DE255170C - - Google Patents

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DE255170C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/28Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Ju 255170 KLASSE 15 d. GRUPPE
Bei den bisher bekannten Maschinen zum Ein- und Auslegen der Druckbogen in bzw. aus Druckpressen werden die zu bedruckenden Bogen mit verschiedenen Hilfsmitteln, z. B. mit Saugern oder mit Greifern u. dgl., erfaßt und eingelegt. Diese Einlegeorgane sind aber nicht für alle vorkommenden Bogensorten verwendbar, was sich besonders bei Tiegeldruckpressen erweist, in welchen in mannigfaltiger Abwechslung Seidenpapier, Kartonpapier usw. zum Bedrucken gelangt. " Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine neue Einrichtung zum Heben der Bogen zwecks sicheren Erfassens aller Sorten Bogen durch die Greifer.
In der Zeichnung ist eine für eine Tiegeldruckpresse vorgesehene Ausführungsform der neuen Bogenheber dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen Teil der Bogenheber,
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht zu Fig. i.
Die zum Anheben der Bogen bestimmten Greifer ι haben je ein gebogenes Führungsstück 2, welches im Längsschlitz einer Leiste 3 sitzt und mittels einer Stellschraube 4 höher oder tiefer eingestellt werden kann. Das untere Ende des Führungsstückes hat eine Einstecköffnung, in welche ein schreibfederartiges, d. h. mit einer scharfen, gespaltenen Spitze versehenes Organ 5 eingesteckt ist (es kann allenfalls eine Schreibfeder mit starken Schenkeln und geschärfter Spitze sein). Die Leiste 3 erstreckt sich über die ganze Breite des Stapeltisches, und es können in derselben eine beliebige Anzahl Greifer 1 angeordnet werden. In der Regel werden etwa drei Stück genügen. Die Greifer können in der Längsrichtung der Leiste 3 je nach der Breite des anzuhebenden Bogens eingestellt werden, und es sind deshalb im Steg der Leiste eine Anzahl Löcher zum Durchstecken der Stellschrauben 4 vorgesehen. Die Enden der Leiste 3 sind an zwei Armen 6 befestigt, welche in der Längsrichtung verschiebbar auf den Enden zweier je in einer Hülse 8 verschiebbar sitzender Arme 7 angebracht sind. Letztere sind durch eine Stange 9 miteinander verbunden und sitzen drehbar auf Zapfen io, die am Maschinengestell befestigt sind. Die Arme 7 werden von (nicht gezeichneten) Fedem in den Hülsen 8 gehalten und können entgegen der Wirkung der Federn durch ein Organ zeitweise etwas vorgeschoben werden. An den Enden der Arme 6 ist eine vor der Leiste 3 liegende Röhre 11 befestigt, auf weleher eine Anzahl Preßstempel 12 sitzen, die bei Unebenheit des auf dem Stapeltisch befindlichen Bogenstapels 13 dessen Oberfläche plattdrücken. Die Preßstempel sind mit einer durchgehenden Bohrung 14 versehen, welche Bohrungen in den Hohlraum der Röhre 11 münden. Letztere kann deshalb mit einer Luftpumpe verbunden werden, um allfällig in bekannter Weise mittels Vakuum die Wirkung der Greifer 1 zu unterstützen.
Bei Benutzung der Einrichtung werden die Hülsen 8 mit den Armen 7 derart um die Zapfen 10 gedreht, daß die Greifer 1 auf den Bogenstapel 13 gedrückt werden, wobei die Spitzen jedes Organ es 5 sich spreizen. Fast
gleichzeitig erhalten die Stangen 7 einen kleinen Vorstoß nach vorn, wodurch auch die Organe 5 in der Pfeilrichtung (Fig. 1) etwas verschoben und dabei in den obersten Bogen eingestochen werden. Hierauf erfahren die Hülsen 8 eine zur vorherigen Drehung entgegengesetzte Drehung, so daß die Arme 7 mit den Greifern 1 gehoben werden. Dabei schließen sich die Spitzen der Organe 5 und klemmen das zwisehen ihnen befindliche Stück des Bogens fest, so daß dessen vorderer Teil angehoben wird. Um die fast nicht sichtbaren Einstiche in den Bogen verschwinden zu lassen, können die Greifer 1 so eingestellt werden, daß die Einstiche durch den nachfolgenden Druck verdeckt werden.
Die so angehobenen Bogen werden dann in bekannter Weise von zangenartigen Greifern j erfaßt und ζ. B. auf den Tiegel gelegt und ; nach dem Druck von anderen Greifern abgelegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Bogenheber für Maschinen zum Ein- und Auslegen der Druckbogen in bzw. aus Druckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils oberste Bogen des der Maschine vorgelegten Stapels mit schreibfederartigen, je mit einer scharfen, gespaltenen Spitze versehenen Greifern (1) angehoben wird, welche geneigt gegen den Bogen gerichtet sind und auswechselbar in einem in der Höhenrichtung einstellbaren Führungsstück (2) stecken, welche Führungsstücke (2) in einer Leiste (3) gehalten sind, die von Armen (6) getragen wird, welche an begrenzt . auf- und abwärts schwingbaren Armen (7) sitzen und in deren Längsrichtung verstellt werden können, wobei letzteren Armen (7) nebst der Schwingbewegung eine geringe Längsverschiebung erteilt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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