DE254232C - - Google Patents

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DE254232C
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sliding block
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/04Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254232-KLASSE 5\d. GRUPPE
Gleitblock für pneumatische Spielwerke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1912 ab.
Bekanntlich wirkt der Gleitblock dadurch, daß die Notenlochung die Gleitblocköffnung so weit freigibt, daß mehr atmosphärische Luft unter die Membrane der Balgsteuerung strömt, als durch das Entziehungsloch abgesaugt wird.
Neuerdings aufgekommene Formen der Gleit blocklochung bezwecken die Verlangsamung der Lufteinströmung und arbeiten sogar mit
ίο Vorluftschlitzen. Wie Versuche ergeben haben, ist hierdurch ein Vorteil jedoch nicht zu erzielen. Vielmehr ist der Hammeranschlag um so stärker und das Spiel um so klarer, je schneller die Freigabe der Gleitblocköffnungen durch die Notenlöcher erfolgt.
Die vorliegende Erfindung weist nun eine Form der Kanalmündungen auf, welche diese Forderung gut erfüllt.
Die Kanalmündungen haben hier die Form von Ringsegmenten, deren Radius ungefähr mit dem der üblichen Trillernoten in Noten bändern zusammenfällt, während die Breite der Öffnung etwa 0,5 mm beträgt.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Gleitblock und ein Stück des Notenbandes, Fig. 2, 3, 4 und 5 stellen die übliche Notenbandlochung (Trillernoten) und die neue Gleitblocklochung vergrößert dar.
Die üblichen Trillernoten α haben einen Durchmesser von 2,5 mm, die Entfernung von Mitte zu Mitte der Noten beträgt 5 mm. ,Die neue Form der Kanalmündungen stellt ein Ringsegment dar, das etwa ein Drittel des ganzen Ringumfanges beträgt. Der innere ■Durchmesser dieses Ringes beträgt etwa 2 mm, der äußere etwa 3 mm. Es ist bei dieser Form und bei diesen Abmessungen darauf Rücksicht genommen, daß das Notenband sich manchmal verschiebt und die Mitte der Noten darum nicht immer genau mit jener der Kanalmündungen zusammenfällt.
• Bei dieser Form der Gleitblocklochung wird durch jede Note die Kanalmündung in ihrer ganzen Fläche fast sofort geöffnet und kann somit die atmosphärische Luft viel schneller als sonst einfallen und wirken. Die Wirkung wird noch erhöht, wenn man das Entziehungsloch möglichst klein macht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, hat ein Trillerton bei Linie A (Fig. 2) völlig angeschlagen. Bei Linie B (Fig. 3) wird der Anschlaghammer schon wieder losgelassen. Das Notenband beschreibt in dieser Zeit einen Weg von 2 mm. Der Luftverbrauch findet statt, während das Band einen Weg von 2,5 + 0,5 = 3 mm beschreibt (Fig. 4), er ist also sehr gering. Da der Abstand der Noten 5 mm beträgt, schreitet das Notenband 3 mm weiter fort, ehe der nächste Ton anschlägt (Fig. 3); die Klaviermechanik hat daher genügend Zeit, in die Ruhelage zurückzukehren. Abgesehen von diesen Vorteilen werden bei Verwendung der vorliegenden neuen Form der Gleitblocklochung die Notenbänder sehr ge-
schont, weil die Bänder nicht stark angesaugt werden können, was durch die Form und geringe Abmessung der neuen Gleitblockmündungen und durch Verkleinerung des Entziehungsloches auf das geringste Maß bedingt ist. Weil die Ansaugung des Notenbandes gering ist, braucht auch der Motor nur wenig Kraft auszuüben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gleitblock für pneumatische Spielapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalmündungen die Form von.Ringsegmenten haben, deren Radius ungefähr mit dem der üblichen Trillernoten in Notenbändern zusammenfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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