DE255258C - - Google Patents

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DE255258C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M11/00Sprayers or atomisers specially adapted for therapeutic purposes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M15/00Inhalators

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Inhalationsapparat. Es sind bereits solche Apparate bekannt, bei welchen durch Druckluft Flüssigkeit zerstäubt wird,, die alsdann eingeatmet werden kann. Diese Apparate haben im Betrieb verschiedene Mangel gezeigt. So konnte bei manchen eine Rücksaugung ^dieser Flüssigkeit stattfinden, da eine direkte Verbindung derselben mit der Druckluftquelle
ίο vorhanden war, welche bei etwa eintretender Rücksaugung nicht unterbrochen wurde. Dieser Mangel ist bei dem Apparat nach der Erfindung vermieden. Dieser ist in der Zeichnung, soweit es zu seinem Verständnis erforderlich, dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Apparat im Aufriß, teilweise geschnitten,
Fig. 2 im Grundriß, teilweise im Schnitt. Der Apparat ruht auf den vier Füßen a, welche mit der Kugel b, dem Unterteil c und dem Kücken d ein festes Stück bilden. Um dieses Kücken d sind im dargestellten Falle vier Flaschen e mit Eingängen f und Ausgängen g für die Druckluft drehbar gelagert, so- daß durch Drehen der Flaschen e immer eine dieser unter Druck gesetzt werden kann. Die Arretierung der Flaschen e findet am Unterteil c statt, und zwar durch einen Federstift f, welcher bei richtiger Flaschenstellung in eine der Vertiefungen des Unterteils c einspringt. Dieser Federstift f ist so ausgebildet, daß er eine Schwenkung der Flaschen nur nach einer Seite gestattet, so daß eine bereits geleerte Flasche nicht mehr unter Druck gesetzt werden kann.
Die Zerstäubung der Flüssigkeit findet folgendermaßen statt:
Die bei χ eingeführte Druckluft gelangt zunächst nach dem Kücken d und geht durch den in diesem vorgesehenen Kanal h nach dem durch einen Glaszylinder in der Flasche e gebildeten Raum i. In diesem drückt sie nach unten auf die Flüssigkeit, so daß dieselbe durch ■ die öffnung k in dem inneren Glaszylinder so lange hochsteigt, bis die gepreßte Luft die Bodenöffnung k des inneren Zylinders erreicht hat. In diesem Augenblick wird die Druckluft in Gestalt von Luftblasen nach oben steigen und durch die recht lebhafte Bewegung der Emanationsflüssigkeit die Flasche e durch das Rohr g und den zweiten Kanal I in dem Kücken d verlassen, so daß die Emanation nunmehr nach dem Oberteil und von hier nach Passieren der Öffnung/), der Glockem und des Wassergefäßes 0 in den Inhalationsraum gelangt.
Gegen eine etwa auftretende rücksaugende Wirkung in der Leitung χ sind zwei Sicherungen vorhanden:
1. die obere mit Wasser gefüllte Schale mit siphonartig wirkender Glasglocke,
2. die Öffnung k am Boden des inneren Zylinders.
Der Vorgang bei einer rücksaugenden Wirkung in der Leitung ist der folgende:
Der auftretende äußere Überdruck drückt die Flüssigkeit in der Schale 0 so weit nach unten, bis der Rand der Glasglocke m wasserfrei wird, so daß sofort die äußere Luft in Gestalt von Luftblasen durch die Flüssigkeit
hindurch nach dem Kanal j> und von diesem aus durch das Kücken nach der Flasche e gelangt, um hier sofort den entstandenen Unterdruck auszugleichen. Während des eben geschilderten Vorganges äußert sich die rücksaugende Wirkung in der Flasche e selbst durch Hochsteigen der Flüssigkeit in dem Räume i, ohne jemals die Öffnung g zu erreichen, da immer nur eine bestimmte Menge
ίο Flüssigkeit in den Flaschen e sich befindet. Da aber inzwischen die durch das Wassergefäß ο eingedrungene äußere Luft durch den Kanal f in die Flasche e gelangt ist, wird diese äußere Luft sofort durch die nunmehr wasserfrei gewordene Öffnung k in der Flasche nach oben steigen und durch die Kücken-Öffnung h nach der Leitung χ gelangen, um hier die entstandene Saugwirkung aufzuheben, so daß die in den Flaschen befindliche Inhalationsflüssigkeit nicht abgesaugt werden kann. Um dies zu gewährleisten, ist natürlich Bedingung, daß sowohl die Flaschen als auch die Wasserschale 0 nur bis zu einer an allen Apparaten kenntlich gemachten Stelle mit Flüssigkeit gefüllt werden, damit selbst bei höchstem Ansteigen der Flüssigkeit die Öffnungen p und g frei bleiben, so daß die Luft ungehindert passieren kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Inhalationsapparat mit zwei oder mehreren die zu zerstäubende Flüssigkeit enthaltenden Flaschen, die um eine sie speisende und ihr als Ständer dienende Druckluftleitung drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der Flaschen ein Glaszylinder so angeordnet ist, daß zwischen diesem und der Flasche ein Ringraum entsteht, der mit dem Innenraum des Glaszylinders durch eine in seinem Boden angebrachte kleine Öffnung in Verbindung steht, und daß außerdem hinter der Austrittsstelle für die Emanationsflüssigkeit ein Siphon angebracht ist, so daß ein Rücksaugen der Luft erschwert und der Emanationsflüssigkeit verhindert wird.
2. Inhalationsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter der Austrittsstelle für die Emanationsflüssigkeit angeordnete Siphon aus einer Wasserschale mit einer in diese tauchenden Glocke gebildet ist, wodurch einerseits ein Rücksaugen der Emanationsflüssigkeit verhindert wird und gleichzeitig ein Parfümieren derselben bewirkt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4058120A (en) * 1976-06-29 1977-11-15 Air Products And Chemicals, Inc. Vaporizer carousel for anesthesia machine
US4253453A (en) * 1979-10-19 1981-03-03 Airco, Inc. Selector valve for anesthesia machine
US4308865A (en) * 1979-10-19 1982-01-05 Airco, Inc. Interlock system for anesthetic vaporizers
EP0860176A1 (de) * 1997-02-20 1998-08-26 Siemens-Elema AB Verdunsterkarussell

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US5921235A (en) * 1997-02-20 1999-07-13 Siemens Elema Ab Vaporizer carousel

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