DE2544765C2 - Schaufel - Google Patents
SchaufelInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B15/00—Implements for use in connection with stoves or ranges
- F24B15/06—Shovels with ejectors
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
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Description
40
Die Erfindung betrifft eine Schaufel, insbesondere für staubige Schüttgü'er, mit einem mit einer Rückwand
und mit Seitenwänden versehenen Schaufelblatt, das mit einem Schaufelstiel fest verbunden ist, und mit einer das
Schaufelblatt stirnseitig und oberhalb der Rückwand und der Seitenwände abdeckenden Abdeckung, welche
mittels eines am Schaufelstiel angeordneten Betätigungselementes über eine Betätigungsstange so bewegbar
ist, daß eine stirnseitige Öffnung zwischen der Abdeckung und dem Schaufelblatt entsteht.
Es ist bereits eine Schaufel bekannt (US-Patentschrift 62 347), die ein Schaufelblatt aufweist, das an seiner
rückwärtigen Kante durch eine Rückwand und an seinen Seitenflächen durch parallel verlaufende Seitenwände
begrenzt ist. An den beiden Seitenwänden ist nahe der Rückwand ein Verschlußelement schwenkbar
gelagert, das über eine Betätigungsstange mit einem am Schaufelstiel befestigten Betätigungselement in Wirkverbindung
steht. Bei geschlossener Schaufel verläuft das Verschlußelement etwa wie die Hypotenuse eines
Dreiecks, dessen rechtwinklig zueinander verlaufende Seiten durch das Schaufelblatt und die Rückwand
gebildet werden. Das maximale Aufnahmevolumen dieser bekannten Schaufel ist aufgrund des dargelegten
Verlaufs des Verschlußelements in geschlossener Stellung der Schaufel relativ gering.
Beim Schließen dieser Schaufel ist mit Schwierigkeiten zu rechnen, da das zu behandelnde Schüttgut nicht
ohne weiteres auf dem Schaufelblatt in der Form vorliegt, die ein Schließen des Verschlußelements ohne
Schwierigkeiten zuläßt. Daher wird beim Schließen das Verschlußelement regelmäüig unter erheblichem Kraftaufwand
die Schüttung auf dem Schaufelblatt durch Niederschwenken des Verschlußelements zu verändern
sein, wenn ein im wesentlichen geschlossener Schaufelhohlraum gebildet werden soll. Es ist dabei zu
befürchten, daß die bekannte Schaufel auch bei erheblichem Kraftaufwand in vielen Fällen nicht
ausreichend geschlossen werden kann, so daß staubiges Schüttgut aus der Schaufel in unerwünschter Weise
austreten kann.
Es ist weiterhin eine Schaufel zum Befördern von glühendem Brennstoff und Asche bekannt (deutsche
Patentschrift 3 19 484), welche ein muldenförmiges Schaufelblatt aulweist, wobei diese Mulde mittels eines
Deckels über ein Gestänge geschlossen werden kann. Diese bekannte Schaufel ist aufgrund ihres Aufbaus
grundsätzlich ungeeignet, in flache Feuerräume oder
aber in Ascheneimer od. dgl. eingeführt zu werden. Für ein ordnungsgemäßes Befüllen setzt diese bekannte
Schaufel voraus, daß das Schaufelblatt mit einer starken Schrägneigung des Schaufelstiels in das Schüttgut
eingeführt wird, da nur in dieser Stellung der vordere Abschnitt des Schaufelblatts auf dem Boden des
jeweiligen Raums aufliegt. Um nun aber das Schüttgut in den durch das Deckelelement abschließbaren Hohlraum
der Schaufel zu verlagern, wird weiter vorausgesetzt, daß der Schaufelstiel nach unten gedrückt wird. Durch
diese Bewegung soll sich das Schüttgut im Hohlraum der Schaufel so verteilen, daß das Deckelelement mittels
eines Schubgestänges geschlossen werden kann. Eine derartige Schwenkbewegung ist aber in vielen Fällen
bei der Entnahme von Asche od. dgl. nicht durchführbar.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Schaufel der eingangs erwähnten Art derart
auszuDÜden, daß der Hohlraum der Schaufel allein durch eine Schubbewegung der Schaufel einen hohen
Füllungsgrad erreicht und nach der Füllung bis zur Abgabe des Schüttguts zuverlässig verschließbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Schaufel der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Abdeckung aus einem oberhalb der Rückwand und der Seitenwände des Schaufelblattes verschiebbar gelagerten
Deckelelement und einem am Deckelelement schwenkbar gelagerten Verschlußelement für die
Stirnseite des Schaufelblattes besteht, wobei das Deckelelement an seinem von der Stirnseite des
Schaufelblattes abgewandten Ende mit einem Ende eines am stielseitigen Bereich des Schaufelblattes
schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel gekoppelt ist, dessen anderes Ende über die Betätigungsstange mit
dem Betätigungselement verbunden ist.
Eine so ausgeführte Schaufel kann auch in flache Räume, beispielsweise Feuer- und Aschenräume, eingeführt
werden, deren Abmessungen nur geringfügig größer sind als die des Schaufelkörpers selbst. Ein
Schwenken, Kippen oder Drehen des Schaufelkörpers ist nicht erforderlich. Dennoch ist ein hoher Füllungsgrad der Schaufel erreichbar. Das Verschlußelement ist
so angebracht, daß ein Schließen ungestört von dem auf der Schaufel befindlichen Schüttgut erfolgt.
Die Erfindung sieht weiter vor, daß der Schaufelstiel hohl ausgeführt ist und zumindest einen Teil der
Betätigungsstange aufnimmt. Bei dieser Ausbildung unterscheidet sich der Schaufelstiel im wesentlichen
nicht von dem Stiel einer üblichen Schaufel. Eine leichte
Handhabung der Schaufel ist damit gewährleistet.
Schließlich sieht die Erfindung noch vor, daß der Schaufelstiel an seinem von dem Schiufelblatt entfernt
liegenden Ende eine Grifföffnung aufweist und daß das Betätigungselement in der Grifföffnung in Richtung des S
Stiels verschiebbar geführt ist. Bei dieser Ausführung ist ein sicheres Erfassen des Schaufelstiels möglich, wobei
gleichzeitig das Betätigungselement leicht bedient werden kann.
Im folgenden Teil der Beschreibung wird nun eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes anhand
von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Schaufel,
Fig.2 eine Draufsicht auf die in Fig. I dargestellte
Schaufel,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 1 und F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in F i g. 2.
Die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform der Schaufel hat ein als Hohlkörper ausgebildetes
Schaufelblatt 1, das lediglich an seiner Stirnseite offen, aber durch ein Verschlußelement 2 verschließbar ist. An
dem der Stirnseite gegenüberliegenden Ende des Schaufelblatts 1 ist dieses mit einem Schaufelstiel 3 fest
verbunden, der an seinem freien Ende einen Griff 4 mit einer Grifföffnung 5 hat.
Das Schaufelblatt 1 hat eine Bodenwand 6, an die sich zu beiden Seiten parallel verlaufende Seitenwände 7
anschließen. Diese Seitenwände 7 führen im Bereich der oberen Kanten ein in Längsrichtung des Schaufelblattes
1 verschiebbares Deckelelement 8. Das Deckelelement 8 ist durch Sicken 9 versteift und weist an seinem der
Stirnseite des Schaufelblattes 1 benachbarten Ende zwei miteinander fluchtende Krollen 10 auf, die symmetrisch
in bezug auf die Symmetrieachse der Schaufel angeordnet sind. Der Abstand zwischen diesen beiden
Krollen 10 des Deckelelements 8 ist ein wenig größer als die Länge einer Krolle 11, die sich im oberen Bereich
des Verschlußelements 2 befindet. Die Krollen 10 und 11 fluchten miteinander und bilden mittels eines Bolzen 12
eine scharnierartige Verbindung zwischen dem Verschlußelement 2 und dem Deckelelement 8.
Das Verschlußelement 2 hat eine die Stirnseite des Schaufelblattes 1 im geschlossenen Zustand abschließende
Stirnpiatte 13, von der zwei parallel zueinander verlaufende Ansätze 14 ausgehen. Diese Ansätze 14
liegen innerhalb des vom Schaufelblatt 1 gebildeten Hohlraums jeweils an einer Seitenwand 7 an. Ein Niet 15
verbindet jeweils einen Ansatz 14 mit einer Seitenwand 7 des Schaufelblattes 1 in der Weise, daß das
Verschlußelement 2 in bezug auf das Schaufelblatt 1 verschwenkt werden kann.
Das Deckelelement 8 hat an seinem von der Stirnseite abgewendeten Ende zwei symmetrisch in bezug auf die
Symmetrieachse der Schaufel angeordnete Lagerkrol-
len 16, zwischen denen ein Spalt 17 frei ist, in dem ein
Ende eines Hebels 18 lagert. Ein Bolzen 19 stellt eine Schwenkverbindung zwischen diesem Hebel 18 und
dem Deckelelement 8 her.
In das der Stirnseite des Schaufelblatts 1 gegenüberliegendes
Ende ist ein Verbindungsstück 30 fest eingesetzt, das mit den Seitenwänden 7 sowie mit der
Bodenwand 6 des Schaufelblatts 1 fest verbunden ist. Dieses Verbindungsstück 30 ist so beschaffen, daß es an
dem dem Schaufelblatt 1 zugekehrten Ende dem Querschnitt des Hohlraums entspricht, während es am
anderen Ende einen Querschnitt aufweist, welcher den Schaufelstiel 3 aufnimmt.
In dem Verbindungsstück 30 ist ein Lagerbolzen 31 gelagert, welcher durch eine Bohrung 32 des Hebels 18
hindurchführt, so daß der Hebel 18 um den Lagerbolzen 31 herum schwenkbar ist.
In das von dem Schaufelblatt entfernt liegende, tüllenartig ausgebildete Ende des Verbindungsstücks 30
ist der Schaufelstiel 3 eingesetzt, welcher einen kreisförmigen Hohlquerschnitt hat. Auf das äußere
Ende des Schaufelstiels 3 ist der mit einer Grifföffnung 5 versehene Griff 4 aufgesetzt. Der Griff 4 weist zwei
symmetrisch ausgebildete Seitenstege 34 auf, die durch einen Endsteg 35 gekoppelt sind. An die freien Enden
der Seitenstege 34 schließt sich jeweils ein Befestigungsabschnitt 36 an, der dem Querschnitt des Schaufelstiels 3
angepaßt ist und mit diesem in Verbindung steht.
Mit der in F i g. 4 unten dargestellten Bohrung 33 des Hebels 18 ist ein hakenförmig ausgebildetes Ende 37
einer Betätigungsstange 38 schwenkbar verbunden. Die Betätigungsstange 38 führt durch den Schaufelstiel 3
hindurch und reicht in die Grifföffnung 5 hinein. Im Bereich dieser Grifföffnung ist die Betätigungsstange 38
derart geformt, daß sie ein aus zwei parallelen Seitenstücken 39 und einem diese beiden Seitenstücke
verbindenden Griffstück 40 bestehendes Betätigungselement bildet. Der Abstand sowie die Ausbildung der
Seitenstücke 39 ist derart gewählt, daß diese Seitenstükke in rinnenförmigen Auswölbungen 41 der Seitenstege
34 geführt werden.
Bei Verwendung der vorstehend beschriebenen Schaufel ist zunächst das Verschlußelement 2 zu öffnen,
indem das Griffstück 40 der Betätigungsstange 38 von dem Endsteg 35 des Griffs 4 weggeschoben wird. Nun
kann die Schaufel in üblicher Weise gefüllt werden. Nach der Füllung wird das Griffstück 40 in Richtung auf
den Endsteg 35 gezogen, um damit über die Betätigungsstange 38, den Hebel 18 sowie das Deckelelement
das Verschlußelement 2 in seine in den Fig. 1 und 2 dargestellte geschlossene Stellung zu überführen.
Die vorstehend beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte Schaufel ist aus Blech hergestellt. Für Teile
dieser Schaufel kann aber auch Holz und Kunststoff in Betracht kommen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaufel, insbesondere für staubige Schüttgüter, mit einem mit einer Rückwand und mit Seitenwänden
versehenen Schaufelblatt, das mit einem Schaufelstiel fest verbunden ist, und mit einer das
Schaufelblatt stirnseitig und oberhalb der RückwanJ und der Seitenwände abdeckenden Abdeckung,
welche mittels eines am Schaufelstiel angeordneten Betätigungselementes über eine Betätigungsstange
so bewegbar ist, daß eine stirnseilige öffnung zwischen der Abdeckung und dem Schaufelblatt
entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckung aus einem oberhalb der Rückwand und der Seitenwände des Schaufelblattes (1) verschiebbar
gelagerten Deekelelemtnt (8) und einem am Deckelelement (8) schwenkbar gelagerten Verschlußelement
(2) für die Stirnseite des Schaufelblattes (1) besteht, wobei das Deckelelement (8) an
seinem von der Stirnseite des Schaufelblattes (1) abgewandten Ende mit einem Ende eines am
stielseitigen Bereich des Schaufelblattes (1) schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel (18)
gekoppelt ist, dessen anderes Ende über die Betätigungsstange (38) mit dem Betätigungselement
(39,40) verbunden ist.
2. Schaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelstiel (3) hohl ausgeführt ist
und zumindest einen Teil der Betätigungsstange (38) aufnimmt.
3. Schaufel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaufelstiel (3) an seinem
von dem Schaufelblatt (1) entfernt liegenden Ende eine Grifföffnung (5) aufweist und daß das
Betätigungselement (39,40) in der Grifföffnung (5) in
Richtung des Stiels (3) verschiebbar geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752544765 DE2544765C2 (de) | 1975-10-07 | 1975-10-07 | Schaufel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752544765 DE2544765C2 (de) | 1975-10-07 | 1975-10-07 | Schaufel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2544765B1 DE2544765B1 (de) | 1977-01-13 |
| DE2544765C2 true DE2544765C2 (de) | 1977-09-29 |
Family
ID=5958487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752544765 Expired DE2544765C2 (de) | 1975-10-07 | 1975-10-07 | Schaufel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2544765C2 (de) |
-
1975
- 1975-10-07 DE DE19752544765 patent/DE2544765C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2544765B1 (de) | 1977-01-13 |
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Legal Events
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