DE254248C - - Google Patents

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DE254248C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R23/00Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00
    • H04R23/002Transducers other than those covered by groups H04R9/00 - H04R21/00 using electrothermic-effect transducer

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
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  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)
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  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
  • Surface Heating Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254248 KLASSE 21 «.^GRUPPE
und ähnliche Instrumente.
Zusatz zum Patent 242831 vom 21. Oktober 1909.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1911 ab. Längste Dauer: 20. Oktober 1924.
Im Hauptpatent 242831 ist ein Verfahren zur Herstellung von Hitzorganen für thermische Telephone aus nach dem Wollastoneverfahren behandelten Platindrähten beschrieben, bei dem der Wollastonedraht nach Formgebung mit. einem die Enden des Drahtes vereinigenden Umguß versehen wird, aus dem nur der dem bei Wollastonedrähten bekannten Ätzprozeß zu unterwerfende Drahtteil hervorsteht. Die Erfindung bezieht sich auf solche Telephone, bei denen mehrere solcher Hitzorgane übereinandergeschichtet oder nebeneinandergestellt sind, so daß ein Hitzorgan entsteht, das infolge Summierung der Wirkungen einer großen Anzahl von Hitzleitern eine große Leistungsfähigkeit besitzt.
Der letztgenannte Gedanke wird nun in der Weise weiter ausgebildet, daß die nach Zusammensetzung ein Hitzorgan ergebenden Einzelteile derart ausgestaltet werden, daß durch die Zusammensetzung dieser Einzelteile ein Hohlkörper irgendwelcher Art entsteht, in dessen Hohlraum die verschiedenen, in den Einzelheiten gelagerten Hitzleiter hineinragen und der gleichzeitig als Schallkammer dient. Auf diese Weise läßt sich durch entsprechende Ausgestaltung der Einzelteile ein zylindrischer Körper mit einer zylindrischen oder ein anderer Körper mit einer halbzylindrischen, halbkugeligen oder kugeligen Schallkammer schaffen, dessen Schallkammer jeweils entsprechend groß ist und eine große Anzahl von Hitzleitern aufweist, die demzufolge eine große Leistungsfähigkeit des thermischen Telephons gewährleisten.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι eine perspektivische Ansicht eines aus Einzelelementen segmentartiger Gestalt zusammengesetzten zylindrischen Hitzorganes,
Fig. 2 die perspektivische Ansicht eines segmentartigen Einzelteiles,
Fig. 3 eine gleiche Darstellung mit anderer Anordnung des Wollastonedrahtes, '
Fig. 4 eine Ansicht von Polblechen zwecks Herbeiführung von Parallelschaltung einzelner Teile eines gemeinsamen Wollastonedrahtes,:
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines segmentartigen Einzelteiles unter Benutzung der in Fig. 4 angegebenen Polbleche,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Einzelteiles zur Herstellung einer halbkugeligen j Schallkammer.
Frühere Zusatzpatente: 245897, 247152, 247910, 247911.
Bei dem in den Fig. ι bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt jeder Einzelteil die z. B. aus Fig. 2 und 3 ersichtliche Gestalt eines Segmentes 1, so daß durch Aneinanderstellen solcher Segmente der in Fig. 1 ersichtliche zylindrische Körper entsteht, der eine zylindrische Schallkammer 2 hat, in welchem die Hitzleiter 3 nach einwärts gerichtet sind. Die Anordnung der Hitzleiter im Einzelteil 1, der jeweils einen Umguß für den Wollastonedraht 4 darstellt, kann eine verschiedene sein. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Wollastonedraht 4 schlangenförmig gewunden, und Teile der Schlangenwindung sind im Umguß 1 eingebettet, während die bogenartigen Teile 3 nach einwärts hervorstehen und bei Vornahme des Ätzprozesses von ihrer Silberumhüllung befreit werden. Die von den Einzelteilen vorstehenden Enden des Wollastonedrahtes werden nach Zusammenstellung eines Hitzorganes in entsprechender Weise geschaltet, so daß der Strom nachfolgend durch die einzelnen Hitzleiter hindurchgeht, und zwar zweckmäßig in der Weise,
daß in den benachbarten Einzelteilen bzw. Hitzleitern der Strom in entgegengesetzter Richtung fließt, um die Selbstinduktion aufzuheben. Die Herstellung solcher Einzelteile kann aber auch in der aus Fig. 4 bis 5 ersichtlichen Art und Weise erfolgen. Hier kommen innerhalb jedes Umgusses 1 für den Einzelteil zwei übereinandergelegte Polbleche 6 zur Anwendung, die durch einen zwischengelegten Isolationsstreifen aus Glimmer oder ähnlichem Material voneinander getrennt sind und Zungen oder Ansätze 7 bzw. 7' besitzen. Diese Zungen oder Ansätze 7, 7' haben zweckmäßig an ihren äußeren Enden hakenförmige Umbiegungen, die gleich beim Stanzen dieser Polbleche mit erzeugt werden, so daß es nur des Einlegens eines Wollastonedrahtes 4 in diese hakenförmigen Umbiegungen und des Zusammendrückens der letzteren bedarf, um den Draht in seiner Lage, Gestalt und Länge genau zu bestimmen. Die Zungen oder Ansätze 7,7' sind an den beiden Polblechen 6 so angeordnet, daß sie jeweils versetzt zueinander liegen. Das eine Polblech wird dann zweckmäßig mit dem einen Pol, das andere Polblech mit dem anderen Pol der Telephonleitung in Verbindung gebracht. Wird ein solcher aus den Polblechen, den Zungen oder Ansätzen 7, 7' und dem Wollastonedraht 4 gebildeter Körper unter Vermittlung einer Form mit dem aus Fig. 5 ersichtlichen Umguß ι versehen, wobei die Zungen oder Ansätze 7,7' ebenfalls durch die Vorsprünge 5 des Umgusses 1 eingebettet werden, so ergibt sich ein Organ, an welchem der ganze Wollastonedraht in Einzelteile zerlegt ist, die jeweils parallel zueinander eingeschaltet sind, so daß der Strom in Richtung der in Fig. 5 gezeichneten Pfeile verläuft. Hierbei sind durch die Wahl der angegebenen Mittel alle Hitzleiter von gleicher Länge und werden infolge der Parallelschaltung gleichmäßig vom Strom durchflossen, also auch gleichmäßig für die Wirksamkeit herangezogen.
Die Einzelteile können indessen auch andere Gestalt haben, wenn man durch ihre Zusammenstellung einen anders gestalteten Hohlraum schaffen will.
Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist den Einzelsegmenten eine solche Gestalt erteilt, daß bei Zusammensetzung einer Anzahl derselben eine halbkugelige Schallkammer entsteht, und auch hier kann der Wollastonedraht 4 in einer der verschiedenen, schon beschriebenen Arten und Weisen ausgebildet bzw. eingelagert sein, ohne das Wesen der Erfindung zu verändern.
Mit den dargestellten Formen ist das Wesen der Erfindung indessen noch nicht erschöpft; die Einzelteile können vielmehr noch zahlreiche andere Formen erhalten, wenn es sich darum handelt, anders gestaltete Hohlräume bzw. Schallkammern zu erzeugen; insbesondere ist es ohne weiteres möglich, elliptische oder parabolische Hohlräume, auch kubische Hohlräume zu schaffen, ohne daß besondere Schwierigkeiten dabei auftreten. Die Zusammensetzung dieser Einzelorgane schafft hier somit nicht nur eine große Leistungsfähigkeit, sondern gleichzeitig auch eine Schallkammer, so daß diese in dem zur Aufnahme eines solchen Hitzorganes bestimmten Telephongehäuse nicht besonders vorgesehen zu werden braucht.
Nach dem Zusammenstellen mehrerer Einzelorgane zu einem endgültigen Hitzorgan werden diese Einzelteile natürlich in irgendwelcher Weise in ihrer gegenseitigen Lage gesichert, beispielsweise dadurch, daß ein weiterer Umguß zur Anwendung gebracht wird, der alle Einzelteile umsetzt. An Stelle eines solchen Umgusses können ringförmige oder zylindrische oder anders gestaltete Verbindungsmittel zur Anwendung kommen, die geeignet sind, die verschiedenen Einzelteile in ihrer gegenseitigen Lage zu sichern. Damit die Einzelteile auch schon beim Zusammensetzen besser aneinandergefügt werden können, können sie an ihren Stoßflächen mit Vorsprüngen und entsprechenden Ausnehmungen oder ähnlichen Mitteln versehen sein, die die gegenseitige Lage der Teile genau bestimmen.
Selbstverständlich ist es, daß ein derartiges, aus einzelnen Teilen zusammengesetztes Hitzorgan nicht nur für thermische Telephone, sondern auch für andere Instrumente gleicher Natur zur Anwendung gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aus Einzelteilen zusammengesetztes Hitzorgan für thermische Telephone und ähnliche Instrumente, Zusatz zum Patent 242831, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenzusetzenden Einzelteile als Ausschnitte eines Hohlkörpers ausgebildet sind, so daß beim Zusammensetzen ein Hohlraum entsteht, der als Schallkammer dienen kann und in welchen die an den Einzelteilen vorgesehenen Hitzleiter hineinragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE242831T

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29720702U1 (de) 1997-11-24 1999-02-25 Benecke Kaliko Ag Mehrschichtiges plattenförmiges Auskleidungsmaterial

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