DE254580C - - Google Patents

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DE254580C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • F41A27/14Central-pivot bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254580 KLASSE 72 h. GRUPPE
PHILIPP LENTZ in BERLIN-LICHTERFELDE.
von Luftfahrzeugen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Drehgestell für Maschinengewehre und Maschmengeschütze zum Beschießen von Luftfahrzeugen, das nicht nur ein bequemes Zielen bis zur Senkrechten, sondern darüber hinaus gestattet. Dies wird dadurch erreicht, daß der Schütze auf einer mit dem Drehgestell fest verbundenen Gleitfläche ruhend, die Bewegungen des Geschützrohres in der Senkrechten mitmacht,
ίο wobei das Auge stets in der Visierlinie bleibt. Das Richten des Geschützes in der Wagerechten wird mit den Füßen des Schützen bewirkt durch seitliches Anstemmen derselben an einen mit der Fundamentplatte verbundenen Kreisbogen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in
Fig. ι in Seitenansicht und in
Fig. 2 in Draufsicht.
Das Geschütz G ist mittels Drehzapfens Z in einem Bock B gelagert. Durch ein Zahnradgetriebe Ä1, R2 und die mit dem Zapfen verbundenen Zahnsegmente 5 wird die Schußwaffe in bekannter Weise durch Drehen eines Handrades H auf einen beliebigen Winkel eingestellt. Zwischen den beiden Schenkeln des Bockes B ist eine bogenförmige Gleitfläche L als Lager für den Körper des Bedienungsmannes fest angeordnet, die eine solche Form hat, daß der Zielende auf ihr durch sein Gewicht beim Krümmen der Knie in die punktiert gezeichnete Lage heruntergleiten kann.
Nötigenfalls kann der Zielende zum Heruntergleiten in die punktierte Stellung mit den Füßen hinter den Rahmen haken und durch Ziehen das Gleiten unterstützen.
Um die das Fundament bildende Plattform P herum ist ein kreisförmiger Rahmen K angeordnet, welcher als Stützpunkt für die Füße dient und durch Speichen V o. dgl. mit der Grundplatte P fest verbunden ist. Eine zweite Plattform P1 ist durch Lagerzapfen Z1 in der Grundplatte P gelagert und mit Rädchen, Kugel- oder Rollenlager versehen, um die Plattform P1 leicht auf der Grundplattform P herumdrehen zu können.
Durch Anstemmen der Füße gegen den Rahmen K kann sich der Zielende wieder aufwärts schieben. Durch seitlichen Druck der Füße gegen den Rahmen K wird die Plattform P1 und mit ihr das Geschütz und Lager gedreht, so daß das Richten in der Horizontalen einzig durch die Füße des Bedienungsmannes erfolgt.
Das Drehgestell ist besonders zum Aufbau auf Automobilen gedacht, kann aber auch auf Kriegsschiffen, in Hafeneinfahrten, Pulvermagazinen, Kasematten, Brückenköpfen und auf den Dächern von Kasernen, Magazinen usw. aufgestellt werden, um den Angriff von Luftfahrzeugen abzuwehren.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Drehgestell für Geschütze und Maschinengewehre, insbesondere zum Beschießen
    von Luftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbaren Lagerbock (B) der Schußwaffe eine bogenförmige Gleitfläche (L) und eine Fußstütze (K) für den Schützen derart angebracht sind, daß der Schütze bei gleichzeitigem Visieren seine Stellung entsprechend den Bewegungen des zu beschießenden Luftfahrzeuges auf der Gleitbahn verändern kann.
  2. 2. Drehgestell gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der feststehenden Plattform (P) ein ringförmiger Rahmen (K) als Unterstützung für die Füße des Schützen verbunden ist, derart, daß durch seitliches Anstemmen der Füße gegen den ringförmigen Rahmen das Geschütz in horizontaler Richtung eingestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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