DE2536852C2 - Vorrichtung zur Herstellung von Rohrbogen mit kleinem Krümmungsradius - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Rohrbogen mit kleinem KrümmungsradiusInfo
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- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Rohrbogen mit kleinem Krümmungsradius, die
auf einer Seite einen geradlinigen Endabschnitt aufweisen, aus ungekrümmten Rohrabschnitten mit
abgeschrägtem Vorderrand, mit einer teilbaren Preßform, in welcher ein der Außenform des gewünschten
Rohrbogeiis entsprechender Durchgang mit einer vorderen und einer hinteren öffnung ausgebildet ist, mit
einem auf den hinteren Rand des Rohrabschnittes einwirkenden Preßstempel und mit einem mehrteiligen
Kern, von welchem Teile in die vordere Öffnung der Preßform eingeführt werden und ein Teil durch die
hintere öffnung, in welche der Rohrabschnitt eingepreßt wird, ein- und ausfahrbar ist.
Eine Vorrichtung mit den vorstehend genannten Merkmalen ist durch die DE-OS 22 04683 bekannt
Dort müssen aber bei der Herstellung der Rohrbogen sowohl ein Preßstempel als auch ein von der anderen
Seite in den Preßformdurchgang eingebrachter Gegenhalter bewegt werden. Der Gegenhalter endet in einem
kugelförmigen Kopf, an welchen ein Kugelfinger verschwenkbar angelenkt ist. Durch die zusätzliche
Bewegung des Gegenhalters müssen beim Einpressen mögliche Einfaltungen am Rohrkrümmer ausgeglichen
werden. Die Vorrichtung macht also eine komplizierte Steuerung der Preßwerkzeuge erforderlich, die eine
rationelle Serienfertigung dt Rohrbogen behindert. Außerdem ist der verschwenkba. gelagerte Kugelfinger
durch seine Gelenkstelle ein die Lebensdauer der Vorrichtung begrenzender und eine Störungsgefahr
bildender Schwachpunkt der ganzen Vorrichtung.
Es ist zwar durch die DE-PS 8 90 OJ 3 grundsätzlich bekannt, bei der Herstellung von Rohrbogen mit starren
Biegekernen zu arbeiten, doch ist dies dort nur mit Gesenkvorrichtungen möglich, auf denen auf die
Rohrwandung senkrecht zur Rohrachse von außen ein Verformungsdruck ausgeübt wird, der Preßdruck also
ίο nicht auf den hinteren Rand eines Rohrabschnittes
ausgeübt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß mit ihr eine rationelle Serienfertigung der Rohrbogen durchgeführt werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird, ausgehend von einer Vorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen,
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kern den gesamten Durchgang der Preßform bis auf einen
durchgehend gleichmäßigen, der Wandungsstärke des zu verformenden Rohrabschnittes entsprechenden
Ringspalt ausfüllt und aus starren Teilen besteht, von denen der durch die hintere öffnung ein- und
ausfahrbare Teil und ein in die vordere öffnung eingesetzter Teil geradlinig kreiszylindrisch ausgebildet
sind und jeweils bis in den Bereich des äußeren Radius des Durchganges reichen.
Dadurch, daß bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung der verwendete mehrteilige und starre
Kern den gesamten Durchgang bis auf einen Ringspalt für den Rohrabschnitt ausfüllt, lassen sich die Rohrbogen
mit einem einzigen Preßhub mit einem an der hinteren öffnung der Preßform wirkenden Preßstempel
herstellen. Dabei kann vorteilhafterweise der Kern aus drei starren Teilen bestehen, von denen zwei jeweils mit
einem bis in den Bereich des äußeren Radius des Durchganges reichenden vorderen Vorsprung versehen
sind und mit diesen Vorsprüngen den dritten Kernteil teilweise umfangen, der den Ringspalt im Bereich des
inneren Radius des Durchganges begrenzt. Es ist bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung nicht erforderlich,
die von der vorderen Öffnung her eingesetzten Kernteile als bewegliche Gegenhalter auszubilden.
Diese Kernteile müssen also beim Preßvorgang nicht bewegt und gesteuert werden. Dadurch erlaubt die
Vorrichtung eine rationelle Serienfertigung, wobei bei geschlossener Preßform die vorbereiteten Rohrabschnitte
in die hintere öffnung der Preßform eingesteckt und anschließend durch den Preßstempel und bei
so eingesetztem beweglichen Kernteil in Richtung auf die vordere Öffnung in die Preßform unter Bildung des
Rohrbogens mit kleinem Krümmungsradius eingepreßt werden. Nach dem Zurückziehen des Preßstempels und
dem Entfernen des durch die hintere Öffnung der Preßform ein- und ausfahrbaren Kernteiles sowie nach
dem öffnen der Preßform läßt sich der fertiggestellte Rohrbogen durch eine leichte Schwenkbewegung von
den starren und in die vordere Öffnung der Preßform eingesetzten Kernteilen abziehen und der Preßform
entnehmen. Eine erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung läßt sich wegen ihrer einfachen Steuerung auch
als Mehrfachpreßform ausbilden, in welcher bei einem Preßhub gleichzeitig mehrere Rohrabschnitte in der
Sammelpreßform zu Rohrbogen mit kleinem Krümmungsradius verformt werden.
Erfindungsgemäß ausgebildete Rohrbogen können aus Rohrabschnitten mit verschiedenen Randstärken
und verschiedenen Durchmessern gebildet werden und
j,. JUJL ,J ,
if '
mit einem Verhältnis vom mittleren Krümmungsradius zum Durchmesser
< 1 hergestellt werden. Die Rohrbogen haben neben dem Vorteil der preiswerten
Herstellung der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung den weiteren großen Vorteil, daß sie mit
Sicherheit über ihren ganzen Bereich einen runden Querschnitt aufweisen, was ihre Verbindung mit
anschließenden gekrümmten oder ungekrümmten Rohrabschnitten sehr erleichtert und günstige Strömungsverhältnisse
innerhalb der Rohrbogen gewährleistet.
Nachfolgend werden ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Herstellung von Rohrbogen mit
kleinem Krümmungsradius sowie Ausführungsbeispiele von Rohrbogen und gebogenen Rohrabschnitten, die
eriindungsgemäß hergestellte Rohrbogen sind oder enthalten, anhand der Zeichnung näher erläutert. Im
einzelnen zeigt
..£l F i g. 1 die Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Rohrbogens mit einem Krummung-ibereich
von 45°;
F i g. 2 ein zv/eites Ausführungsbeispiel eines Rohrbogens mit einem Krümmungsbereich von 90°;
Fig.3 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Rohrbogens
mit einem Krümmungswinkel von 45°, der aus zwei 'gegeneinander verstellbaren gekrümmten Rohrbogenabschnitten
zusammengesetzt ist;
F ί g. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel eines Rohrbogens mit einem Kriirnmungswinkel von 90°, der aus drei
gegeneinander verstellbaren und aus gekrümmten Rohrabschnitten bestehenden Teilen zusammengesetzt
ist;
Fig.5 eine Seitenansicht eines Rohrabschnitts vor dem Pressen zu einem Rohrkrümmer;
Fig.6 einen schematisierten Schnitt durch ein Werkzeug zur Herstellung der Rohrbogen.
Die F i g. 1 bis 4 zeigen Ausführungsbeispiele von steckbaren Abgasrohrbogen, die aus gepreßten Rohrabschnitten
gebildet werden.
F i g. 1 zeigt einen Rohrbogen 10, der einen sich über einen Winkelbereich von 45° erstreckenden Bogenbereich
11 und anschließende ungekrümmte Verlängerungsschenkel 12 und 13 aufweist. Der Bogenbereich 11
und der eine Verlängerungsschenkel 12 werden einstückig aus einem Rohrabschnitt der in Fig.5
dargestellten Zuschnittform durch Pressen in einem Preßwerkzeug hergestellt. Der zweite Verlängerungsschenkel 13, der einen gegenüber dem Krümmungsbereich
11 und dem Veilängerungsschenkel 12 verminderten
Außendurchmesser aufweist und somit einen Steckanschlußteil bildet, wird mittels einer Ringschweißnaht
14 an den nach dem Preßvorgang begradigten Rand des Krümmungsbereiches 11 angesetzt
Fig.2 zeigt einen Abgasrohrbogen 20, dessen Krümmungsbereich 21 sich über einen Winkel von 90°
erstreckt.
Der Krümmungsbereich 21 und ein anschließender gerader Verlängerungsschenkel 22 werden einstückig
aus einem Rohrabschnitt mit einem aus Fig.5 ersichtlichen Rohrzuschnitt 50 durch Pressen des
Rohrabschnitts in Längsrichtung des Rohrabschnittes hergestellt Der wie beim Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 zur Bildung eines Rohrsteckabschm'tt-s mit verjüngtem Durchmesser ausgebildete andere Verlängerungsschenkel
23 des Rohrbogens 20 wird gesondert gefertigt und entlang einer Ringnaht 24 durch
Schweißen oder Hartlöten mit dem Krümmungsbereich 21 des Rohrbogens 20 fest verbunden. Der Rand 25 des
Verlängerungsschenkels 22 wird in von Steckrohren her bekannter Weise aufgeweitet. Der freie Rand 26 des
verjüngten Verlängerungsschenkeis 23 wird in von ', Steckrohrverbindungen ebenfalls bekannter Weise
etwas eingebogen.
F i g. 3 zeigt einen verstellbaren Abgasrohrbogen 30, der in seinen Abmessungen dem starren Abgasrohrbogen
10 gemäß Fig. 1 entspricht. Dei· Abgasrohrbogen
in 30 besteht aus zwei Rohrbogenabschnitten 31 und 32.
Der Rohrbogen 30 kann zunächst einstückig aus einem einzigen Rohrzuschnitt 50, wie er in F i g. 5 dargestellt
ist, gepreßt und anschließend in seine beiden ßogenbereiche 31 und 32 zeneilt werden. Die beiden
r, Rohrbogenabschnitte 31 und 32 können aber auch einzeln und jeweils einstückig mit einem geraden
Verläng'jrungsschenkel 33 oder 34 durch Pressen aus vorgeschnittenen geradlinigen Rohrabschnitten geformt
werden. Die gekrümmten Bereiche 35 und 36 der
jo beiden Abgasrohrbogenhälften weisen jeweils einen
Krümmungswinkel von 22,5" auf, und die nach dem Preßvorgang begradigten und nach außen aufgebogenen
(bordierten) kreisförmigen Ränder der beiden Krümmungsbereiche 35 und 36 werden mittels eines
r> Überwurf-Spannringes 39 in Anlage gegeneinander gehalten.
Die beiden Abgasrohrbogenhälften 31 und 32 lassen sich in ihrer Verbindungsebene in eine beliebige Lage
gegeneinander verdrehen und ir. dieser Lage durch den Überwurf-Spannring 39 sichern.
Fig.4 zeigt einen verstellbaren Abgasrohrbogen 40,
der sich entsprechend dem unverstellbaren Abgasrohrbogen gemäß Fig.2 über einen Krümmungsbereich
von 90° erstreckt. Der verstellbare Abgasrohrbogen besteht aus drei Rohrbogen abschnitten 41, 42, 43, die
beispielsweise jeweils durch Pressen aus vorgefertigten geradlinigen Rohrabschnitten gekrümmt sind. Auch bei
dieser Ausführungsform werden die gegeneinanderstoßenden Ränder der einzelnen Rohrbogenteile 41—43
ausgebogen (bordiert) und mittels Überwurf-Spannringen 39 miteinander verbunden.
Der Rohrbogen 40 kann aber auch einstückig aus einem Rohrabschnitt durch Pressen hergestellt und
anschließend in die drei Abschnitte 41, 42 und 43 unterteilt werden. Es können aber auch nur die beiden
Bogenbereiche 42 und 43 einstückig aus einem Rohrabschnitt gefertigt und anschließend geteilt werden,
während der dritte Bogenbereich 41 gesondert aus einem Rohrabschnitt unter Beibehaltung eines unge-
krümmten Verlängerungsschenkels 44 gepreßt wird.
F i g. 5 zeigt einen für den Preßvorgang vorbereiteten Rohrzuschnitt 50, der an seinem in Preßrichtung
vorderen und in F i g. 5 unteren Ende jeweils zur Hälfte in einer von zwei Ebenen 51 und 52 abgeschrägt ist, die
eine unterschiedliche Schrägstellung zur Längsachse 53 des Rohrzuschnitts 50 haben. Die stärker abgeschrägte
Randhäifte ist mit der Bezugsziffer 54, die schwächer abgeschrägte Randhälfte mit der Bezugsziffer 57
bezeichnet.
F i g. 6 zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Vorrichtung zur Herstellung der Rohrbogen mit
kleinem Krümmungsradius. Hier werden die Rohrzuschniiie
50 zu Rohrbogen mit beispielsweise einem Krümmungsbereich von 90° gepreßt. Das Werkzeug
weist eine in nicht näher dargestellter Weise zweigeteil·
te und damit offenbare Preßform 60 auf, die einen der Außenform des gewünschten Rohrbogens entsprechenden
Durchgang 61 aufweist Der Durchgang 61 verläuft
J(I
35
von einer hinteren Öffnung 62 zu einer vorderen öffnung 63 der auf einer Grundplatte 64 montierten
Preßform 60.
Beim Preßvorgang ist der gesamte Durchgang 61 durch einen aus drei Teilen 66» 67 und 68 bestehenden
'Starren Kern bis auf einen durchgehend gleichmäßigen,
der Wandungsstärke des zu verformenden Rohrzuschnittes 50 entsprechenden Ringspalt 69 ausgefüllt Auf
der Grundplatte 24 wird ein Füh'rungsblock 65 für einen in die vordere Öffnung 63 eingesetzten, horizontal
angeordneten, geradlinig kreiszylindrischen Kernteil 66 befestigt- In die hintere Öffnung 62 des Durchganges 61
wird ein geradlinig kreiszylindrischer Kernteil 67 in
',,Vertikalrichtung ein- und ausfahrbar eingebracht An
- der Verbindungsstelle der beiden Kernteile 66 und 67 im
Innern der Ausnehmung 61 ist der dritte Kernteil 68, der von den beiden anderen Kernteilen 66, 67, die jeweils
mit einem bis in den Bereich des äufleren Radius des Durchganges 61 reichenden vorderen Vorsprung
versehen sind, mit diesen Vorsprüngen teilweise umfangen, und dieser Kernteil 68 begrenzt den
Ringspalt 29 im Bereich des inneren Radius des Durchganges 61.
ι Oberhalb der Preßform 60 ist koaxial zur hinteren
Öffnung 62 des Durchganges 61 der Preßform ein hydraulisch oder pneumatisch betätigter Preßzylinderteil
mit einem Kolben 71 angeordnet, dessen Kolbenstange 72 mit ihrem vorderen Teil den vertikal
bewegten Kernteil 67 bildet Der Preßzylinderteil 70 ist in Vertikalrichtung bewegbar und an seinem unteren
Ende mit einer ringförmigen Preßplatte 74 versehen, die auf den hinteren Rand der zu verformenden Rohrzuschnitte
50 einwirkt.
Die Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise:
Nach Einsetzen der Kernteile 66 und 68 in die Preßform 60 wird der aus Fig.5 ersichtliche Rohrzüschnitt 50 in die hintere öffnung 67 des Durchganges 61
Nach Einsetzen der Kernteile 66 und 68 in die Preßform 60 wird der aus Fig.5 ersichtliche Rohrzüschnitt 50 in die hintere öffnung 67 des Durchganges 61
mit seinem abgeschrägten Ende eingesetzt Dann wird mittels des Kolbens 71 der Kernteil 67 eingeschoben.
Der Rohrabschnitt 50 wird so in die Preßform 60 eingesetzt, daß die stärker geschrägte Randhälfte 54 in
deri inneren Radius 73 des Durchganges 61 gelangt, so
iö daß,sich jfachdem Pressendes Rohrzuschnittes50diein
Flg. 5 nut den Bezugsziffern 55 und 56 bezeichneten
Rändstellen an den mit den gleichen Ziffern bezeichneten Stellen des Durchganges 61 der Preßform 60
befinden. In FIg.6 ist ein Rohrzuschnitt 50 in der
gekrümmten Form mit Schrägschraffur im Ringspalt 69 der Preßform 60 eingezeichnet, die er einnimmt
nachdem er durch die an seinem hinteren Rand 58 angreifende und in seiner Längsrichtung 53 wirksame
Preßplatte 54, vom Kernteil 67 zentrisch geführt, in die
Preßform 60 eingepreßt worden ist
Der mehrteilige starre Kern verhindert beim Preßvorgang ein Ausbauchen der Wandung des
Rohrzuschnitts 50 und verformt den Rohrzuschnitt, wobei die Schrägwandbereiche 54 und 57 die in Fig,6
25. mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnete Randlinie ergeben, die mindestens annähernd in einer gemeinsamen
Ebene verläuft Die Rohrzuschnitte 50 lassen sich so abschrägen, daß der in der Preßform 60 gepreßte
Rohrbogen an seinem Ende nur eine geringfügige
Nachbearbeitung erforderlich macht, um einen glatten
und in einer senkrecht zur Rohrbogenachse verlaufendenen Ebene liegenden Bogenrand zu erhalten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung stur Herstellung von Rohrbogen
mit kleinem Krümmungsradius, die auf einer Seite einen geradlinigen Endabschnitt aufweisen, aus
ungekrümmten Rohrabschnitten mit abgeschrägtem Vorderrand, mit einer teilbaren Preßform, in
welcher ein der Außenform des gewünschten Rohrbogens entsprechender Durchgang mit einer
vorderen und einer hinteren Öffnung ausgebildet ist, mit einem auf den hinteren Rand des Rohrabschnittes
einwirkenden Preßstempel und mit einem mehrteiligen Kern, von welchem Teile in die vordere
öffnung der Preßform eingeführt werden und ein Teil durch die hintere öffnung, in welche der
Rohrabschnitt eingepreßt wird, ein- und ausfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kern (66,67,6«) den gesamten Durchgang (61) bis auf einsn durchgehend gleichmäßigen, der Wandungsstärke
des zu verformenden Rohrabschnittes (50) entsprechenden Ringspalt (69) ausfüllt und aus
starren Teilen besteht, von denen der durch die hintere öffnung (62) ein- und ausfahrbare Teil (67)
und ein in die vordere öffnung eingesetzter Teil (66, 68) geradlinig kreiszylindrisch ausgebildet sind und
jeweils bis in den Bereich des äußeren Radius des Durchganges reichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern aus drei starren Teilen (66,
67,68) besteht, von denen zwei (66,67) jeweils mit einem bis in den Bereich des äußeren Radius des
Durchganges (61) reichenden vorderen Vorsprung versehen sind und mit diesen Vorsprüngen den
dritten Kernteil (68) teilweise umfangen, der den Ringspalt (69) im Bereich des inneren Radius des
Durchganges begrenzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752536852 DE2536852C2 (de) | 1975-08-19 | 1975-08-19 | Vorrichtung zur Herstellung von Rohrbogen mit kleinem Krümmungsradius |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752536852 DE2536852C2 (de) | 1975-08-19 | 1975-08-19 | Vorrichtung zur Herstellung von Rohrbogen mit kleinem Krümmungsradius |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2536852A1 DE2536852A1 (de) | 1977-03-03 |
| DE2536852C2 true DE2536852C2 (de) | 1984-02-23 |
Family
ID=5954297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752536852 Expired DE2536852C2 (de) | 1975-08-19 | 1975-08-19 | Vorrichtung zur Herstellung von Rohrbogen mit kleinem Krümmungsradius |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2536852C2 (de) |
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