DE254887C - - Google Patents

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DE254887C
DE254887C DENDAT254887D DE254887DA DE254887C DE 254887 C DE254887 C DE 254887C DE NDAT254887 D DENDAT254887 D DE NDAT254887D DE 254887D A DE254887D A DE 254887DA DE 254887 C DE254887 C DE 254887C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
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Claims (1)

  1. KAISERLICHES Λ
    PATENTAMT.
    Der Erfindungsgegenstand betrifft eine Laufkatze für Schrägauf züge zum Begichten von Hochöfen u.dgl. Es sind bereits Laufkatzen für Schrägaufzüge bei Hochöfen u. dgl. bekannt geworden, bei denen das Zugseil an einem mit dem Gestell der Laufkatze drehbar verbundenen Lenker angreift und bei denen das Absetzen der Last durch Drehen des Lenkers um die an der Laufkatze angeord-
    IQ nete Achse erfolgt. Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand insofern vorteilhaft, daß der Lenker der stets ungeteilt auf dem Hauptgleise verbleibenden Katze an einem Punkte angreift, welcher unterhalb der Laufbahn liegt, so daß einem Abheben der Katze von ihrer Laufbahn in jeder Lage vorgebeugt wird, und daß ferner Zug- und Lastseil in einem gemeinsamen oder in nahe beieinander liegenden Punkten an dem freien Ende des Lenkers angreifen. Durch letztere Anordnung wird der sonst vielfach als vermittelndes Glied dienende, auf Biegung beanspruchte, schwere Doppel-: hebel entbehrlich, und man kann die Bauhöhe
    »5 des ganzen Aufzugsgerüstes beliebig niedrig gestalten, weil der erforderliche Lenkerausschlag um so geringer ausfällt, je größer der Abstand des Drehpunktes k von der Leitrolle d gewählt ist.
    α bezeichnet die Laufbahn für die Katze b, welche in ihrem Gestell die Leitrolle d und die feste Achse h trägt. In der letzteren ist der Lenker c mit seinem einen Ende drehbar gelagert, während an seinem anderen Ende das Zugseil i und das Lastseil f sowie das Gegengewicht e angreifen. Das Lastseil / wird über die im Katzengestell gelagerte Leitrolle d zum Lastkübel g geführt. Dadurch, daß der Drehpunkt h exzentrisch . zu dieser Leitrolle d angeordnet ist, wird der Abstand zwischen dem Lenkerende β und der Leitrolle d in dem Maße verkürzt, wie der Len- ker c um seinen Drehpunkt h nach oben geschwenkt wird. Entsprechend dieser Verkürzung läuft das Seil f über die Rolle d ab, der Kübel senkt sich. Umgekehrt wird sich der Kübel heben, wenn der Lenker nach ,abwärts gedreht wird. In der Figur ist der Lenker c in den drei Lagen 1, 2 und 3 dargestellt, denen die ebenfalls eingetragenen Kübelhöhenlagen i, 2 und 3 entsprechen. Der Arbeitsvorgang spielt sich folgendermaßen ab: Mittels des Zugseiles * wird die Katze b über die Laufbahn α in bekannter Weise hochge-· zogen, bis sie oberhalb der Gicht p des Ofens 0 vor dem Arischlage q Halt macht. Durch Weiterbewegung des Zugseiles gelangt der Lenker c in die Lagen 1, 2 und 3, wodurch der Kübel auf die Gichtöffnung'; aufgesetzt und entleert wird. Wenn darauf das Zugseil * in umgekehrter Richtung bewegt wird, heDt sich zuerst der Kübel an, um dann mit der. Katze abwärts zur Beladestelle geführt zu werden Die Bewegung des Kübeldeckels I wird in bekannter Weise yorgenommen.
    Paten τ-An Spruch:
    Laufkatze für Schrägaufzüge bei Hochöfen u. dgl., bei welcher das Zugseil an einem mit dem Gestell der Laufkatze dreh-
    bat verbundenen Lenker angreift und bei der das Absetzen der Last durch Drehen des Lenkers um die an der Laufkatze angeordnete' Achse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (h) des Lenkers, welche mit dem einen Ende des Lenkers (c) zusammenfällt, am Rahmen der Laufkatze unterhalb der Laufbahn für die Laufrollen der Katze liegt, und daß an dem freien Ende (e) des Lenkers außer dem Zugseil (i) auch das Lastseil (f) angreift, welches über eine an der Laufkatze oberhalb des Drehpunktes des Lenkers gelagerte Leitrolle (i) geführt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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