DE255014C - - Google Patents

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DE255014C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/30Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school
    • G04C21/32Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school giving indications at a number of places each at a different time, e.g. system of alarms in a hotel
    • G04C21/323Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school giving indications at a number of places each at a different time, e.g. system of alarms in a hotel by the hand(s) or handlike members closing the contacts

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Weckuhreinrichtung, bei welcher der Stunden- und der Minutenzeiger mittels an ihnen befindlicher, voneinander isolierter Kontaktstücke auf in ihrem Bereich angeordneten festen Stunden- bzw. Minutenkontakten schleifen und den elektrischen Weckerstromkreis zu einer Zeit schließen, die von der jeweiligen Einstellung von Schaltapparaten abhängig ist,
ίο deren Kontakte durch Leitungen mit den Stunden- bzw. Minutenkontakten entsprechend verbunden sind.
Erfindungsgemäß bestehen nun die festen Minutenzeigerkontakte je aus einem Satze von mehreren, dicht zusammen liegenden, aber voneinander isolierten Platten verschiedener Größe. Diese Platten verschiedener Größe sind dann durch besondere Leitungen mit ihren entsprechenden Kontaktplatten der Schaltapparate verbunden, und zwar können sie dort so durch Stöpselung o. dgl. leitend miteinander vereinigt oder auch isoliert gelassen werden, daß je nach der Art der Vereinigung der mit Hilfe des Minutenzeigerkontaktes bei dem Plattensatze geschlossene Weckerstromkreis kürzere oder längere Zeit (z. B. 10, 20, 30 oder 60 Sekunden) geschlossen bleibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Fig. ι in Vorderansicht dargestellt, wobei die Verbindungen beispielsweise so hergestellt sind, daß bei 12 Uhr 30 Minuten und 10 Uhr 55 Minuten ein Läuten erfolgt. Fig. 2 ist eine Seitenansicht teilweise im Schnitt, Fig. 3 ein Grundriß der Uhr. Fig. 4 ist ein Schaltungsschema, bei dem eine Hilfsglocke eine Verstärkungsbatterie angegeben sind, die auf Wunsch benutzt werden können. Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab einige der Stöpselkontaktblöcke der Fig. 1.
In der Zeichnung ist mit α das auf der Vorderseite eines Gehäuses b angebrachte Zifferblatt einer Uhr bezeichnet. Die Verbindungsdrähte sind in den Fig. 1 und 2 mit Rücksicht auf eine bequemere Darstellung an der Außenseite des Gehäuses angenommen; sie würden bei der praktischen Ausführung natürlich in dem in Fig. 2 teilweise im Schnitt bei b2 und b3 angegebenen Gehäuse untergebracht sein. An der Uhr ist ein das Zifferblatt umgebender Ring c aus Isoliermaterial befestigt. Die Zeiger der Uhr sind mit f und f1 bezeichnet.
An dem Minutenzeiger f1 ist ein Kontaktarm g1 mit einem Rad h1 am Ende befestigt; das Rad bewegt sich über einen Ring von einzelnen Kontaktplattengruppen k. Der Minutenzeiger ist von dem Stundenzeiger f und dieser wieder gegen das Uhrwerk isoliert. Es ist zu diesem Zweck bei r eine achsiale Isolierung vorgesehen. Mit dem Stundenzeiger f ist ein zweiter Arm g verbunden, der über den Rand des Zifferblattes hinausragt und mittels eines Kontaktrades h während seines Umlaufs die in einem Kreise konzentrisch zu den Minutenkontaktplatten k angeordneten Kontaktplatten i, die voneinander nur durch kleine isolierende Zwischenräume getrennt sind, berührt. Es sind in dem dargestellten Beispiel 12 solche Kontaktplatten i angenommen, von denen jede einer Stunde entspricht und daher als Stundenkontaktplatte bezeichnet werden soll,
In dem dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die einzelnen Alarmierungen in Abständen von je 5 Minuten erzeugt werden können. Es ist zu diesem Zwecke für ein Intervall von je 5 Minuten eine Gruppe k, die aus einzelnen Kontaktplatten besteht, vorgesehen. In den Fig. 1 und 4 besteht jede solche Gruppe k aus drei dicht zusammen liegenden, aber voneinander isolierten Platten, die als Minutenzeigerkontaktplatten bezeichnet werden sollen. Diese drei Platten sind von verschiedener Größe und erzeugen dadurch Geläute von verschiedener Dauer, je nach der Zeit, welche das kleine Rädchen h1 braucht, um über die Platte hinwegzugleiten. Es gibt beispielsweise die erste und kleinste Platte ein Geläute von 10 Sekunden, die zweite ein solches von 20 Sekunden und die dritte und größte von 30 Sekunden. Ferner sind, wie weiter unten beschrieben wird, Einrichtungen vorgesehen, um ein Läuten von größerer Länge, beispielsweise von der Summe der drei angegebenen Zeiten, zu erhalten.
Mit den Kontaktplatten k sind durch Drähte k1 (Fig. 1, 2 und 4) Stöpselkontaktsätze I1 verbunden. Auch diese Kontaktsätze bestehen aus je drei Teilen 1,2, 3 von verschiedener Größe, von denen der eine mit der kleinsten, der zweite mit der mittleren und der dritte mit der größten Platte eines Satzes k verbunden ist. Diese Stöpselkontaktsätze dienen zur Herstellung der gewünschten Verbindungen, wie weiter unten beschrieben werden soll. In ähnlicher Weise sind die zwölf Stundenkontaktplatten i mit Stöpselkontaktblöcken j verbunden, von denen ebenfalls 12 Stück oder 12 Sätze vorgesehen sind. Jeder Block j ist mit einer Anzahl von Löchern versehen, beispielsweise mit vier Löchern 8, 8a (in Fig. 5), die zweckmäßig, wie dargestellt, sich durch ihre Größe oder durch irgendein anderes geeignetes Mittel voneinander unterscheiden. Ebenso besitzt jeder der einzelnen Minutenkontaktblöcke 1, 2, 3 mehrere, beispielsweise zwei Löcher 5, 5a, 6, 6a, 7, ηα. Um nun zu einer bestimmten Zeit die Alarmglocke in Tätigkeit zu setzen, verbindet man den der betreffenden Stunde entsprechenden Kontaktblock / mit dem der betreffenden Minute entsprechenden Stöpselkontaktsatz I1, und zwar je nachdem man ein Läuten von 10, 20 oder 30 Sekunden wünscht, unter Benutzung eines der Löcher 5 oder 6 oder 7. Wünscht man ein Läuten von 60 Sekunden, so kann man mittels eines in ein besonderes Loch 4 gesteckten Stöpsels die drei Kontakt blöcke 1, 2, 3 leitend miteinander verbinden. Es bleibt dann offenbar der Stromkreis so lange geschlossen, bis die Rolle h1 des Minutenzeigerkontaktes g1 über alle drei Kontaktplatten des Satzes k hinweggegangen ist. In Fig. 1 ist beispielsweise eine Verbindung q zwischen dem Stundenkontaktblock XII und dem Minutenkontaktblock 2 der Minuten »30« und eine weitere Verbindung q1 zwischen dem Stundenkontaktblock X und dem Minutenkontaktblock 3 der Minute 55 hergestellt; man erhält also um 12 Uhr 30 ein Läuten von 20 Sekunden und um 10 Uhr 55 ein solches von 30 Sekunden. In Fig. 4 ist das Schaltungsschema dargestellt, wobei ebenfalls bei 12 Uhr 30 ein Läuten von 20 Sekunden ertönen soll, indem der Stöpselkontaktblock j, der die Stundenzahl 12 trägt und mit der der Stunde XII entsprechenden Kontaktplatte i verbunden ist, durch die Leitung q mit dem Stöpselkontaktblock 2 desjenigen Satzes verbunden ist, der zur Minutenzahl 30 gehört. d ist in dem Schaltungsschema eine Stromquelle, z. B. ein Trockenelement, dessen einer Pol, z. B. der positive Pol d3, durch einen Draht d1 mit einer von zwei Klemmen η verbunden ist, die am Uhrgehäuse angeordnet und für gewöhnlich durch einen Kurzschlußdraht n1 miteinander verbunden sind. Es ist bei diesem Schaltungsschema außer der Hauptglocke e noch eine Hilfsglocke m1 und eine Verstärkungsbatterie s vorgesehen. Wenn diese Batterie s eingeschaltet werden soll, so wird die Verbindung nx zwischen den Klemmen η entfernt und die Batterie s an die beiden Klemmen η angeschlossen, z. B. durch Drähte n2, wie Fig. 4 punktiert zeigt. Von der zweiten Klemme η führt ein Draht d2 zum Minutenzeiger f1, von dem andern Pol rf4 des Trockenelements führt ein Draht o1 zu einem Batterieausschalter 0, und von dessen Kontakt o6 ein Draht o2 durch einen Schalter p und einen Draht o3 zur Glocke e. Ferner ist der Draht o2 mit einer Klemme m verbunden, an welche die zweite Glocke m1 angeschlossen ist. Die zweite Klemme dieser Glocke ist durch einen Draht o4 einerseits mit der zweiten Klemme der Glocke e und. andererseits mit dem Stundenzeiger f der Uhr verbunden.
Steht nun beispielsweise, wie in Fig. 4 angenommen, die Uhr auf 12 Uhr 30, zu welchem Zeitpunkt ein Alarm zustande kommen soll, so ergibt sich folgender Stromkreis: Von der Batterie durch Draht o1, Schalter 0, Draht o2, einerseits durch Schalter p, o3, Glocke e, o4, andererseits durch die Glocke m1 und o4 nach dem Stundenzeiger; durch die Stundenkontaktplatte i, Leitung j1, Stöpselkontaktplatte XII, Leitung q, zur Minute 30 gehörige Stöpselkontaktplatte 2, durch den Minutenzeiger zurück zur Batterie. Dieser Stromkreis ist um 12 Uhr 30 20 Sekunden lang geschlossen, so daß die Glocken läuten.
Wie bereits oben erwähnt, besitzt jeder Stundenkontaktblock j mehrere Löcher, und zwar sind auch diese Löcher zweckmäßig voneinander unterscheidbar, z. B. durch ihre
Größe. Durch diese Maßnahme sollen Irrtümer vermieden werden, wenn mehrere Stöpsel und Schnurverbindungen gleichzeitig benutzt werden; um beispielsweise Signale um io Uhr 30, 12 Uhr 30 und 12 Uhr 55 einzustellen. Die Stöpsel sind zweckmäßig gleichfalls deutlich voneinander unterscheidbar zu gestalten.;
Es ist nicht wesentlich, daß alle Teile des Ringes von Kontaktplattensätzen k oder alle Teile der Stöpselkontaktblöcke untereinander übereinstimmen. Wenn man vorher weiß, daß zu gewissen Stunden weniger Alarmierungen, zu anderen Stunden mehr verlangt werden, oder daß zu gewissen Zeiten nur kurze, zu anderen Zeiten nur lange Alarmierungen nötig sind, so kann man die Kontaktplatten k entsprechend variieren, man kann beispielsweise statt je drei Platten pro Satz k hier und da mehr Platten oder weniger vorsehen, z. B. an einer Stelle fünf, an einer anderen Stelle nur zwei; ebenso kann man bei einigen Blöcken / mehr, bei anderen weniger als vier Löcher vorsehen.
Die verbindenden Stöpselschnüre q, q1 können lose oder an dem Uhrgehäuse irgendwie befestigt sein, wobei in letzterem Falle Gewichte oder Federn vorgesehen sein können, um die losen Teile der Schnüre in das Gehäuse hinein außer Sichtbereich zu ziehen.
So kann beispielsweise das eine Ende der Schnur q in Fig. 1 dauernd in dem Stundenkontaktblock j befestigt sein; die Zahl der vorzusehenden Schnüre ist natürlich beliebig.
Der Schalter 0 in Fig. 4 verhindert ein Ansprechen des Weckers, wenn er sich in Offenstellung befindet, d. h. auf dem toten Kontakt o7 liegt statt auf dem Kontakt oe, wie dargestellt ist. Der Schalter -p dient dazu, die Glocke e auszuschalten. Er wird dann auf Kontakt j>z gelegt, so daß nur die Hilfsglocke m1 ertönt.
Die schwarzen Flächen in Fig. 1 und 2 stellen Isoliermaterial dar. Gewünschtenfalls kann man auch Zeiger verwenden, die aus einem Stück von solcher Länge bestehen, daß sie geeignet sind, selbst die Kontakträder zu tragen, auch kann man an Stelle der Kontakträder andere geeignete Kontaktorgane anwenden.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Elektrische Weckuhreinrichtung, bei welcher der Stunden- und der Minutenzeiger mittels an ihnen befindlicher, voneinander isolierter Kontaktstücke auf in ihrem Bereiche angeordneten, festen Stunden^ bzw. Minutenkontakten schleifen und den elektrischen Weckerstromkreis zu einer Zeit schließen, die von der jeweiligen Einstellung von Schaltapparaten abhängig ist, deren Kontakte durch Leitungen mit den Stunden- bzw. Minutenkontakten entsprechend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Minutenzeigerkontakte je aus einem Satze von mehreren, dicht zusammen liegenden, aber voneinander isolierten Platten (k) verschiedener Größe bestehen, welch letztere durch besondere Leitungen (k1) mit ihren entsprechenden Kontaktplatten (1, 2, 3) der Schaltapparate verbunden sind und dort so durch Stöpselung o. dgl. leitend vereinigt oder isoliert gelassen werden können, daß je nach der Art der Vereinigung der mit Hilfe des Minutenzeigerkontaktes (g1) bei dem Plattensatz (k)\ geschlossene Weckerstromkreis kürzere oder längere Zeit (z. B. 10, 20, 30 oder 60 Sekunden) geschlossen bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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