DE255298C - - Google Patents

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DE255298C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2121/00Use or application of lighting devices or systems for decorative purposes, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00
    • F21W2121/02Use or application of lighting devices or systems for decorative purposes, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00 for fountains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

Elften'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 255298 KLASSE 4 b. GRUPPE
Leuchtfontäne.
Zusatz zum Patent 242418.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1912 ab. Längste Dauer: 4. August 1925.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung, bzw. weitere Ausgestaltung der Leuchtfontäne nach Patent 242418.
Die Erfindung besteht darin, daß entweder brennbares Gas als Brennstoff benutzt wird, oder daß in den Weg der brennbaren, die leuchtende Umhüllung des Wasserstrahles bildenden Flüssigkeit eine Zerstäuber- oder Verdampfereinrichtung eingeschaltet ist, welche die Brennflüssigkeit in einen fein verteilten Nebel zerstäubt, der dann mit der Brennluft
ν gemischt und entzündet wird.
Durch diese feine Zerteilung der Brennstoffteilchen ist eine erhöhte Leuchtwirkung unter Verminderung des Brennstoffverbrauches erreichbar; es verschwinden damit die bei den älteren Ausführungen aufgetretenen störenden Wirkungen, daß unvergaster Brennstoff, beispielsweise Alkohol, Benzin, auf der Oberfläche des Teiches oder Springbrunnenbeckens schwimmt. Das Benzin verbrennt in der neuen Düseneinrichtung ebenfalls rauchfrei und wesentlich sparsamer als in der älteren.
Besonders zweckmäßig hat sich eine Verdampfeinrichtung bewiesen, bei der der Brennstoff durch die eigene Verbrennungswärme ' vergast wird. Die Brennstoffzuleitung erfolgt in Spiralrohren, die im unteren Ende verschiedentlich durchbohrt sind und die durch die infolge des Luftansaugens des Wasserstrahles entstehenden Gebläseflammen stark erhitzt werden. Die Folge ist die bald einsetzende vollkommene Vergasung der Flüssigkeit. Ihr Dampf wird durch die Injektorwirkung des Strahles weit emporgerissen und brennt mit rauchfreier leuchtender Flamme.
Andererseits führt eine Vergasung durch mechanische Einrichtungen ebenfalls zum Ziele. Diesem Zweck dienen z. B. ,Körtings Zentrifugal-Zerstäuberdüsen, Doppelstrahldüsen, Prall-Strahldüsen oder Druckluftstreudüsen. Auch Drahtnetze, die mit der zu vergasenden Flüssigkeit besprengt und der Saugwirkung des Wasserstrahles ausgesetzt werden, zeigen sich brauchbar.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der verbesserten Leuchtfontäne in vereinfachter Art dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Mittelschnitt einer Bauform mit Zerstäuberdüsen,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt dazu, dicht über dem Strahlrohr,
Fig. 3 ein Mittelschnitt einer Bauform mit Verdampferspirale,
Fig. 4 ein wagerechter Schnitt dazu, dicht über dem Strahlrohr.
Ein von einem Druckbehälter mit Wasser versorgtes Strahlrohr 1 ist an seiner Mündxmg von zwei konzentrischen Gehäusen 2, 3 umgeben, so daß ein Innenraum und ein Ringraum entsteht. Am Boden 4 des Außengehäuses 3 ist ein Ringkanal 5 angebracht, der durch ein Rohr 6 mit Brennflüsssigkeit gespeist wird. An diesen Ringkanal 5 sind Zer-
stäuber 7 angeschlossen von der Art der für Motoren üblichen Vergaser; durch diese wird unter der Saugwirkung des dicht an ihnen vorbeiströmenden Wasserstrahles oder auch unter der Wirkung von Innendruck Brennstoff in ganz feiner Verteilung zum Injektorrohr geführt.
Der Ringraum zwischen dem inneren Gehäuse oder Injektorrohr 2 ist oben durch ein Dach 8 abgedeckt; durch Bohrungen 9 wird den Düsen 7 die zur Vergasung und Verbrennung nötige Luft zugeführt.
Bei der zweiten Ausführungsform mit Verdampfer ist das Strahlrohr 1 gleichfalls von einem Injektorrohr 2 und einem Außengehäuse 3 umgeben. Der Boden 4 des Außengehäuses 3 ist nach der Mitte zu geneigt und trägt mehrere ringförmige Wände 10, die an je einer, und zwar gegen die vorhergehende je um 180° versetzten Stelle eine bis auf den Boden 4 gehende Durchbrechung aufweisen, so daß ein in den äußersten Ringraum gebrachtes Flüssigkeitsteilchen in langem Zickzackwege bis zur Mitte hin fließt und dabei reichlich Zeit zur vollständigen Verbrennung findet.
Außerhalb der äußersten der Ringwände 10 liegt die letzte in sich zum Kreis geschlossene und von feinen Bohrungen durchlöcherte Windung 11 einer Rohrspirale 13, die in oben engen und unten immer größer werdenden Windungen längs der Wandung des Injektorrohres 2 herabsteigt. Dieses Spiralrohr 13 ist am oberen Ende durch ein Verbindungsstück an einen Benzinbehälter angeschlossen und läßt Benzin in den als Anheizschale dienenden Boden 4 austreten. Dieses Benzin wird entzündet und heizt die Verdampferspirale 13,. bis aus. ihr nur noch Dampf austritt. Der Dampf wird zusammen mit der .gleichfalls durch die Injektorwirkung des Wasserstrahles durch den Ringraum zwischen den beiden Gehäusen 2, 3 angesaugten Luft im Innenraum in Brand gesetzt, und das brennende Gemisch wird mit dem Wasserstrahl zur Mündung der Vorrichtung hinaus in die Höhe gerissen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Leuchtfontäne nach Patent 242418, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff, schon bevor er in der Brennstoffluft fein verteilt wird, sich in gas- oder dampfförmigem Zustande befindet.
2. Leuchtfontäne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Injektordüse eine Verdampferspirale eingebaut ist, deren unterste Windung Dampfaustrittslöcher besitzt und über einer Schale liegt, in welcher durch vorteilhaft kreisförmige und an gegeneinander versetzten Stellen ihrer Umfange durchbrochene Wände der aus dem Verdampferrohr im Beginn heraussickernde flüssige Brennstoff überall verteilt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991018240A1 (fr) * 1990-05-22 1991-11-28 Societe Ssf Procede et dispositif pour obtenir une flamme sur un jet d'eau
EP0953799A3 (de) * 1998-05-01 2001-01-17 Wet Enterprises Inc. Springbrunnen mit auf Wasser erscheinendem Feuer

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