DE91664C - - Google Patents
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- DE91664C DE91664C DENDAT91664D DE91664DA DE91664C DE 91664 C DE91664 C DE 91664C DE NDAT91664 D DENDAT91664 D DE NDAT91664D DE 91664D A DE91664D A DE 91664DA DE 91664 C DE91664 C DE 91664C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/16—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
- G04C21/20—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by closing a contact to ring an electromechanical alarm
- G04C21/205—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by closing a contact to ring an electromechanical alarm by the hand(s) or handlike members closing the contact
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- Electric Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
Der Zweck der vorliegenden elektrischen Mahnuhr ist, in Verbindung mit Notizen oder
Eintragungen anzuzeigen, was zu einer bestimmten Zeit zu geschehen habe, und zwar
geschieht dies in der Weise, dafs die Uhr eine bestimmte (aber beliebig bestimmbare) Zeit
signalisirt, wonach man aus einem für solche Eintragungen bestimmten Buch ersehen kann,
was zu dieser Zeit geschehen soll.
Eine solche elektrische Mahnuhr, kann für verschiedene Zeiten construirt werden, und es
sind deshalb folgende drei Haupttypen aufgestellt :
1. für Stunden,
2. für Stunden und Tage,
3. für Stunden, Tage und Monate.
Die Zeichnungen zeigen diese drei Typen in schematischen Bildern, und zwar zeigt
Fig. ι eine Uhr mit Stundeneintheilung,
während
Fig. 2 und 3 elektrische Mahnuhren mit Stunden- und Tageseinteilung und endlich
Fig. 4, 5 und 6 solche mit Stunden-, Tagesund Monatseintheilung zeigen.
Die in Fig. 1 dargestellte Mahnuhr eignet sich für Mahnungen während des Tages und
besteht zu diesem Zwecke aus einem Zifferblatte α mit einer 12 bezw. 24 Stunden entsprechenden
Eintheilung.
Ein hörbares Signal erhält man bei dieser Uhr, wenn ein' Zeiger, und zwar der Stundenzeiger
c, den Strom einer elektrischen Batterie b schliefst. Um dies bei jeder Stellung des
Zeigers zu ermöglichen, ist das Zifferblatt aus leitendem Stoff und besitzt eine der Eintheilung
entsprechende Anzahl von Löchern d.
Ein Leitungsdraht f geht von der Batterie b in das Uhrwerk bezw. zur Drehachse des
Zeigers, welches bezw. welche von dem Zifferblatte isolirt ist; ebenso ist das Zifferblatt a
durch eine Leitung e mit der Batterie verbunden, in welche Leitung eine elektrische Glocke g·
eingeschaltet ist.
Soll nun zu einer bestimmten Zeit ein Signal ertönen, so bringt man in die entsprechende
Oeffnung einen Stift h ein, welcher eine leitende Verbindung zwischen dem
Zeiger und dem Zifferblatte herstellt, wenn der federnde Fortsatz i des ersteren am Stifte anliegt.
Die beim Schliefsen des Stromes in Bewegung gesetzte Glocke mahnt den Besitzer, dafs
derselbe irgend etwas zu besorgen habe.
Was er zu dieser bestimmten Zeit zu besorgen hat, entnimmt er aus einem Buche,
welches zur Eintragung solcher Fälle dient.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Mahnuhren eignen sich für Tage und Stunden,
d. h. man kann durch Einschaltung zweier Stifte an einem beliebigen Tage und zu einer
beliebigen Stunde an die Verrichtung irgend einer Arbeit gemahnt werden.
Zu diesem Zwecke besitzt die in Fig. 2 dargestellte Uhr zwei Zifferblätter α α1 aus leitendem
Stoff, von welchen das gröfsere das kleinere umgiebt, während beide von einander
isolirt sind. Das gröfsere ringförmige Zifferblatt α besitzt vortheilhaft die Stundeneinthei-
lung für 24 Stunden, während das kleinere, volle oder ringförmige Zifferblatt a1 die Tageseintheilung
für 31 Tage trägt.
Bei dieser Ausführungsform wird erst dann ein Signal ertönen, wenn beide Stromschliefsungen
zwischen den Zeigern und ihren Zifferblättern durch oben erwähnte Stifte bezw. Stöpsel h h1 (welche in die Löcher d d1 eingesteckt
werden) bewirkt sind, was logischer Weise nach einander geschieht, indem der Stromschlufs des Tage-Zifferblattes zuerst hergestellt
wird und während des ganzen Tages aufrecht bleibt, während der andere Stromschlufs
im Laufe des Tages gebildet wird. Ist dies eingetreten, so geht der Strom von der
Batterie b in der Richtung des Pfeiles durch das allseits isolirte Rohr des Tagezeigers c1 in
den Stift ft1, weiter durch das Zifferblatt al
zur Klemme k, von dort durch das Uhrwerk bezw. zur Drehachse des Stundenzeigers c, von
diesem zum Stift ft, in das Zifferblatt α und von / weg durch ein eingeschaltetes Notizbuch
m und durch die Glocke g zur Batterie zurück.
Bei dieser Ausführungsform ist ein Notizbuch m (vortheilhaft ein Monatsbuch) in den
Stromkreis unmittelbar eingeschaltet, wobei die Schlofstheile m1 m2 als StromschlufsstUcke
fungiren, wenn das Buch geschlossen ist, was beim Nichtgebrauch stets der Fall ist.
Der Strom, also auch das Geläute wird durch Oeffnen des Buches unterbrochen, wonach
man nachsehen kann, was zu dieser Zeit geschehen soll. An Stelle des Buches kann
auch ein Umschlag treten , welcher erst das Buch enthält, oder letzteres kann auch in eine
Hülle eingeschoben werden, welche zwei federnde StromschlufsstUcke enthält, die beim
Hineinschieben des Baches in Berührung gebracht werden. Nothwendig bei dieser Ausführungsform
ist, dafs das leitende Rohr des Tagezeigers wie auch dessen Triebrad von allen mit ihm in Berührung kommenden
Theilen isolirt ist, was auf bekannte Weise, nämlich durch Verwendung nicht leitenden
Stoffes geschieht. Der Anordnung eines Minutenzeigers steht nichts im Wege.
Die Abänderung in Fig. 3 entspricht insofern der Fig. 2, als auch hier eine Tages- und
Stundeneintheilung vorgesehen ist, nur mit dem Unterschiede, dafs beide Zifferblätter a a1
neben einander angeordnet sind. Die Stromschliefsungen werden hier ebenso durch Einstecken
von Stöpseln h h1 hergestellt.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich auch dadurch von der ersteren, dafs das Buch
mit den Bemerkungen nicht in den Stromkreis eingeschaltet, sondern von den einzelnen durch
Stromschliefsung erzeugten Strömen beeinflufst wird. Jedes Zifferblatt gehört hier nämlich
einem besonderen Stromkreis an, in welchen ein Elektromagnet eingeschaltet ist. Der Stromkreis
des Tage-Zifferblattes ist folgender:
Von der Batterie b in der Pfeilrichtung zur isolirten Drehachse des Tagezeigers c1, durch
den Stöpsel ft1 und das Zifferblatt a1, von η
aus durch den Elektromagneten 0 und in die Batterie zurück. Der zweite Stromkreis geht
von der Batterie b in das Uhrwerk bezw. in die Drehachse des Stundenzeigers c, weiter
durch diesen und das Zifferblatt α und von ρ
aus in den Elektromagneten q und in die Batterie zurück.
Der Vorgang bei dieser Uhr ist folgender:
Schliefst der Tagezeiger seinen Stromkreis (was wegen der Abnutzung der Batterie nur
kurze Zeit währen darf), so wird der Elektromagnet 0 in Thätigkeit versetzt, indem er
seinen Anker r anzieht. Dieser Anker giebt dadurch das auf einer schiefen Ebene t liegende
Notizbuch s frei, welches nun bis zum zweiten Anker des Elektromagneten q gleitet. Schliefst
nun auch der Stundenzeiger seinen Stromkreis, so wird das Buch wieder freigegeben und
gleitet bis zu den Anschlägen u, welche wie auch die StromschlufsstUcke ν und die Alarmglocke
g in einen besonderen Stromkreis eingeschaltet sind, der durch das in einem leitenden
Rahmen befindliche Buch geschlossen wird, wobei die Glocke ertönt. Durch Entfernen
des Buches wird der Strom unterbrochen.
Um das Buch bei jeder Lage und zur beliebigen Zeit aus dem dasselbe enthaltenden
(zweckmäfsig hinter dem Uhrwerk angebrachten) Kasten entnehmen zu können, sind für beide
Stromkreise besondere Drücker w χ angeordnet, durch welche die Elektromagnete unabhängig
von einer anderen Stromschlufsvorrichtung in Thätigkeit versetzt werden können.
Die Ausführungsformen in den Fig. 4, 5. und 6 haben das gemeinschaftlich, dafs sie für
Stunden, Tage und Monate eingerichtet sind und demzufolge drei Zifferblätter α α1 α? aufweisen
, wovon jedes die Eintheilung für einen bestimmten Zeitabschnitt, Stunden, Tage,
Monate und seinen zugehörigen Zeiger c cl c"1
besitzt.
In Fig. 4 sind die ringförmigen Zifferblätter α α1 α? in einander, gegebenenfalls in der Tiefe
versetzt angeordnet und von einander isolirt. Jedes Zifferblatt besitzt entsprechend seiner Eintheilung
Löcher d d1d2, in welche die Stifte
A ft1 A2 zur Stromschliefsung eingesteckt werden. Die Stromschlüsse werden wie in Fig. 2
nach einander gebildet, und es ertönt dann ein Signal, wenn alle drei Stromkreise geschlossen
sind.
Die Reihenfolge der Stromschliefsung ist nebensächlich; um jedoch für alle Fälle vorgesehen
zu sein, wird zuerst der Monats-, dann der Tage- und endlich der Stunden-
zeiger - Stromschlufs gebildet. Der Stromkreis geht hierbei von der Batterie in der Richtung
der Pfeile zum vollständig isolirten Rohre des Monatszeigers c2, von diesem durch den Stift /i2
und das Zifferblatt a2 zur Klemme y, weiter
zum isolirten Rohre des Tagezeigers c1 und durch
diesen und den Stift h1 zum Zifferblatt a1, von
dort zur Klemme £, zum Stundenzeiger und durch den Stöpsel h zum Zifferblatt a, weiter
durch die Glocke g und das Buch m zur Batterie zurück.
Die Ausführungsformen der Fig. 5 und 6 entsprechen der Fig. 4, nur ist in Fig. 5 das
Monats - Zifferblatt a'2 besonders angeordnet, während in Fig. 6 alle drei Zifferblätter a a1 a1
neben einander liegen.
Die Schaltungsweise ist hier dieselbe wie in Fig. 2 und aus den Figuren mit Hülfe der
Pfeile erkenntlich, wobei immer zuerst der Monats-, dann der Tage- und endlich der
Stundenstromschlufs hergestellt wird, worauf erst das elektrische Signal ertönt.
In den Fig. 4, 5 und 6 sind beispielsweise die Bücher m in den Stromkreis eingeschaltet,
können aber in derselben Weise wie in Fig. 3 verwendet werden, wonach dann jedes Zifferblatt
in einen besonderen Stromkreis - eingeschaltet werden würde.
Der Minutenzeiger kann bei jeder Ausführungsform ohne Schwierigkeiten angeordnet
werden.
Es ist klar, dafs die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Anordnungen in eine vereinigt
werden können, wobei man nur einer bekannten Schaltvorrichtung bedarf, um entweder
das verbundene (Fig. 2) oder freie Buch (Fig. 3) einschalten bezw. zur Verwendung
bringen zu können.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Eine Stromschlufsvorrichtung für elektrische Mahnuhren, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines Notizbuches fm) oder eines das Notizbuch enthaltenden Umschlages in den Stromkreis in der Weise, dafs dessen leitende Schlofstheile (m1 tri1) bei geschlossenem Buche Stromschlufs bilden, oder dessen federnde Stromschlufsstücke durch Einschieben des Buches in Berührung gebracht werden.
- 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das in einem leitenden Rahmen befindliche Notizbuch den Lärm - Stromkreis schliefst, gekennzeichnet durch eine schiefe Ebene (t), aut welcher ein Buch durch den Anker (r) eines Elektromagneten (o) festgehalten wird und allmählich herabgleitet, wenn die einzelnen Stromkreise durch die Zeiger geschlossen werden, und schliefslich einen besonderen Stromkreis durch Stromschlufsstücke (u v) schliefst, in welchem erst die Lärmglocke (g) eingeschaltet ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91664C true DE91664C (de) |
Family
ID=363271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91664D Active DE91664C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91664C (de) |
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0
- DE DENDAT91664D patent/DE91664C/de active Active
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