DE21226C - Selbstthätiger Central-Weckapparat - Google Patents

Selbstthätiger Central-Weckapparat

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DE21226C
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DE
Germany
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plates
alarm clock
central alarm
plate
automatic central
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Active
Application number
DENDAT21226D
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English (en)
Original Assignee
A. berger in Dresden, Dürerstr. 36 F- II
Publication of DE21226C publication Critical patent/DE21226C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/30Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school
    • G04C21/32Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times with provision for a number of operations at different times, e.g. ringing the bells in a school giving indications at a number of places each at a different time, e.g. system of alarms in a hotel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
ARTHUR BERGER in DRESDEN. Selbstthätiger Central - Weckapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom li.Juni 1882 ab.
Der Central-Weckapparat besteht aus einem Holzgehäuse A, auf dessen oberer Wand ein Pendeluhrwerk B angebracht ist, welches mit einem Zifferblatt C von Holz oder einem anderen schlechten Elektricitätsleiter versehen ist. Unterhalb jeder Stundenziffer ist ein Metallplättchen D, befestigt.
Jedes dieser Metallplättchen D fängt unmittelbar unter der zugehörigen Stundenziffer an und endigt ca. 0,5 mm vor dem Anfang des weiter rückwärts folgenden Metallplättchens, so dafs jedes derselben von dem folgenden isolirt ist. . Aufserdem sind noch vier Metallplättchen E aufserhalb der Ziffern (d. h. weiter nach der Peripherie des Zifferblattes gelegen als die Stundenziffern) angebracht und auf die Ziffern 3, 6, 9 und iz vertheilt. Die Plättchen E fangen im Scheitel der betreffenden Ziffern an und endigen nach vorwärts. Die Metallplättchen D und E sind mit Metallstiften auf der Holzfiäche befestigt, so dafs diese Stifte auf der Rückseite des Zifferblattes 2 mm hervorragen. An jedem dieser Metallstifte ist ein Metalldraht befestigt, welcher, durch die obere Wand nach dem Innern des Gehäuses geleitet und daselbst mit der ihr nach der Zahl zugehörigen Platte in leitende Verbindung tritt. Der Platten F sind zwölf, dieselben sind in der Folge von i, 2, 3 u. s. w. von oben nach unten auf der Vorderfläche des Gehäuses geordnet. Unterhalb dieser Platten F befinden sich die vier Platten G, welche mit den Zahlen Y4, ya, s/4 und i/i versehen sind, und ist jede derselben mit einem der Metallplättchen E leitend verbunden. Unter diesen Platten G sind die Strangpaare unangebracht (diese richten sich in ihrer Anzahl nach der Zahl der zu signalisirenden Stationen), welche aus mit Seide übersponnenen Metallfäden bestehen und an ihren unteren Enden Metallstopfen tragen, welche in die in den Platten F und G angebrachten Oeffnungen streng passend gesteckt werden können. Die Fortsetzung jedes dieser Strangpaare führt nach der zu signalisirenden Station, woselbst dasselbe mit galvanischen Elementen verbunden und ein sogenannter Klingelapparat eingeschaltet ist. Die Anwendung geschieht folgendermafsen: Soll z. B. Station I '/46 Uhr, Station II Y4 7 Uhr signalisirt werden, so steckt man den an dem längeren Strange befindlichen Stopfen in die mit 6 bezeichnete Oeffhung der ersten Reihe der Oeffnungen, den an dem kürzeren Strange befindlichen Stopfen in die mit '/4 bezeichnete Oeffhung der. ersten Reihe, den längeren Strang der mit II bezeichneten Station in Oeffnung 7 der zweiten Reihe der Oeffnungen, den kürzeren Strang in die mit 3/4 bezeichnete Oeffnung der zweiten Reihe u. s. f. Kommen nun die Zeiger, indem sie über die Metallplättchen D und E streichen, in eine Stellung (bei Station I auf Y46, bei . Station II auf 3/47), welche eine Verbindung zwischen den beiden Elektroden, als welche die Metallplättchen D und E zu betrachten sind, herstellt, so wird der Strom geschlossen, und das Signalisiren geht vor sich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination eines selbsttätigen Central-Weckapparates, bestehend in einem Pendeluhrwerk mit zwei Systemen von Platten F und G, welche mit dem Uhrwerk derart ver-
    bunden sind, dafs jede der Platten F mit einem ihr der Zahl nach gleichnamigen Plättchen D und jede der Platten G mit einem gleichnamigen Plättchen E leitend verbunden ist, so dafs, wenn beide Zeiger gleichzeitig, der eine auf eins der Plättchen E1 der andere auf eins der Plättchen D zu stehen kommen, je nach der Zahl der in F und G eingeführten Stopfenpaare H, einzelne oder gleichzeitig mehrere elektrische Stromkreise in durch die Permutation der Stopfenpaare H im Plattensystem F G bestimmter Zeit geschlossen und die in dieselben eingeschalteten, sogenannten elektrischen Klingelapparate in Thätigkeit gesetzt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT21226D Selbstthätiger Central-Weckapparat Active DE21226C (de)

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