshalb kann der Oxydiacetaldehyd auch ohne weiteres In höheren Konzentrationen als der Glutaraldehyd eingesetzt werden.
b. Der Oxydlacetaldehyd ist vollständig und damit besser wasserlöslich als der Glutaraldehyd. Deshalb ist die Herstellung höherkonzentrierter DesUfektionslösungen möglich, und es können z. B. durch Eintrocknung der Desinfektionslösung zurückbleibende Desinfektionsmittelreste leicht mit Wasser abgespült werden.
c. Der Oxydlacetaldehyd ist in einem breiten pH-Bereich von 4 bis 9 einsetzbar und neigt nicht zur Ausfällung von Niederschlägen aufgrund der Alterung einer Desinfektionslösung. Beispielsweise können die Oxydiacetaldehyd enthaltenden Desinfektionsmittel zur neutralen oder basischen Einstellung mit einem alkalisch machenden Mittel aktiviert werden, ohne daß sich In dem Lagerbehälter des Desinfektionsmittel oder auf den damit behandelten Gegenständen ein Niederschlag bildet. Im Gegensatz dazu treten bei gleicher Behandlung von Glutaraldehyd-Lösungen solche Ausfällungen auf, was sehr unerwünscht ist.
d. Der Oxydiacetaldehyd hat keinen unangenehmen und im übrigen einen sehr schwachen Geruch, während der stärkere Geruch des Glutaraldehyds von manchen Verbrauchern als störend empfunden wird.
Es wurde ferner gefunden, daß Oxydiacetaldehyd in Lösungen ein wirksames Antimikrobenmittel ist, welches medizinische und chirurgische Instrumente und Haushaltsgegenstände oder dergleichen desinfiziert. Mit diesen Lösungen können auch Sporen zerstört werden. Es wurde auch festgestellt, daß das Ausmaß der antlmikrobiellen Aktivität (d. h. die bakterizide, bakteriostatische oder auch sporenabtötende Wirkung des Oxyd !acetaldehyds) dadurch erhöht werden kann, daß andere Bestandteile der Oxydiacetaldehyd-enthaltenden Lösungen zugesetzt werden oder entsprechende Verwendungsbedingungen eingehalten werden.
Das Desinfektionsmittel enthält vorzugsweise wenigstens 0,2 Gew.-% Oxydlacetaldehyd und Wasser als Lösungsmittel.
Oxydlacetaldehyd, der auch als 3-Oxaglutaraldehyd oder Dlglykolaldehyd bezeichnet wird, besitzt die Formel OHCCHiOCH2CHO. Er unterscheidet sich von Glutaraldehyd, der die Formel OHCCH1CHjCH2CHO besitzt, dadurch, daß ein Sauerstoffatom anstelle einer Methylengruppe In der Kette vorhanden Ist. Oxydlacetaldehyd Ist seit 1961 bekannt (vgl. C. L. Zirkle et al, J. Org. Chem., 26, 395 [1961]). Er wurde hauptsächlich, wie aus verschiedenen Literaturstellen hervorgeht, als Zwischenprodukt verwendet. Ferner wurde er als photographisches Härtungsmittel für Gelatlneüberzüge eingesetzt (vgl. die US-PS 33 04 179). Der Einsatz von Oxydlacetaldehyd zur Durchführung von Desinfektionen oder Sterilisationen war bisher nicht bekannt.
Oxydiacetaldehyd scheint insofern einzigartig zu sein, als er das einzige Glied der Familie der gesättigten, durch ein Sauerstoffatom unterbrochenen Dialdehyde ist, das eine merkliche antimikrobielle Aktivität besitzt. Es wurden vier Homologe von Oxydiacetaldehyd hergestellt und getestet, und zwar Verbindungen der Formeln
OHCCH2OCH2CH2CHO1OHCCH2O(CH2CH2O)nCH2CHO,
= 1 oder 2) sowie
CH3
OHCCH2OCHCH2OCh2CHO,
wobei sich jedoch diese Verbindungen als inaktiv gegenüber Bakteriensporen oder vegetativen Bakterien erwiesen haben.
Eine wäßrige Oxydiacetaldehyd-Lösung Ist das einfachste und bevorzugte erfindungsgemäße antimikrobiell Desinfektionsmittel. Oxydlacetaldehyd weist in reiner Form einen neutralen pH-Wert auf. Einige Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung verwenden eine Säure, beispielsweise Essigsäure, die dann als Verunreinigung den pH-Wert des Oxydiacetaldehyds herabsetzt. Die Verbindung kann jedoch in reiner Form erhalten werden. Ferner kann der pH-Wert nach üblichen Methoden auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden. Die erfindungsgemäßen Oxydiacetaldehyd-Lösungen zeigen in allen pH-Bereichen eine antimikrobielle Aktivität (sogar bei einem pH-Wert von nur 2,5, der als unterhalb des Bereiches liegend angesehen wird, welcher Tür Desinfektions- oder Sterilisierungszwecke als praktisch oder 'wünschenswert angesehen wird). Der pH-Wert dieser Lösungen läßt sich in einfacher Weise, falls dies gewünscht wird, erhöhen oder herabsetzen. Die vorgenannte Form des Desinfektionsmittels kann auf verschie- jo dene Welse modifiziert werden, um sie verschiedenen Anwendungszwecken anzupassen, wie nachfolgend näher beschrieben wird, beispielsweise durch bloßes Einmischen von zusätzlichen Komponenten.
Die Erfindung wird durch die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Sie zeigt eine graphische Darstellung eines Vergleichs der Aktivitäten von Oxydiacetaldehyd-Lösungen mit verschiedenen Konzentrationen gegenüber Bacillus-subtllis-ATCC-19659-Sporen gemäß dem Spore-Rate-of-Kill-Test. Die getesteten Lösungen enthielten 0,5%, 1%, 2%, 3% bzw. 4% Oxydiacetaldehyd. Femer enthielten alle Lösungen 1,4% Natriumacetat und 1% Natriumphosphat als Puffer mit einem pH-Wert von 8. Die graphische Darstellung zeigt die Aktivitätszunahme mit der Konzentration. Eines der gezeigten Desinfektlonsmlttel, das bevorzugt ist und aus einer wäßrigen Lösung von 3% Oxydlacetaldehyd, 1,4% Natrlurwetat und 1% Dlnatriumphosphat mit einem pH-Wert von mehr als 7, z. B. von 8, besteht, zeigt eine Aktivität gegenüber Baclllussubtllis-Sporen, die derjenigen einer bekannten aktivler- so ten Dlaldehydlösung entspricht (enthaltend 2,2% Glutaraldehyd in wäßriger Lösung mit einem pH-Wert von ungefähr 9).
Die bakterizide Aktivität der erfindungsgemäßen Desinfektionsmittel wird In erster Linie durch bestimmte Faktoren, wie die Cxydlacetaldehyd-Konzentratlon, den pH-Wert, die Temperatur sowie das Vorliegen von Synergistika, beispielsweise Natriumacetat und/oder Isopropanol, beeinflußt. Die Aktivität kann ferner In geringerem Ausmaß durch die Ionenstärke und die Oberflächenspannung beeinflußt werden (wobei die letztere vom Vorliegen grenzflächenaktiver Mittel abhängig Ist), !n den weiter unten folgenden Tabellen I bis VIII werden diese Fakten erläutert. Ferner kann man andere gewünschte Bestandteile, die In häufig eingesetzten Deslnfektlons- oder Sterlllsierungszubereltungen verwendet werden, zusetzen, vorausgesetzt, daß sie mit dem Oxydiacetaldehyd und unt-relnander verträglich sind.
Die verschiedenen Bestandteile, die in den erfindungsgemäßen Desinfektionsmitteln eingesetzt werden können, warden nachfolgend angegeben. Ferner wird die Beziehung zwischen der Zusammensetzung und der Aktivität unter dem Einfluß des pH-Wertes und der Temperatur erläutert:
1. Oxydiacetaldehyd (ODAA): Diese Verbindung Ist das aktive Antlmikrobenmittel. Bei gleichbleibenden anderen Faktoren nimmt die antimikrobielle Aktivität der erfindungsgemäßen Desinfektionsmittel mit zunehmenden Mengen an Oxydiacetaldehyd zu. Dies läßt sich Insbesondere aus den Tabellen II und III sowie aus Flg. 1 ersehen.
2. Lösungsmittel: Das in den erfh<dungsgemäßen Desinfektlons- oder Sterilisationslösungen bevorzugt eingesetzte Lösungsmittel ist Wasser, das nicht toxisch und billig ist und häufig für Reinigungszwecke eingesetzt wird. Oxydiacetaldehyd Ist In Wasser in allen Konzentrationen vollständig löslich. Organische Lösungsmittel können als Mltlösungsmlttel zugesetzt werden. Von den letzteren seien folgende erwähnt: a) Die niederen Alkanoie, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten (beispielsweise Methanol, Äthanol, die Propanole sowie die Butanole, b) die Glykole, die 2 bis 6 Kohlenstoffatome enthalten, beispielsweise Äthylenglykol, Propylenglykol, 2-Buten-l,4-diol, 2-But!n-l,4-diol sowie 2-Methyl-2,4-pentandlol, c) Glyzerin und andere TrIoIe, d) Dlmethylsulfoxid und e) Polyäthylenglykole.
3. Synergismus zwischen Alkoholen und Oxydiacetaldehyd: Keiner der getesteten Alkohole Ist selbst gegenüber Bakteriensporen bei den eingehaltenen Konzentrationen (10 bis 70%) aktiv. Die Zugabe oestlmmter Alkohole (beispielsweise Isopropanol sowie Propylenglykol) zu Oxydiacetalde.hyd-Lösungen bedingt eine synergistische Wirkung auf die sporenabtötende Aktivität. Die synerglstiscfce Wirkung nimmt mit zunehmenden Alkoholkonzentratlonen zu, wie aus Tabelle IV hervorgeht.
Eine gewisse Steigerung der Aktivität gegenüber vegetativen Bakterien wird ferner dann beobachtet, wenn Isopropanol oder Propylenglykol der Oxydiacetaldehyd-Lösung· zugesetzt wird (beispielsweise In einer Menge von 10%). Demgegenüber bieten andere Alkohole (wie Äthanol oder Hexylengiykol) nur geringe oder keine Vorteile (vgl. die Tabelle IV) und üben keine synergistische Wirkung aus. 4. Verträgliche alkalisch machende Mittel: Eine Vielzahl von alkalisch machenden Mitteln (Verbindungen, die dazu verwendet werden können, den pH-Wert zu erhöhe-) können einzeln oder In Kombination eingesetzt werden. Sie können anorganisch oder organisch sein. Beispiele für verwendbare anorganische alkalisch machende Mittel sind tfle Alkallmetallsalze (vorzugsweise von Natrium oder Kalium), die auf anofganlsche Säuren zurückgehen, beispielsweise Meta- oder Tetraborate, Carbonate und Phosphate. Die Borate oder Phosphate werden bevorzugt als Puffer In einem pH-Bereich zwischen 7 und 9. In
welchem die Oxydlacetaldehyd-Deslnfektlonsmitlel die optimale Aktivität entwickeln. Diese Puffer können In optimaler Welse In Konzentrationen von 0,1 bis \% (bezogen auf das Gewicht) verwendet werden, wobei jedoch erforderlichenfalls auch höhere Konzentrationen eingehalten werden können. Beispiele für verwendbare organische alkalisch machende Mittel umfassen die folgenden Typen: (a) Die Alkallmetallsalze (vorzugsweise von Natrium oder Kalium), die auf allphatlsche oder aromatische Carbonsäuren zurückgehen, beispielsweise Formlate, Acetate, Propionate, Oxalate, Malonate, Citrate, Nltrllotrlacetai (NTA), Äthylendlamintetraacetat (ÄDTA), Benzoat, Sallcylat etc., (b) die tertiären Amine, wie Trlmethylamln, Trläihylamln, Triälhanolamln, sowie (c) Pyrldln und die Alkyl-substituierten Pyridine.
Das alkalisch machende Mittel besteht vorzugsweise aus 1,4% Natriumacetat und 1% Phosphatpuffer bei einem pH-Wert von 8.
Verbindungen, die dafür bekannt sind, daß sie die funktionell Aldehydgruppe zerstören, wie beispielsweise die Sulfite, Bisulfite sowie Metablsulflte, sowie ferner die primären und sekundären Amine, sollten nicht als alkalisch machende Mittel in einer Konzentratlon von mehr als 0,2 Gew.-% eingesetzt wer- · den. Unter dem verwendeten Begriff »verträgliches alkalisch machendes Mittel« sollen alle alkalisch machenden Mittel mit Ausnahme von Verbindungen, welche die funktionell Aldehydgruppe zerstö- ren, sowie mit Ausnahme von primären und sekundären Aminen verstanden werden, wobei diese Verbindungen nur In Konzentrationen von nicht mehr als 0,2 Gew.-% eingesetzt werden. Ein erfindungsgemäßes Desinfektionsmittel, das mit einem verträglichen alkalisch machenden MIttel kombiniert 1st, enthält vorzugsweise wenigstens i Gew.-% Oxydiacetaidehyd.
5. Synergismus zwischen Carboxylaten und Oxydiacetaidehyd: Die Carboxylate eignen sich nicht nur für eine Erhöhung des pH-Wertes, sondern sind auch als Synerglstika wertvoll. Keines der getesteten Carboxylate war als solches gegenüber Bakteriensporen bei der eingehaltenen Konzentration (ungefähr 1%) wirksam, die Kombination von Oxydiacetaidehyd +5 mit Carboxylaten ergibt jedoch eine Vielzahl von synergistischen sporenabtötenden Desinfektionsmitteln (wie aus der Tabelle V hervorgeht). Der Synergismus tritt auch bei Dreifachkombinationen aus Oxydiacetaidehyd, Carboxylat (beispielsweise Natrl- 50 umacetat) und Alkohol (beispielsweise Isopropanol oder Äthanol) auf, wie aus Tabelle V hervorgeht. In den meisten Fallen hat die Zugabe eines Carboxylais zu einer Oxydiacetaldehyd-Lösung eine geringe Verminderung der Aktivität gegenüber pflanzlichen 55 Bakterien zur Folge. Eine Ausnahme findet man beim Oxalat, das drastisch die Konzentration an Oxydiacetaidehyd vermindert, die erforderlich ist, um Staphylococcus aureus bzw. Pseudomonas aeruglnosa abzutöten (vgl. Tabelle V).
6. Wirkungen des pH-Wertes und der Temperatur auf die bakterizide Wirksamkeit von Oxydiacetaidehyd: Oxydiacetaldehyd-Lösungen töten vegetative Bakterien innerhalb eines breiten pH-Bereiches von 4 bis 9 bei Zimmertemperatur, wie aus den Werten der Tabelle VI hervorgeht. Die sporenabtötende Aktivitat des Oxydiacetaldehyds ist jedoch von dem pH-Wert abhängiger. Es werden merkliche Abtötungsra- ten von Bakteriensporen Innerhalb von pH-Bereichen zwischen 7 und 9 bei Zimmertemperatur sowie 4 bis 9 bei Temperaturen oberhalb 30° C (vgl. Tabelle VII) beobachtet. Ferner können die erfindungsgemäßen Zubereitungen In Verbindung mit Ultraschallenergie zur Erhöhung der Wirkung nach der Methode eingesetzt werden, wie sie in den US-PS 36 97 222 und 37 08 263 beschrieben wird. . Grenzflächenaktive Mittel: Man kann grenzflächenaktive Mittel aller vier Typen (nlcht-lonlsch, kationisch, anionisch und amphoter) den Oxydiacetaldehyd-Lösungen zusetzen, falls dies gewünscht wird. Zur Erzielung einer Detergenswirkung kann die Konzentration der grenzflächenaktiven Mittel in optimaler Weise In einem Bereich zwischen 0,1 und ungefähr 3% (bezogen auf das Gewicht) gewählt werden. Soweit die grenzflächenaktiven MIttel getestet worden sind (vgl. Tabelle VIII), scheinen sie alle keine merkliche Wirkung In der einen oder anderen Welse au! die Aktivität gegenüber Bakteriensporen, die In Wasser suspendiert sind, auszuüben. Einige grenzflächenaktive Mittel scheinen die Aktivität (beispielsweise um einen Faktor 2) gegenüber vegetativen Bakterien zu erhöhen, wobei keines dieser Mittel eine nachteilige Wirkung ausübt (vgl. Tabelle VIII).
Andere Antimlkrobenmlttel: Gegebenenfalls kann man den erfindungsgemäßen Oxydiacetaldehyd-Destnfektlonsmltteln andere Antimlkrobenmlttel zumengen, beispielsweise folgende: (a) einen Monoaldehyd, beispielsweise Formaldehyd, Acetaldehyd, Proplonaldehyd, Butyraldehyd. (b) einen C2_6 gesättigten α,ω-Dialdehyd, beispielsweise Glyoxal, MaIonaldehyd, Succlnaldehyd oder Adlplnaldehyd, vorzugsweise Glutaraldehyd, (c) Phenol, Kresole oder andere Desinfektionsmittel der Phenolklasse sowie (d) quartäre Ammoniumverbindungen. Das Vorliegen eines der vorstehend angegebenen Miiiei isi erfindungsgemäß nicht wesentlich, die Zugabe erfolgt nur gegebenenfalls.
Färbemittel: Ein Färbemittel, das gegebenenfalls den pH-Wert der Lösung durch eine Farbe anzugeben vermag, kann den erfindungsgemäßen Oxydiacetaldehyd-Lösungen zugesetzt werden. Typische derartige Materialien sind FD & C-Green Nr. 8, FD & C-Blue Nr. 1, FD & C-Yellow Nr. 5, Phenolrot, Rosolsäure, Kresolrot etc. Derartige Materlallen können In optimaler Welse In einer Menge von ungefähr 0,0001% eingesetzt werden.
Korrosionsinhibitor: Ein Korrosionsinhibitor, wie Natriumnitrit oder Natriumnitrat, kann gegebenenfalls zugesetzt werden. Diese Materialien können in optimaler Weise Innerhalb eines Bereiches von 0,01 bis 0,1 Gew.-56 verwendet werden. Aldehyd-Stabilisierungsmittel: Ein Aldehyd-Stabilisierungsmittel, wie Natriumformaldehyd-Sulfoxylat oder das Formaldehyd/Natriumbisulfit-Addukt kann zugesetzt werden. Ein derartiges Material kann in optimaler Weise in einer Menge von 0,1 bis 1 Gew.-% verwendet werden. Riechstoff: Ein Riechstoff, wie Pfefferminzöl, Minze, Wintergrünöl, Pineöl etc., kann gegebenenfalls zugesetzt werden. Derartige Materialien können in optimaler Welse in einer Menge von ungefähr 0,01 bis 0,1 Gew.-* verwendet werden. Aerosole: Die Oxydiacetaidehyd-Desinfefctionsmittei können in Aerosolform mit einem Aerosol-Treibmittel, beispielsweise Chlorfluorkohlenstoffen, die
dazu dienen, die Üxydlacetaldehyd-Lösung aus einem Aerosolbehälter herauszutreiben, verwendet werden.
üie verschiedenen nachfolgenden Tabellen zeigen mikrobiologische brgebnlsse, die unter Verwendung verschiedener erfindungsgemäßer Desinfektionsmittel erhalten worden sind. Die angegebenen Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchungen beruhen (a) auf dem MInI-mum-twlllng-C'oncentratlon-Test eines jeden Desinfektionsmittels gegenüber Staphylococcus aureus (ATCC 6538) bzw. Pseudomonas aeruglnosa (ATCC 15422). durchgeführt bei 25' C unter Einhaltung einer 10 Minuten (lauernden Einwirkungszeit, (b) dem A.O.A.C. Use-Dilution-Test, durchgeführt bei 20° C und (c) dem Spore-Rate-of-Kill-Test. Die Tests (a) und (c) werden nachfolgend näher beschrieben.
Der Minlmum-Kllllng-Concentratlon-Test wird wie folgt durchgeführt:
Der Minimum-Kllllng-Concentratlon-Test wird zur Bestimmung der minimalen Konzentration eines Desinfektionsmittels, die In 10 Minuten bei 25° C bakterizid Ist, angewandt. Die zur Durchführung dieses Tests eingesetzten Materlallen sind folgende:
Staphylococcus aureus (ATCC 6538),
Pseudomonas aeruglnosa (ATCC 15442)
Letheen-Brühe sowie
eine Übertragungsschleife mit einem Durchmesser von 4 mm.
Di; Testorganismen werden wie folgt hergestellt:
1. Vr.-ratskulturen werden auf einem Nährschrägagar durch monatliche Übertragungen gehalten. Neue Vorratsübertragungen werden 1 bis 2 Tage bei 37° C inkubiert. Die Lagerung erfolgt bei 2 bis 5° C.
2. Ein Reagensglas mit einer Nährbrühe wird mit der Vorratskultur beimpft, wobei wenigstens 4 aufeinanderfolgende tägliche Übertragungen (<30) In die Nährbrühe erfolgen. Die Inkubation erfolgt bei 37° C, bevor die Kultur zum Testen verwendet wird (1 tägliche Übertragung kann weggelassen werden).
3. Man züchtet die Organismen 22 bis 26 Stunden In der Nährbrühe bei 37° C während des Tests.
4. Staphylococcus-aureus-Kulturen werden vor der Verwendung abgesaugt. Die Pseudomonas-aeruginosa-Kulturen werden vor der Verwendung zur Entfernung des Häutchens abdekantiert.
Die eingesetzten Proben sowie die Vergleichsprobe werden wie folgt hergestellt:
I. Proben werden in der Weise hergestellt, daß 5 ml einer jeden zu testenden Verdünnung in Reagensgläser (25 χ 150 mm) gegeben werden. Die Verdünnungen erfolgen entweder 2-fach oder 5-fach.
Es wird folgende Testmethode angewandt:
1. Die Testproben werden in ein Wasserbad mit einer Temperatur von 25° C eingebracht, wobei man sie während einer Zeitspanne von wenigstens 5 Minuten auf die Temperatur kommen läßt.
2. Jeder Verdünnung werden 0,5 ml der Testkultur in 30-Sekunden-Intervallen zugesetzt.
3. Mit einem Luftwirbel wird der Inhalt der Reagensgläser gerührt.
4. Nach einer Einwirkungszeit von 10 Minuten wird eine gefüllte Schleife aus jedem Reagensglas in Unterkultur-Reagensgläser mit Letheen-Brühe überführt.
Überprüfungen der positiven Lebensfähigkeit eine: Schleife voll Mikroorganismen pro Reagensglas mit Leiheen-Brühe werden durchgeführt. Statische Überprüfungen einer mit Mikroorganismen gefüllten Schleife plus einer mit Desinfektionsmittel mit der höchsten getesteten Konzentration gefüllten Schleife sollten ebenfalls durchgeführt werden.
Die mit der Lethet Brühe gefüllten Reagensgläser werden während einer Zeltspanne von 48 Stunden bei 37° C Inkubiert, worauf die Ergebnisse ermittelt werden.
Zur Bestimmung der Ergebnisse werden folgende Berechnungen angestellt:
Die minimale Abtötungskonzentratlon wird als niedrigste Konzentration eines Desinfektionsmittels definiert, das Pseudomonas aeruglnosa und Staphylococcus aureus in 10 Minuten bei 25° C abtötet. Sie wird durch Dividieren der getesteten ursprünglichen Konzentration durch die höchste Verdünnung bestimmt, welche die Testorganismen abzutöten vermag.
Beispiel
Desinfektionsmittelkonzentration
Verdünnungsfaktor
= MKC
Desinfektionsmittelkonzentration = 2,0%
Wirksame Verdünnung = 4fach
MKC- 2,0% = 0,5%
4
Der Spore-Rate-of-Klll-Test wird wie folgt durchgeführt:
9 ml der zu testenden sporentötenden Lösung werden während einer Zeltspanne von einigen Minuten halb in ein Wasserbad eingetaucht, das auf einer konstanten Temperatur von 25° C gehalten wird. Dann erfolgt die Zugabe von 1 ml einer Sporensuspension, die ungefähr 10' Sporen pro ml enthält. Die eingesetzten Sporen sind die Spezies Bacillus subtllls, hergestellt gemäß dem Verfahren »Sporlcldal Test« der A.O.A.C. (Association of Official Analytical Chemists). Die erhaltene Mischung wird kurz unter Verwendung eines Luftwirbelmischers verrührt. Dann wird das Reagensglas erneut In das Wasserbad eingetaucht, nachdem 0,1 ml der Mischung abgezogen worden sind, um nach der folgenden Methode verarbeitet zu werden.
Unmittelbar nach dem Einwirkenlassen der sporenabtötenden Lösung (zum Zeltpunkt Null) und dann in 30 Minuten-Intervallen werden 0,1 ml-AIiquots aus dem Reagensglas abgezogen und einer Reihenverdünnung unterzogen (mit einem Faktor, der zwischen 10 und 104 je nach der Anzahl der vorliegenden lebensfähigen Sporen schwankt). 1 ml der erhaltenen Verdünnung wird zusammen mit 30 ml sterilisiertem destilliertem Wasser auf ein Membranfilter aus Polymeren aufgebracht und durch Saugen durch eine Membran mit einer Porengröße von 0,45 um filtriert. Das Filter wird dann mit 30 ml sterilisiertem destilliertem Wasser gespült und auf eine Nähragarpetrischale gelegt.
Die Schale wird bei 37" C während einer Zeitspanne von 48 Stunden inkubiert und dann mit Kristallviolett gefärbt. Die Anzahl der Bakterienkolonien, die auf der Petrischale beobachtet werden, ergibt durch Multiplikation mit dem Verdünnungsfaktor die Zahl der lebensfä-
10
hlgen (oder überlebenden) Sporen S zu einem gegebenen Zeltpunkt der Einwirkung. Diese letztere Zahl liefert, geteilt durch die Zahl der lebensfähigen Sporen, die zum Zeltpunkt Null beobachtet werden (S/So), die Bruchteile der überlebenden Sporen, die auf einem halblogarlthmischen Papier gegen die Einwirkungszelt aufgetragen werden. Auf diese Welse werden die Kurven »überlebende Sporen/Zelt'< erhalten.
Jede Kurve »überlegende Sporen/Zelt« kann durch zwei Aktivitätsparameter wiedergegeben werden, und zwar den D-Wert und den TVWert. Der D-Wert wird als die Zelt definiert, die erforderlich Ist, die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 0,1 auf dem geradlinigen Teil der Kurve zu reduzieren. Der T^Wert wird als die Zelt definiert, die erforderlich Ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 10"4, gerechnet vom Zeltpunkt Null, zu reduzieren.
Als Desinfektionsmittel oder sporenabtötendes MIttel sind solche Gemische bevorzugt, die außer einer wäßrigen Lösung von Oxydiacetaldehyd mindestens einen der folgenden Bestandteile enthalten:
a. Isopropanol,
b. Propylenglykol,
c. ein Alkallmetallcarboxylat als alkalisch machendes Mittel,
d. einen Alkohol,
e. ein grenzflächenaktives Mittel,
f. ein weiteres Antlmlkrobenmlttel,
g. ein Färbemittel,
h. einen Korrosionsinhibitor,
I. ein Aldehyd-Stablllslerungsmittel,
j. einen Riechstoff und
k. ein Aerosol-Treibmittel.
Im Falle des sporenabtötenden Mittels Ist Insbesondere eine Zusammensetzung bevorzugt, die wenigstens 1 Gew.-96 Oxydiacetaldehyd und außerdem ein verträgliches Älkalimetaiicarboxyiai ais alkalisch machendes Mittel enthält.
Nachfolgend werden spezielle Beispiele angegeben. Die Beispiele 1 b's 61 er/.äutern eine Vielzahl verschiedener Oxydiacetaldehyd (ODAA) enthaltender erfindungsgemäßer Lösungen und zeigen einige dieser Lösungen unter verschiedenen Anwendungsbedingungen. Die Einzelheiten sind In den folgenden Tabellen I bis VIII zusammengefaßt. Die Formulierungen eines jeden der gezeigten Beispiele werden durch einfaches Vermischen aller In jedem Beispiel angegebenen Bestandteile herge stellt. Sofern nichts anderes angegeben Ist, beziehen sich alle Prozentangaben der erwähnten verschiedenen Bestandteile auf das Gewicht. Sofern nichts anderes angegeben Ist, besieht das Lösungsmittel aus Wasser. Werden Natriumacetat oder andere Natriumsalze als ein Bestandteil angegeben und liegt der pH-Wert auf der sauren Seite, dann liegt die Substanz In Wirklichkeit als Säure und nicht als Natriumsalz vor.
In der Tabelle I sind die Beispiele I bis 9 zusammengefaßt. Sie zeigt die Wirkung von 9 verschiedenen Oxydl- acetaldehyd-Üeslnfektionsmlttei sowie ihre Akiiviiäi gegenüber vegetativen Bakterien, ermittelt nach dem Mlnlmum-Kllllng-Concentratlon-Test, sowie gegenüber Bakteriensporen, ermittelt nach dem Spore-Rate-of-Klll-Test.
Zur Durchführung der Beispiele I bis 3 wird eine wäßrige Lösung von Oxydiacetaldehyd allein mit wechselnden Zusammensetzungen bei einem pH-Wert verwendet, der neutral Ist oder etwas auf der alkalischen Seite liegt. Die Beispiele 4 bis 6 zeigen die Wirkung der Zugabe von verschiedenen Mengen eines Alkohols, während die Beispiele 7 bis 9 die Wirkungen der Zugabe von Natriumacetat (oder Essigsäure, je nach dem pH-Wert) bei sauren pH-Werten, bei basischen pH-Werten sowie bei leicht erhöhter Temperatur erläutern. So zeigt das Beispiel 8 die Wirkung bei der Einhaltung einer etwas erhöhten Temperatur bezüglich der Erhöhung der sporenabtötenden Aktivität, während aus dem Beispiel 9 ersichtlich Ist, daß höhere pH-Werte eine höhere sporenabtötende Wirkung bedingen als niedrigere pH-Werte.
Tabelle I
Aktivitäten von verschiedenen Oxydiacetaldehyd-Desinfektionsmittel gegenüber
ven Bakterien sowie Bakteriensporen
Bei
spiel
Zusammensetzung, 0 % pH Anwen
dungsbe
dingungen
Aktivität gegenüber
pflanzlichen Bakterien8'
P. aerugi-
nosa
Aktivität gegenüber
Bacillus subtilis-
Sporenb)
ODAA Natrium
acetat
0 Isopro
panol
7-8 Tempera
tur, °C
S. aureus nein nein
1 0,2 0 0 7-8 25 ja ja nein
2 0,4 0 0 8 25 ja ja ja
3 3 0 0 8 25 ja nein nein
4 0,1 0 10 8 25 ja ja nein
5 0,2 1 10 8 25 ja ja ja
6 3 1 10-70 3-4 25 ja ja nein
7 3 1 0 3-4 25 ja ja ja
8 3 0 7-9 >30 ja ja ja
9 3 0 25 ja
a) Gemessen unter Anwendung des Minimum-Killing-Concentration-Tests während 10 Minuten unter Einsatz von Staphylococcus aureus (ATCC 6538) und Pseudomonas aeruginosa (ATCC 15442).
b> Ermittelt durch den Spore-Rate-of-Kill-Test mit einem T^Wert von weniger als 10 Stunden, wobei T4 die Zeit ist, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 10~4 zu reduzieren.
In der Tabelle Il sind die Beispiele 10 bis 14 zusammengefaßt. Sie zeigt die Wirkung gegenüber vegetativen pflanzlichen Bakterien gemäß dem A.O.A.C.-Use-Dllutiün-Test, wenn nur die Oxydiacetaldehyd-Konzen'rationen verändert werden und die Lösungen sonst die gleichen sind. Wie ersichtlich Ist, wird die Lösung um so aktiver, je höher der Prozentsatz an vorliegendem Oxydiacetaidehyd ist.
Tabelle III
Wirkung von verschiedenen Oxydiacetaldehyd-Konzentrationen auf die sporenabtötende Aktivität gemäß dem Spore-Rate-of-Kill-Test
Beispiel
ODAA-Konzentrationa) Tabelle II
Aktivitäten verschiedener Oxydiacetaidehyd Konzentrationen gegenüber vegetativen Bakterien gemäß dem A.O.A.C.-Use-Dilution-Test
Bei % ODAAa) Zahl der Zahl der
spiel Fehlschläge getesteten Proben
Staphylococcus Pseudomonas
aureus aerugmosa
10 3
11 2
12 1
13 0,5
14 0,25
0/20
0/20
0/20
0/20
6/20
0/20
2/20
2/20
4/20
5/20
a) Alle Lösungen enthalten 1,4% Natrii'macetat und l%NatriumphosphatpufTer bei einem pH-Wert von 8,0.
In der Tabelle III sind die Beispiele 15 bis 19 zusammengefaßt. Sie zeigt die Wirkung auf die sporenabtötende Aktivität gemäß dem Spore-Rate-of-Klll-Test, wenn die Oxydiacetaldehyd-Konzentratlon verändert wird. Mit Ausnahme der Oxydlacetaldehyd-Konzentratiors sind die Lösungen die gleichen. Die sporenabiötenuc Aktivität nimmt mit steigender Konzentration zu.
Tabelle IV
25
30
35
40
Aktivität gegenüber
Bacillus-subhiis-Sporen
bei 250C
T4-Wertc>
D-Wertb> Stunden
Minuten 1,86
21 2,36
Π 3,18
38 4,10
42 12,9
174
15 4
16 3
17 2
58 1
19 0,5
al Alle Lösungen enthalten 1,4% Natriumacetat, 1% PhosphatpufTer bei einem pH-Wert von 8 und wechselnde Konzentrationen an Qxyriiix^lalrjphyr^ die in der Spalte zusammengefaßt sind, die mit »ODAA-Konzentration« überschrieben ist.
b) Zeit, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 0,1 in dem geradlinigen Abschnitt der Kurve »überlebende Sporen/Zeit« zu reduzieren.
c) Zeit, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 10~4, ausgehend von der Zeit Null, zu reduzieren.
In der Tabelle IV sind die Beispiele 20 bis 27 zusammengefaßt. Sie zeigt die Wirkung verschiedener Alkohole sowie verschiedener Alkoholkonzentrationen auf die bakteriziden Aktivitäten von Oxydlacetaldehyd-Lösungen, die im übrigen Identisch sind und 3% Oxydiacetaidehyd sowie 1% Natriumphosphatpuffer bei einem pH-Wert von 8,0 enthalten. Wie ersichtlich Ist, bedingt die Zugabe bestimmter Alkohole eine synergistische Wirkung, die mit der Menge des Alkohols zunimmt. Äthanol übt keine derartige Wirkung aus.
Wirkung von Alkoholen auf die bakteriziden Aktivitäten von wäßrigen Oxydiacetaidehyd-Lösungen
Beispiel
% zugesetzter Alkohol'»
Aktivität gegenüber Bacillus- Minimale Abtötungskonzen-
subtilis-Sporen, ermittelt tration bei 10 Minuten
durch den dauernder Einwirkungszeit
Spore-Rate-of-Kill-Test
D-Wert1» T4-Wertc) Staphylococcus Pseudomonas
aureus aeruginosa
8 Std. %ODAA %ODAA
131 Min. 5,5 Std. 0,188 0,375
131 Min. 5,0 Std. 0,094 0,188
93 Min. 1,4 Std. _
11 Min. 1,0 Std. _
11 Min. 7 Std. 0,188 0,375
54 Min. 8 Std. 0,094 0,125
130 Min. 7 Std. 0,75 0,75
84 Min. 0,375 0,75
20 keiner
21 10% Isopropanol
22 30% Isopropanol
23 50% Isopropanol
24 70% Isopropanol
25 10% Propylenglykol
26 30% Äthanol
27 30% Hexylenglykol
a> Alle eingesetzten Lösungen enthalten 3% Oxydiacetaidehyd und 1% NatriumphosphatpufTer bei einem pH-Wert von 8,0.
b) Zeit, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 0,1 auf dem geradlinigen Abschnitt der Kurve »überlebende Sporen/Zeit« zu reduzieren.
c) Zeit, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 10"4, gerechnet vom Zeitpunkt Null, zu reduzieren.
In der Tabelle V sind die Beispiele 28 bis 40 zusammengefaßt. Sie zeigt die Wirkung verschiedener alkalisch machender Mittel, wie Natriumacetat und Dinatrium-
Tabelle V
phosphat, sowie anderer Substanzen, von denen einige eine synergistische Wirkung auszuüben scheinen.
Wirkn/ig von verschiedenen alkalischmachenden Mitteln sowie synergistischen Mitteln auf die bakterizide Aktivität von Oxydiacetaldehyd-Lösungen bei 25° C
Bei Prozentsatz alkalisch Aktivität gegenüber Bacillus- Minimale abtötende Konzen
spiel machender Mittelai subtilis-Sporen, ermittelt tration bei 10 Minuten
durch den dauernder Einwirkungszeit
Spore-Rate-of-KM-Test
D-Wertd> T4-Werte> Staphylococcus Pseudomonas
aureus aeruginosa
% ODAA % ODAA
28 1 %P 135 Min. >8 Std. 0,19 0,38
29 1 % P, 1,4% A 33 Min. 2,7 Std. 0,75 1,5
30 1 % P, 1,4% 33 Min. 2,9 Std. 0,13 0,38 Natriumbenzoat
31 1 %P, 1,0% 60 Min. 6,5 Std. 0,13 0,19 Natriumeitrat
32 1 %P, 1,4% 33 Min. 2,8 Std. 0,19 0,75 Natriumformiat
33 1 %P, 1,4% 65 Min. 6,0 Std. 0,062 0,094 Natriumoxalat
34 1 % P, 1,4% 36 Min. 4,1 Std. 0,38 0,38 Natriumsalicylat
35 1,4% A1I % 36 Min. 2,3 Std. 0,38 0,75 Natriumbicarbonat
36 1,4% A, 3 % (inaktiv) 0,75 1,5 Natriumbisulfit
37 1,4% A, 1 % Borax 40 Min. 2,5 Std. 0,38 0,38
38 1,4% A, 1 % 38 Min. 2,3 Std. 0,50 0,75 Triäthanolamin
39 1,4% A, 1 %P 8 Min. 0,88 Std. 0,062 0,75
(30% Isopropanol)1"
40 1,4% A1I %P 26 Min. 2,3 Std. 0,38 0,38
(30% Äthanol)')
" Alle Lösungen enthalten 3% Oxydiacetaldehyd, wobei der pH-Wert auf 8 unter Verwendung von Natriumhydroxyd oder Chlorwasserstoffsäure eingestellt ist. A = Natriumacetat. P = Dinatriumphosphat.
b> Das Lösungsmittel besteht aus 30% Isopropanol und 70% Wasser (Volumen/Volumen).
c) Das Lösungsmittel besteht aus 30% Äthanol und 70% Wasser (Volumen/Volumen).
d) Zeit, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 0,1 in dem geradlinigen Abschnitt der Kurve »überlebensfähiger Sporen/Zeit« zu reduzieren.
e) Zeit, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 10~4, gerechnet vom Zeitpunkt Null, zu reduzieren.
In der Tabelle VI sind die Beispiele 41 bis 45 zusammengefaßt. Sie zeigt die Wirkung des pH-Wertes auf die bakterizide Aktivität von Oxydiacetaldehyd-Lösungen, die nur bezüglich des eingehaltenen pH-Wertes differieren. Die jeweils eingesetzten Lösungen sind wäßrige Lösungen, die 3% Oxydiacetaldehyd, 1,4* Natriumacetat sowie 1% Natriumphosphatpuffer enthalten. Die pH-Werte schwanken zwischen 4 und 9.
Tabelle Vl
Wirkung des pH-Wertes auf die bakterizide Aktivität von Oxydiacetaldehyd-Lösungen gemäß dem A-O-A-C-Use-Dilution-Test (bei 200C)
Beispiel
pHa>
Zahl der Zahl der
Fehlschläge getesteten Lösungen
Staphylococcus Pseudomonas
aureus aeruginosa
41 4
42 6
43 7
44 8
45 9
0/20
0/20
0/20
G/20
0/20
0/20
1/20
0/20
0/20
0/20
a) Alle Lösungen enthalten 3% ODAA, 1,4% Natriumacetat sowie 1% NatriumphosphatpufTer.
In der Tabelle VII sind die Beispiele 46 bis 55 zusammengefaßt. Sie zeigt die Wirkungen, die bei einer Veränderung des pH-Wertes sowie bei einer Veränderung der Temperatur auf die Aktivität von 3% Oxydiacetaldehyd enthaiteaden Lösungen auftreten, die 1,4% Natriumacetat und K Natriumphosphatpuffer enthalten.
Tabeüe VII
Wirkungen des pH-Wertes und der Temperatur auf die Aktivität von Oxydiacetaldehyd-Lösungen gegenüber Bacillus-subtilis-Sporen, ermittelt durch den Spore-Rate-of-Kiü-Test
Bei pHa> Temperatur, D-Wert") T4-WertcJ
spiel 0C (Minuten) (Stunden)
46 3 25 keine keine
Aktivität Aktivität
47 7 25 38 4,50
48 8 25 32 2,75
49 9 25 37 2,25
50 4 30 250 >8,0
51 4 40 24 2,0?
52 4 50 6 0,60
53 8 30 14 1,30
54 8 40 5 0,40
55 8 50 4 OJO
a) Alle Lösungen enthalten 3% ODAA, 1,4% Natriumacetat (in Säure- oder Salzform) sowie 1% NatriumphosphatpufFer, mit der Ausnahme, daß Lösungen bei einem ph-Wert von 3 und 4 keinen NatriumphosphatpufTer enthalten.
b) Zeit, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 0,1 in dem geradlinigen Abschnitt der Kurve »überlebende Sporen/Zeit« zu reduzieren.
c) Zeit, die erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 10~4, gerechnet vom Zeitpunkt Null, zu reduzieren.
In der Tabelle VIII sind die Beispiele 56 bis 61 zusammengefaßt. Sie zeigt die Wirkung von verschiedenen aniontschen, nicht-Ionischen, kationischen sowie amphoteren grenzflächenaktiven Mitteln auf die bakterizide und
sporenabtötende Aktivität von 3%Igen wäßrigen Oxydiacetaldehyd-Lösungen, die 1,4* Natriumacetat sowie 1% Dinatriumphosphatpuffer bei einem pH-Wert von 8 enthalten.
Tabelle VHI
Wirkung von verschiedenen Typen grenzflächenaktiver Mittel auf die bakterizide Aktivität von Oxydiacetaldehyd-Lösungen
Bei Prozentsatz des grenzflächenaktiven Aktivität gegenüber Minimale abtötende
spiel Mittels plus Ladungstyp11' Bacillus-subtilis-Sporen Konzentration bei einer
10 Minuten dauernden
Einwirkungszeit
D-Wert»' T4-Wertc» S. aureus P. aeruginosa
% ODAA % ODAA
56 0,25% Standapol ES-2, anionisch
57 0,25 % Tergitol 15-S-12, nicht-ionisch
58 0,25% Uniterge SK-2, amphoter
59 0,25% Ethoquad C/25, kationisch 25 Min.
60 0,25% Cetylpyridiniumchlorid, kationisch
61 0,25% Cetylpyridiniumchlorid, (keine Aktivität) Vergleich1"
29 Min. 2,4 Std. 0,093 0,38
29 Min. 2,4 Std. 0,093 0,38
28 Min. 2,4 Std. 0,19 0,19
25 Min. 2,3 Std. 0,093 0,19
22 Min.') 1,9 Std.<=> 0,023" 0,046='
0,023 <> 0,046"
a) Alle Lösungen, mit Ausnahme der Vergleichslösung, enthalten gemeinsam 3% Oxydiacetaldehyd, 1,4% Natriumacetat sowie 1% Dinatriumphosphatpuffer bei einem pH-Wert von 8,0.
b) Zeit, djs erforderlich ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 0,1 in dem geradlinigen Abschnitt der Kurve »überlebende Sporen/Zeit« zu reduzieren.
c) Zeit, die erforde.«:' :h ist, um die Population lebensfähiger Sporen um einen Faktor von 10~4, gerechnet vom Zeitpunkt Null, zu reduzieren.
d> Ohne Oxydiacetaldehyd.
e) Die bakteriostatische Aktivität von Cetylpyridiniumchlorid kann ein Faktor sein, der zu der scheinbaren Aktivität beiträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Desinfektionsmittel, gekennzeichnet durch eine Lösung, die Oxydlacetaldehyd als aktives Antimikrobenmlttel enthält.
    10
    30
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