DE253366C - - Google Patents

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DE253366C
DE253366C DE1911253366D DE253366DA DE253366C DE 253366 C DE253366 C DE 253366C DE 1911253366 D DE1911253366 D DE 1911253366D DE 253366D A DE253366D A DE 253366DA DE 253366 C DE253366 C DE 253366C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L19/00Apparatus or local circuits for step-by-step systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253366 KLASSE 21 a. GRUPPE
PAUL ETIENNE in SAINT-IMIER, Frankr.
die Leitung gesendet wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Stromsender für telegraphischen Antrieb von Schreibmaschinen, bei dem beim Niederdrücken eines Tastenhebels eine bestimmte Anzahl von Stromimpulsen in die Leitung gesendet wird und der mit einer dauernd laufenden Steuerwelle versehen ist. Nach der Erfindung wird ein Kontaktorgan durch Tastendruck mit der Steuerwelle gekuppelt, und dadurch der Linienstrom geschlossen, worauf sich das Kontaktorgan nach Zurücklegen eines der jeweils gedrückten Taste entsprechenden Weges selbsttätig entkuppelt, den Strom unterbricht und sich dann in eine bestimmte Nullage zurückdreht. Die Erfindung umfaßt außerdem eine Anzahl von eigenartigen Anordnungen, die sich bei der Ausführung dieses Gedankens ergeben haben und die aus der Figurenerläuterung ersichtlich werden. Der Sender zeichnet sich durch einfache Konstruktion und zuverlässiges sowie schnelles Arbeiten aus, unter Erfüllung aller für das Fernschreiben mittels Maschinen bestehenden Erfordernisse.
Fig. ι bis 4 zeigen eine Ausführungsform eines solchen Senders, wobei Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht zeigt; ' Fig. 3 stellt eine Einzelheit dar; Fig. 4 zeigt das Hauptorgan des Senders sowie die allgemeine Schaltung. Die Fig. 5 bis 8 beziehen sich auf eine besondere Ausführungsform mit geradlinig bewegtem Kontaktorgan.
Eine vertikale Welle 173 ist in der Grundplatte 170 und einem an letzterer angeschraubten Winkel 171 gelagert. Säulen 175 und 176 verbinden den Tragbock 174 mit dem Winkel 171. Ein auf der Zeichnung nicht dargestellter rotierender Wechselstrom erzeugender Umformer ist mit der mit Schnecke versehenen Welle 177 gekuppelt, die mittels des Schneckenrades 179, der Welle 178 und des Kegelradgetriebes 180, 181 die Drehung auf die senkrechte Welle 173 überträgt. Fest auf der Welle sitzt die Mitnehmerscheibe 182, welche eine Anzahl Zähne 1821 trägt. Lose auf der Welle sitzt die Hülse 183 mit dem zweiarmigen Hebel 184 und dem Kontaktarm 185. Letzterer ist durch die Hartgummihülse 186 von der Welle isoliert. Der kürzere Arm des Hebels 184 ist mit einem Zahn 187 versehen, während der andere Arm die Brücke 1841 trägt, welche an ihrem Ende mit einer schrägen Fläche versehen ist. Der isolierte Kontaktarm 185, dessen Nabe als Kontaktbüchse ausgebildet ist, trägt die drehbar gelagerte Kontaktbürste 188, welche beim Ausschlagen aus der in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage in Berührung mit der inneren Fläche des auf dem Tragbock 174 und dem Tragwinkel 171 isoliert angeordneten Ringes 189 treten kann. Die ganze Hülse 183 wird durch die an dem Stift 191 befestigte Schraubenfeder 190 in ihrer horizontalen Ruhelage gehalten, während die
Feder 1901 die vertikale Anfangsstellung sichert. Der Bügel 192 ruht vermittels zweier Stahlrollen 193 auf dem Teller 1831 und ist um die Achse 194 beweglich. Oberhalb dieses Bügels und ebenfalls um die Achse 194 drehbar ist eine Anzahl Tastenhebel 195 angeordnet. Jeder dieser Hebel wird durch eine am Arm 197 angehängte Schraubenfeder 196 nach oben gehalten und trägt eine an einem Stift 199 beweglich angeordnete Klinke 198, die durch die Feder 200 gegen den Haltering 201 angedrückt wird.
Wird einer der Hebel 195 heruntergedrückt, so wird gleichzeitig der Bügel 192 niedergedrückt und drückt seinerseits die Hülse 183 mit Hebel 184 und Kontaktarm 185 nach unten. Die sich dauernd drehende Mitnehmerscheibe 182 kommt hierbei in Eingriff mit dem Zahn 187 des Hebels 184 und reißt diesen mit sich fort. Sobald nun aber letzterer auf die in den Haltering 201 eingeklinkte Halteklinke 198 bei seiner Drehung trifft, wird diese herausgestoßen, so daß der betreffende Tastenhebel 195 sowie die Hülse 183 wieder frei werden und in die obere Ruhestellung" zurückkehren. Hierbei kommt der Hebel 184 wieder außer Eingriff mit der Mitnehmerscheibe 182 und wird durch die Feder 190 in seine Anfangsstellung zurückgedreht.
Solange der Hebel 184 mit der Mitnehmerscheibe 182 in Eingriff war, Avar der Kontaktarm 185 in Berührung" mit dem Kontaktring 189, so daß der Linienstromkreis während einer bestimmten Winkeldrehung, bis die Auslösung erfolgte, geschlossen war. Da die Klinken 198 längs des ganzen Umfanges des Halteringes 201 gleichmäßig angeordnet sind, so entspricht jede Winkeldrehung des Hebels 184 einer bestimmten Anzahl Wechsel, die durch die Linienleitung geschickt werden.
Die in der Fig. 2 mit rechteckigen Knöpfen versehenen Tasten haben drei besondere Funktionen zu erfüllen. Die Taste 202 dient als Umschaltetaste, wenn von den beiden auf irgendeiner Taste vermerkten Zeichen statt des ersten das zweite gedrückt werden soll. Die Taste 203 dient dazu, eine neue Zeile zu beginnen, die Taste 204 ist die Zwischenraumtaste. Der zu dem Sender gehörige Empfängerapparat ist so zu denken, daß ein drehbares und achsial verstellbares Typenrad vorhanden ist, das im allgemeinen durch die Stromimpulse um verschiedene Drehwinkel verstellt wird, dagegen bei einer gewissen geringen Anzahl von Impulsen, die in den Empfänger gelangen, achsial verschoben wird und in die Anfangslage am Ende seiner Tragwelle gelangt. Durch die Taste 203 des Senders wird diese geringste Anzahl von Impulsen hervorgerufen, bei welcher ein Drucken im Empfangsapparat nicht erfolgt, sondern eine Rückkehr des Typenrades in die Zeilenanfangslage. Die Zwischenraumtaste 204 erzeugt eine bestimmte Anzahl von Wechseln, durch die das Typenrad des Empfängerapparates so gedreht wird, daß eine typenfreie Stelle des Rades in Druckstellung gelangt, und zwar ist die Einrichtung bei vorliegendem Ausführungsbeispiel so, daß diese Taste einen Wechsel mehr hervorruft als die Zeilenanfangstaste 203, wobei also die zugehörige Klinke 198 um eine Teilung weiter auf dem Ring 201 angeordnet ist. Die Wirkung der Umschal-tetaste 202 besteht darin, daß der Hebel 184 eine andere weiter rückwärts gelegene Anfangsstellung erhält, so daß er, wenn eine der normalen Tasten nach dem Niederdrücken der Um'schaltetaste gedrückt wird, einen längeren Weg zurücklegt als beim Drücken derselben Taste ohne Umschaltetaste, und zwar ist dieser Weg um ein konstantes Stück von der normalen Anfangslage bis zur rückwärtsgelegenen Umschalteanfangslage verlängert, so daß eine konstante Anzahl Wechsel mehr in die Leitung gesandt wird und ein anderer Teil >des Typenrades im Empfängerapparat zur Einstellung gelangt. Zu diesem Zweck ist der Anschlag 205 ausrückbar, d. h. beweglich in die Grundplatte 170 eingelassen, und wird vermittels des Stiftes 206 niedergedrückt und damit ausgerückt. Dadurch wird die auf dem Hebel 184 sitzende Brücke 1841 freigegeben, so daß der Hebel 184 unter Wirkung der Spiralfeder 190 herumschwingt, bis er gegen den festen Anschlag 207 (Fig. 1 und 4) anstößt. Wird nun eine der gewöhn-
liehen Tasten, z.B. diejenige— > gedrückt, so
beginnt der Hebel 184 den dieser Taste entsprechenden Weg von O1 statt wie sonst von O (Fig. 2 und 4). Die Anzahl der Wechsel, die in die Leitung geschickt wird, ist also um diejenige Zahl vermehrt, die der Winkeldrehung 0-O1 entspricht, so daß am Typenrad des Empfängers statt der Type X die Type 2 eingestellt wird.
Es muß dafür Vorsorge getroffen sein, daß Schließung und öffnung des Stromkreises genau mit Beginn und Aufhören der Drehung des Hebels 184 übereinstimmt, da sonst eine unrichtige WTechselzahl in die Leitung gesandt werden könnte, wenn beispielsweise der Kontakt schon kurz vor der Mitnahme des Zahnes 187 durch die Zähne 1821 stattfinden würde. Auch ist es wesentlich, daß die Unterbrechung des Stromkreises zwecks Vermeidung" schädlicher Funken plötzlich erfolgt. Zu diesem Zwecke ist die Kontaktbürste mit einem Schwanz 1881 versehen, der in Ruhestellung an dem auf dem Segment 208 angebrachten Arm 209 anliegt und hierbei die Kontaktbürste von dem Kontaktring in einer
gewissen Entferung hält, während die Hülse
183 nach unten gedrückt wird. Sobald aber die Mitnehmerscheibe 182 den Hebel 184 in BeAvegung setzt, verläßt der Schwanz 1881 den Arm 209, und die Kontaktbürste 188 legt sich innen an den Kontaktring 189 an, bis wiederum die Entkupplung des Hebels 184 stattfindet. Hierdurch wird nicht nur die richtige Wechselzahl gesichert, sondern kann auch erzielt werden, daß die Schließung des Stromkreises schon vor Erreichung des Maximalwertes des Stromes des ersten AVechsels stattfindet, was sehr vorteilhaft ist. Die Zurückführung· des Kontaktarmes 188 in seine vertikale Stellung geschieht durch Berührung des Segmentes 208, das diesem Zweck entsprechend geformt ist.
Im Falle der Benutzung der Umschaltetaste, wenn also der Hebel 184 in. die Anfangsstellung O1 zurückgeführt ist, stößt der Schwanz 1881 gegen den linken Vorsprung des Segmentes 208, so daß auch in diesem Falle der Stromkreis unterbrochen bleibt, bis der Hebel 184 durch die Mitnehmerscheibe .25 182 mitgenommen wird.
Wenn der Sclnvanz 1881 eine Drehung von mehr als 1200 von der Anfangssteile O1 aus macht, so würde er an den Arm 209 anschlagen und an der Weiterdrehung behindert sein, wenn der Arm 209 starr auf dem Segment 208 angebracht wäre. Er ist aber mit Rücksicht hierauf um einen senkrechten Zapfen entgegen dem Druck einer Feder ausschwingbar angeordnet, so daß er von dem Schwanz 1881 in dem erwähnten Falle einfach weggedrängt wird und dann die Normallage von selbst wieder einnimmt.
Dadurch, daß die Brücke 1841 abhebbar auf dem Hebel 184 sitzt und vorn an der Unterfläche abgeschrägt ist, ist erreicht, daß keine Störung eintritt, wenn die Umschaltetaste wieder losgelassen wird, nachdem der Hebel
184 in die Anfangslage O1 zurückgetreten und bevor eine andere Taste gedrückt ist. In diesem Falle gleitet die Brücke 1841, sich wie eine Klinke abhebend, über den Anschlag 205 hinweg.
Die Wirkungsweise des in Fig. 5 bis 8 dargestellten Senders ist prinzipiell der vorher beschriebenen Ausführungsart gleich, unterscheidet sich jedoch in der Anordnung der Teile. Diejenigen Teile, in welchen diese Ausführungsart mit der vorher beschriebenen übereinstimmt, haben die gleichen Bezugszeichen beibehalten.
Der wesentlichste Unterschied besteht darin, daß die Sperrklinken 198 der um die Achse 211 drehbaren Tastenhebel geradlinig nebeneinander angeordnet sind. Sie greifen in nebeneinander liegende Nuten eines Haltebaikens 212 ein, welcher an Trägern 213 befestigt ist, in denen auch eine in Längsrichtung bewegliche Zahnstange 214 gelagert ist. Die Bewegung der letzteren ist durch einen Grenzdaumen 215 begrenzt. Zur Herstellung des Stromschlusses dient die an der Zahnstange befindliche Kontaktfeder 216, die mit der Kontaktschiene 220 in Berührung treten kann, welche an einem schwingbar angeordneten, aus der Welle 217, den Armen 218 und dem Querbalken 219 bestehenden Bügel isoliert angebracht ist und durch die Schraubenfeder 221 in der Ruhelage von der Kontaktfeder 216 entfernt gehalten wird. Die senkrechte Welle 222 ist in der Grundplatte 223 und dem auf letzterer befestigten (J-förmigen Träger 224 gelagert und trägt das Schneckenrad 225 (Fig. 5). Das Schneckenrad erhält seine Drehung von der Welle 226, die von einem nicht dargestellten Umformer angetrieben wird. Auf der Welle 222 ist die Mitnehmerkrone 227 derart befestigt, daß sie sich mit der Welle dreht, aber längs des Stiftes 228 in Längsrichtung beweglich ist. Lose auf der Welle sitzt die Hülse 229, die mit der 8g Scheibe 230 starr verbunden ist. Auf der Scheibe 230 sind vier Zähne 2301 angebracht; sie enthält außerdem einen kreisförmigen Schlitz 23ο2, in den ein Stift 236 eingreift, der an dem darunter liegenden Zahnrad 231 befestig! ist. Die Feder 232, deren Ende am Stift 233 befestigt ist, hat das Bestreben, die Scheibe 230 entgegen dem in Fig. 6 und 7 eingezeichneten Pfeil zu drehen. Die Schraubenfeder 235 drückt die Krone 227 aufwärts. Ein Bolzen oder Schieber 238 (Fig. 8) durchdringt normalerweise sowohl die Scheibe 230 als auch das Zahnrad 231, so daß sie gewöhnlich miteinander verkuppelt sind.
Wenn eine Taste, z. B. die Taste—■> niedergedrückt wird, so klinkt die entsprechende Halteklinke 198 in den Balken 212 ein. Zugleich wird die Krone 227 vermittels des Bügels 192 niedergedrückt und gelangt in Eingriff mit der Scheibe 230, so daß letztere in Drehung· versetzt wird. Durch den Stift 236 wird auch das Zahnrad 231 mitgenommen. Da das Zahnrad 231 in dauerndem Eingriff mit der Zahnstange 214 steht, wird diese verschoben, bis der Daumen 215 die Halteklinke 198 trifft. Während dieser Bewegung hat sich die Kontaktfeder 216 längs der Kontaktschiene 220 bewegt und den Strom geschlossen gehalten, da beim Niederdrücken der Taste diese auf den Querbalken 219 eingewirkt und die Schiene entgegen der Wirkung der Feder 221 an die Kontaktfeder 216 herangedrückt hat. Durch Anstoßen des Daumens 215 wird die Klinke herausgedrückt; der Tastenhebel 195 wird frei, und die Krone gelangt wieder außer Eingriff mit der Scheibe
230. Letztere wird durch die Feder 232 in ihre Anfangsstellung zurückgedreht, wobei das Zahnrad 231 auch die Zahnstange 214 in die Anfangsstellung zurückbringt. Beim Hochgehen des Tastenhebels hat sich auch die Stromschiene'220 von der Kontaktfeder 216 unter Wirkung der Feder 221 entfernt. Die gleiche Wirkung ist bei allen Tasten vorhanden, auch bei der Zeilenbeginntaste 203 und der Zwischenraumtaste 204.
Die Umschaltetaste 202 hat die Aufgabe, eine bestimmte konstante Anzahl von Wechseln in die Leitung zu senden, bevor die Zahnstange 214 aus ihrer Anfangslage verschoben wird. Zu diesem Zweck ist an dem Hebel der Taste 202 ein Winkelarm 237 angebracht, bei dessen Niederdrücken der die Scheibe 230 und das Zahnrad 231 kuppelnde Bolzen 238 herausgezogen wird, so daß die Scheibe 230 dem Zug der Spiralfeder 232 folgen kann, bis das linke Ende des Schlitzes 2302 gegen den Stift 236 anstößt, während das Zahnrad 231 in Ruhe verharrt, da die Bewegung der mit dem Zahnrad im Eingriff stehenden Zahnstange 214 durch den Anschlag des Daumens 215 am Rahmen 213 gehindert ist. Seitlich der Scheibe 230 ist ein Kontakthebel 240 (Fig. 7) gelagert, der vermittels einer an ihm befindlichen beweglichen Zunge 241 von der Scheibe 230 gesteuert wird, und zwar derart, daß er bei den normalen Drehungen der Scheibe 230 nicht in Berührung mit der Kontaktfeder 242 tritt. Auch wenn, wie erwähnt, die Scheibe 230 infolge Niederdrückens der Umschaltetaste in eine neue Anfangslage zurückschnellt, bis der Stift 236 am anderen Ende des Schlitzes anliegt, findet eine Bewegung des Kontakthebels 240 nicht statt. Die Endlage der Teile nach Zurückschnellen der Scheibe 230 ist in Fig. 7 dargestellt. Wenn nunmehr eine der normalen Tasten gedrückt wird, z. B.
—, und infolgedessen Scheibe 230 infolge
Kupplung mit der Krone 227 im Sinne des eingetragenen Pfeiles gedreht wird, wird der Kontakthebel 240 bewegt und gelangt in Berührung" mit der Feder 242. Er verbleibt in dieser Lage, bis der Stift 236 wieder an das andere Ende des Schlitzes 2302 gelangt ist und infolgedessen nunmehr vermittels des Stiftes 236 das Zahnrad 231 mitgenommen wird. Von jetzt ab wird der Kontakt in der normalen Weise durch Berührung der Kontaktfeder 216 mit der Kontaktschiene 220 erzeugt, während die Unterbrechung" des Kontaktes zwischen 240 und 242 durch die entsprechende Ausbildung des Umfanges der Scheibe 230 herbeigeführt wird, an welchem die Zunge 241 des unter Federzug stehenden Kontakthebels 240 entlanggleitet. Es sind also in die Leitung so viel mehr Wechsel entsandt worden, als der konstanten Winkelgröße des Schlitzes 2302 entsprechen. Infolgedessen ist statt des Buchstabens Z die Zahl 3 am Typenrad des Empfängers zur Einstellung gelangt.

Claims (10)

Patent-An Sprüche:
1. Stromsender für telegraphischen Antrieb von Schreibmaschinen, bei dem beim Niederdrücken eines Tastenhebels eine bestimmte Anzahl von Stromimpulsen in die Leitung gesendet wird, mit einer dauernd laufenden Steuerwelle, dadurch gekennzeichnet, daß durch Tastendruck ein Kontaktorgan mit der Steuerwelle gekuppelt wird und den Linienstrom schließt und sich nach Zurücklegen eines der jeweils gedrückten Taste entsprechenden Weges selbsttätig entkuppelt, den Strom unterbricht und sich darauf in eine bestimmte Nullage zurückdreht.
2. Stromsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bei Tastendruck mit der sich dauernd drehenden Welle gekuppelte Kontaktorgan aus einer in Richtung der Welle verschiebbaren Hülse besteht, die eine stromführende Kontaktschleifbürste trägt, welche im Ruhezustande der Hülse getrennt von einem stromführenden Kontaktring sich befindet, in dessen Bereich sie eintritt, wenn die Hülse durch Tastendruck verschoben wird.
3. Stromsender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm der Hülse eine ausschwingbar gelagerte Kontaktbürste trägt, die in der Nullage, in welcher zum Kuppeln die Verschiebung der Hülse stattfindet, durch einen festen Führungsanschlag verhindert ist, auszuschlagen und den Ausschlag, der die Berührung mit dem Kontaktring hervorruft, erst dann vollführt, wenn die Hülse die Drehung beginnt.
4. Sender nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zum Figurenwechsel im Empfänger dienende Umschaltvorrichtung, die die Anzahl der durch Tastendruck hervorgerufenen Stromimpulse für alle Tasten gleichzeitig und um gleich viel ändert.
5. Sender nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Umschaltetaste (202), durch welche der normale Anschlag (205) für die Nullage des stromschließenden Organs ausgerückt werden kann, so daß sich dann das stromschließende Organ bis zu einem andern weiter rückwärts liegen-
• den festen Anschlag (207) in eine zweite Nullage zurückdreht und infolgedessen bei einer nach dem Niederdrücken der Um-
schaltetaste durch eine andere Taste be^ wirkten Vorwärtsdrehung so viel Stromimpulse mehr in die Leitung gesandt werden, als der Winkelentfernung der beiden Anschläge entsprechen.
6. Sender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm des stromschließenden Drehorgans eine klinkenartig aufklappbar angebrachte Brücke
(1841) trägt, die in der einen Drehrichtung als Anschlag wirkt, dagegen in der entgegengesetzten Drehrichtung beim Auftreffen ihrer schrägen Unterfläche auf ein Hindernis angehoben wird und die Weiterdrehung nicht verhindert.
7. Stromsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhalteklinken (198) der Tastenhebel in einer geraden Linie nebeneinander liegen und beim Niederdrücken der Tasten in einen geradlinigen Balken (212) eingreifen, und daß das Kontaktorgan aus einer verschiebbaren Zahnstange (214) besteht, die. von einem auf der Steuerwelle lose sitzenden Zahnrad (231) angetrieben wird, das mit dieser Welle beim Niederdrücken einer Taste durch eine längs der Welle verschiebbare Kupplung (227) gekuppelt wird, wobei gleichzeitig durch denTastenhebel eine Stromschiene (220) gegen eine mit der Zahnstange bewegte Stromschlußfeder (216) gedrückt wird.
8. Stromsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange mit einem Daumen (215) versehen ist, welcher als Anschlag für die Ruhelage und gleichzeitig dazu dient, das jeweils eingeklinkte Festhalteglied (198) eines Tastenhebels auszurücken.
9. Sender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Zahnrad und Kuppelscheibe (227) der Welle (222) eine lose, unter Federwirkung stehende Scheibe (230) eingeschaltet ist, welche mit dem Zahnrad (231) durch einen ausrückbaren Bolzen (238) verbunden ist und außerdem mit einem kreisförmigen Schlitz (2302) versehen ist, in den ein Stift (236) des Zahnrades eingreift, so daß die Scheibe bei Ausrückung des sie mit dem Zahnrad verbindenden Bolzens durch Druck der Umschaltetaste (202) um einen bestimmten Winkel zurückschwingt und um diesen Winkel bei darauf folgendem Druck einer anderen Taste vorwärtsgedreht wird, bevor sie das Zahnrad (231) und damit die Zahnstange (214) mitnimmt, wobei dafür gesorgt ist, daß die Scheibe während der Drehung um den dem Schlitz entsprechenden Winkel einen besonderen Stromkontakt (240, 242) schließt.
10. Stromsender nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Kontaktvorrichtung aus einem winkelförmigen Kontakthebel besteht, dessen einer Arm eine in den Bereich des vorspringenden Teiles des Umfanges der Scheibe (230) hineinreichende nur nach einer Richtung bewegliche Zunge (241) trägt und der Umfang der Scheibe so ausgebildet ist, daß der Kontakthebel nur bei Linksdrehung der Scheibe, und zwar nur während der Zeit des zusätzlichen Stromschlusses bewegt wird, während welcher die Scheibe sich frei dreht, ohne mittels des Stiftes (236) die normale Stromschlußvorrichtung in Bewegung zu setzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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