DE255273C - - Google Patents

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DE255273C
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DE
Germany
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slide
lock
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bolt
lock bolt
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Expired
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DENDAT255273D
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Publication of DE255273C publication Critical patent/DE255273C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Türschlösser für Eisenbahnwagen türen u. dgl., welche derart angeordnet sind, daß der Schloßriegel gesichert gehalten wird, wenn die Tür geschlossen ist. Man vermeidet auf diese Weise ein ungewolltes Öffnen der Tür unter der Einwirkung von Stößen und Schwankungen des Wagens. Die Erfindung besteht in einer solchen Vorrichtung zur Verriegelung des Schloßriegels, die zugleich zum Zurückziehen des Riegels mittels des Außen- und Innendrückers dient. Weiter ist das neue Schloß mit keinen inneren Griffen versehen, es kann jedoch vom Innern' des Wagens aus mit Hilfe eines Spezialgriffes geöffnet werden, der in einer solchen Höhe angebracht ist, daß Kinder denselben nicht erreichen können, wie dies auch bei schon bekannten Vorrichtungen der Fall ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeiao spiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist Fig. ι die Vorderansicht des Schloßinnern.
Die Fig. 2 bis 4 sind Seitenansichten, welche die einzelnen Teile in verschiedenen Stellungen zeigen.
Die Fig. 5 bis 8 sind Detailansichten.
Die Fig. 9 und 10 zeigen den inneren Handgriff, während
Fig. 11 einen Horizontalschnitt durch den mit dem neuen Schloß versehenen Türteil zur Darstellung bringt.
In dem neuen Schloß ist der Schloßriegel 1 auf einem Arm 1* angeordnet, der um eine Achse 3 schwingt und der Wirkung einer Feder 4 unterworfen ist, die das Bestreben hat, ihn nach außen zu drücken. Der Schloßriegel wird durch einen Winkelhebel 5 bewegt, der
um die Achse 6 schwingt und dessen einer Arm 5α mit einer Nase ic in Eingriff steht, die an dem Schloßriegel 1 angeordnet ist. Der andere Arm 5* des Winkelhebels 5 legt sich
gegen einen Vorsprung 7**, der an einem | | - för-
migen Schieber 7 (Fig. 7 und 8) angebracht ist. Dieser Schieber kann (im Falle des dargestellten Ausführungsbeispieles) nach oben verschoben werden, und zwar mit Hilfe des Handgriffes des Schlosses, so daß der Winkelhebel 5 um seine Achse 6 gedreht wird und den Schloßriegel 1 entgegen der Wirkung der Feder zurückzieht.
Der Schieber 7 ist nach oben durch eine Stange 7* verlängert, die durch eine entsprechende Öffnung in der oberen Wandung 8b des Gehäuses 8 hindurchgeht, welches die Organe des Schlosses einschließt. Eine Schraubenfeder 9, die um die Stange 7* gewickelt ist, legt sich gegen die untere Oberfläche der Wandung 8* des Schloßkastens und drückt den Schieber 7 ständig nach unten.
Die Nuß 10, die mit einem Vierkantloch zum Hindurchstecken des Dornes für den äußeren Handgriff 11 (Fig. 11) versehen ist, ist mit einem Gelenkstück 12 verbunden, welches um die Achse 13 an der Nuß schwingt und an jeder Seite zwei Einschnitte (Fig. 1) aufweist, die von dem gabelförmigen Teil je (Fig. 8) des Schiebers 7 umfaßt werden. Der Kopf ΐ2α der Gelenkstange 12 drückt dabei auf die obere Fläche des Schiebers 7, während die untere Schulter der Stange 12 gegen die untere Oberfläche des Winkelstückes anliegt. Es ergibt sich hieraus, daß, wenn der Handgriff 11 im öffnenden Sinne gedreht wird, der
Schieber 7 durch die untere Schulter der schwingenden Stange 12 angehoben wird. Diese Anordnung soll die Reibung der Teile vermindern.
Wenn die Tür geschlossen ist, ist der Schloßriegel 1 (Fig. 2) verriegelt und kann nicht ungewollt aus dem Schließblech heraustreten, weil der Ansatz τα, der sich gegen einen Absatz jc des Schiebers anlehnt (Fig. 7 und 8), dieses verhindert. Wenn der Schieber 7 angehoben ist, wird der Ansatz ΐΛ frei, und der Schloßriegel kann sich rückwärts bewegen (Fig. 3 und 4). Der Schloßriegel ist also entsichert, wenn man den Handgriff 11 im öffnenden Sinne dreht. Seine Entsicherung ist aber überdies ebenfalls notwendig, und zwar muß diese Entsicherung automatisch erfolgen, wenn die Tür ohne Druck auf den Handgriff 11 zugeschlagen wird. Um dieses zu erreichen, ist ein Finger 14 vorgesehen, der sich auf derselben Achse 6 dreht wie der Winkelhebel 5 und mit einer Nase 14" versehen ist, welche unter einem Anschlag ηά am Schieber 7 liegt.
Dieser Finger 14 wird durch eine Art Nocken 15 gedreht, der mit einer Nase Ι5α versehen ist und um Zapfen 15* schwingt, die in Lagern 16, welche aus einem Stück mit der Platte 17 bestehen, gelagert sind. Diese Platte 17 verschließt den Schloßkasten an der Riegelseite und wird von dem Riegel durchdrungen (Fig. 5, 6 und 11). Wenn die Tür zugeschlagen wird, trifft der Nocken 15 gegen einen abgerundeten Anschlag i8a am Schließblech 18, das am Türpfosten befestigt ist. Der Nocken 15 wird dabei gedreht und wirkt auf den Finger 14, der durch seine Nase 141^ den Schieber 7 anhebt, so, daß dessen Schulter 7C den Anschlag i" des Schloßriegels freigibt. Dieser wird dadurch entriegelt und wird unter Vermittlung des Winkelhebels 5 in das Schloß zurückgezogen.
Das Schloß selbst hat keine inneren Handgriffe, kann jedoch vom Innern aus durch einen Spezialgriff geöffnet werden, der an der Tür in einer solchen Höhe angebracht ist, daß Kinder denselben nicht erreichen können.
Dieser Griff 19 (Fig. 9 und 10) ist an dem
Ring 20" aufgehängt, der an dem großen Arm eines Winkelhebels 20 angebracht ist, der in drehbar gelagert ist und dessen kleiner Arm 20* durch eine Stange 22 mit dem Teil 7* des Schiebers 7 verbunden ist. Zu diesem Zwecke kann das Ende der Stange 22 mit Gewinde versehen sein und in das hohle Ende des Teiles 7* eingeschraubt werden. Durch Ziehen an dem Griff 19 kann das Schloß vom Innern des Wagens aus bedient werden. Um zu verhindern, daß der Griff 19 sich zwischen Tür und Türpfosten einklemmt, wird sein Ring mit einem Zapfen 19" versehen, der dadurch, daß er sich gegen den Ring 20α anlegt, verhindert, daß der Handgriff nach rechts pendelt (in dem in der Figur dargestellten Falle).

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schloß für Eisenbahnwagen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßriegel durch einen |_|-förmigen Schieber (7) verriegelt wird, der mittels Handgriff verschoben werden kann und dabei den Schloßriegel (1) mit Hilfe eines Winkelhebels einzieht.
2. Eine Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zuschlagen der Tür der Schloßriegel mit Hilfe eines Nockens (15) entsperrt wird, der auf einen abgerundeten Anschlag (i8a) des Türpfostens trifft und auf einen.. Finger (14) wirkt, der den Schieber (7)', der den Riegel gesperrt hält, verschiebt.
3. Eine Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) durch den Handgriff unter Vermittlung einer Nuß bewegt wird, die eine kleine, mit ihr gelenkig verbundene Stange (12) trägt, welche mit dem Schieber (7) zwangläufig gekuppelt ist.
4. Eine Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1 mit einem in einer für Kinder unerreichbaren Höhe angebrachten Innengriffe, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff an einem Arm eines unter dem Einfluß einer Schließfeder stehenden Winkelhebels (20) befestigt ist, dessen anderer Arm durch eine Stange mit dem Schieber (7) in Verbindung steht, welcher auf den Schloßriegel wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT255273D Expired DE255273C (de)

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DE255273C true DE255273C (de) 1900-01-01

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